FAQs

zuletzt aktualisiert: 10.1.2015

Dies sind nur erste Recherchehinweise zum Grundverständnis ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Weiterführendes unter den in den Quellen angegebenen weiterführenden Links, der Blog-Rubrik „BASICS“ sowie „LESBAR“, den Linksammlungen in der rechten Blogspalte und in den Blogbeiträgen.


Online-Lexika zu Israel und dem Nahostkonflikt

The Zionism and Israel Encyclopedia/Dictionary

The Jewish Virtual Library – Behauptungen und Tatsachen

Middle East Issues Index – CAMERA

LEXICON – ynet on Middle East, Israeli Politics, Global Terror, Military & Security, Who is Who etc…

Glossar zum Judentum – JCI

THE CORE ISSUE GUIDE BOOK: Definitionen und Fakten zu immer wieder verwendeten Begriffen im israelisch-palästinensischen Konflikt findet sich in diesem Handbuch zu Kernthemen (engl.) des Center for Israel and Jewish affairs Canada

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Antworten auf häufig gestellte Fragen

dt:

Fragen und Antworten zum Friedensprozess mit den Palästinensern

Fragen und Antworten zur Diffamierungskampagne gegen Israel

F&A – Operation Schutzlinie des israelischen Außenministeriums

FAQ Reisen nach Israel

 

engl.:

Israel, the Conflict and Peace: Answers to frequently asked questions

Saving Lives: Israel’s anti-terrorist fence – Answers to Questions

FAQ: The campaign to defame Israel

FAQ: The Operation in Gaza – Factual and Legal Aspects

FAQ: The Second Lebanon War – One year later

FAQs to the The Coordinator of Government Activities in the Territories Unit (COGAT)

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F&A – Der Nahostkonflikt, Antisemitismus und der Holocaust

Unter dieser Überschrift hat die Gedenk- und Bildungsstätte Yad Vashem eine Reihe von Fragen und Antworten formuliert, die sich mit Bezugnahmen auf die Shoah im Rahmen der Diskussionen um die aktuelle Operation gegen die Hamas im Gazastreifen beschäftigt.
Der Text in englischer Sprache versucht, folgende Fragen zu beantworten und zugleich bestimmte Behauptungen und Anklagen zu entkräften: Kann man die aktuelle israelische Militäroperation gegen die Hamas mit dem Holocaust vergleichen? Was ist Völkermord und warum handelt es sich bei den gegenwärtigen Ereignissen im Gazastreifen nicht um Völkermord? Kann der Gazastreifen als „Vernichtungslager“ oder „Todeslager“ bezeichnet werden? Kann der Gazastreifen als „Ghetto“ bezeichnet werden? Ist jede Kritik an Israel antisemitisch?
Zur online-Version der F&A von Yad Vashem

 

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Nichts gegen Juden

Die Amadeo-Antonio-Stiftung hat ein Onlinetool gegen Antisemitismus in Sozialen Netzwerken erarbeitet:

„In Kommentarspalten, bei Facebook und Twitter tauchen häufig die immer selben antisemitischen Ressentiments auf. Häufig ist es ermüdend und zeitaufwendig darauf zu reagieren. Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus wurde ein Onlinetool entwickelt, um einfach und schnell auf die gängigsten antisemitischen Kommentare in sozialen Netzwerken reagieren zu können. Wir stellen dir Antworten für insgesamt acht einzelne Themen zur Verfügung“.  Alles weitere auf der Projektseite: www.nichts-gegen-juden.de

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Was ist…

GMJ: Global March to Jerusalem = gegen Israel gerichtete Mobilisation, um von angrenzenden Ländern – also Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten – auf Israels Grenzen zu marschieren, mit Endziel Jerusalem.
Factsheet in deutsch mit Hintergründen wer dahintersteht von CiF Watch

BDS: Boycott-Divestment-Sanctions = Boykott, Desinvestition und Sanktionen: eine weltweite Kampagne gegen Israel durch Boykott auf allen Ebenen – akademisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, kulturell, … -,  Deinvestition und Sanktionen. Diese Delegitimierungskampagne beinhaltet die Verbreitung des Apartheidvorwurfs und schreckt nicht vor Kooperationen mit Terrororganisationen zurück (wie am Beispiel des GMJ zu sehen).
Umfangreiche Erläuterungen über die Kampagne auf BDS Global Digest und BDS – a hostile campaign und Stop BDS  bzw. im Blogbeitrag zur BDS-Kampagne

Micha Brumlik in der taz dazu: „… Die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestment, Sanktionen), die der Palästinenser Omar Barghouti begründet hat, ist in ihren Zielen weitgehend identisch mit dem 2009 von palästinensischen Christen verfassten „Kairos Dokument“, das auch die evangelische Kirche in Deutschland umtreibt. Darin heißt es: „Die zivilen Organisationen der Palästinenser, aber auch die internationalen Organisationen, die Nichtregierungsorganisationen wie auch eine Reihe von religiösen Institutionen appellieren an Einzelne, Gesellschaften und Staaten, sich für den Rückzug von Investitionen und für Boykottmaßnahmen der Wirtschaft und des Handels gegen alle von den Besetzern hergestellten Güter einzusetzen.“
Das Dokument fällt durch gewollte Unschärfe auf: An keiner Stelle definiert es, was „Besetzung“ heißt und um welches Territorium es genau geht. Überzeugte Feinde des Staates Israel können unter „Besetzung“ durchaus dessen gesamtes Territorium verstehen und nicht nur die 1967 besetzten Gebiete.
Spätestens hier, wo das Ende des israelischen Staats angepeilt wird, belastet die deutsche Geschichte das naive moralische Engagement. Antisemiten, aber auch Kinder und Enkel antisemitischer Mitläufer oder Massenmörder, könnten sich – wenn auch aus edelsten Motiven – von derartigen Boykottaktionen gegen den Staat Israel hingezogen fühlen.  …“

UDI: Unilateral Declaration of Independence = Absicht der Palästinenser einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung eines palästinensischen Staates vor der UN im September 2011.
Eine Analyse der möglichen Auswirkungen einer Anerkennung Palästinas durch die UN vom AJC Berlin

ISM: International Solidarity Movement = eine „palästinensisch orientierte Bewegung“, die im August 2001 ihre Aktionen im Westjordanland und im Gazastreifen aufnahm.
Den Angaben der Homepage zufolge „verpflichtet sich die ISM, sich der israelischen Besatzung von palästinensischem Land mit gewaltfreien, direkten Methoden und Prinzipien zu widersetzen“. In vielen Fällen bestehen die „direkten Methoden“ darin, als „lebende Schutzschilde“ für Palästinenser zu agieren. Zu ihrer Strategie der Dämonisierung Israels zählt die Unterstützung der BDS-Kampagne und dem palästinensischen „Rückkehrrecht“, unter Bezugnahme auf  „60 Jahre ethnische Säuberung.“ Dies sind die zentralen Punkte der Erklärung des 2001-Durban-NGO-Forum, welches die Strategie des politischen Kriegs gegen Israel entwickelte, um die Welle von Terroranschlägen mit massiven Massenprotesten zu begleiten. Die ISM ist in Wirklichkeit eine Dachorganisation für Dutzende linksradikale Gruppen, die auf einer israelfeindlichen Ideologie basieren. Die ISM und ihre angeschlossenen Gruppen werden von europäischen Regierungen und der EU unterstützt. Die ISM hat weltweit etwa 2000 Anhänger, obwohl nur wenige im Westjordanland und im Gazastreifen operieren. Die Aktionen der ISM-Aktivisten im Westjordanland und im Gazastreifen können am besten als „provozierend“ bezeichnet werden. Sie werden zu Spannungsorten einberufen, um dort Provokationen entstehen zu lassen. Die Art der Aktionen der ISM gefährden ihre Aktivisten, unschuldige Palästinenser und die IDF. Außerdem stehen Mitglieder der ISM in Verbindung zu palästinensischen Terroristen. Aktivisten der ISM werden ebenfalls mit Versuchen in Verbindung gebracht, Terroristen zu beherbergen und zu verstecken. Zwei ISM-Aktivisten haben versucht, einen gesuchten Terroristenführer des Islamischen Jihad, Shadi Suoka, in ihrem Büro in Jenin zu verstecken (März 2003). Weitere Beispiele sind bezeichnend für die Haltung der ISM gegenüber palästinensischem Terrorismus: während der Operation „Schutzschild“ wurden gesuchte Terroristen aus Arafats Hauptquartier herausgeschmuggelt (März 2000) und zwei britische Terroristen haben das Selbstmordattentat in „Mike’s Place“ in Tel Aviv verübt.

Derzeit erfährt die ISM auffällige Beachtung durch die internationalen Presse im Zusammenhang mit dem Gerichtsurteil über den tragischen Unfalltod von Rachel Corrie.

Inwiefern die ISM den damaligen Unfall propagandistisch missbrauchte und Fakten verfälschte hier…

Alles Weitere zur ISM zB bei NGO-Monitor hier

 

 

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Vorsicht Satire:

Kleines ABC des Gazakrieges (SoE, 22.7.2014)

Mehr Satire im Hidden Track unter lesbar

 

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