Archiv der Kategorie: Videos zum Nahostkonflikt

Jubiläumsjahr 2017 – Teil 4: #Jerusalem50, der Sechstagekrieg und warum die ‚Besatzung‘ nicht das Problem für Frieden darstellt

zuletzt aktualisiert: 6.6.2017

 

 

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Jubiläumsjahr 2017 – Teil 3: #UNTeilungsplan70 – wenn sie doch nur nicht abgelehnt hätten…

 

 

 

 

Die Peel-Kommission kam 1937 zu dem Schluss, dass der einzig logische Ausweg angesichts der unvereinbaren Ziele der Juden und Araber in der Teilung Palästinas in zwei getrennte Staaten – einen jüdischen und einen arabischen – bestand. Die Araber lehnten den Teilungsplan aus zwei Gründen ab: Sie wären damit gezwungen gewesen, die Gründung eines jüdischen Staates zu akzeptieren, und sie hätten es hinnehmen müssen, dass Teile der Palästinenser unter „jüdischer Herrschaft“ lebten. Die Einwände der Zionisten richteten sich vor allem gegen die Landesgrenzen, die der Peel-Plan vorsah, weil ihr Lebensraum dadurch auf ein Territorium beschränkt worden wäre, das kaum größer als ein Getto war: auf 1.900 der insgesamt 10.300 Quadratmeilen, die das noch verbliebene Palästina umfasste. Dennoch waren die Zionisten bereit, mit den Briten zu verhandeln, wohingegen die Araber sich rundweg weigerten, über Kompromisse auch nur nachzudenken.

Im britischen Weißbuch von 1939 wurden abermals die Gründung eines arabischen Staates innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren sowie eine Einwanderungsbeschränkung für Juden auf 75.000 Personen in den nächsten fünf Jahren beschlossen. Danach sollten gar keine Juden mehr ohne Zustimmung der arabischen Bevölkerung ins Land gelassen werden. Obwohl man den Arabern im Blick auf die jüdische Einwanderung also große Zugeständnisse machte und obwohl man ihnen sogar die Unabhängigkeit angeboten hatte – die ja das erklärte Ziel der arabischen Nationalisten war -, lehnten sie das „White Paper“ ab.

Am 29. November 1947 rief die Vollversammlung der Vereinten Nationen zur Teilung des britischen Mandatsgebiets Palästina auf (Resolution 181). Das Land sollte in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufgeteilt werden. Mit der Teilung sollten die Palästinenser einen eigenen Staat und die Möglichkeit der Selbstbestimmung erhalten. Die Mehrheitliche Empfehlung einer Teilung wurde mit 33 zu 13 Stimmen bei zehn Stimmenthaltungen angenommen. Die Resolution wurde von den Juden in Palästina angenommen, von den Arabern in Palästina und den arabischen Staaten jedoch abgelehnt.

(aus: Mitchell Bard, http://www.jewishvirtuallibrary.org)

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Jerusalem [jɛruʃa’lajim] القدس ירושלים

 

 

zuletzt aktualisiert: 17.05.2015

Der 28. Ijar ist nach jüdischem Kalender Jerusalem-Tag. Diese Kollektion mit zahlreichen Informationsquellen und Videos erschien 2012 anlässlich des 45. Jahrestages der Wiedervereinigung nach dem 6-Tage-Krieg, die nach gregorianischem Kalender am 5. Juni 1967 stattfand.

Zugleich jedoch berücksichtigt diese Kollektion aktuelle Konflikte und grundsätzliche Informationen über den Status von Jerusalem.

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Israel und die Vereinten Nationen – Video-Kollektion VI

Zu dem komplizierten Verhältnis der UNO und Israel gibt es zwar zahlreiche lesbare Informationen in der zu erweiternden entsprechenden Blogkategorie, doch soll zum Thema die passende Video-Kollektion nicht fehlen. Lies den Rest dieses Beitrags

64 Jahre Israel (incl. Video-Kollektion V)

siehe auch den neueren Blogbeitrag: Zu Ehren Israels Geburtstag

Am 26. April 2012 feiern nicht nur alle Israelis, sondern Menschen weltweit den Yom Haatzmaut, den israelischen Unabhängigkeitstag. Es ist dieses Jahr der 64., anlässlich dessen hier neben einer großen Auswahl an untenstehenden Videos auch zahlreiche Analysen, Bilanzen und Kommentare der israelischen Medien zusammengestellt werden, die diskutieren, wo Israel im 64. Jahr seiner Existenz steht, und zwar stolz auf seine Demokratie und Errungenschaften.

Denn als der Staat Israel vor 64 Jahren gegründet wurde, war er ein karges Land ohne natürliche Ressourcen. Es gab nur wenig Wasser, und mehr als die Hälfte des Landes bestand aus Wüste. Die einzige Quelle, aus der der neue Staat Nutzen ziehen konnte, war der naturgegebene Einfallsreichtum seiner Bürger.

Mehr als sechs Jahrzehnte später haben die Israelis ihr Land in eine Oase der Technologie und Innovation verwandelt. Mit den weltweit meisten Firmenneugründungen pro Kopf und der dritthöchsten Anzahl von Patenten pro Nase, hat Israel eine der Führungsrollen in der Welt der Hightech-Innovationen erlangt und lockt internationale Giganten an.

Von bahnbrechenden Erfindungen im Gesundheitsbereich bis hin zu Technik, Landwirtschaft, Umwelt und den Geisteswissenschaften verändern und bereichern die Innovationen des Landes das Leben überall auf der Erde. Israel spielt heute eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen, denen unser Planet gegenübersteht. Das ist nicht schlecht für ein Land von der Größe Hessens.

Hier anlässlich des 64. Yom Haatzmaut eine Kollektion mit 64 der besten Innovationen des Landes Made in Israel (Quelle Israel21C).

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Pressekodex vs. Medienberichterstattung über den Nahostkonflikt. Und Videos.

zuletzt aktualisiert: 02.05.2015

Vorneweg zur Erinnerung aus dem Pressekodex des Deutschen Presserates ( – welcher sich nicht wesentlich von der IFJ Declaration of Principles on the Conduct of Journalists unterscheidet – ) ein paar Kernpunkte, die im Kontext der Berichterstattung über den Nahost-Konflikt gern unbeachtet bleiben.

Die dem gegenüber stehende Unsorgfältigkeit wird anschließend in verschiedenen Texten erkennbar durch den Blick israelischer Journalisten auf internationale Medien, sowie der alarmierten Beobachtung von deutschen Bloggern und Journalisten. Dem kritischen Medienkonsument könnte diese Diskrepanz durchaus ebenfalls auffallen und Grund zur Sorge, wenn nicht sogar Grund zur Beschwerde beim Presserat bieten, wenn denn die Sensibilisierung geschärft würde.

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Die jüdischen Flüchtlinge (inkl. Video-Kollektion IV)

zuletzt aktualisiert: 2.12.2014

Aktualisierung aus Anlass des ersten offiziellen Gedenktages für die jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Ländern am 30. November 2014

 

Noch heute leben Millionen Palästinenser, http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/jewrefmap.html
die Nachfahren der rund 700.000 Flüchtlinge der Kriege von 1948 und 1967, unter teils elenden Bedingungen. (siehe auch die Broschüre Mythos Nakba und den Beitrag über die UNRWA). Doch die Palästinenser sind nicht die Einzigen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.

Was oft vergessen wird: Auch 856.000 Juden aus arabischen Ländern wurden im Nahostkonflikt zu Flüchtlingen.
In den ersten beiden Jahrzehnten nach der Gründung des Staates Israel verschwanden zwischen Marokko und dem Irak fast alle jüdischen Gemeinden. Von den mehr als 850.000 Juden, die dort vor 1948 lebten, sind im Jahre 2001 nur knapp 7.800 übrig geblieben. Jüdische Gemeinden, die auf über 2.600 Jahre Geschichte zurückblicken konnten, existieren heute nicht mehr.

Die Vertreibung der Juden aus dem Orient heisst auch Farhud und ist mit ein Grund, weshalb die komplexe Problematik der Flüchtlinge im Nahen Osten nicht aufgelöst werden kann, indem die Palästinenser der zweiten und dritten Generation und mit arabischer Unterstützung sowie der der UNRWA auf eine unrealistische, weil demografisch zerstörerische, Rückkehr in den heutigen jüdischen Staat bestehen, während sie nicht zugleich anerkennen, dass der Staat Israel jüdisch und einziger Zufluchtsort der Juden war, ist und bleiben muss.

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Der Apartheid-Vorwurf gegen Israel (incl. Video-Kollektion III)

zuletzt aktualisiert: 29.09.2013

Vor den Videos und einigen erläuternden Texten sowie zahlreichen widerlegenden Beispielen zum Vorwurf der Apartheid gegenüber Israel die Definition des Begriffs:

Aus Wikipedia: Als Apartheid (…) wird eine Periode der institutionalisierten so genannten Rassentrennung in Südafrika bezeichnet. Sie begann bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, hatte ihre Hochphase von den 1940er bis zu den 1980er Jahren und endete 1994 nach einer Phase der Verständigung mit einem Regierungswechsel. Heute wird der Begriff manchmal auch als Synonym für rassistische Segregation im Allgemeinen verwendet (…)

Was das mit Israel zu tun hat? Gar nichts:

 

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Video-Kollektion zum Nahostkonflikt II

Danny Ayalon zum Thema palästinensischer Flüchtlinge, Alan Dershowitz zu den Menschenrechten in Israel und Dan Shueftan zu den aktuellen geostrategischen Herausforderungen Israels – alle drei Videos haben deutsche Untertitel. Lies den Rest dieses Beitrags

Video-Kollektion zum Nahost-Konflikt I

Kurz und verständlich (leider nur in Englisch) in 4 Videos erklärt bekommen, worum es im Nahostkonflikt geht: Lies den Rest dieses Beitrags

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