Archiv der Kategorie: UN

Jubiläumsjahr 2017 – Teil 3: #UNTeilungsplan70 – wenn sie doch nur nicht abgelehnt hätten…

Im Jahr 2017 gibt es verschiedene Jubiläen von besonderer historischer Bedeutung für Juden, Zionisten und Israel.

* 120 Jahre Erster Zionistenkongress
* 100 Jahre Balfourerklärung
* 70 Jahre UN-Teilungsplan
* 50 Jahre Wiedervereinigung Jerusalems und Sechstagekrieg

 

Der Botschafter Israels in Deutschland hat in einem Beitrag offiziell die Jubiläumsmeilensteine und das Jubiläumslogo vorgestellt.
In dem Kontext gibt es nun neu von der Botschaft: Eine modulare Ausstellung mit ausführlichen Informationstafeln zur jüdischen, zionistischen und israelischen Geschichte von Erez Israel, die die Facetten von der biblischen Geschichte bis zum heutigen Israel beleuchtet, einschließlich der Jahrestage des Jahres 2017, in dem sich der Erste Zionistenkongress (1897), die Balfour-Deklaration (1917), der UN-Teilungsplan (1947), die Wiedervereinigung Jerusalems (1967) und der  Beginn des Friedensprozess (1977) jähren.

Und unter diesem Link finden sich die zu den Jubiläen geplanten Veranstaltungen.

Der Meilensteine zu Gedenken ist jedoch auch Idee der Palästinenser und ihrer Unterstützer, die mit einer Kampagne die Geschichte umdeuten und für ihr Anliegen, der Dämonisierung Israels, nutzen wollen. Sie nehmen ein jedes der Jubiläen und stilisieren sich zum Opfer dessen. In diesem Kontext wird versucht, von Terror über die BDS-Kampagne bis hin zu UN-Resolutionen alle Mittel als legitim zu rechtfertigen, die sie gegen Israel einsetzen. Dass keines der Mittel tatsächlich für Frieden und eine gesicherte Koexistenz steht, sondern aus Hass auf Juden, Zionisten und Israel gleichermaßen getrieben ist, je nachdem wen man fragt, zeigt sich bei allen genaueren Betrachtungen.

Nun, bevor man sich von allein fragt, ob das Gejammer und Geklage und vehemente wiederholen der Opferpropaganda zwecks Geschichtsklitterung irgendeine Basis hat, im Folgenden die relevanten Informationen zur Selbsteinschätzung der historischen Ereignisse.

In dieser Kollektion geht es um 70 Jahre UN-Teilungsplan.

Lies den Rest dieses Beitrags

Advertisements

Gutes Geld für schlechte Zwecke – Wie internationale Gelder dabei helfen, Israel zu bekämpfen

zuletzt aktualisiert: 05.08.2016

 

In Kürze: Teile weltweiter Steuer- und Hilfsgelder in Richtung Palästinenser werden gegen Israel verwendet, auch aus Deutschland.

Es handelt sich um Zahlungen an Israel delegitimierende und dämonisierende Stiftungen und NGOs, oder direkt an die PA, die nicht nur die Finanzierung des palästinensischen Bildungssystems und seiner Schulbücher verantwortet, sondern insbesondere Prämien an Terroristen und Märtyrerpensionen an ihre Familien, es handelt sich um „Hilfsgelder“ für Terrororganisationen, oder um das Budget der flüchtlingsproblemaufrechterhaltungsorientierten UNRWA, die nicht unwesentlich an der Terrorerziehung im Gazastreifen beteiligt ist, oder auch um Geld für ein islamistisches Regime, möglich gemacht durch den Iran-Deal, der die Kassen der Mullahs füllt, die wiederum in die Aufrüstung von Hizbollah und Hamas investieren – oder weiterhin direkt in ihre Atombombenentwicklung.

Am 4. August 2016 erst hat Israel aufgedeckt, dass die Hamas  Gelder der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen missbrauchte

Wie Untersuchungen des israelischen Inlandgeheimdienstes Schin Bet ergaben, hat Mohammed El-Halabi, Leiter der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen, 60 Prozent des jährlichen Budgets (ungefähr 7,2 Millionen US$/ Jahr) von World Vision im Gazastreifen zweckentfremdet und an die Terrororganisation Hamas weitergeleitet. Die Gelder der Hilfsorganisation wurden u.a. zum Tunnelbau und zum Waffenerwerb verwendet.  Zum Teil wurden bei der Abrechnung von Projektgeldern fiktive Geldempfänger angegeben, zum Teil wurden die Projektkosten künstlich aufgebläht, um Gelder an die Hamas zu transferieren.  Diese Angaben machte Mohammed El-Halabi bei seiner Vernehmung nach seiner Festnahme.

 

Dass auch deutsche Steuergelder an Märtyrerfamilien geht, schließt der rbb-Bericht: Wie die palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt nicht aus:

Ohne internationale Hilfe wäre die Palästinensische Autonomiebehörde nicht überlebensfähig. Deutschland ist einer der größten Geldgeber. Doch während es vor Ort an Mitteln für Bildung und Infrastruktur zu fehlt, unterstützen die palästinensischen Behörden großzügig Terroristen und deren Familien. Aus einem „Märtyrerfonds“ fließen jedes Jahr Millionenbeträge an die Angehörigen von getöteten Terroristen, auch an solche von Selbstmordattentätern. Und inhaftierten Terroristen steht sogar ein monatliches „Gehalt“ zu.

 

Diese Kollektion stellt einige der verschiedenen Wege von gut gemeintem Geld für denkbar schlechte Zwecke vor.

Es wird dabei deutlich, dass in allen Bereichen Kontrollmechanismen für die Verwendung der Gelder – nämlich zur Bekämpfung Israels – fehlen, von Interesse sind oder versagen und zudem keine Konsequenzen gezogen werden.

 

 

 

Lies den Rest dieses Beitrags

Überlegungen zum Wesen eines palästinensischen Staates anlässlich des 29.11.2012

zuletzt aktualisiert: 3.12.2014

Die Palästinenser bemühten sich 2012 vor die Vollversammlung der Vereinten Nationen, um den bisherigen Beobachterstatus von „Palästina“ zu dem eines Nicht-Mitglieds-Staates  (NMS) ähnlich dem des Vatikans aufwerten zu lassen.

Nun, zwei Jahre danach, sind die unten aufgeführten Überlegungen zu der Frage, ob Einseitigkeit der richtige Weg ist und ob die Palästinenser überhaupt zu good governance in der Lage sind, noch immer aktuell.

Der Blog FdoG fasst es in „Phantom Palästinenserstaat“ so zusammen:
„Seit 1995 gibt es die Autonomiebehörde. Doch anders, als in Oslo gedacht, ist mit ihr kein Staat zu machen. Sie hängt am Tropf internationaler Subventionen, kriegt den eigenen Laden nicht in den Griff, kann trotz 40-80.000 (die Quellen differieren) Polizisten das Gewaltmonopol nicht durchsetzen, weshalb Israel gezwungen ist, zur Gefahrenabwehr einen Sperrwall zu errichten. Sie ist nicht demokratisch legitimiert und nicht in der Lage, für die arabische Bevölkerung die einfachsten Leistungen zu erbringen, die man von einem Staatswesen erwarten kann. Im Zweifel wird Israel daran die Schuld in die Schuhe geschoben. Wer so eine Räuberbande als “Staat” anerkennt, verschließt vor der Realität die Augen. (…)“

Jedoch als vorangesetze Nachträge zum untenstehenden Blogpost, der 2012 entstand, folgende lesenswerte Beiträge anlässlich der immer neuen Bemühungen der Palästinenser, Verhandlungen und Kompromisse für Frieden mit Israel zu umgehen, zuletzt erfolgreich mit der offiziellen Anerkennung Schwedens eines palästinensischen Staates am 29. Oktober 2014:

 

Anerkennung eines palästinensischen Staates wird Hoffnung auf Frieden ausbremsen
Ein palästinensischer Staat existiert noch nicht. Die einzig vorhandenen Strukturen, die einem funktionieren Staat ähneln, werden von der international als Terrorgruppe designierten Hamas kontrolliert. Bisher widerstand Europa dem Drang, eine Entität anzuerkennen, die effektiv nicht existiert. Leider frönen heute einige Europäer einer „Recognition Now“ Politik. Wie gut die Absichten hinter diesen Initiativen auch sein mögen, Palästina jetzt als Staat anzuerkennen ist unangebracht, kontraproduktiv und ungerechtfertigt. Es wird weder Frieden fördern, noch eine ausgehandelte Lösung ankurbeln… Von José Maria Aznar auf Audiatur

 

Die Rückkehr des palästinensischen Unilaterismus. Ben Cohen, The Algemeiner. Die PA holt ihr unilateristisches Manuskript aus der Versenkung, d.h. sie versucht durch internationalen Druck auf Israel die Anerkennung eines palästinensischen Staates zu erreichen. Mit dieser Methode hat sie bisher nur symbolische Siege errungen. Doch das könnten sich in den nächsten Monaten ändern, da reichere und einflussreichere Staaten sich dieser Anerkennungskampagne anschliessen.

 

Déjà Vu im Westjordanland und Gaza. Grant Rumley, Foreign Policy. Das jüngste Einheitsabkommen zwischen Hamas und Fatah ist dem Untergang geweiht. Warum also versuchen die palästinensischen Fraktionen es weiterhin?

 

Der Zusammenbruch des Friedensprozesses
Der amerikanische Spitzendiplomat Martin Indyk hat die Gründe für den Zusammenbruch der israelisch-palästinensischen Friedensgespräche analysiert. Im Jahr 2000 hatte der deutsche Aussenminister Joschka Fischer ein fast identisches Verhalten Jassir Arafats beobachtet, wie es Indyk jetzt bei Präsident Mahmoud Abbas wahrgenommen hat. Im Gespräch mit Jeffrey Goldberg von der Zeitschrift The Atlantic sagte Indyk, dass der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas schon im Februar „abgeschaltet“ habe und nicht mehr an einem Abkommen mit Israel interessiert gewesen sei. Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, auf Audiatur

 

Und dann ist da, nicht zu vergessen, noch die Hamas AG

Lies den Rest dieses Beitrags

Israel und die UNO – Ein Blick hinter die Kulissen

zuletzt aktualisiert: 29.1.2013

In diesem Blog sind und bleiben die Vereinten Nationen ein wichtiges und häufiges Thema.

In dem Blogartikel Israel und die Vereinten Nationen – Teil 1 & Teil 2 – geht es zunächst um die Gründung der Vereinten Nationen, das “Problem Palästina”, Israels Weg zum UN-Mitglied, den schwierigen Weg zur Akzeptanz sowie Israel in den UN-Gremien. Jener Artikel wird mit weiteren Teilen fortgesetzt werden.

Wenn es jedoch speziell um den Vorwurf der Einseitigkeit der UN gegenüber Israel geht, kann zum Verständnis die Videokollektion zur UN hilfreich sein, doch anhand zweier Beispiele unterstreichen am deutlichsten die Texte  „Israel und die UNRWA“ und „Israels Staatsgründung und die jüdischen Flüchtlinge“ die frappierende Diskrepanz zwischen dem Engagement einer eigens eingerichteten UN-Organisation für palästinensische Flüchtlinge gegenüber der Weigerung der UN, generell die Tatsache des jüdischen Flüchtlingproblems aus arabischen Staaten anzuerkennen.

Einfacher wird es, das schwierige Verhältnis zwischen Israel und den UN zu verstehen, wenn jene zu Wort kommen, die einen Blick hinter die Kulissen der UN geworfen haben und so die Unausgewogenheit der Behandlung Israels aus eigener Erfahrung schildern können – einige ihrer Beobachtungen werden in dieser Kollektion zusammengestellt. Lies den Rest dieses Beitrags

Israel und die UNRWA

zuletzt aktualisiert: 3.2.2017

 

Diese Kollektion widmet sich der in gewissen Maßen wichtigen, aber dennoch fragwürdigen Arbeit der eigens eingerichteten UN-Hilfsorganisation für die palästinensischen Flüchtlinge, der UNRWA, und den Hintergründen, weshalb zahlreiche Experten zu dem Schluss kommen:

“Die UNRWA ist ein Teil des Problems, nicht die Lösung”.

Lies den Rest dieses Beitrags

Israel und die Vereinten Nationen – Video-Kollektion VI

Zu dem komplizierten Verhältnis der UNO und Israel gibt es zwar zahlreiche lesbare Informationen in der zu erweiternden entsprechenden Blogkategorie, doch soll zum Thema die passende Video-Kollektion nicht fehlen. Lies den Rest dieses Beitrags

Israel und die Vereinten Nationen

Angesichts der grundsätzlich sehr komplexen Thematik sowie bestehenden Missverständnissen hinsichtlich Resolutionen des Sicherheitsrats (bindend) und der Generalversammlung (nicht bindend), aber auch vor dem Hintergrund internationaler Delegitimierungskampagnen wie der BDS-Kampagne, dem Apartheid-Vorwurf und den Angriffen auf seine Grenzen, denen der Staat Israel ausgesetzt ist, präsentiert die israelkompetenzkollektion eine Reihe von Artikeln über das Verhältnis zwischen Israel und den Vereinten Nationen. Die Artikelreihe, die zunächst mit kurzen historischen Überblicken beginnt, wird durch weitere Beiträge ergänzt werden.

Es finden sich im Folgenden bisher diese Kapitel und Unterkapitel:

Teil 1: Die frühen Jahre

     – Gründung der Vereinten Nationen

     – Das „Problem Palästina“

     – Israel wird UN-Mitglied


Teil 2: Die komplizierten Jahre

Ein schwieriger Weg zur Akzeptanz

Israel in den UN-Gremien

 

…to be continued…

 

Extra-Kapitel:

Israel und die Vereinten Nationen (Video-Kollektion VI)

Israel und die UNRWA

Lies den Rest dieses Beitrags

Die jüdischen Flüchtlinge (inkl. Video-Kollektion IV)

zuletzt aktualisiert: 2.12.2014

Aktualisierung aus Anlass des ersten offiziellen Gedenktages für die jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Ländern am 30. November 2014

 

Noch heute leben Millionen Palästinenser, http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/jewrefmap.html
die Nachfahren der rund 700.000 Flüchtlinge der Kriege von 1948 und 1967, unter teils elenden Bedingungen. (siehe auch die Broschüre Mythos Nakba und den Beitrag über die UNRWA). Doch die Palästinenser sind nicht die Einzigen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.

Was oft vergessen wird: Auch 856.000 Juden aus arabischen Ländern wurden im Nahostkonflikt zu Flüchtlingen.
In den ersten beiden Jahrzehnten nach der Gründung des Staates Israel verschwanden zwischen Marokko und dem Irak fast alle jüdischen Gemeinden. Von den mehr als 850.000 Juden, die dort vor 1948 lebten, sind im Jahre 2001 nur knapp 7.800 übrig geblieben. Jüdische Gemeinden, die auf über 2.600 Jahre Geschichte zurückblicken konnten, existieren heute nicht mehr.

Die Vertreibung der Juden aus dem Orient heisst auch Farhud und ist mit ein Grund, weshalb die komplexe Problematik der Flüchtlinge im Nahen Osten nicht aufgelöst werden kann, indem die Palästinenser der zweiten und dritten Generation und mit arabischer Unterstützung sowie der der UNRWA auf eine unrealistische, weil demografisch zerstörerische, Rückkehr in den heutigen jüdischen Staat bestehen, während sie nicht zugleich anerkennen, dass der Staat Israel jüdisch und einziger Zufluchtsort der Juden war, ist und bleiben muss.

Lies den Rest dieses Beitrags

%d Bloggern gefällt das: