Archiv der Kategorie: Terror gegen Israel

Jubiläumsjahr 2017 – Teil 4: #Jerusalem50, der Sechstagekrieg und warum die ‚Besatzung‘ nicht das Problem für Frieden darstellt

zuletzt aktualisiert: 18.5.2017

 

Im Jahr 2017 gibt es verschiedene Jubiläen von besonderer historischer Bedeutung für Juden, Zionisten und Israel.

* 120 Jahre Erster Zionistenkongress
* 100 Jahre Balfourerklärung
* 70 Jahre UN-Teilungsplan
* 50 Jahre Wiedervereinigung Jerusalems und Sechstagekrieg

 

Der Botschafter Israels in Deutschland hat in einem Beitrag offiziell die Jubiläumsmeilensteine und das Jubiläumslogo vorgestellt.

Und unter diesem Link finden sich die zu den Jubiläen geplanten Veranstaltungen.

Der Meilensteine zu Gedenken ist jedoch auch Idee der Palästinenser und ihrer Unterstützer, die mit einer Kampagne die Geschichte umdeuten und für ihr Anliegen, der Dämonisierung Israels, nutzen wollen. Sie nehmen ein jedes der Jubiläen und stilisieren sich zum Opfer dessen. In diesem Kontext wird versucht, von Terror über die BDS-Kampagne bis hin zu UN-Resolutionen alle Mittel als legitim zu rechtfertigen, die sie gegen Israel einsetzen. Dass keines der Mittel tatsächlich für Frieden und eine gesicherte Koexistenz steht, sondern aus Hass auf Juden, Zionisten und Israel gleichermaßen getrieben ist, je nachdem wen man fragt, zeigt sich bei allen genaueren Betrachtungen.

Nun, bevor man sich von allein fragt, ob das Gejammer und Geklage und vehemente wiederholen der Opferpropaganda zwecks Geschichtsklitterung irgendeine Basis hat, im Folgenden die relevanten Informationen zur Selbsteinschätzung der historischen Ereignisse.

In dieser Kollektion geht es um 50 Jahre Wiedervereinigung Jerusalems und Sechstagekrieg.

Darüber hinaus sei verwiesen auf die Blogkollektion Jerusalem [jɛruʃa’lajim] القدس ירושלים

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Gutes Geld für schlechte Zwecke – Wie internationale Gelder dabei helfen, Israel zu bekämpfen

zuletzt aktualisiert: 05.08.2016

 

In Kürze: Teile weltweiter Steuer- und Hilfsgelder in Richtung Palästinenser werden gegen Israel verwendet, auch aus Deutschland.

Es handelt sich um Zahlungen an Israel delegitimierende und dämonisierende Stiftungen und NGOs, oder direkt an die PA, die nicht nur die Finanzierung des palästinensischen Bildungssystems und seiner Schulbücher verantwortet, sondern insbesondere Prämien an Terroristen und Märtyrerpensionen an ihre Familien, es handelt sich um „Hilfsgelder“ für Terrororganisationen, oder um das Budget der flüchtlingsproblemaufrechterhaltungsorientierten UNRWA, die nicht unwesentlich an der Terrorerziehung im Gazastreifen beteiligt ist, oder auch um Geld für ein islamistisches Regime, möglich gemacht durch den Iran-Deal, der die Kassen der Mullahs füllt, die wiederum in die Aufrüstung von Hizbollah und Hamas investieren – oder weiterhin direkt in ihre Atombombenentwicklung.

Am 4. August 2016 erst hat Israel aufgedeckt, dass die Hamas  Gelder der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen missbrauchte

Wie Untersuchungen des israelischen Inlandgeheimdienstes Schin Bet ergaben, hat Mohammed El-Halabi, Leiter der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen, 60 Prozent des jährlichen Budgets (ungefähr 7,2 Millionen US$/ Jahr) von World Vision im Gazastreifen zweckentfremdet und an die Terrororganisation Hamas weitergeleitet. Die Gelder der Hilfsorganisation wurden u.a. zum Tunnelbau und zum Waffenerwerb verwendet.  Zum Teil wurden bei der Abrechnung von Projektgeldern fiktive Geldempfänger angegeben, zum Teil wurden die Projektkosten künstlich aufgebläht, um Gelder an die Hamas zu transferieren.  Diese Angaben machte Mohammed El-Halabi bei seiner Vernehmung nach seiner Festnahme.

 

Dass auch deutsche Steuergelder an Märtyrerfamilien geht, schließt der rbb-Bericht: Wie die palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt nicht aus:

Ohne internationale Hilfe wäre die Palästinensische Autonomiebehörde nicht überlebensfähig. Deutschland ist einer der größten Geldgeber. Doch während es vor Ort an Mitteln für Bildung und Infrastruktur zu fehlt, unterstützen die palästinensischen Behörden großzügig Terroristen und deren Familien. Aus einem „Märtyrerfonds“ fließen jedes Jahr Millionenbeträge an die Angehörigen von getöteten Terroristen, auch an solche von Selbstmordattentätern. Und inhaftierten Terroristen steht sogar ein monatliches „Gehalt“ zu.

 

Diese Kollektion stellt einige der verschiedenen Wege von gut gemeintem Geld für denkbar schlechte Zwecke vor.

Es wird dabei deutlich, dass in allen Bereichen Kontrollmechanismen für die Verwendung der Gelder – nämlich zur Bekämpfung Israels – fehlen, von Interesse sind oder versagen und zudem keine Konsequenzen gezogen werden.

 

 

 

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Israel-dämonisierende Ausstellung die Dritte: ‚Haft ohne Anklage‘

Nachdem die beiden Ausstellungen „Nakba“ und „Beaking the Silence“ (siehe eigener Blogbeitrag) als rein einseitige, Israel-dämonisierende Ausstellungen entlarvt wurden, die jede ausgewogene Information und auch Auseinandersetzung mit den Hintergründen ihrer Themen vermissen lassen und unmöglich machen, ist mit „Haft ohne Anklage“ nun die Dritte ihrer Art unterwegs.

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Lernen von Israels Antiterrorkampf

zuletzt aktualisiert: 30.07.2016

 

Belgien, Frankreich und nun München und Ansbach: Die islamistischen Anschläge haben Europa erneut aufgeschreckt und wieder erscheinen vermehrt Kommentare, die darauf hinweisen, dass Israels Kampf gegen den Terror einer ist, der auch hier an Relevanz gewinnt.

 

Im Folgenden einige Stimmen, die empfehlen, die „israelischen Verhältnisse“ in Europa zu konfrontieren – mit „israelischen Verhältnissen“:

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Nach dem Krieg ist … die 3. Intifada?

zuletzt aktualisiert: 25.10.2015

Bereits 2014 begann sich eine „3. Intifada“ abzuzeichnen, mit Terroranschlägen, Morden, Auto-Attacken und Krawallen gegen israelische und jüdische Menschen und Ziele in Israel, Jerusalem und der Westbank, angeheizt durch die PA und ihre Hetze.
Weiter unten findet sich der Rückblick 2014, samt Hintergründen zu Jerusalem bzw. dem Tempelberg als „Stein des Anstoßes“ und der Rolle der Hamas.

Aktuell jedoch spitzt sich die Gewalt in bisher nicht dagewesenem Ausmaß in Form von Einzelattentaten gegen Juden und Israelis zu, zurückzuführen auf die Aufstachelung der Palästinenserführung zur einer Terrorwelle. Ist dies die 3. Intifada?

Diese Kollektion bietet einen Überblick über alles, was es bedarf, die aktuelle Situation einzuordnen.

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Operation Schutzlinie #Israelunderfire

IDF Protective Edge

 

Diese Kollektion begleitete die israelische Militäroperation gegen den Terror der Hamas kontinuierlich unter den für diesen Blog relevanten Gesichtspunkten mit der Zusammenstellung lesenswerter Resourcen, Artikel, Kommentare, Analysen, Blogs, Hintergründe und vor allem weiterführenden Links und Informationen zum breiteren Verständnis für Israels Situation und dem Vorgehen der IDF vs. dem der Hamas.

Seit Beginn des bis 16. September ungestörten Waffenstillstands, der am Abend mit einer ersten Rakete aus Gaza gebrochen wurde, wird diese Kollektion mit den im Nachgang als weiterhin interessanten und lesenswerten Links ergänzt.

Am 14. Juni 2015 ist allerdings der israelische Untersuchungsbericht veröffentlicht worden, der zahlreiche neue Hintergründe, Dokumente und rechtliche Aspekte darstellt:

 

The 2014 Gaza Conflict: Factual and Legal Aspects - The Full Report

The 2014 Gaza Conflict: Factual and Legal Aspects – The Full Report

 

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#EyalGiladNaftali . ברוך דיין אמת

zuletzt aktualisiert: 21.08.2014

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Am Donnerstag den 12. Juni wurden drei israelische Jugendliche – Eyal Yifrach (19) aus Elad, Gilad Sha‘er (16) aus Talmon und Naftali Frenkel (16) aus Nof Ayalon – entführt, als sie sich auf ihrem Heimweg von der Schule in Kfar Etzion in Judäa zurück zu ihren Familien befanden. Sie konnten per Handy bei der Polizei einen wenige Sekunden dauernden Notruf abgeben, der jedoch nur verzögert die Sicherheitskräfte alarmierte.
Die IDF begann daraufhin einen Großeinsatz, die Operation Brotherskeepers, um sie zu suchen. Am Abend des 30. Juni wurden ihre drei Leichen aufgefunden. Am 1. Juli fanden bereits die Trauerfeiern und Beerdigungen in Israel statt.
Nach 2 Monaten bestätigte ein Hamas-Funktionär, dass die Hamas hinter der Entführung und Ermordung steckte:
„Hassam Qawasameh, a Palestinian man arrested on July 11 in connection with the abduction, admitted that the orders and financing of the kidnapping came from Gaza.“
Diese Kollektion ist den drei ermordeten israelischen Teenagern gewidmet.

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Operation Wolkensäule – Israel unter Beschuss

„Mehr als 1.200 Raketen wurden seit dem 10. November auf israelisches Gebiet abgefeuert, allein 1.000 davon seit dem Beginn der Operation Wolkensäule am 14. November.“ (NL der IB: Lage in Israel)
Dies ist der Stand am Abend des 20.11.2012, als in Kairo von der Hamas eine Waffenruhe ab 24Uhr in Aussicht gestellt wurde, während weiterhin Raketen in Wohnhäusern von Ashkelon und Rishon le Zion einschlugen.

Am Mittag des 21.11. fand zudem ein Anschlag auf einen Bus in Tel Aviv mit zahlreichen Verletzten statt, der ausdrücklich von der Hamas gefeiert wurde.

Am Abend des 21.11. wurde allerdings ein Waffenstillstand vereinbart, auf den sich sowohl Hamas als auch Israel geeinigt haben. Vollständiger Text der Vereinbarung über die Waffenruhe

Im Folgenden findet sich eine stetig aktualisierte Kollektion an Fakten, Hintergründen, Analysen und Kommentare, die in verschiedenen Quellen zu finden sind, um zu verstehen, dass die am 14. November begonnene Reaktion Israels auf die unerträgliche Provokation der Hamas so ausfiel wie sie ausfiel.

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Die Bedrohung Israels aus dem Sinai

Das Thema der Bedrohung aus dem Sinai für Israel wurde zuletzt im Blogbeitrag Ägypten sollte mehr tun, um den Sinai zu sichern bearbeitet, welches mit dieser Kollektion erneut aufgegriffen wird, denn die Bedrohung für Israel aus dem Sinai nimmt stetig und vor allem aktuell massiv zu.

Jüngst kam es am 5. August zu einem Anschlag auf die israelische Grenze im Sinai, infolge dessen derzeit die ägyptische Armee Lufteinsätze gegen Extremisten fliegt.
Israels Generalstabschef Benny Gantz hat am 8. August erklärt, „der Anschlag an der israelisch-ägyptischen Grenze bringt uns einmal mehr die Gefahren in Erinnerung, die die instabile Situation im Nahen Osten birgt. (…)“

In dieser Kollektion finden sich ein Fact Sheet sowie Hintergrundbeiträge zum Machtvakuum auf dem Sinai, das von den dortigen Extremisten für Terror gegen Israel genutzt wird, samt Chronologie des Terrors der letzten 10 Jahre gegen Israel aus dem Sinai, sowie weitere Analysen und Recherchequellen.

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#justoneminute – eine Schweigeminute für die Terroropfer von ‚München 1972‘

zuletzt aktualisiert: 05.08.2016

 

Diese Kollektion widmet sich der Initiative von den Angehörigen der Terroropfer der israelischen Olympiamannschaft von 1972 in München, die bemüht war, das IOC (International Olympic Committee) zu überzeugen, in diesem Jahr (2012) anlässlich des 40. Jahrestages des palästinensischen Terrorattentats auf die israelischen Athleten bei den 20. Olympischen Spielen eine Schweigeminute bei der Eröffnungszeremonie der diesjährigen Olympiade in London abzuhalten. Das IOC lehnte dies mit Berufung auf den ‚unpolitischen Charakter‘ der Spiele ab: „Die Atmosphäre bei der Eröffnungsfeier in London muss von Fröhlichkeit und Feierlichkeit geprägt sein, nicht von Trauer“, so Rogge.
Trotz größter Bemühungen weltweit, die Initiative auf unterschiedlichste Weise zu unterstützen und das IOC zu überzeugen, dass es sich nicht um eine politische, sondern um eine Schweigeminute der Pietät und Moral, des Gedenkens sowie des Mitgefühls für die Angehörigen und Opfer ist, die aus politischen Gründen während der Olympischen Spiele ermordet wurden, sind die Olympischen Spiele 2012 in London ohne eine Erwähnung des Massakers an den israelischen Sportlern 1972 und des Gedenkens eröffnet worden. Einzig Bob Costas von der NBC erwähnte bei seiner Reportage zur Eröffnung der Spiele, dass ein Tribut für die Opfer angebracht gewesen wäre.

Für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Jahr 2016 forderte Israels Vize-Außenminister am 13.8.12 in seinem Gastbeitrag „Just one minute in Rio“ in der Jerusalem Post das IOC auf, die Schweigeminute in die Eröffnungszeremonie bei den 31. Olympischen Spielen zu integrieren: “ … The IOC can take one little step to rectify this situation. Now, a full four years before the 2016 Olympic Games in Rio de Janeiro, the IOC can state officially and unequivocally that it will hold a minute silence during the opening ceremony for the 11 murdered Israeli athletes. …“

Untenstehend werden die Debatte darüber sowie verschiedene Positionen, Veranstaltungen und Kampagnen ausschnittsweise dokumentiert, einschließlich einiger Ungeheuerlichkeiten gegenüber Israel, die sich am Rande der Olympiade 2012 ereignen.

 

 

Update vom 05.08.2016: 

Süddeutsche Zeitung online vom 3.8.2016: Bach gedenkt israelischer Opfer von München 1972

IOC-Präsident Thomas Bach hat der elf israelischen Opfer des Überfalls palästinensischer Terroristen auf die Olympischen Spiele 1972 in München gedacht. Im Athletendorf der Spiele von Rio de Janeiro verlas Bach am Mittwoch die Namen der Männer.

Bach weihte mit einer Schweigeminute einen Ort der Trauer ein. Einen solchen Ort des Gedenkens zu schaffen, hatte sich das Internationale Olympische Komitee im vergangenen Jahr vorgenommen.

Zwei Witwen, Ankie Spitzer und Ilana Romano, sowie Mitglieder der israelischen Mannschaft und die Spitze des IOC kamen zusammen. Bach sagte, der Anschlag habe sich nicht nur gegen die Olympia-Teilnehmer gerichtet, sondern auch gegen die Werte, für die ein olympisches Dorf stehe.

Die israelischen Opfer-Familien hatten das Internationale Olympische Komitee (IOC) jahrelang gebeten, dem Verlust ihrer Angehörigen auf besondere Weise zu gedenken. Spitzer sagte: „Wir haben 44 Jahre auf dieses Andenken und diese Anerkennung unsere Liebsten gewartet. Das bringt nun etwas zu Ende.“

Das israelische IOC-Mitglied Alex Gilady zeigte sich von der Zeremonie tief berührt, wie er seinen Kollegen berichtete. Auf der Session, der Hauptversammlung der IOC-Mitglieder, sagte er, dass jedes Mal eine dunkle Wolke für die Angehörigen der München-Opfer aufgezogen sei, wenn eine Eröffnungsfeier nahe gekommen sei. Der Ort der Trauer helfe nun, den Schmerz zu lindern.

 

 

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