Archiv der Kategorie: Iran

Gutes Geld für schlechte Zwecke – Wie internationale Gelder dabei helfen, Israel zu bekämpfen

zuletzt aktualisiert: 05.08.2016

 

In Kürze: Teile weltweiter Steuer- und Hilfsgelder in Richtung Palästinenser werden gegen Israel verwendet, auch aus Deutschland.

Es handelt sich um Zahlungen an Israel delegitimierende und dämonisierende Stiftungen und NGOs, oder direkt an die PA, die nicht nur die Finanzierung des palästinensischen Bildungssystems und seiner Schulbücher verantwortet, sondern insbesondere Prämien an Terroristen und Märtyrerpensionen an ihre Familien, es handelt sich um „Hilfsgelder“ für Terrororganisationen, oder um das Budget der flüchtlingsproblemaufrechterhaltungsorientierten UNRWA, die nicht unwesentlich an der Terrorerziehung im Gazastreifen beteiligt ist, oder auch um Geld für ein islamistisches Regime, möglich gemacht durch den Iran-Deal, der die Kassen der Mullahs füllt, die wiederum in die Aufrüstung von Hizbollah und Hamas investieren – oder weiterhin direkt in ihre Atombombenentwicklung.

Am 4. August 2016 erst hat Israel aufgedeckt, dass die Hamas  Gelder der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen missbrauchte

Wie Untersuchungen des israelischen Inlandgeheimdienstes Schin Bet ergaben, hat Mohammed El-Halabi, Leiter der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen, 60 Prozent des jährlichen Budgets (ungefähr 7,2 Millionen US$/ Jahr) von World Vision im Gazastreifen zweckentfremdet und an die Terrororganisation Hamas weitergeleitet. Die Gelder der Hilfsorganisation wurden u.a. zum Tunnelbau und zum Waffenerwerb verwendet.  Zum Teil wurden bei der Abrechnung von Projektgeldern fiktive Geldempfänger angegeben, zum Teil wurden die Projektkosten künstlich aufgebläht, um Gelder an die Hamas zu transferieren.  Diese Angaben machte Mohammed El-Halabi bei seiner Vernehmung nach seiner Festnahme.

 

Dass auch deutsche Steuergelder an Märtyrerfamilien geht, schließt der rbb-Bericht: Wie die palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt nicht aus:

Ohne internationale Hilfe wäre die Palästinensische Autonomiebehörde nicht überlebensfähig. Deutschland ist einer der größten Geldgeber. Doch während es vor Ort an Mitteln für Bildung und Infrastruktur zu fehlt, unterstützen die palästinensischen Behörden großzügig Terroristen und deren Familien. Aus einem „Märtyrerfonds“ fließen jedes Jahr Millionenbeträge an die Angehörigen von getöteten Terroristen, auch an solche von Selbstmordattentätern. Und inhaftierten Terroristen steht sogar ein monatliches „Gehalt“ zu.

 

Diese Kollektion stellt einige der verschiedenen Wege von gut gemeintem Geld für denkbar schlechte Zwecke vor.

Es wird dabei deutlich, dass in allen Bereichen Kontrollmechanismen für die Verwendung der Gelder – nämlich zur Bekämpfung Israels – fehlen, von Interesse sind oder versagen und zudem keine Konsequenzen gezogen werden.

 

 

 

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Zum 20. Berliner Al-Quds-Tag: Wie oft denn noch?!

zuletzt aktualisiert: 04.07.2016

Diese Kollektion schließt sich anlässlich des Al-Quds-Marsches, der seit 20 Jahren durch Berlin zieht, der Forderung für

DAS VERBOT DES ANTISEMITISCHEN QUDS-MARSCHES,
EIN VERBOT DER TERRORORGANISATION HISBOLLAH,
EIN ENDE DER BESCHWICHTIGUNGSPOLITIK GEGENÜBER DEM TERRORISTISCHEN REGIME DES IRAN
SOLIDARITÄT MIT DER SYRISCHEN UND IRANISCHEN DEMOKRATISCHEN OPPOSITION UND IM EXIL
SOLIDARITÄT MIT ISRAEL

an und stellt aktuelle und hilfreiche Informationen, Veranstaltungstips, Flyer- und Posterquellen sowie Positionen und Hintergrundmaterial zur Hisbollah zusammen.

 

Social media:

zum Verfolgen des Themas auf Twitter mit Fotos und Filmen von allen 3 Veranstaltungen:  #KeinQudsTag   und   #noalquds

 

Erste Medien- und Blogberichte, Fotos und Videos:

Hunderte protestieren gegen Al-Quds-Marsch in Berlin (rbb)

Liveblog zum Marsch der Israel-Gegner in Berlin (Tagesspiegel)

Was wir beim Al-Quds-Tag gesehen haben (spreemili.eu)

Antisemitische Hasspropaganda auf dem Al-Quds-Marsch (Audiatur)

Hass auf Israel mitten in Berlin (Berliner Zeitung)

Facebookalbum des Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)

Fotos von beiden Demonstrationen (Haolam)

 

 

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Exklusiv: Claudias Iranreise-Selfie-Tagebuch

 Exklusiv: Das Selfie-Reisetagebuch der C.R. nach ihrem Iran-Trip

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Die Welt ist auf mindestens P5+1 Augen blind #Iran

zuletzt aktualisiert: 24.1.2016

 

Seit Jahren war sich die internationale Gemeinschaft einig, dass es keine Alternative dazu gibt, als dem Iran die Möglichkeit zu nehmen, eine Atombombe bauen zu können. Zehn lange Jahre internationaler Bemühungen mit Sanktionsverschärfungen zur Erreichung einer diplomatischen Lösung, begleitet von einer umstrittenen israelischen Option auf militärisches Eingreifen, haben letztlich die Verhandlungen zum Genfer Abkommen am 23. November 2013 erreicht. Entgegen aller zuvorigen Grundsätze verzichtet allerdings das Genfer Abkommen auf den zuvorigen Konsens des Abbaus der nuklearen Infrastruktur und spielt stattdessen durch Sanktionserleichterungen und einer Interimslösung dem traditionellen, manipulatorischen iranischen Spiel auf Zeit in die Hände. Vereinfachter Fakt: Iran wird die Fähigkeit, die Atombombe zu bauen, nicht genommen.

Hinzu kommt, dass im Januar 2016 die Vereinigten Staaten und die EU ihre Sanktionen gegen Iran beendet haben.

In dieser Kollektion finden sich zahlreiche empfehlenswerte weiterführende Artikel, Analysen und Quellen zu u.a. den besorgniserregenden Details zum Atomprogramm Irans und den bedenklichen Hintergründen um den naiv-fatalen Schritt der P5+1-Staaten (= der 5 Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat + Deutschland) hin zum Genfer Abkommen und Israels diesbezüglichen verständlichen Ängsten und Warnungen, die der Westen nicht ignorieren sollte. Lies den Rest dieses Beitrags

Iran oder Israel – wer ist die größere Bedrohung?

Die Debatte zu dieser Frage tobt, weltweit (Nachtrag 4.4.12: … und nicht erst seit Günter Grass‘ Gedicht – siehe Ende des Textes). Deshalb wird der Frage nach der Bedrohung durch Israel vs Iran hier ausführlich mit kompetenten Texten nachgegangen. Lies den Rest dieses Beitrags

Frieden geht anders: Beispiele der Hetze gegen Israel

Das Thema der Hetze gegen Israel, speziell das der Ritualmord-Legenden, des „Pallywood„, der Märtyrerverherrlichung u.v.a.m. ist ein sehr weites Feld mit einer Vielzahl an Facetten, die auf das Gleiche hinauslaufen – Delegitimierung und Dämonisierung Israels. Die Bandbreite ist unglaublich weit, seit Jahrhunderten virulent und hatte im 20. Jahrhundert seinen abscheulich-unfassbaren Höhepunkt im tiefsten menschlichenmöglichen  Abgrund – der Shoah. Um also zu verstehen, dass Israel in seinen unmittelbaren lokalen Konfliktpartnern eigentlich nur schwerlich einen Friedenspartner sehen kann, liegt unter Anderem auch an diesem Umstand.

Jüngstes Beispiel (Nachtrag April 2012):  „Um Israel zu vernichten, muss sich die Palästinensische Autonomie vereinen, sonst wird es uns nicht gelingen“, erklärte die palästinensische Wohlfahrtsministerin Majida Al Masri. „Fatah und Hamas müssen sich unbedingt versöhnen, um endlich das Ziel, die Befreiung ganz Palästinas, zu erringen.“ Ihr Appell zur Wiedervereinigung erging im palästinensischen Rundfunk sowie in der Zeitung Al Hayat Al Jadida. Die Zeitung bringt zudem regelmäßig Cartoons, die „Eine Welt ohne Israel“ promoten.

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Video-Kollektion zum Nahostkonflikt II

Danny Ayalon zum Thema palästinensischer Flüchtlinge, Alan Dershowitz zu den Menschenrechten in Israel und Dan Shueftan zu den aktuellen geostrategischen Herausforderungen Israels – alle drei Videos haben deutsche Untertitel. Lies den Rest dieses Beitrags

Der 2. Deutsche Israelkongress

Am 23. Oktober fand in Frankfurt am Main der 2. Deutsche Israelkongress statt. Es wäre eigentlich ausreichend, auf die Website www.israelkongress.de zu verweisen, doch sei an dieser Stelle betont, dass jeder Redebeitrag des Tages, jeder Text des Kongressjournals und vor allem die Resolution  Teil einer in Frankfurt vorgenommenen umfangreichen Bestandsaufnahme der Situation ist, in der sich Israel derzeit befindet.

Eine Auswahl der vier aufschlussreichsten und eindringlichsten Texte/Videos, die den Doppelstandard der reflexhaften Israelanklagen aufzeigen,  im Folgenden. Lies den Rest dieses Beitrags

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