Archiv der Kategorie: Hamas

10 Jahre Hamas-Herrschaft im Gazastreifen

zuletzt aktualisiert: 6.8.2017

Die Terrororganisation Hamas ist eine der unmittelbaren Bedrohungen gegen Israel und seine Bevölkerung, weshalb es relevant ist, sie als Akteur zu kennen und keinesfalls zu unterschätzen, geschweige denn Israel als Verhandlungspartner zu empfehlen, solange nicht die Grundpfeiler, die für Verhandlungen ausschlaggebend sind, von ihr erfüllt werden: Ende des Terrors, Anerkennung des Staates Israel als jüdischen und demokratischen Staat sowie Anerkennung aller bisherigen Abkommen und Verträge zwischen Israel und den Palästinensern.

Zum Verständnis dafür, dass Israel keinen Partner für Frieden in einem Gegenüber sehen kann, das nach der Vernichtung seiner Existenz trachtet und seine Bürger mit Terror aller Art bedroht, soll diese Kollektion anlässlich des 10. Jahrestages der Hamas-Regierung im Gaza-Streifen helfen.

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Operation Schutzlinie #Israelunderfire

IDF Protective Edge

 

Diese Kollektion begleitete die israelische Militäroperation gegen den Terror der Hamas kontinuierlich unter den für diesen Blog relevanten Gesichtspunkten mit der Zusammenstellung lesenswerter Resourcen, Artikel, Kommentare, Analysen, Blogs, Hintergründe und vor allem weiterführenden Links und Informationen zum breiteren Verständnis für Israels Situation und dem Vorgehen der IDF vs. dem der Hamas.

Seit Beginn des bis 16. September ungestörten Waffenstillstands, der am Abend mit einer ersten Rakete aus Gaza gebrochen wurde, wird diese Kollektion mit den im Nachgang als weiterhin interessanten und lesenswerten Links ergänzt.

Am 14. Juni 2015 ist allerdings der israelische Untersuchungsbericht veröffentlicht worden, der zahlreiche neue Hintergründe, Dokumente und rechtliche Aspekte darstellt:

 

The 2014 Gaza Conflict: Factual and Legal Aspects - The Full Report

The 2014 Gaza Conflict: Factual and Legal Aspects – The Full Report

 

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#EyalGiladNaftali . ברוך דיין אמת

zuletzt aktualisiert: 21.08.2014

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Am Donnerstag den 12. Juni wurden drei israelische Jugendliche – Eyal Yifrach (19) aus Elad, Gilad Sha‘er (16) aus Talmon und Naftali Frenkel (16) aus Nof Ayalon – entführt, als sie sich auf ihrem Heimweg von der Schule in Kfar Etzion in Judäa zurück zu ihren Familien befanden. Sie konnten per Handy bei der Polizei einen wenige Sekunden dauernden Notruf abgeben, der jedoch nur verzögert die Sicherheitskräfte alarmierte.
Die IDF begann daraufhin einen Großeinsatz, die Operation Brotherskeepers, um sie zu suchen. Am Abend des 30. Juni wurden ihre drei Leichen aufgefunden. Am 1. Juli fanden bereits die Trauerfeiern und Beerdigungen in Israel statt.
Nach 2 Monaten bestätigte ein Hamas-Funktionär, dass die Hamas hinter der Entführung und Ermordung steckte:
„Hassam Qawasameh, a Palestinian man arrested on July 11 in connection with the abduction, admitted that the orders and financing of the kidnapping came from Gaza.“
Diese Kollektion ist den drei ermordeten israelischen Teenagern gewidmet.

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Überlegungen zum Wesen eines palästinensischen Staates anlässlich des 29.11.2012

zuletzt aktualisiert: 3.12.2014

Die Palästinenser bemühten sich 2012 vor die Vollversammlung der Vereinten Nationen, um den bisherigen Beobachterstatus von „Palästina“ zu dem eines Nicht-Mitglieds-Staates  (NMS) ähnlich dem des Vatikans aufwerten zu lassen.

Nun, zwei Jahre danach, sind die unten aufgeführten Überlegungen zu der Frage, ob Einseitigkeit der richtige Weg ist und ob die Palästinenser überhaupt zu good governance in der Lage sind, noch immer aktuell.

Der Blog FdoG fasst es in „Phantom Palästinenserstaat“ so zusammen:
„Seit 1995 gibt es die Autonomiebehörde. Doch anders, als in Oslo gedacht, ist mit ihr kein Staat zu machen. Sie hängt am Tropf internationaler Subventionen, kriegt den eigenen Laden nicht in den Griff, kann trotz 40-80.000 (die Quellen differieren) Polizisten das Gewaltmonopol nicht durchsetzen, weshalb Israel gezwungen ist, zur Gefahrenabwehr einen Sperrwall zu errichten. Sie ist nicht demokratisch legitimiert und nicht in der Lage, für die arabische Bevölkerung die einfachsten Leistungen zu erbringen, die man von einem Staatswesen erwarten kann. Im Zweifel wird Israel daran die Schuld in die Schuhe geschoben. Wer so eine Räuberbande als “Staat” anerkennt, verschließt vor der Realität die Augen. (…)“

Jedoch als vorangesetze Nachträge zum untenstehenden Blogpost, der 2012 entstand, folgende lesenswerte Beiträge anlässlich der immer neuen Bemühungen der Palästinenser, Verhandlungen und Kompromisse für Frieden mit Israel zu umgehen, zuletzt erfolgreich mit der offiziellen Anerkennung Schwedens eines palästinensischen Staates am 29. Oktober 2014:

 

Anerkennung eines palästinensischen Staates wird Hoffnung auf Frieden ausbremsen
Ein palästinensischer Staat existiert noch nicht. Die einzig vorhandenen Strukturen, die einem funktionieren Staat ähneln, werden von der international als Terrorgruppe designierten Hamas kontrolliert. Bisher widerstand Europa dem Drang, eine Entität anzuerkennen, die effektiv nicht existiert. Leider frönen heute einige Europäer einer „Recognition Now“ Politik. Wie gut die Absichten hinter diesen Initiativen auch sein mögen, Palästina jetzt als Staat anzuerkennen ist unangebracht, kontraproduktiv und ungerechtfertigt. Es wird weder Frieden fördern, noch eine ausgehandelte Lösung ankurbeln… Von José Maria Aznar auf Audiatur

 

Die Rückkehr des palästinensischen Unilaterismus. Ben Cohen, The Algemeiner. Die PA holt ihr unilateristisches Manuskript aus der Versenkung, d.h. sie versucht durch internationalen Druck auf Israel die Anerkennung eines palästinensischen Staates zu erreichen. Mit dieser Methode hat sie bisher nur symbolische Siege errungen. Doch das könnten sich in den nächsten Monaten ändern, da reichere und einflussreichere Staaten sich dieser Anerkennungskampagne anschliessen.

 

Déjà Vu im Westjordanland und Gaza. Grant Rumley, Foreign Policy. Das jüngste Einheitsabkommen zwischen Hamas und Fatah ist dem Untergang geweiht. Warum also versuchen die palästinensischen Fraktionen es weiterhin?

 

Der Zusammenbruch des Friedensprozesses
Der amerikanische Spitzendiplomat Martin Indyk hat die Gründe für den Zusammenbruch der israelisch-palästinensischen Friedensgespräche analysiert. Im Jahr 2000 hatte der deutsche Aussenminister Joschka Fischer ein fast identisches Verhalten Jassir Arafats beobachtet, wie es Indyk jetzt bei Präsident Mahmoud Abbas wahrgenommen hat. Im Gespräch mit Jeffrey Goldberg von der Zeitschrift The Atlantic sagte Indyk, dass der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas schon im Februar „abgeschaltet“ habe und nicht mehr an einem Abkommen mit Israel interessiert gewesen sei. Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, auf Audiatur

 

Und dann ist da, nicht zu vergessen, noch die Hamas AG

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Operation Wolkensäule – Israel unter Beschuss

„Mehr als 1.200 Raketen wurden seit dem 10. November auf israelisches Gebiet abgefeuert, allein 1.000 davon seit dem Beginn der Operation Wolkensäule am 14. November.“ (NL der IB: Lage in Israel)
Dies ist der Stand am Abend des 20.11.2012, als in Kairo von der Hamas eine Waffenruhe ab 24Uhr in Aussicht gestellt wurde, während weiterhin Raketen in Wohnhäusern von Ashkelon und Rishon le Zion einschlugen.

Am Mittag des 21.11. fand zudem ein Anschlag auf einen Bus in Tel Aviv mit zahlreichen Verletzten statt, der ausdrücklich von der Hamas gefeiert wurde.

Am Abend des 21.11. wurde allerdings ein Waffenstillstand vereinbart, auf den sich sowohl Hamas als auch Israel geeinigt haben. Vollständiger Text der Vereinbarung über die Waffenruhe

Im Folgenden findet sich eine stetig aktualisierte Kollektion an Fakten, Hintergründen, Analysen und Kommentare, die in verschiedenen Quellen zu finden sind, um zu verstehen, dass die am 14. November begonnene Reaktion Israels auf die unerträgliche Provokation der Hamas so ausfiel wie sie ausfiel.

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Realitäten hinter den Headlines der „Humanitären Krise in Gaza“

zuletzt aktualisiert: 3.12.2014

 

Der Gaza-Streifen ist ein Küsten-Streifen am Mittelmeer, der sich 25 Meilen zwischen dem ägyptischen Sinai und dem südlichen Teil der israelischen Küsten-Ebene erstreckt. Seit September 2005 war der Gazastreifen nach dem vollständigen Abzug Israels unter teilweiser Souveränität der Palästinensischen Behörde, im Jahr 2006 wurde er von der Terrororganisation Hamas übernommen. Die Islamische Widerstandsbewegung Hamas ist eine extremistische, fundamentalistisch-islamische Organisation auf der Liste der EU-verzeichneten Terrororganisationen.

Man kann das „Unternehmen Hamas“ mit eigenem Immobilienboom aber auch anders beschreiben: Die Hamas-AG

Zwischen Israel und der Hamas besteht ein bewaffneter Konflikt. Seither sind tausende Raketen und Granaten auf israelisches Gebiet geschossen worden, mit ca. 5 Million israelischer Einwohner, die dadurch bedroht werden. Der Iron Dome ist zwar höchst erfolgreich in der Abwehr, aber kein Garant dafür, dass Israels Bürger nicht doch von den Raketen getroffen werden – so bleibt der tägliche Terror durch die permanente Bedrohung, die in den Medien höchst verzerrt dargestellt wird, wie dieses Video zur Berichterstattung der Raketenwelle im Juni 2012 von Reuters zeigt.
Ein Garant gegen die Raketen kann nur Frieden sein, der mit der Hamas nicht möglich ist, wie insb. unten aufgeführte weitergehende Recherchelinks aufzeigen.

Es geht in diesem Beitrag nicht um DIE Realitäten im Gaza-Streifen, sondern nur um jene, welche insbesondere im Zusammenhang mit der Vokabel-Dramatik der „vollständigen Abriegelung“, dem angeblichen „Freiluftgefängnis“ und der vermeintlichen „Humanitären Krise“ allzuoft von den Medien unterschlagen werden und dazu führen, dass von der Öffentlichkeit die ausgesprochen negativen gängigen Anschuldigungen, Ressentiments und Behauptungen gegen Israels Gaza-Politik, die sich in Meinungsumfragen niederschlagen und bei 13% Absprechen von Israels Existenzberechtigung münden, vorgebracht werden, ohne dass grundlegende Kenntnisse über die angeblich vollständige Blockade, die Militäroperationen, die humanitären Hilfslieferungen und die Repressionen und Gewalt des Hamas-Regimes nicht nur gegen Israel sondern auch gegen die eigene Bevölkerung bestehen.
Auch hagelt es im Sommer 2014 Offene Briefe, die genau diesem Ansatz einseitigster, polulistischster und faktisch falscher Art folgen.

Zu jenen Punkten nun einige Informationen.

Wer lieber Videos schaut statt zu lesen:  There Is No Israeli Siege On Gaza

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Israels Grenzen – seit zwei Jahren erklärtes Angriffsziel der Delegitimierungskampagne

Seit 2010 werden zunehmend von immer mehr Akteuren verschiedener Ausrichtungen in gemeinsamer Kooperation gezielte und konzertierte Angriffe auf Israels Grenzen und seine Souveränität initiiert. Sie sind Teil der weltweiten Delegitimierungskampagne, die auch die BDS-Kampagne und den Apartheidsvorwurf forciert.

Eine Zusammenstellung der für 2012 geplanten Propagandaaktionen auf allen Ebenen gegen Israel von einem umfassenden Netzwerk mit Verbindungen zur Hamas hat das IICC erstellt.

So war eine Konfrontation mit Israel zu provozieren Hauptziel der ersten und zweiten Flotilla 2011, des Fly-Ins 2011, des  Nakba– und Naksa-Tages 2011 und nun des Global March to Jerusalem (GMJ) sowie des angekündigten Fly-Ins bzw. der Flytilla 2 am 15. April 2012, dazu hier das FACTSHEET Air Flotilla 2.

Zu den verschiedenen Fallen, die es im Kontext von Israels durch Friedensverhandlungen vs. international nicht anerkannten Grenzen und Waffenstillstandslinien gibt, sowie zu Jerusalem finden sich am Ende des Textes einige klärende Aspekte. Lies den Rest dieses Beitrags

Frieden geht anders: Beispiele der Hetze gegen Israel

Das Thema der Hetze gegen Israel, speziell das der Ritualmord-Legenden, des „Pallywood„, der Märtyrerverherrlichung u.v.a.m. ist ein sehr weites Feld mit einer Vielzahl an Facetten, die auf das Gleiche hinauslaufen – Delegitimierung und Dämonisierung Israels. Die Bandbreite ist unglaublich weit, seit Jahrhunderten virulent und hatte im 20. Jahrhundert seinen abscheulich-unfassbaren Höhepunkt im tiefsten menschlichenmöglichen  Abgrund – der Shoah. Um also zu verstehen, dass Israel in seinen unmittelbaren lokalen Konfliktpartnern eigentlich nur schwerlich einen Friedenspartner sehen kann, liegt unter Anderem auch an diesem Umstand.

Jüngstes Beispiel (Nachtrag April 2012):  „Um Israel zu vernichten, muss sich die Palästinensische Autonomie vereinen, sonst wird es uns nicht gelingen“, erklärte die palästinensische Wohlfahrtsministerin Majida Al Masri. „Fatah und Hamas müssen sich unbedingt versöhnen, um endlich das Ziel, die Befreiung ganz Palästinas, zu erringen.“ Ihr Appell zur Wiedervereinigung erging im palästinensischen Rundfunk sowie in der Zeitung Al Hayat Al Jadida. Die Zeitung bringt zudem regelmäßig Cartoons, die „Eine Welt ohne Israel“ promoten.

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Der 2. Deutsche Israelkongress

Am 23. Oktober fand in Frankfurt am Main der 2. Deutsche Israelkongress statt. Es wäre eigentlich ausreichend, auf die Website www.israelkongress.de zu verweisen, doch sei an dieser Stelle betont, dass jeder Redebeitrag des Tages, jeder Text des Kongressjournals und vor allem die Resolution  Teil einer in Frankfurt vorgenommenen umfangreichen Bestandsaufnahme der Situation ist, in der sich Israel derzeit befindet.

Eine Auswahl der vier aufschlussreichsten und eindringlichsten Texte/Videos, die den Doppelstandard der reflexhaften Israelanklagen aufzeigen,  im Folgenden. Lies den Rest dieses Beitrags

Der Preis für die Heimkehr von Gilad Shalit

Dass der im Juni 2006 von der Hamas verschleppte israelische Soldat Gilad Shalit nach jahrelangen Verhandlungen gegen 1027 palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen freigelassen wurde, ist derzeit weltweit vieldiskutiertes Thema in Medien, vielen Blogs und vor allem innerhalb der israelischen Gesellschaft sowie bei allen, die Anteil am Schicksal Gilads und auch Israels nehmen.

Für Israel ist die Freilassung vor allem ein eingelöstes Versprechen, eine humanitäre Verpflichtung gegenüber eines seiner Soldaten. Dan Diker vom WJC analysiert die Bedeutung des Abkommens zur Freilassung Gilads hier. Lies den Rest dieses Beitrags

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