Klare Kante: Resolutionen gegen die antisemitische BDS-Kampagne

Eine erste grundsätzliche Kollektion zur BDS-Kampagne und warum sie Israels und der Palästinenser Feind ist, findet sich bereits hier auf diesem Blog.

Diese ergänzende Kollektion ergibt sich aus der zunehmenden Positionierung von Politikern und Parteien, Studentenvertretungen und der Zivilgesellschaft gegen diese antisemitische Boykottkampagne.

 

 

 

 

Offizielle Stellungnahmen gegen BDS:

 

Resolutionen gegen BDS:

 

 

 

Resolutionen aus dem akademischem Bereich gegen BDS:

 

 

Positionierungen aus zivilgesellschaftlichem Bereich:

 

 

Angestrebte Resolutionen

 

 

Broschüren:

 

 

Weitere aktuelle Texte zum Thema:

„Sie rufen zum Totalboykott gegen Israel auf. Setzen Künstler und Firmen unter Druck. Auch in Berlin geben sich BDS-Aktivisten friedlich – und brüllen Holocaust-Überlebende nieder.“

 

 

 

Treffend formuliert es die NZZ:

 

Aktionen für eine Boykottierung Israels stoßen auf den Widerspruch deutscher Politiker 

>> Deutschland sieht im Boykott eine «zulässige Ausübung der Meinungsfreiheit», ergo ist auch der Aufruf dazu rechtens. Dasselbe gilt für die USA. Solange der Appell ein rein moralischer bleibt, also frei von Zwang ist, gehört er in den Kanon der Freiheitsrechte, und die gilt es zu wahren. Doch ebenso frei ist der Widerspruch. Und der kommt in Deutschland laut und klar – zum Glück für die Juden, und zum Glück für die Deutschen, die gut daran tun, in diesem Fall den Anfängen zu wehren. Linke und Mittige tun das solidarisch. Von den Rechten ist nichts zu hören – aber was wäre von denen auch zu erwarten? (…)

Die Welt, so scheint es, steht BDS nicht zur Verfügung. BDS möchte ihr beibringen, dass Israel ein Apartheidstaat ist, der Palästina kolonisiert und dessen Bewohnern fundamentale Rechte verweigert. BDS darf das behaupten und muss auch nicht die Frage beantworten, wie es um die Bürger- und Freiheitsrechte der Araber in arabischen Staaten steht. BDS muss niemandem erklären, warum es in Cisjordanien keine Demokratie gibt und wer Palästinenserchef Mahmud Abbas verbietet, Wahlen abzuhalten. BDS darf agitieren und «informieren», und manchmal hat die Bewegung sogar Erfolg. (…)

… BDS will vor allem die Herzen und Hirne der Coolen erobern. Israel anzuprangern und über Juden zu lästern, soll in den Kreisen der Trendsetter chic werden, modisch und so normal, dass es niemandem mehr auffällt. Ist das einmal erreicht, kommt der Rest von allein.

Für Intellektuelle wäre es eine lohnende Aufgabe, hier Gegensteuer zu geben und noch mehr als bisher darauf hinzuweisen, wie dröge, wie apodiktisch und belehrend BDS daherkommt. Der linke Kultursenator Lederer findet diese Haltung «widerlich». Hass, sagte er, führe zu nichts. «Ich dachte, wir wären weiter – wären klüger.» Da hat er sich getäuscht. Im Hass, den BDS predigt, werden Dialog, Friede und Koexistenz nicht wahrscheinlicher, sondern rücken weiter in die Ferne.

Allein schon die kühle, abweisende Strenge eines Omar Barghouti, eines BDS-Gründungsmitglieds, beweist, dass es den Aktivisten nicht um Gemeinsamkeit oder gar Empathie geht. Auch wenn ein paar Naive in Europa noch Träumen nachhängen mögen: BDS ist nicht für die Zweistaatenlösung. In der Welt Barghoutis wird es nie einen jüdischen Staat geben. Dies ist eine Bewegung, die Israels Existenzrecht radikal verneint. Und genau deshalb liegen alle Politiker, die sich so laut über BDS empören, goldrichtig.<<


 

Hier noch einmal BDS-Gründer Omar Barghouti in seinen eigenen Worten, betonend, niemals einen jüdischen Staat zu tolerieren:

 

 

Zugegeben, es hat etwas gedauert, bis sich zunehmend Entscheidungspositionen Innehabende sich dem Wesen der BDS-Kampagne widmeten, um zu verstehen, worum es geht – nämlich in letzter Konsequenz der Abschaffung Israels, wie sie auch die Terrororganisationen der Region propagieren.

Dieses Kriterium allein reicht eigentlich schon, um zur Meinung zu kommen, dass dieses Anliegen antidemokratisch, antiisraelisch und antisemitisch ist.

Verfechter der Ansicht, dass Israelshass nicht nur ein Grundrecht sondern gar Grundpflicht ist, finden sich natürlich hier und da. Und ja, man darf Israel nicht nur kritisieren, sondern auch hassen und boykottieren.

Doch in dem Moment, in dem andere Menschen kompromittiert, bedrängt und angegriffen werden, sobald sie Israel nicht nur nicht hassen, sondern gar israelische Kunst, Kultur, Konsumgüter oder Israelisches aller Art befürworten, ist jede rote Linie überschritten. Und dies tun BDS-Aktivisten permanent.

BDS als friedliche Israelkritik? Nicht wirklich:  „All this is an excuse to hate Jews!“

Und Applaus gibt es dafür von der Hamas:

 

 

 

Hat Israelboykott auch Grenzen?

Jede Menge, wenn es zum Beispiel um kostenloses Dessert geht, oder um medizinische Behandlungen in Israel für palästinenische Führer und ihre Familien, u.v.a.m….

 

 

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Veröffentlicht am November 19, 2017, in Antisemitismus, BDS, Delegitimierung Israels, Israel, Israelkritik. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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