Archiv für den Monat April 2017

B’Tselem und Breaking the Silence – Die Krux mit den NGOs in Israel

 

Die Agenda der zahlreichen in Israel ansässigen internationalen und auch israelischen NGOs, darunter unzählbare Menschenrechts- und Hilfsorganisationen, ist schwer unter einen Hut zu bringen, angesichts der Tatsache, dass manche von ihnen uneingeschränkt in und vor allem gegen Israel arbeiten können, was doch eigentlich ihre Anklagen und Erkenntnisse, Israel sei ein Unrechtsstaat, ad absurdum führt.

Welcher Staat würde sie so unbehelligt arbeiten lassen, wie Israel es tut, obwohl sie massive Vorwürfe gegen ihn erheben und einen einzigartigen Doppelstandard anlegen?

Sollte es die Aufgabe eines Außenministers eines anderen Landes sein, diese NGOs, die nicht unwesentliches Funding aus dem Ausland erhalten, zu treffen, so erklärt es sich höchstens daraus, dass er prüfen wollen könnte, ob das Geld seines Landes gut angelegt ist, das in eben jene NGOs gesteckt wird, um Druck über Bande auf das Gastgeberland, welches gerade besucht wird, auszuüben.

„Sag mir, wen Du bei Deinem Israel-Besuch triffst, und ich sag Dir, wer Du bist“ – nicht ganz so, aber so ähnlich kann man es herunterbrechen, wenn ausländische Gäste glauben, in der einzigen Demokratie des Nahen Ostens ausgerechnet anti-israelische NGOs treffen zu müssen, um sich ein Bild von Menschenrechten zu machen, die sie in ihrem Doppelstandard weder im Rahmen ihrer „Freundschaften“ mit Mahmoud Abbas, bei der „strategischen Partnerschaft“ mit der Fatah, oder während Businessreisen in den Iran, nach China oder Russland interessieren.

Man stelle sich vor: der Außenminister Frankreichs kommt nach Deutschland und besteht darauf, sich mit der Antideutschen Bewegung, der Antifa und den Linksautonomen zu treffen. Um – wie Gabriel es formuliert – ein – „vollständiges Bild zu bekommen.“ Oder, wie das Office of the Prime Minister es ausdrückt:

Imagine if foreign diplomats visiting the United States or Britain met with NGOs that call American or British soldiers war criminals. Leaders of those countries would surely not accept this. Prime Minister Netanyahu’s policy is not to meet foreign visitors who, on diplomatic trips to Israel, meet with groups that slander IDF soldiers as war criminals. Diplomats are welcome to meet with representatives of civil society but Prime Minister Netanyahu will not meet with those who lend legitimacy to organizations that call for the criminalization of Israeli soldiers. Our relations with Germany are very important and they will not be affected by this.

Nun ist es also so, dass MP Benjamin Netanyahu den Termin mit AM Sigmar Gabriel abgesagt hat, weil dieser Antrittsbesuche bei B’Tselem und Breaking the Silence im Programm seiner Israelreise am 24. und 25. April 2017 hatte.

Aus aktuellem Anlass wird in dieser Kollektion die Krux mit den NGOs am Beispiel dieser beiden Organisationen sowie eine Dokumentation interessanter Kommentare zu diesem diplomatischen  „Eklat“ dargestellt.

 

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Zum Doppelstandard und der Einseitigkeit des Kairos-Palästina-Dokuments

Gute 7 Jahre alt ist es nun, das Kairos-Palästina-Dokument,  und noch immer wird es für antiisraelische Veranstaltungen und von Propagandisten hervorgekramt, da es sich als Argumentationsbibel für BDS-Aktivisten und Israelhasser gut eignet, die sich vordergründig besonders gutmenschlich, palästinensersolidarisch, friedliebend und menschenrechtsfreundlich darstellen wollen (siehe Beispiel hier), ohne auf die tatsächlichen Ursachen von Leid und Bedrohung der Christen im Nahen Osten einzugehen.

Diese Kollektion stellt all jene kompetenten Kritiker zusammen, die sich fundiert und sachlich mit den Inhalten des Machwerks auseinandersetzten.

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