Wenn es in Israel brennt…. trendet der Hass unter #Israelisburning. Man kann aber auch helfen.

Israel war tagelang im Ausnahmezustand. Vor allem im Norden und Zentrum Israels wüteten große Brände, die langsam unter Kontrolle gebracht werden konnten. Es waren mehr als 75.000 Israelis – jüdische wie auch arabische Israelis – im ganzen Land bedroht und zur Flucht vor den Flammen gezwungen. Allein 60.000 Menschen wurden aus Haifa evakuiert.

Vielfach wird Brandstiftung als Ursache vermutet. Dutzende Palästinenser wurden unter dringendem Tatverdacht festgenommen, Feuer im trockenen Großraum Haifa gelegt zu haben. Der israelische Minister für Sicherheit, Gilad Erdan, warnte, man müsse sich auf eine neue Art von Terror gefasst machen. Tatsächlich kennt die Kreativität jener, die Israelis nach dem Leben trachten, keine Grenzen. Nachdem Selbstmordattentate durch den Grenzzaun wesentlich erschwert worden waren, sah sich Israel erst mit „vehicle terrorism“, also motorisierten Fahrzeugen, die entweder in Gebäude oder Menschenmassen gelenkt wurden, konfrontiert. Später wechselte die Taktik auf Messerattacken, die Israelis an der Bushaltestelle oder der Supermarktkasse heimsuchten. Nun könnte der Terror einen neuen Höhepunkt der Perfidie erreicht haben. Manche sprechen von einer Feuer-Intifada.

Zahlreiche Länder unterstützten bspw. Italien, Frankreich, Kroatien, Bulgarien, Rumanien, Griechenland, die Türkei, Zypern, USA, Russland, Ägypten, Jordanien und auch Brandbekämpfungseinheiten der Palästinensischen Autonomiebehörde die israelischen Einheiten bei der Bekämpfung der Flammen.

Und Deutschland??

In sozialen Medien werden unter Hashtags wie #Israelisburning oder #Israelonfire die Brände begrüßt, gefeiert und als Gottes Strafe gepriesen.

Und während nachweislich arabische Brandstifter bei der Tat gesichtet, teils auf der Flucht vom Tatort gestellt und verhaftet werden und die israelische Regierung berechtigterweise von einem Terrorismus der Brandstiftung spricht, beschränken sich vereinzelte Medien in Deutschland darauf, von Waldbränden zu berichten, während andere das Thema völlig ignorieren und unbeeindruckt darin fortfahren, Israels Politik zu kritisieren und der Spiegel sich bemüht, die „Rechten in Israel“ als Nutznießer der Situation zu erkennen.

Zur kontinuierlichen Information seien die israelischen Medien empfohlen:   Ynetnews   +++   Times of Israel  +++    Haaretz   +++   sowie die israelische Feuerwehr

 

 

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Das Feuer in Zahlen

* 630 Brandherde wurden in 480 Einsätzen bekämpft
* 2500 Feuerwehrleute und Soldaten waren durchgehend im Einsatz
* 29 Israelische und ausländische (14) Löschflugzeuge waren beteiligt
* 1,5 Millionen Tonnen Wasser und feuerhemmende Mittel wurden verstreut
* 13.000 Hektar Wald und Naturgebiet (33.000 Dunam) wurden zerstört
* Über 120 Mio. Euro Schaden sind entstanden
* 66.000 Menschen mussten fliehen
* 133 Menschen wurden vom Magen David Adom gerettet
* 180 Menschen wurden verletzt
* 560 Häuser wurden zerstört (527 davon in Haifa)
* 1700 Menschen können in Haifa nicht mehr nach Hause zurückkehren
* 17 Fälle waren mindestens Brandstiftung, 35 mutmaßliche Brandstifter wurden verhaftet

(Quelle: https://twitter.com/IsraelHatzolah u.a.)

 

Artikel zu den weiteren Ausmaßen der Schäden:

Post-fire rehabilitation could take 30 years (Ynetnews)

Fire damages expected to cost state at least NIS 2 billion (Ynetnews)

Schneise der Zerstörung (JAZ)

 

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Die beste Art aus der Ferne zu helfen sind großzügige Spenden:

Israel braucht Ihre Hilfe – heute, JETZT! Spenden Sie HIER
Seit Tagen wüten schwere Brände in ganz Israel. Ähnliche Wetterbedingungen wie 2010 im Carmel führten jetzt zu geschätzten 250 verschiedenen Brandherden; in vielen Fällen besteht Verdacht auf Brandstiftung und Terror in einer neuen Form. In Haifa wurden 60.000 Menschen evakuiert. In den Bergen Jerusalems sind bereits ca. 450 ha Wald verbrannt, im ganzen Land 730 ha. 200 KKL Feuerwehrleute und Mitarbeiter helfen rund um die Uhr bei der Brandbekämpfung.
Bitte helfen Sie uns in dieser Krise! Es gilt, alle Kräfte zu mobilisieren und die Kosten hierfür zu stemmen. Daher ist Israel jetzt dringender denn je auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Spendenkonto des Jüdischen Nationalfonds:
Konto 1005007001
Santander Bank
BLZ 50033300

Stichwort „Israel in Flammen“
BIC: SCFBDE33XXX  –  IBAN: DE17500333001005007001

 

Eine Große Herausforderung für Israel!

Sie können mit Ihrer Spende helfen! www.keren-hayesod.de oder

Haupt-Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft

Konto-Nr. 3211200
BLZ 10020500
IBAN: DE51 1002 0500 0003 2112 00
Verwendungszweck: Nothilfe für Brandopfer

 

  • Angesichts der Zerstörungen, die bei den tagelangen Waldbränden in unserer Partnerstadt Haifa verursacht worden sind, rufen die Stadt Mannheim, der Freundes- und Förderkreis der Haifa Foundation e.V., die Jüdische Gemeinde Mannheims, die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Rhein-Neckar, Mannheim, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar e.V. und der Förderverein Städtepartnerschaften Mannheim e.V. zu Spenden für die Stadt Haifa und die Opfer des Waldbrandes auf. 
    http://digrheinneckar.de/index.php/dig-aktuell/592-gemeinsamer-spendenaufruf-fuer-haifa-nach-verheerenden-waldbraenden 

    Spenden werden erbeten an den

    „Freundes- und Förderkreis der Haifa-Foundation e.V.“
    Sparkasse Rhein-Neckar-Nord
    IBAN: DE23670505050038964682
    BIC: MANSDE66XXX
    Verwendungszweck: Waldbrände Haifa 2016 (Spendenquittungen können bei Bedarf ausgestellt werden)

 

 

  • an den Leo Baeck Nothilfefonds für von den Bränden betroffene Familien in Haifa

Liebe Freunde,
Über 650 Familien aus verschiedenen Stadtteilen Haifas haben ihr Zuhause und all ihren Besitz verloren. In dieser schwierigen Zeit möchten wir uns an Sie wenden und Sie um Ihre Hilfe bitten. Die Stadtverwaltung Haifa sorgt dafür, dass die Familien vorübergehend untergebracht werden können. Ihre Spende wird dazu beitragen, die Menschen mit allem, was im Alltag dringend notwendig ist, auszustatten, etwa Kleidung, Bettwäsche, Decken, Schulmaterialien, Küchenutensilien u.a.. Leo Baeck ist direkt an der Hilfe für 60 Familien beteiligt. Unser Ziel ist es, jeder Familie 5000 ILS – 1.200,00 €, zur Verfügung zu stellen. Diese werden wir den Familien direkt zukommen lassen, damit sie kaufen können, was sie nun am dringendsten benötigen.

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, überweisen Sie an unsere Partnerorganisation Buber Rosenzweig Stiftung in Deutschland.
Wenn Sie eine Spendenquittung benötigen, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

IBAN: DE31 5005 0201 0000 3256 00
BIC: HELADEF1822 (Frankfurt am Main)
Bank: Frankfurter Sparkasse
Stichwort: Nothilfefonds Brände in Haifa

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Tatkräftige Hilfe für Israel kam aus immer mehr Ländern, sogar von der Palästinensischen Autonomiebehörde, aber auch Ägypten und Jordanien.

 

 

 

 

Und auch hier wird deutlich: Europas engster Freund Israels sendete: nichts.

 

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Ein Einblick in die zynischen, menschenverachtenden Reaktionen auf die Brandanschläge in ganz Israel aus der pervertierten Welt der sozialen Medien:

 

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Auch deutsche Antizionisten und Islamisten stimmen in den Hasschor mit ein.

Bspw. gibt es diese Vorfall-Meldung  der Informationsstelle Antisemitismus Kassel

Die verheerenden Brände in Israel werden derzeit von hunderten Facebook-Nutzern auf der Seite Freiheit für Palästina begrüßt, gefeiert und antisemitisch kommentiert. Die Kommentatoren auf der oben genannten Facebook-Seite feiern diese für die betroffene Bevölkerung in Israel bedrohliche Situation mit Kommentaren wie:

– „Allahu Akbar☝🏻️Ich bin so glücklich“
– „Sollen die Bastarde brennen !!!“
– „Advendt Advendt der Jude brennt“
– „Mit Löschflugzeug aber kein Wasser sondern Benzin“

Einige der hasserfüllten Kommentare stammen gemäß den Profilangaben der Autoren aus Kassel. Eine Nutzerin, die angibt, an der Universität Kassel studiert zu haben, schreibt: „kein wunder das niemand euch mag… ihr seid der teufel in person“. Ein anderer Nutzer aus Kassel reagierte mit dem Ausspruch „Allah büyük“. Häufig sind in den Profil- oder Titelbildern der hasserfüllten Kommentatoren türkische Fahnen und Porträts des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zu sehen

 

Ein Einblick in das deutsche Israelhasser-Herz findet sich auch in diesem Blogpost Stell Dir, vor es ist Terror und der Mob feiert – allen voran:

 

Letztlich hat sogar die WELT einen Beitrag zum Thema, da eigentlich unignorierbar, verfasst:

Deutsche Islamisten bejubeln das „brennende Israel“

 

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In diesem Meer des Hasses gab es neben den Hilfen anderer Regierungen auch menschliche Gesten der Anteilnahme und Unterstützung für Opfer:

 

 

 

 

 

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Solidarität aus Deutschland

 

Zu den sich ausbreitenden Waldbränden in Israel erklärt Volker Beck, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe:

„Die Meldungen über angebliche Brandstiftungen bereiten uns große Sorge. Auch wenn man sich hier bei der Ursache nicht vorschnell auf eine Vermutung festlagen kann, schockieren im Netz von einigen verbreitete Häme und Genugtuung über die Katastrophe.
Wir sind in unseren Gedanken bei den Menschen, die gerade ihrer Häuser verlassen müssen. Und unsere Solidarität gilt den unzähligen Rettungskräften, die gegen ein Ausbreiten der Flammen ihre Gesundheit und Leben riskieren.
Vollkommen unverständlich und gefährlich ist gleichzeitig der Applaus und die Freude, die aus dem Spektrum der Israelhasser im Internet geäußert wird. Israel ist ein multikulturelles Land, in dem Juden, Muslime, Baha’i und Christen und Atheisten leben, die alle von diesen Feuern bedroht werden. Früher wurden jüdische Gotteshäuser angezündet, heute wünschen sich Menschen aus Hass offenbar den jüdischen Staat in Brand. Wenn es stimmt, dass die Hälfte der Brände von Pyromanen oder aus antiisraelischen Motiven gelegt wurden, wäre das erschreckend. Solche Taten schaffen keinen Frieden, für niemand. Sie wären auch nicht zu rechtfertigen, durch nichts.“

 

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R., Ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland K.d.ö.R und Commissioner for Holocaust Memory des World Jewish Congress schreibt:

„Seit Tagen erschüttern verheerende, großflächige Wald- und Buschbrände die Menschen in Israel. Mehrere Häuser und über hundert Hektar Fläche fielen den Flammen bereits zum Opfer, mehrere Ortschaften mussten evakuiert werden. Unsere Gedanken sind bei den tausenden Familien, die von der raschen Ausbreiten der Flammen völlig überrascht wurden, und die zum Teil alles verloren haben. Wir beten für sie! Ein Großteil der Brände geht nach jetzigen Erkenntnissen auf antiisraelisch gesinnte Brandstifter zurück. Das ist TERROR! Genauso scharf sind die Häme und die widerliche Schadenfreude zu verurteilen, die massenhaft von pro-palästinensischen Gruppierungen über das Internet verbreitet werden. Das ist ANTISEMITISMUS! Einmal mehr belegen diese Extremisten ihren menschenverachtenden Hass, der den Frieden in der Region verhindert.“

 

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Hellmut Königshaus: 

„In diesen Stunden richten sich unsere Gedanken auf Israel. Die verheerenden Brände, die dort wüten, werden noch lange tiefe Spuren hinterlassen. Unsere Solidarität muss den vielen Menschen gelten, die deswegen Leben, Gesundheit oder Habe verloren haben. Es muss bestürzen, dass zumindest ein Teil der Brände vorsätzlich gelegt wurde. Für diese schändlichen Taten gibt es keine Rechtfertigung. Es ist ein kleiner Trost in diesen schweren Stunden, dass auch arabische Feuerwehren den Kampf gegen das Feuer führen.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft unterstützt den Spendenaufruf desJüdischen Nationalfonds – KKL zum Wiederaufbau und zur Wiederaufforstung und bittet um großzügige Spenden. Wir bitten vor allem die Bundesregierung und alle staatlichen und kommunalen Institutionen, ebenfalls im Rahmen ihrer Möglichkeiten Soforthilfe zu leisten.“

 

Kaum substanzloser hätte es an Tag 4, Freitagsabends, „eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes“ formulieren können:

Mit allergrößter Sorge sehen wir auf die vielen Feuer, die seit Tagen in Israel wüten. In tiefer Verbundenheit stehen wir fest an der Seite Israels.
Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den Zehntausenden, die ihr Zuhause zurücklassen mussten, nicht wissend, wann eine Rückkehr möglich sein würde. Nun scheint es, als könnten die ersten Bewohner Haifas in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.
Wir wünschen uns, dass sich diese Hoffnung bestätigt, und den Rettungskräften weiter viel Stärke, die sie in diesen schwierigen Tagen so notwendig brauchen, um der Flammen Herr zu werden und die Menschen in Sicherheit zu bringen.
Wir stehen bereit, Hilfe zu leisten, wo immer geboten und gewünscht. Die breite Hilfsbereitschaft, die viele internationale Partner Israel entgegenbringen, sendet ein wichtiges Signal.

 

… na wenigstens wurden weder beide Seiten zur Deeskalation, Israel zu Proportionalität oder Netanyahu zum Dialog mit dem Feuer aufgerufen. Freundlicherweise fehlt auch jede Siedlungsmeckerei in gleichem Atemzug (- die gab es in einer vorangegangen Stellungnahme – ). Danke Deutschland, stärkster Alliierter Israels in Europa – was könnten jetzt auch schon Löschflugzeuge, Freiwillige Feuerwehrleutte, THW o.ä. ausrichten…

 

Bürgermeister Sieling zu den Bränden in Bremens Partnerstadt Haifa:

In Israel breiten sich zahlreiche Brände gefährlich aus. Besonders dramatisch ist die Lage in Haifa. Zehntausende müssen ihre Häuser verlassen. Dazu erklärt Bremens Bürgermeister Carsten Sieling: “Wir sind fassungslos, dass in unserer Partnerstadt Haifa erneut schwerste Brände ausgebrochen sind, die das Leben von tausenden von Menschen bedrohen. Besonders die Tatsache, dass die Brände offensichtlich durch Brandstiftung ausgelöst wurden, macht uns tief betroffen. Seit 40 Jahren sind wir mit Haifa verbunden. Unsere Anteilnahme, tiefe Verbundenheit und Freundschaft ist den Bürgerinnen und Bürgern von Haifa gewiss.“
Für diejenigen, die für Erstmaßnahmen in der Partnerstadt Geld spenden wollen, steht das Konto der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen (DIG Bremen www.dig-bremen.de ) zur Verfügung. Sparkasse in Bremen IBAN DE97 2905 0101 0012 0907 00, Verwendungszweck: Haifa.
Gerade erst in dieser Woche fand im Rahmen der Städtepartnerschaft Haifa-Bremen im Bremer Rathaus eine Veranstaltung zur engeren Kooperationen in Bezug auf Startups statt.

 

OB Dr. Kurz drückt Mannheims Partnerstadt seine Anteilnahme aus

„Mit großem Schrecken habe ich von den verheerenden Bränden in Haifa erfahren und möchte, auch im Namen des Gemeinderates und der Mannheimer Bürgerschaft, meine tiefe Betroffenheit zum Ausdruck bringen. Ihnen sowie den Bürgerinnen und Bürgern Haifas wünsche ich in dieser schwierigen Zeit viel Kraft und hoffe inständig, dass es keine Toten gibt und die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden kann.
Die Städte Haifa und Mannheim verbindet eine tiefe Freundschaft, die nicht nur von Begegnungen und gemeinsamen Projekten geprägt ist, sondern sich auch durch eine enge Verbundenheit ihrer Bürgerschaft und gegenseitige Unterstützung auszeichnet. So kamen bei einem stadtweiten Spendenaufruf im Jahr 2010, als zuletzt ein großes Feuer am Rande Haifas das Naturschutzgebiet Carmel verwüstete, 5.000 Euro zur Unterstützung der Wiederaufforstung zusammen.
Daher möchte ich Ihnen auch heute meine aufrichtige Unterstützung anbieten. Sollten Sie Hilfe benötigen, lassen Sie mich dies bitte wissen.
Die Mannheimer Bürgerinnen und Bürger sowie meine Frau und ich sind in diesen schweren Stunden in Gedanken bei Ihnen“. Haifa im Norden Israels besitzt den größten Hafen des Landes und ist nach Jerusalem sowie Tel Aviv die drittgrößte Stadt. Insbesondere heißt es: Keine Stadt ist so schön wie Haifa, und in keiner leben so viele fleißige Menschen. Beeindruckend die Landschaft: Vom Nordhang des Karmelgebirges „fällt“ die Stadt von 400 Metern ins Mittelmeer. Gesellschaftlich gilt Haifa als sehr liberal: Juden und Palästinenser, fünf Religionen, leben hier friedlich zusammen.

 

OB Thomas Geisel, Düsseldorf, schreibt seinem Amtskollegen Yona Yahav

Anlässlich der verheerenden Brände in Düsseldorfs israelischer Partnerstadt Haifa hat Oberbürgermeister Thomas Geisel seinem Amtskollegen Yona Yahav geschrieben und Solidarität versichert. „Die Nachrichten von den verheerenden Bränden in unserer Partnerstadt Haifa haben uns erschreckt und tief getroffen. Wir haben größten Respekt vor den Rettungskräften, die gegen die Feuerwalzen kämpfen. Wir sind in Gedanken bei den Einwohnern Haifas, die zu Zehntausenden ihre Häuser auf der Flucht vor den Flammen verlassen mussten“, heißt es in dem Schreiben des Düsseldorfer Oberbürgermeisters.
Gleichzeitig weist die Landeshauptstadt Düsseldorf auf den Spendenaufruf der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf hin. Informationen zum Spendenaufruf gibt es unter Telefon 0211.438430.

 

 

Der Mainzer Oberbürgemeister Ebling drückt seinem israelischen Amtskollegen Yona Yahav Mitgefühl aus

Sehr geehrter Herr Kollege Yahav,
die Nachrichten und Bilder von den verheerenden Buschbränden, die bis in das Stadtgebiet von Haifa vorgedrungen sind, erschüttern mich tief. In Mainz empfinden wir große Besorgnis angesichts der existenziellen Bedrohung Ihrer Bürgerinnen und Bürger und hoffen, dass die Einsatzkräfte die Feuer schnell löschen werden. Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass alle Evakuierten sicher untergebracht sind und die Verletzen schnell genesen. Angesichts der großen Herausforderung in diesen schweren Stunden ist es mir und der Bürgerschaft der Landeshauptstadt Mainz ein großes Anliegen, gegenüber den uns in Freundschaft verbundenen Menschen in Haifa unser aufrichtig empfundenes Mitgefühl auszudrücken.
Fassungslos machen uns Meldungen, dass diese Katastrophe offensichtlich durch Brandstiftung verursacht wurde. Lassen Sie mich bitte wissen, wenn es etwas gibt, mit dem Ihre Partnerstadt Mainz Ihnen in der aktuellen Situation helfen kann.
Mit dem Ausdruck meiner Anteilnahme
Michael Ebling

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Ein Kommentar von Prof. Michael Wolffsohn  

Wenn Feuer zu Terror wird
Israel brennt! Israel brennt lichterloh!

Was scheinbar unpolitisch ist, ist tatsächlich aber hochpolitisch, und deshalb auch politisch brandgefährlich. Nicht nur für Israel und Nahost. Auch für uns, denn, wie bei vielen Verbrechen, ist weltweit mit Nachahmungstaten zu rechnen.

 

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Andere

Israel brennt – und Deutschland setzt Prioriäten – Mena-watch

Das Auswärtige Amt hat ein Gespür für Timing! – Tapfer im Nirgendwo

 

 

 

Veröffentlicht am November 25, 2016, in Uncategorized. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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