Nach dem Krieg ist … die 3. Intifada?

zuletzt aktualisiert: 25.10.2015

Bereits 2014 begann sich eine „3. Intifada“ abzuzeichnen, mit Terroranschlägen, Morden, Auto-Attacken und Krawallen gegen israelische und jüdische Menschen und Ziele in Israel, Jerusalem und der Westbank, angeheizt durch die PA und ihre Hetze.
Weiter unten findet sich der Rückblick 2014, samt Hintergründen zu Jerusalem bzw. dem Tempelberg als „Stein des Anstoßes“ und der Rolle der Hamas.

Aktuell jedoch spitzt sich die Gewalt in bisher nicht dagewesenem Ausmaß in Form von Einzelattentaten gegen Juden und Israelis zu, zurückzuführen auf die Aufstachelung der Palästinenserführung zur einer Terrorwelle. Ist dies die 3. Intifada?

Diese Kollektion bietet einen Überblick über alles, was es bedarf, die aktuelle Situation einzuordnen.

 

„Intifada“ oder „Terrorwelle“?

Wegen der „Behauptung“ des mordenden Jurastudenten debattieren vor allem Auslandsmedien, ob tatsächlich schon eine 3. Intifada ausgebrochen sei. Man kann das als Wortklauberei abtun. Palästinenser reden von „legitimem Widerstand“ gegen die Besatzung und verüben individuelle Anschläge, ohne von palästinensischen Organisationen wie Hamas, Islamischer Dschihad oder der Fatah-Partei mit ihren „bewaffneten Armen“ angeleitet und finanziert zu sein.
Die Israelis haben unterschiedliche Bezeichnungen für die derzeitige „Terrorwelle“. Rechte Politiker reden gerne von einer Intifada, um politisch wie militärisch gegen die Autonomiebehörde oder die Hamas im Gazastreifen vorzugehen. „Wer eine 3. Intifada entfacht, erhält eine 2. Operation Schutzschild“, warnen diese Politiker. Sie meinen den von Ariel Scharon 2002 beschlossenen militärischen Einmarsch in die palästinensischen Städte im Westjordanland. Diese „Operation“ sollte hunderten Palästinensern das Leben kosten, nachdem im März 2002 mehr als 400 Israelis durch Selbstmordattentate umgebracht worden waren.
Die Israelis verwenden offiziell unterschiedliche Begriffe für die jetzige Welle der Gewalt. Steinwürfe werden als „öffentliche Ruhestörung“ verniedlicht. Anschläge werden als „Terror von einsamen Wölfen“ bezeichnet. Israelische Militärs und Sicherheitskräfte vermeiden tunlichst das Wort „Intifada“. Einzelne Terroranschläge habe es in den vergangenen Jahren immer wieder gegeben, mit Bulldozern, mit Äxten bei Angriffen auf Synagogen, „Überfahranschläge“ mit dem Auto und vieles mehr. Der jetzige Zustand unterscheide sich bestenfalls in der Häufigkeit der Attentate.

Definition von „Intifada“

Die erste Intifada war ein populärer spontaner Aufstand, zunächst gegen die im tunesischen Exil sitzende PLO-Führung. Die Wut, ausgelöst durch einen Autounfall im Dezember 1987, entlud sich vor allem mit Steinwürfen gegen Israelis.
Die zweite „El Aksa Intifada“ brach Ende September 2000 aus, nachdem im Juli der Camp David Gipfel zur Beilegung des Konflikts an einer totalen Verweigerung Jassir Arafats gescheitert war. Schon ab Mai 2000 hatte die PLO einen „bewaffneten Aufstand“ vorbereitet und angekündigt. Es folgte ein extrem blutiger „Krieg“ gegen Israel, bei dem Selbstmordattentate eine Hauptwaffe waren. Dieser Aufstand unterschied sich von der ersten Intifada dadurch, dass die großen Parteien, Hamas und Fatah, sowie palästinensische Führer wie Arafat persönlich den blutigen Kampf lenkten und finanzierten.

„Terrorwelle“

Bei der jetzigen Terrorwelle handelt es sich weder um einen populären Aufstand der gesamten palästinensischen Bevölkerung noch um einen von oben gelenkten Krieg. Vielmehr schlagen überwiegend Einzeltäter zu, meist junge Palästinenser zwischen 18 und 20 Jahre alt oder jünger. Ohne die Eltern zu fragen gehen sie auf die Straße, werfen Steine, provozieren israelische Sicherheitskräfte und betrachten es als Heldentum, dabei getötet zu werden. Gute Beispiele dafür sind die beiden eingangs zitierten Jugendlichen. Ihre Motive entspringen einer Gehirnwäsche von Islamisten oder der palästinensischen Führung. Dazu gehört das Gerücht, wonach Israel plane, die El Aksa Moschee in Jerusalem zu zerstören, um dort einen „Dritten Tempel“ zu errichten. Bemerkenswert ist hier, dass mit solchen Motiven schon 1929 der später mit Hitler verbündete Mufti Hadsch el Amin el Husseini blutige Pogrome gegen Juden in Jerusalem, Hebron, Saffed und anderswo ausgelöst hat. Es ist kein Zufall, dass Jassir Arafat mit dem gleichen Motiv den bewaffneten Aufstand ab September 2000 anfeuerte und von einer „El Aksa Intifada“ sprach. Auch jetzt beflügelt dieses emotional-religiöse Motiv die Jugendlichen, ohne Organisation blindlings Juden zu erstechen, um mit „Allah ist der Größte“-Rufen vermeintlich die El Aksa Moschee zu retten.

Wie in der WELT bemerkt, die 3. Intifada ist längst da.

Auch Richaerd C. Schneider versucht sich in einer Erklärung und sieht als Gründe zum Einen die übliche Provokation der Palästinenser an jüdischen Feiertagen und zum Anderen die Unzufriedenheit der Palästinenser, hinter dem Thema Syrien zurückzustehen. In Israels Sicherheitskreisen spricht man von der Intifada der einzelnen Wölfe.

Auf F+F wird die Terrorwelle als Flashmob-Intifada beschrieben:

„So aufgehetzt ziehen palästinensische Jugendliche verstärkt auf die Straße und attackieren wahllos Juden: mit Steinen, mit Molotow-Cocktails, mit Messern, mit Schusswaffen. Die Angreifer, sagt Khaled Abu Toameh, »haben Smartphones, Computer, eigene Internetseiten, Facebook und Twitter« – kurz: Sie sind gut vernetzt. Die Social Media seien ein wesentlicher Faktor bei den derzeitigen Attacken, berichtet der arabisch-israelische Journalist: »Die Anstiftungen haben verschiedene Arten und Formen, die systematische Aufwiegelung durch Mahmud Abbas ist eine davon, aber es gibt auch zahlreiche Aufrufe zu organisierten Unruhen von Aktivisten über die sozialen Netzwerke, wo man sich gegenseitig ermuntert, zu ›Märtyrern‹ für die Sache zu werden.« Eine Art Flashmob-Intifada also. Gegenüber der amerikanischen Zeitung »The Algemeiner« präsentiert Abu Toameh Beispiele von den Facebookseiten einiger palästinensischer Messerstecher. »Jeder von ihnen sagte, er sei darauf vorbereitet oder sogar glücklich darüber, für den Mord an Juden zu sterben. Und sie alle kaufen Abbas seine Lügen vom israelischen Missbrauch des Tempelbergs ab.«

Auf Facebook und Twitter haben palästinensische Nutzer sogar Fotos gepostet, die das bei Itamar ermordete Ehepaar in seinem Auto zeigen, wie »Palestinian Media Watch« unter Berufung auf »Al-Hayat Al-Jadida«, eine Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, berichtet. Die User hätten dabei ihrer Freude über die »heroische Tat« Ausdruck verliehen. Auf dem Portal YouTube würden derweil immer wieder Videos hochgeladen, in denen zum Mord an »Zionisten« aufgerufen werde, schreibt »The Algemeiner«. Das israelische Außenministerium ist, wie sein Sprecher Emmanuel Nahshon berichtet, zwar eifrig bemüht, die Filmclips so schnell wie möglich löschen zu lassen, und YouTube sei diesbezüglich auch sehr kooperativ. Aber für jedes Video, das gelöscht werde, erscheine sofort ein weiteres. »Wir müssen deshalb sehr aufmerksam sein«, sagt Nahshon.

Längst haben sich die Feinde der Juden und ihres Staates also auch die Social Media zunutze gemacht. Und selbst wenn die gegenwärtige Intifada (noch) nicht die mörderische Intensität ihrer beiden Vorläufer hat, stellt sie doch für Israels Bürger eine tödliche Gefahr dar. Zumal kein jüdischer Israeli vor ihr sicher ist. Nirgendwo.“

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Der aktuelle Terror

Seit Beginn des Jahres 2015 gab es bereits fortwährend Terroranschläge und Mordattacken. Doch nun, ein Jahr später nach den Anfängen der Terrorwelle des vorangegangen Herbstes, flammen die Hetze und dadurch ausgelöste Gewalt zunehmend auf. Die Sicherheitslage auf dem Tempelberg ist seit einigen Wochen ziemlich angespannt. Jugendliche Randalierer, die nichts gemeinsam haben mit friedlichen Gläubigen, verschanzen sich in der Al Aqsa Moschee, horten Steine, Brandbomben und andere Waffen und liefern sich tagtäglich Zusammenstöße mit der Polizei. Die Sicherheitskräfte tun das Nötige, um Sicherheit in der Altstadt für die Bewohner aller Konfessionszugehörigkeiten sicherzustellen.

Zugleich werden Juden in Autos und auf den Straßen in der Westbank ununterbrochen angegriffen, auch sind jüdische heilige Stätten und selbst das Hadassah-Krankenhaus nicht mehr sicher.
In Jerusalem ist bspw. am Vorabend zum Neujahrsfest Rosch Haschana ein 50 Jahre alter Autofahrer getötet worden. Er verlor nach Polizeiangaben die Kontrolle über seinen Wagen, nachdem sein Auto von Arabern mit Steinen beworfen worden war. Inzwischen greft die Gewalt auf ganz Israel über, mit Angriffen auf Israelis sogar in Tel Aviv und Petach Tikva. Es kann JEDEN JEDERZEIT AN JEDEM ORT treffen, ganz ohne Alarmsirene oder Schutzbunker.

Die Anschläge erfolgen nicht mehr in Tage- sondern in Minutenabfolge.

Welcher Terror?
Hier ein Versuch einer tagesaktuellen chronologischen Aufstellung der Terroranschläge.

 

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Wie kann sich Israel schützen?

Laut Ron Ben-Yishai soll es aber möglich sein, die 3. Intifada zu stoppen, bevor sie richtig losgeht: How to save Israel from the Third Intifada.

Ulrich Sahm aber beschreibt eine gewisse Ratlosigkeit Israels:

„Israels Sicherheitskräfte tun sich schwer, diese „Terrorwelle“ effektiv zu bekämpfen, weil es sich meist um Einzeltäter handelt. Entsprechend zeugen die beschlossenen Gegenmaßnahmen Israels von gewisser Ratlosigkeit. Sie werden selbstverständlich scharf kritisiert von Sympathisanten jeglichen Widerstandes gegen Israel.
So soll der Bau von Umgehungsstraßen im Westjordanland Friktionen zwischen Palästinensern und Israelis mindern. Doch „Frieden Jetzt“ beklagt, dass deswegen palästinensisches Privatland enteignet werden könnte. Zur Abschreckung sollen Wohnungen und Häuser der Attentäter versiegelt oder gesprengt werden. Propalästinensische israelische Friedensaktivisten rufen schon zu Demonstrationen, um die Angehörigen der Attentäter zu schützen. Als effektiv und lebensrettend hat sich schon der Beschluss erwiesen, Abgängern von Kampfeinheiten der Armee und Sicherheitsleuten zu erlauben, auch in ihrer Freizeit Schusswaffen zu tragen. Die israelische Friedensorganisation Betzelem sieht darin die Entstehung eines „Wildwest“, während im Gleichzug Palästinenser fordern, sich genauso bewaffnen zu dürfen. Sie wollen sich vor „Siedlern“, etwa auf dem Jerusalemer Tempelberg, schützen, wobei die Moslems sogar japanische Touristen als „Siedler“ bezeichnen.
Klar ist, dass beide Seiten sich nicht einmal auf einen Namen für die seit Jahren andauernde Terrorwelle einigen können. Und genauso umstritten sind jegliche Gegenmaßnahmen, wobei die Kritiker meist keine Alternativen anbieten, außer einem völligen, bedingungslosen Abzug einer halben Million Israelis aus jeglichen besetzten Gebieten inklusive Ost-Jerusalems und der Errichtung eines Palästinensischen Staates. Doch selbst stille Befürworter einer derartigen Radikallösung ohne Verhandlungen und ohne entsprechende Sicherheitsabkommen wissen, dass das nur ein Rezept für den nächsten großen Krieg in Nahost sein werde.“

 

Am 11. Oktober sagte Netanyahu:

„Wir befinden uns mitten in einer Welle des Terrorismus, die aus der systematischen und lügnerischen Hetze in Bezug auf den Tempelberg entspringt. Diese Hetze wird von der Hamas, der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Islamischen Bewegung in Israel verbreitet. An diesem Wochenende ordnete ich die Mobilisierung von 16 Grenzpolizei-Einheiten an, um Sicherheit und Ordnung wiederherzustellen. Es ist besser, im Voraus zahlreiche Kräfte zu mobilisieren, die auf mögliche Entwicklungen reagieren können, als dies nachträglich zu tun. Wenn nötig, werden wir weitere Einheiten einberufen.  […].“
Im Folgenden stimmte das Kabinett einstimmig einem Vorschlag vom Ministerpräsidenten zu, wonach diejenigen, die Steine, Brandbomben oder Feuerwerkskörper werfen mit einer Mindest-Gefängnisstrafe belegt werden sollen. Außerdem sollen Minderjährige und deren Eltern in solchen Fällen Strafgelder bezahlen.
Ministerpräsident Netanyahu sagte: „Wir unternehmen dies als eine Notmaßnahme und werden das Ausmaß der Anwendung überdenken. Wenn nötig, werden wir das Gesetz verschärfen.“

 

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Die Verantwortung der PA

 

„In zwei Stunden werde ich eine Schahida (Märtyrerin) sein. Liebe Mama, bitte weine nicht“,
schrieb die 18 Jahre alte Schuruk Dwajjat aus dem Jerusalemer Viertel Zur Bacher auf Facebook.
Sie packte zwei Küchenmesser in ihre Tasche, fuhr in die Altstadt und stach einen 36 Jahre
alten Juden nieder, ehe sie von Polizisten erschossen wurden.

 

Dass es die Aufhetzung durch die Palästinenserführung ist, die zu den Morden ermutigt, zeigt neben den Aussagen vom Fatah-Sprecher („Israel will Al-Aksa zerstören„), Aufrufen zu Stein-Attacken durch eine PA-Zeitung, und vielen weiteren offiziellen Aufrufen zu Gewalt auch die des Fatahpolitikers, PLO-Vorsitzenden und Palästinenserpräsidenten Mahmoud Abbas am 16.9.2015:
„Al Aqsa ist unser, die Kreuzigungskirche ist unser, alles ist unser. Sie haben kein Recht diese Stätten mit ihren dreckigen Füßen zu entweihen.“

Mohand Halabi, der Mörder des jüdischen Paares am 2.10. schrieb am gleichen Tag noch auf seiner Facebook Seite: „Soweit ich das sehe, hat die dritte Intifada bereits begonnen. Was auf dem Al Aqsa geschieht, geschieht all unseren heiligen Stätten und ist der Weg unseres Prophets. Was den Frauen des Al Aqsas geschieht, geschieht unseren Müttern und Schwestern. Ich glaube nicht, dass unser Volk Demütigung hinnehmen wird. Das Volk wird sich der Intifada zu wenden.“
Er ermordete zwei Menschen und verletzte zwei weitere, darunter ein Baby.

Worte der Beschwichtigung oder gar ein Verurteilen der Morde von palästinensischer Seite? Weit gefehlt:

Die Hamas gratuliert zu dieser“heroischen Tat“.

Für den Mord an dem Paar von Donnerstag übernahm eine Fatah-nahe Gruppe die Verantwortung, aber Abbas weigert sich, diesen Mord zu verurteilen, in der Westbank feiern die Palästinenser den Anschlag auf den Straßen mit Feuerwerk, die Fatah-Brigade verteilt Süßes und eine Facebookgruppe, die den Attentäter Mohand Halabi feiert, hatte innerhalb 24 Stunden über 3000 Fans wurde jedoch von Facebook gelöscht.

 

Siehe dazu auch:
YouTube – Culture of Hate – the Palestinian Incitement Kills – https://goo.gl/U9aFmI
MEMRI – Columnist In Palestinian Authority Daily: My Daughter Made Me Happy When She Said, ‚I Want To Carry Out A Martyrdom Operation And Kill Some Israeli Soldiers‘ – http://goo.gl/SuzKLK
PMW – Palestinians joyous by sharing pictures of dead Israelis – http://goo.gl/UfxU4t
PMW – Fatah officials: Killing “settlers” is legal – http://goo.gl/VisFlB

 

Es ist neben der direkten Hetze und den Lügen, die zum Thema Tempelberg sogar von der arabischen Knessetabgeordneten Hanin Zoabi („Der Tempelberg muss judenrein sein“; „Es gibt dort keinen wissenschaftlichen Beleg für jüdisches Erbe“) verbreitet werden, aber auch die Grundhaltung von Mahmoud Abbas (Abu Mazen), sich völlig jedem Frieden zu verweigern, resultierend in der Aufkündigung der Osloverträge in seiner UN-Rede vom 30. September.

 

Dazu sagte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in seiner UN-Rede vom 1.Oktober vor:EoZ-Poster_Abbas-grösste-Lüge
„Abu Mazens Rede war trügerisch und fördert Hetze und Gesetzlosigkeit im Nahen Osten. Im Gegensatz zu den Palästinensern hält

Israel strikt den Status quo auf dem Tempelberg aufrecht und ist dem auch weiterhin verpflichtet, in Übereinstimmung mit den Abkommen zwischen uns und den Jordaniern und dem Waqf.
Wir erwarten und fordern von der Palästinensischen Autonomiebehörde und ihren Führern, verantwortlich zu handeln und in direkte Verhandlungen mit Israel ohne Vorbedingungen zu treten.
Die Tatsache, dass sich Abu Mazen dem wieder und wieder verweigert ist der beste Beweis für die Tatsache, dass er keine Absicht hat, ein Friedensabkommen zu erreichen.“

 

 

Hier nur 2 Beispiele für die Social Media-Hetze der PA:

Fatah Twitter tweets letter from Abbas to university students:
„We will continue to stand firm and carry out Ribat in Jerusalem and its surroundings until Judgement Day“
(Source: Fatah Twitter, Aug. 17, 2015)
Posted text: „President Mahmoud Abbas [in a letter to new university students]:
‚We will continue to stand firm and carry out Ribat (i.e., religious conflict/war over land claimed to be Islamic) in Jerusalem and its surroundings until Judgement Day.’”
Text in Abbas’ letter that was attached to the tweet:
“In the name of Allah the Merciful and Compassionate,
‘And those who strive for Us – We will surely guide them to Our ways. And indeed, Allah is with the doers of good.’ (Quran, Sura 29:69, translation Sahih International)
Allah the Supreme spoke truth
We will continue to stand firm and carry out Ribat in Jerusalem and its surroundings until Judgement Day. Then the believers will rejoice in the victory of Allah, and will say: ‘When is it [Allah’s victory]? It might be here soon.’

Fatah Tweet shows Abbas next to a map portraying Israel as “Palestine”
(Source: Fatah Twitter, Aug. 14, 2015)
Image shows PA Chairman Mahmoud Abbas next to a map that includes the PA areas as well as all of Israel, with the word “Palestine” adjacent to the map”.
Text in image:  “A right that has claimants is not lost”

 

 

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Die Rolle der Hamas

Auch die Hamas ruft nun offiziell zum bewaffneten Kampf gegen Israel auf, denn Israelis zu töten ist nationale Pflicht.

Hamas Calls for Armed Warfare in Jerusalem

A senior Hamas official Saturday called on Palestinian Arabs to take up arms to „defend“ Al-Aqsa Mosque on the Temple Mount in Jerusalem, calling for a further escalation in violent Arab riots at the site in which explosives have been throw at police.

„The only solution to defend the Al-Aqsa Mosque and to prevent Israelis from carrying out their plans there is for West Bank and Jerusalem residents to take up arms,“ Mahmoud Zahar said in an interview posted on the terror organization’s website.

 

Dies verwundert nicht, bleibt sich die Hamas gemäß ihrer Charta treu, dass „… die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

Und neben den Raketenangriffen, die immer wieder aus dem Gazastreifen auf Israel verübt werden, gibt es auch in der Westbank Attentäter, die selbst die PA als Besatzungsmacht bezeichnen und offenbaren, dass der Anspruch auf ganz „Palästina“ von der Hamas geltend gemacht wird:

Hamas activist says he’ll fight ’till last drop of blood’
Qais Sa’adi, a member of Hamas’s militant wing Izz ad-Din al-Qassam Brigades, lambastes the Palestinian Authority, which he accuses of being behind the IDF’s failed attempt to arrest him last night in the Jenin Refugee Camp. “Everyone is targeted by the PA,” Saadi tells Hamas media from his hiding place on Sunday. “Good willing, the PA occupation operating under the Israeli occupation will disappear.” Sa’adi adds that “the occupation knows no other language but force,” vowing to continue fighting Israeli until his “last drop of blood.” “Children [sic] and houses are not important. The only important thing is to remain a thorn in the side of the occupation and its collaborators in the PA.”

 

Siehe dazu auch:
Deutsche Welle – Hamas ruft Palästinenser zu neuer Intifada auf – http://goo.gl/m1xY2U
Euronews – Eskalation der Gewalt: Hamas-Chef lobt “Helden der Messer” – http://goo.gl/v81gXW
Deutschlandfunk – Hamas-Führer spricht von „Intifada“ – http://goo.gl/EsAsTg
Wiener Zeitung – Hamas steht bereit für eine neue Intifada – http://goo.gl/emgsoj

 

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Die Medien und internationale Gemeinschaft

Nicht nur arabische Medien, auch BBC, dpa und andere Dienste setzen die getöteten Palästinenser in den Titel, ohne zu erwähnen, dass sie als Mörder unterwegs waren. Jüdische Tote hingegen werden kurz erwähnt, es heißt, sie seien bei irgendeiner Attacke umgekommen – als hätten Außerirdische sie getötet.
Hier Auszüge der deutschen Medienwortwahl.

Die Botschaft des Staates Israel empört sich ebenfalls über das Fehlen jeglicher journalistischer Sorfaltspflicht in ihrem Kommentar „Journalismus gegen alle Regeln“.

Dazu gibt es auch den Beitrag von Alex Feuerherd: Ein Elend Namens Nahostberichterstattung
In „Ungleich verteilte Mittel“  stellt Ulrich Sahm heraus, was viele Medientitel und -berichte versäumen und verzerren:
„(…) Bei Spiegel und anderen Medien handelt es sich um „mutmassliche“ Aktivisten ohne Herkunftsbezeichnung. Selbst wenn sie „Allah U-Akbar“ schreien, darf man in Europa nicht nach Religion oder ethnischer Zugehörigkeit fragen. Deshalb bleibt unerwähnt, dass die mutmasslichen Aktivisten Palästinenser oder Araber sind. Religiöse Motive sind ohnehin tabu. Nur bei den getöteten Juden darf die Religionszugehörigkeit betont werden. Dann darf auch das „mutmasslich“ wegfallen. (…)“

 

Doch nicht nur Deutschland, auch internationale Medien berichten einseitig und Israel als Verursacher und Aggressor darstellend, keine oder kaum die israelischen Opfer – mutwillig ermordete oder verletzte Juden weil sie Juden sind – erwähnend:

Die ÖIG ist entsetzt und mahnt Medien zu fairer Berichterstattung: Palästinensische Propaganda wird ungeprüft wiedergegeben

Siehe auch:
http://www.timesofisrael.com/in-european-coverage-of-israel-confusion-over-who-is-attacking-whom/
http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Israel-embassy-in-Berlin-blasts-German-media-for-slanted-terror-coverage-423862

Auch Arsen Ostrowski fragt sich: Why is the world ignoring a wave of terror in Israel?

 

Und es dauerte bis zum 13.10., bis die ersten deutschen Medien versuchten, die Lage halbwegs auf das zurückzuführen, was sie verursachte – die Perfidie der Aufhetzung von Kindern und Jugendlichen, Juden zu töten, weil sie Juden sind.

RTL berichtet am erstmals sorfältig: https://www.facebook.com/100004119678801/videos/565257393621578/

WELT: Die Anleitung zum Attentat gibt’s bei Facebook

„In Israel ereignen sich Attentate im Minutentakt. Ausgeübt wird der Terror weniger von Organisationen als von Einzeltätern. Ihre Motivation ziehen die meist jugendlichen Angreifer aus dem Internet.

Die beiden Jungs hätten Spielgefährten sein können. Sie wohnen in angrenzenden Stadtteilen Jerusalems, sind beide 13 Jahre alt. Doch Ahmad Manassra aus Beit Hanina wurde zu einem der jüngsten Attentäter der neuen Terrorwelle, die Israel seit wenigen Wochen erschüttert. Spontan entschloss er sich am Montag, mit seinem 15 Jahre alten Cousin Hassan in den benachbarten Stadtteil Pisgat Zeev zu gehen, um dort Juden zu töten.

Ihr Opfer war ein 13 Jahre alter Junge, der auf einem Fahrrad spazieren fuhr. Eine Stunde vorher hatte eine 16 Jahre alte Palästinenserin aus demselben Stadtteil versucht, einen israelischen Polizisten zu erstechen. „Lone Wolfs“, einsame Wölfe, nennt Israels Geheimdienst dieses neue Attentäterprofil. Sie sind jung, gehören keiner Terrororganisation an und werden spontan zu Gewalttätern.

Experten, die sich mit der palästinensischen Gesellschaft befassen, überrascht das nicht: „Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat eine psychologische Infrastruktur des Hasses geschaffen, die die Menschen nun motiviert“, sagt Kobi Michael, Forscher am Institut für Nationale Sicherheitsstudien in Tel Aviv, der „Welt“. Seit Jahren verbreiten offizielle Sprecher der PA Falschmeldungen, Israel wolle die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg zerstören. (…)

In Abbas‘ Umfeld und in seiner Fatah-Partei werden die Terroristen gar gepriesen. In einer völligen Verkehrung der Tatsachen erklärte Abbas‘ Sprecher Nabil Abu Rudeineh, Israel habe den 15 Jahre alten Attentäter Hassan „exekutiert“ und forderte Israel dazu auf, die Polizisten zu verhaften. In den offiziellen Zeitungen der PA werden die Attentäter, deren Anschläge scheitern, als unschuldige Opfer israelischer Willkür dargestellt. „Die Besatzungsstreitmacht beschuldigt Palästinenser, Messerattacken zu versuchen, um deren Ermordung zu rechtfertigen“, hieß es beispielsweise in der Zeitung „al-Hajat al-Dschadida“.

Erfolgreiche Attentäter werden indes zu Helden. Eine hochrangige Fatah-Delegation, darunter Mitglieder des Zentralkomitees, besuchte etwa das Trauerzelt der Familie des Attentäters Muhannad al-Halabi, der in Jerusalems Altstadt zwei Männer ermordet hatte. Die offizielle Presse folgte dem Wink von oben und berichtete am 6. Oktober, dass ein Neugeborener in Gaza nach dem Attentäter benannt wurde: „Noch bevor der Märtyrer Halabi begraben wurde, wurde in Gaza schon das Weinen eines neuen Muhannad Halabi vernommen.“

In einem Telefongespräch hätten „beide Mütter vor Freude geweint: Freude über die Geburt eines Kindes, das den Namen eines Helden unseres ewigen Volkes verewigt“, schrieb die Zeitung der PA. Die palästinensische Rechtsanwaltskammer verlieh dem Doppelmörder die Ehrendoktorwürde. Ein hochrangiger Diplomat der EU-Delegation in Israel bestätigte der „Welt“, dass die Kammer dieses Jahr zwei Millionen Euro von der EU erhält, um ein neues Hauptquartier zu errichten. Ob die Verleihung der Ehrendoktorwürde an einen Terroristen diese Unterstützung beeinflussen würde, stehe noch nicht fest, so der Diplomat. (…)

Die sind grausam und direkt. Assaf und Avi, zwei Israelis, die das Internetunternehmen Personal View leiten, sammeln mit Freunden Beispiele der Hetzkampagnen im Netz: „Jedes Attentat wird ausgiebig gefeiert“, berichtet Avi der „Welt“. Auf Twitter und Facebook werden Fotos toter Israelis tausendfach bejubelt. Besonders beliebt seien Karikaturen mit stereotypen Zeichnungen habgieriger, brutaler Juden, die vor den Messern mutiger Palästinenser fliehen. All das sporne die jungen Attentäter an.

Die Geister, die die PA heraufbeschwor, bedrohen nun Israel und die PA. Denn im Netz finden sich viele Ideen, wie die Intifada fortgesetzt werden soll. „Wir warten schon sehnsüchtig auf das nächste Selbstmordattentat“, heißt es über dem Bild eines brennenden israelischen Autobusses. Andernorts riet eine palästinensische Internetseite, Attentate nur noch „in Paaren auszuführen“. Die Cousins Manassra scheinen das beherzigt zu haben.

Im Netz finden sich Ratschläge, mit Gift gefüllte Spritzen einzusetzen, um so die Metalldetektoren der Polizei zu umgehen. Außerdem Anleitungen zum Bombenbasteln. „Es ist wie die Geschichte von Frankenstein“, sagt Michael. „Die PA dachte einst, sie könne diesen Hass für eigene Zwecke nutzen, aber jetzt entgleitet ihr die Kontrolle. Und so bedroht die Gewalt inzwischen auch sie. Denn wenn der Terror andauert und niemand mehr auf Abbas hört, dann wird der Zusammenbruch der PA immer wahrscheinlicher.“

Darüberhinaus finden sich in Verkehrung der Ursachen zuhauf Mahnung, Verurteilungen und Forderungen gegenüber Israel, die Eskalation zu verhindern.

Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte lediglich die Tötung der Palästinenser. Ohne die jüdischen Terroropfer zu erwähnen, forderte er Israels Regierung auf, zu prüfen, ob die Gewaltanwendung gegen Palästinenser »angemessen« gewesen sei. Eine entsprechende Forderung an die palästinensische Regierung, etwa wegen maßloser Hetze, ohne die jene Anschläge kaum denkbar wären, erhob er nicht. Hier geht es zur Chronologie der Gewalt gegen Israelis bis zu Ban Ki-moons Reaktion.

Es sagt viel über die Qualität dieser Berichterstattung und politischer Forderungen aus, dass es der palästinensische Präsident Mahmud Abbas ist, der auf seine Art versucht, die Lage zu beruhigen. Die Palästinenser sollten den Israelis »keinen Vorwand« liefern, palästinensische Jugendliche zu töten, sagte Abbas. Anders ausgedrückt: Immerhin empfiehlt der Palästinenserpräsident seinen Leuten, sie sollten wenigstens deswegen keine Israelis ermorden, weil sie dann Gefahr laufen, selbst erschossen zu werden.

Audiatur versucht sich sogar in einem Erklärungsversuch des ohrenbetäubenden Schweigens der Palästina-Solidarität:

In den westlichen Ländern erfährt man allerdings nur wenig über diese neuerliche Eskalation. Und das war vorhersehbar, wie Jonathan Hunter in der «Times of Israel» schreibt: «Diejenigen, die den lieben langen Tag jedes vermeintliche Verbrechen des israelischen Staates akribisch dokumentieren, die darüber twittern und berichten, werden nun eigenartig still sein. Das Rufen und Schreien, die langatmigen Blogartikel und Moralpredigten, die nächtlichen Mahnwachen bei Kerzenschein und die ‹Die-ins›, die Resolutionen von Studentenvertretungen und die Boykottaufrufe – all diese Aktivitäten sind exklusiv reserviert für den idiotischen Vandalismus einiger extremistischer Siedler.» Wenn dagegen israelische Juden ermordet werden, gebe es keine vergleichbare Empörung, so Hunter weiter. «Stattdessen herrscht ohrenbetäubendes Schweigen.» Schlimmer noch: Manche verharmlosen die Taten oder rechtfertigen sie sogar und klagen ansonsten weiter unbeirrt über angebliche israelische Vergehen. Hunter, der in Oxford Geschichte studiert, zählt einige Beispiele aus Grossbritannien auf. So schrieb beispielsweise ein in der antiisraelischen BDS-Bewegung aktiver Physiker, es gebe «keinen Grund, sich über die Gewalt der Palästinenser zu beschweren», schliesslich würden ihnen «grundlegende Rechte» verweigert. Malaka Mohammed, die von BDS-Aktivisten auf der Insel in besonderem Masse verehrt wird, bat auf Twitter um den Segen Allahs für Muhannad Shafeq Halabi, den Mörder von Aharon Banita und Rabbi Nehemia Lavi. Auch die «Friends of Al-Aqsa», eine der grössten «propalästinensischen» Gruppen im Vereinigten Königreich, erhofften sich auf ihrer Facebookseite göttlichen Zuspruch für die Täter, die bei ihnen als Opfer israelischer Soldaten firmieren. (…) In Wahrheit ist die Motivation der «propalästinensischen» Aktivisten eine antiisraelische. Sehr deutlich hat das vor allem Tuvia Tenenbom in seinem Buch «Allein unter Juden» herausgearbeitet. Darin kritisiert der amerikanisch-israelische Publizist das Wirken der vermeintlich für die Palästinenser kämpfenden Nichtregierungsorganisationen scharf. Er sei bei seinen Recherchen auf viele Vereinigungen gestossen, die angeblich die Durchsetzung der Menschenrechte und den Frieden zum Ziel haben. Sie widmeten sich, so Tenenbom, «in Wahrheit aber der Zerstörung des Staates Israel und der Delegitimierung seiner jüdischen Bürger». Die europäischen Aktivisten reisten dabei «Tausende von Kilometern, um den Juden zu erwischen – wo immer sie ihn finden». Sie verstünden sich «als rechtschaffene Leute», seien aber «in Wirklichkeit Menschen, die an einem Überlegenheitsgefühl kranken, und ihr Judenhass ist unerträglich».

 

 

Und die deutsche Öffentlichkeit?

Überwältigende Stille.
Vereinzelte Stimmen der Solidarität und gegen Intifada-Soli-Demos in Deutschland.
Einige Gegendemos gegen Intifada-Soli-Demos und Kundgebungen für Israel.
In der Rubrik VERANSTALTUNGEN gibt es dazu fortlaufend Informationen.

 

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Arabische Stimmen der Reflektion

Palestinians: Why Our Leaders Are Hypocrites and Liars

  • We contaminate our mosques with our own hands and feet, and then blame Jews for desecrating Islamic holy sites. If anyone is desecrating Islamic holy sites, it is those who bring explosives, stones and firebombs into Al-Aqsa Mosque. The Jews who visit the Temple Mount do not bring with them stones, bombs or clubs. It is young Muslim men who are desecrating our holy sites with their „filthy feet.“
  • These leaders, including Abbas himself, are not willing to send their own children and grandchildren to participate in the „popular struggle.“ They are fully responsible for sending the children of others to throw stones and firebombs at Jews. Sitting in their luxurious offices and villas in Ramallah, they demand that Israel be held responsible for cracking down on „innocent“ Palestinians. Their main goal is to embarrass Israel and depict it as a state that takes tough measures against Palestinian teenagers.
  • These youths are not taking to the streets to fight „occupation.“ Their main goal is to kill or cause grievous bodily harm to Jews. When someone tosses a firebomb at a house or a car, his intention is to burn civilians alive.
  • It is as if our leaders are saying that throwing stones and firebombs at Jews in their cars and homes is a basic right of Palestinians. Our leaders believe Israel has no right to defend itself against those who seek to burn Jews driving in their vehicles or sleeping inside their homes. (…)

I am embarrassed to be an Arab

From the start, we have refused to accept the existence of one tiny Jewish state.  We fought that state tooth and nail using all the venom and anti-Semitism that we could muster.  We isolated and mistreated our own Palestinian siblings so we could use them as tools against the Jews. We have not relented.  We have not shown an ounce of compassion, humanity, or even smarts.  We made the destruction of the Jewish home our signature cause.  We made hate our religion.  When will this nonsense stop?

Even some of us Arabs who have the privilege of also being Israeli have not learned to behave like civilized people.  We dismissed, threatened, and silenced Mohammad Zoabi, one of our own, because he dared profess love for his country and revulsion towards terrorists.  We have demonstrated in support, not of our own state, Israel, but in support of the terrorists who want her destroyed.

Those of us who are able to accept Jews as the brothers and sisters that they are, are few and far between.  I can count on the fingers of my hands the honorable Arabs who take such a stand publicly.  The rest of us are an embarrassment, the plague of the Middle East, and a blotch on humanity.

We created Hezbollah, Hamas, Al Qaeda, Daesh, and scores of other terrorist groups.  We also created generations of tyrannical dictatorships across the Middle East.  Some of those dictatorships are the best we can show for in a world that sees us as leeches incapable of building democracies or even economies. (…)

 

Israeli Arab anchor Lucy Aharish criticizing Palestinians for inciting violence and Arab Israeli leaders for insincere gestures

Lucy Aharish, 34, was interviewed last week on Israel’s Channel 2 about an ongoing wave of Palestinian terrorism that has Israel on edge. In a segment of the interview shared nearly 1.5 million times on Facebook, and tens of thousands more on YouTube and elsewhere, Aharish slammed Palestinians and Arab Israeli leaders for inciting violence.
“Some of the Arab leaders are keeping a horrific and deafening silence,” she said, according to a translation of the interview by The Israel Project. “They are not trying to calm the situation, not trying to act toward mutual understanding and accepting the other.”

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Einige Perversitäten der Situation:

  • Der Attentäter Mohand Halabi war ein 19jähriger Jurastudent der Al-Quds-Universität. Am 17. August twitterte der Fatah-Account einen Brief von Mahmoud Abbas an Studenten, in welchem er zu Revolten in Jerusalem aufrief.
  • Abbas ruft die internationale Gemeinschaft auf, Maßnahmen gegen „Israels Aggression“ zu unternehmen und den Tod der „Palästinenser“ zu verurteilen, ohne dass diese in seiner Erklärung als die Terroristen bezeichnet wurden, die sie sind, weshalb sie von Sicherheitskräften erschossen wurden.
  • In den vergangenen Tagen haben palästinensische Terroristen Dutzende von Terroranschlägen verübt. Dabei haben vier Israelis ihr Leben verloren, zahlreiche Israelis wurden verletzt, teils schwer verletzt, darunter Babys und Kinder. Während sich die weltweiten Medien eher ausschweigen über den täglichen und schlimmer werdenden Terror gegen Juden, schaffte es die BBC, den Mörder Halabi zu betrauern.
  • „Sie dachten ich wäre jüdisch“ – Ein weiterer Messerangriff, diesmal jedoch attackierten palästinensische Terroristen einen Palästinenser in der Stadt „Kirijat Arba“, in dem Glauben, er sei Jude. Der Verwundete wurde schnellstmöglich von israelischen Sanitätern ins naheliegende Krankenhaus gebracht. Auf dem Weg dorthin wurde der Krankenwagen von den selben palästinensischen Terroristen mit Steinen attackiert.
  • Am 1. Oktober 2015 machten sich einige Jugendliche nach der Schule auf zu einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Bethlehem und bewarfen dort ein Auto, in dem auch jüdische Kleinkinder saßen, mit schweren Felsbrocken. Sie zertrümmerten dabei alle Fensterscheiben. Ein Kind im Wagen wurde von den umherfliegenden Splittern verletzt. Die Polizei konnte kurz nach der Attacke einen Angreifer fassen. Es handelte sich um einen 15-jährigen Palästinenser. Beim Verhör erklärte er: Ich hatte nach der Schule einfach Lust, Juden zu töten.“
  •  Pallywood ohne Ende – ein palästinensisches Kind trifft sich selbst beim Hantieren mit einem Gewehr, doch vermeintliche Augenzeugen behaupten, israelische Siedler hätten das Kind aus einem vorbeifahrenden Auto angeschossen.
  • Doppelstandard auch in den USA: Bei einem amerikanischen Bombenangriff auf ein Krankenhaus in Kundus kamen 22 Menschen ums Leben. Auf einer PressekonferenzFlugblatt: des US-Aussenministeriums wollte ein Reporter wissen, ob Washington nun mit sich selbst ebenso hart ins Gericht gehen wird, wie es das mit Israel zu tun pflegt. Die Antwort war in etwa „Ähhh…“
  • In ganz Deutschland (derzeit Berlin, Köln, Bonn ) plant die Palästinensische Gemeinde mit Unterstützung der BDS Kampagne und anderer antiisraelischer Gruppen „Intifada-Solidaritäts-Demos“ 

 

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LESETIPS ZUR AKTUELLEN SITUATION

 

Diese Kollektion wird sich den weiteren Entwicklungen dieser neuen Terrorwelle widmen und wird entsprechend aktualisiert werden. (Stand: 10.10.2015)

 

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Rückblick auf 2014

Der Terroranschlag auf Beter einer Jerusalemer Synagoge am 18. November mit fünf Todesopfern ist eine Zäsur in der Chronologie des israelisch-palästinensischen Konfliktes im ereignisreichen Jahr 2014, in dem nach Ende des Friedensprozesses, der Entführung der drei jugendlichen Israelis und dem Gazakrieg nun die terroristische Gewalt gegen Israel aufwallt.

In den letzten Wochen wurden willkürlich elf Menschen – ein Baby, Passanten, ein Soldat, eine Siedlerin, Beter und ein Polizist – in Israel durch vermeintliche Einzelattentäter ermordet, weitaus mehr verletzt, und das ganze Land in Unsicherheit und Sorge gestürzt, es kommt zu Unruhen, vor allem in Jerusalem.

Michael Freund veröffentlichte bereits im September den Artikel „Die stille Intifada“ in der Jerusalem Post mit warnenden Worten zu der dramatischen Zunahme der Gewalt gegen Israelis.

„In den letzten Monaten haben palästinensische Terroristen Jerusalem in ein Schlachtfeld verwandelt, indem sie zunehmend dreiste Angriffe auf Juden verüben. Die Vorfälle haben quantitativ wie in ihrer Heftigkeit zugenommen und gefährden Juden und ihr Eigentum. Dass die Medien die Story weitgehend ignoriert haben, bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt und es ist an der Zeit, dass die Regierung konzertiert handeln, um die Unruhe auszumerzen und die Sicherheit in der Hauptstadt unseres Landes wiederherzustellen. (…)

Nach vom Allgemeinen Sicherheitsdienst zusammengestellten Daten gab es im März 2014 drei in Jerusalem verübte Terroranschläge. Im April sprang die Zahl auf sieben, im Mai und Juni zusammen waren es schon 22. Diese Zahl stieg steil auf 152 Anschläge im Juli und August an, das fast Siebenfache, größtenteils im Zuge der Ermordung von Mohammed Abu Khdeir am 2. Juli durch drei junge Juden im Wald von Jerusalem. Die Lage beruhigte sich im September kaum, wie der jüngste Anstieg an Anschlägen demonstriert.

Diese Situation ist schlicht unerträglich und es kann nicht zugelassen werden, dass es so weiter geht. Wenn die stille Intifada in Jerusalem – „still“ nur, weil die Medien sie größtenteils totgeschwiegen haben – nicht bald niedergeschlagen wird, wird sie einfach weiter außer Kontrolle geraten und mehr Blutvergießen zur Folge haben. (…)

Doch Zeit ist ein besonders wichtiger Faktor und es muss bald gehandelt werden. Wenn nicht, dann wird die sprießende Intifada in Jerusalem nicht ausklingen, sondern sich als alles andere als still erweisen.“

 

Hier eine erschreckende Übersicht, welcher Art weiterer Terroranschläge und Hetze seit Ende des Gazakrieges gegen Israelis verübt wurden.

Am 18. November dann der Anschlag auf Beter in einer Jerusalemer Synagoge, bei der vier Beter ermordet wurden, weitaus mehr verletzt. Der drusische Polizist, der beim Einsatz verletzt wurde, verstarb.

Die Hetze, die diese Terroranschläge begleitete, zu weiteren Anschlägen aufrief und führte ist in dem Beitrag der Botschaft ebenso zu lesen, wie hier im IDF-Blog, so wie in diesem palästinensischen Musikvideo, dass mehr Attacken auf „Zionisten“ fordert, diesen Cartoons und Social Media-Posts, die zu Terror aufhetzen.
Tatsächlich nimmt die Gewalt auch nach dem Massaker in der Synagoge kein Ende, denn noch am gleichen Abend wurde ein Jerusalemer Jude von Arabern mit Eisenstangen attackiert.

Anfang Dezember gab es dann mehrere Messerattacken auf Israelis durch palästinensische Attentäter.

 

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Alles wegen Jerusalem?

Die Jerusalem-bezogene Hetzkampagne gegen Israel hat eine lange Tradition. Eine der Begründungen der aktuellen Unruhen und zunehmenden Angriffe und Terroranschläge, die von palästinensischer Seite – sei es Abbas oder Hamas – immer wieder aufgeführt werden, während der Bürgermeister von Jerusalem Nir Barkat zu Deeskalation, Beendigung von Diskriminierung und Hetze aufruft, ist die Al-Aksa-Moschee.

 

Gil Yaron erklärt dies so:

„Seit Wochen eskaliert die Gewalt in Jerusalem bei dem Streit um den Tempelberg, der Muslimen und Juden heilig ist.

Laut einer Vereinbarung aus dem Jahr 1967 dürfen Juden den Ort, auf dem die Al-Aksa-Moschee steht, nur besuchen. Immer größere Kreise religiöser Juden stellen diesen Status quo jedoch infrage und wollen an dem Ort, an dem vor 2000 Jahren der jüdische Tempel stand, auch beten. Das weckt in muslimischen Kreisen die alte Angst, dass Israel die Moschee zerstören will, um dort einen Tempel zu errichten – eine Furcht, die sich hartnäckig hält, trotz aller Beteuerungen des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu, dass Israel den Status quo vor Ort nicht verändern will.“

 

Hierzu gibt es einen kurz zusammengefassten Hintergrund im Folgenden, ansonsten wird auf den Blogartikel über Jerusalem verwiesen:

Religionsfreiheit und der Status quo

Die offizielle israelische Politik wurde in der Unabhängigkeitserklärung niedergelegt. Sie sagt klar, dass die Religionsfreiheit für Angehörige aller Religionen geschützt ist. Israel misst dem Schutz der Religionsfreiheit von Muslimen und Christen in den heiligen Stätten höchste Bedeutung bei, gerade in Jerusalem. Die heiligen Stätten des Judentums, wie die sogenannte Klagemauer, sind für Besucher aller Religionen offen, ebenso die christlichen Stätten in Jerusalem.

Die Religionsfreiheit wurde in der Geschichte Jerusalems nicht immer respektiert. So wurde beispielsweise Juden zwischen 1948 und 1967 der Zugang zu den heiligen Orten in Jerusalem verweigert.

Nach der Wiedervereinigung Jerusalems im Jahr 1967 beschloss die israelische Regierung, den bestehenden Status quo auf dem Tempelberg aufrecht zu erhalten. Aus Respekt gegenüber den Empfindungen vieler Muslime, wurde dem islamischen Waqf erlaubt, den Tempelberg, also den heiligsten Ort des Judentums, weiter zu verwalten.

Nicht-Muslime (Israelis und Touristen) dürfen den Tempelberg zu bestimmten Zeiten besuchen, jedoch nicht die Al-Aqsa-Moschee selbst betreten, sie besuchen aber andere Teile des Geländes. Außerdem ist es Juden und anderen Nicht-Muslimen nicht erlaubt, dort zu beten. Die Al-Aqsa-Moschee befindet sich am südlichen Ende des Tempelbergs und nimmt eine relativ kleine Fläche des Gesamtgeländes ein. Der historische jüdische Tempel befand sich nach überwiegender Meinung ohnehin an anderer Stelle auf dem Tempelberg.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat wiederholt erklärt, dass die Regierung den Status quo erhalten wolle und jedem Ansinnen auf Änderung widerspreche. Zudem betonte der Ministerpräsident sowohl in seinen Gesprächen mit König Abdullah von Jordanien als auch bei anderen Gelegenheiten, dass Israel sich zu diesem Status quo und zur besonderen Rolle Jordaniens bezüglich der heiligen Stätten des Islam bekenne, wie sie im israelisch-jordanischen Friedensvertrag, Artikel 9 festgehalten wurde.

Palästinensische Gewalt auf dem Tempelberg

Während die israelischen Behörden Maßnahmen unternehmen, mit deren Hilfe die genannte Religionsfreiheit, der Status quo und die öffentliche Ordnung aufrechterhalten werden sollen, gibt es viele Palästinenser, die das sensible Gleichgewicht aktiv untergraben und den lang bestehenden Modus vivendi in Jerusalem gefährden.

In den letzten Monaten haben radikale Palästinenser dieses Gleichgewicht gestört, indem sie Christen und Juden von der Besichtigung des Tempelberges abhielten. Diese Randalierer wurden von radikalen islamistischen Gruppierungen gefördert und angeleitet, darunter auch die Hamas. Sie griffen Besucher und Polizisten mit Steinen, Feuerwerkskörpern, Eisenstangen und sogar Molotow-Cocktails an. Einige der Feuerwerkskörper konnten von der ballistischen Abteilung der Polizei untersucht werden und wurden für potentiell tödlich befunden.

Diese jungen Randalierer nutzen die Al-Aqsa-Moschee als Basis für ihre Operationen und verstecken an diesem heiligen Ort Waffen und explosives Material. Gut organisierte Gruppen älterer Männer und Frauen belästigen physisch und verbal friedliche jüdische Besucher.

Die Rolle von Aufwiegelung

Extremistische Islamisten, aber auch Präsident Mahmoud Abbas, haben durch Aufwiegelung den Gewaltausbruch auf dem Tempelberg mit provoziert.

In jüngsten Aussagen sagte Abbas, dass „Juden mit allen Mitteln davon abgehalten werden müssen, auf den Haram [d.h. Tempelberg] zu gehen“. Er nannte die jüdischen Besucher dieses heiligen Ortes des Judentums eine „Herde“. In der Vergangenheit verbreitete Abbas Unwahrheiten und behauptete, Israel greife die Al-Aqsa-Moschee an und Juden würden diese „entheiligen“. Mit derlei Aussagen folgt er der Linie seines Vorgängers Yassir Arafat und verneint die Existenz des jüdischen Tempels auf dem Tempelberg. Er weiß wohl, dass die Moschee nicht gefährdet ist und schließt sich doch radikalen Kräften an, statt sich ihnen zu widersetzen.

Extremistische Islamisten, aber auch Präsident Mahmoud Abbas, haben durch Aufwiegelung den Gewaltausbruch auf dem Tempelberg mit provoziert.

In jüngsten Aussagen sagte Abbas, dass „Juden mit allen Mitteln davon abgehalten werden müssen, auf den Haram [d.h. Tempelberg] zu gehen“. Er nannte die jüdischen Besucher dieses heiligen Ortes des Judentums eine „Herde“. In der Vergangenheit verbreitete Abbas Unwahrheiten und behauptete, Israel greife die Al-Aqsa-Moschee an und Juden würden diese „entheiligen“. Mit derlei Aussagen folgt er der Linie seines Vorgängers Yassir Arafat und verneint die Existenz des jüdischen Tempels auf dem Tempelberg. Er weiß wohl, dass die Moschee nicht gefährdet ist und schließt sich doch radikalen Kräften an, statt sich ihnen zu widersetzen.

 

Video zum Erhalt des Status Quo des Tempelberges durch Israel:

 

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Intifada also – und was nun?

 

Die Hamas wünscht sich nichts sehnlicher als eine drittte Intifada, die deutschen Medien begannen schon im Sommer Israel nach seiner Reaktion auf den Terror zu beschuldigen, eine dritte Intifada zu provozieren und sie sprechen auch nun seit Tagen von nichts anderem mehr.
Am 19. November um 11.23 Uhr wurde es dann durch ein Polizeipapier verlautbart: es handelt offiziell sich um die „Intifada 2014“.

Dem gegenüber gibt es verschiedene Einschätzungen, warum die derzeitige Situation keine Intifada sei.
Gisela Dachs fasst in der ZEIT folgende Positionen zusammen:

„Nach dem früheren Direktor des israelischen Inlandsgeheimdienstes, Yuval Diskin, seien die Palästinenser „reif für eine dritte Intifada“. „Eher unwahrscheinlich“, lautet hingegen die Einschätzung des Generalstabschefs Benny Gantz, der in der jüngsten Anschlagserie „keinen Trend“ erkennt. Ebenso argumentiert Verteidigungsminister Moshe Yaalon. Er hält es für falsch, diese Attentate als Teile einer konzertierten Aktion zu sehen. Jeder der Täter habe aus seinen eigenen Motiven heraus agiert, dahinter stehe keine Organisation, weder Fatah noch Hamas oder irgendeine andere. 

Für israelische Beobachter vor Ort wie den Journalisten Avi Issacharoff sind es der fehlende Optimismus im Hinblick auf die neuen Friedensgespräche ebenso wie die „unablässige Hetze gegen Israel in den palästinensischen Medien und sozialen Netzwerken“, die zum Anstieg dieser neuen „hausgemachten“ Anschläge beitragen. Er macht deshalb die Palästinenserbehörde mit verantwortlich für eine generelle Atmosphäre, in der diese die Sicherheitskooperation mit Israel zwar durchaus aufrechterhalte, aber zugleich solche Anschläge durchaus hinnehmend billige.“

 

Andere Einschätzungen:

* Why this is not a third intifada  By Anshel Pfeffer (17.11.2014)

“ Die Westbank und Gaza, Israel, die Palästinensische Autonomiebehörde, Ägypten und ja, auch der Hamas, haben noch zu viel Interesse an der aktuellen Verteilung der Macht.

Die periodischen Feuersbrünste zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen waren keine Intifada, ebensowenig wie der aktuelle Anstieg von Messerstechereien, Terroranschlägen mit Autos, Repressalien der jüdischen Bürgerwehr und Zusammenstößen zwischen Polizei und Steine werfenden Jugendliche und die Unruhen auf dem Jerusalemer Tempelberg, an den Checkpoints oder in arabischen Gemeinden innerhalb der Grünen Linie.

Sie werden wahrscheinlich über die Zeit weniger werden. Aber selbst wenn nicht, solange die PA die Kontrolle über ihre Enklaven im Westjordanland behält und die Hamas immer noch ein Interesse an der Erhaltung ihrer Herrschaft im Gazastreifen hat, wird es keine dritte Intifada geben.

Nur eine Hamas-gestützte Revolte, die breit genug ist, um die Machtstruktur in Ramallah zu gefährden oder gar Abbas zu stürzen ist, könnte eine dritte Intifada entfesseln.

Das ist derzeit nicht so. Alles, was wir haben, ist ein weiterer bitterer Zyklus des Blutvergießens, der Frustration und Aussichtslosigkeit.“

 

* Der Nahost-Experte Hans Maria Heyn warnt davor, einen Palästinenser-Aufstand herbeizureden

Eine Intifada sei gegenwärtig nicht ganz auszuschließen, „gleichwohl ist es natürlich so, dass alle Leute über die dritte Intifada reden, sie schon fast herbei beschwören. Soweit sind wir aber noch nicht“, glaubt Dr. Hans Maria Heyn. Was man in Jerusalem sieht, sei ein regionaler Konflikt, der sich auf Ostjerusalem bezieht. Es handele sich um regionale Gewaltausschreitungen, regionale Zusammenstöße, die sich aber noch nicht auf den Rest Israels, die Westbank oder erneut auf den Gaza-Streifen übertragen hätten. „Für eine Intifada fehlt uns die Regionalität“, so der Leiter des Ramallah-Büros der Adenauer-Stiftung im Domradio-Interview. Im Osten Jerusalems gebe es in den letzten Wochen und Monaten jedoch einen wirklichen Anstieg der Gewalt.

 

Ulrich Sahm erläutert das Profil der Attentäter, deren Anschläge zwar von den Terrororganisationen als Heldentaten und als Erfolge gefeiert werden, aber anscheinend nicht konzertiert angeordnet sind (18.11.2014):

„Die meisten Anschläge in Jerusalem werden von Arabern verübt, die nach eigenen Angaben privilegiert sind. Sie finden gut bezahlte Arbeit in Israel und können alle Vorzüge eines israelischen Bürgers in Anspruch nehmen wie Krankenversicherung, soziale Absicherung, Altersversorgung und mehr. Da sie jedoch – bis auf wenige Ausnahmen – die israelische Staatsbürgerschaft verweigert haben, fehlt ihnen lediglich der israelische Pass und das Recht, sich an den Parlamentswahlen zu beteiligen. Sie reisen bis heute mit einem jordanischen Pass ins Ausland, da Jordanien ihnen in der Zeit der jordanischen Besatzung 1949 bis 1967 alle Bürgerrechte eingeräumt hat. Formal gesehen sind sie deshalb keine Palästinenser wie die Bewohner der Autonomiegebiete, die seit 1994 infolge der Osloer Verträge über einen palästinensischen Pass verfügen. In den Autonomiegebieten gibt es zwar Polizei, Geheimdienste, ein Parlament und alle anderen Zutaten eines Staates. Aber ausgerechnet soziale Absicherungen und andere „zivile“ Selbstverständlichkeiten, wie sie der Staat Israel seinen Bürgern und den Arabern Jerusalems bietet, gibt es weder im Gazastreifen noch im Westjordanland.

Zu Beginn der Zweiten Intifada, auch „El Aksa Intifada“ genannt wegen falscher Gerüchte, dass „die Juden“ anstelle der Moscheen auf dem Tempelberg einen jüdischen Tempel errichten wollten, wurden die Dorfältesten in den arabischen Viertel in Jerusalem gewarnt: Sollte es zu Unruhen kommen, könnte Israel die Grenzen neu ziehen und die Viertel unter palästinensische Herrschaft stellen. Tatsächlich wurden die schlimmsten Anschläge der Vergangenheit, darunter Selbstmordattentate in Bussen und Restaurants in den meisten Fällen von Palästinensern verübt, die aus den palästinensisch autonomen Gebieten kamen, bis die „Mauer“ diesem Spuk ein weitgehendes Ende gesetzt hat.

Gleichwohl haben auch Palästinenser aus Jerusalem einige schlimme Massenmorde verübt. So gab es schon einmal einen schweren Anschlag in einer Jeschiwa, einer Talmudschule, am 6. März 2008. Dabei hatte ein einzelner Palästinenser acht Talmudschüler erschossen. Der Angreifer, Alaa Abu Dhein, 26, kam aus Dschabel Mukaber, dem gleichen Dorf wie die Terroristen in der Synagoge am Dienstag (18.11.14). Aus dem Viertel kam auch der Attentäter, der mit einem Bagger auf einen Bus losging, und jene, die Gasleitungen in einem benachbarten Viertel durchschnitten, um ganze Wohnhäuser mitsamt den Bewohner in die Luft fliegen zu lassen. Aus dem Dorf Silwan kamen die Attentäter, die 2002 in der Hebräischen ein Blutbad mit neun Toten und hundert Verletzten anrichteten.

Auch wenn sie das öffentlich nur selten eingestehen, wollen jedoch die Jerusalemer Araber unter keinen Umständen unter palästinensischer Herrschaft leben. Gleichzeitig kritisieren sie die israelische Politik und empfinden Hass auf die Juden. Das klingt wie ein Widerspruch. Doch das eigene Wohlergehen und die wirtschaftlichen Vorzüge sind für sie verlockender als ein Leben in der palästinensischen Kleptomanie.“

 

Gil Yaron schätzt es anders ein, nämlich dass die Hamas eine größere Rolle spielt:

„Bislang sprachen Sicherheitskräfte von „Einzeltätern“, die sich spontan und ohne Absprache zu ihren Taten entschlossen. Das Problem mit solchen Attentaten ist, dass man sie kaum verhindern kann. Andererseits ist aber der Schaden, den ein spontaner Einzeltäter verursachen kann, begrenzt.

In diesem Fall jedoch handelt es sich offenbar um keinen spontanen Gewaltakt, sondern um ein von langer Hand vorbereitetes Attentat. Die Täter wussten genau, wann sie wo zuschlagen mussten, um so viele Menschen wie möglich zu töten. Sie bewaffneten sich, sprachen sich ab und führten dann ihre Tat kaltblütig aus. Das weckt den Verdacht, dass eine Terrororganisation hinter dem Anschlag stehen könnte. Zugleich würde das bedeuten, dass Jerusalem weitere blutige Attentate dieser Art bevorstehen dürften.

Die radikal-islamische Hamas pries das Attentat jedenfalls unmittelbar als „heroische Tat“. Seit Wochen fordert sie die Palästinenser im Westjordanland dazu auf, Anschläge auf Israelis zu verüben und eine neue Intifada zu beginnen. Die beiden Täter, die Cousins Rassan und Odai Abu Dschamal, könnten sich von diesem Aufruf angesprochen gefühlt haben. Der Stadtteil Jabel Mukaber in Ostjerusalem, aus dem sie stammen, ist als Hochburg der Hamas bekannt. Sie sollen Verwandte eines Terroristen gewesen sein, der von Israel im Rahmen eines Gefangenenaustauschs mit der Hamas freigelassen worden war.“

 

Einen Erklärungsversuch macht auch Jacques Schuster:

Die Hamas weiß genau: Sie würde keinen Friedenstag überleben. Aus diesem Grund schürt sie die Krise und lässt einen Teil der Palästinenser in Flüchtlingslagern leiden, auch wenn der Gazastreifen seit 2005 unabhängig ist und es spätestens seither keinen Grund gibt, die Menschen dort in Lager zu pferchen. Hamas braucht den Terror als Lebenselixier. Friedensgespräche wären für sie Selbstmord.

Palästinenserpräsident Abbas ist gesprächsbereit, doch – und da wären wir beim zweiten Punkt – erträgt er den Zustand der Spannungen leichter als die Folgen eines Kompromisses mit Israel. Mit einem Friedensvertrag brächte Mahmud Abbas einen Teil seiner Landsleute auf die Barrikaden. Ein Ausgleich mit Jerusalem könnte ihn sogar aus dem Präsidentenamt fegen. Dort aber ist es schön; so schiebt er immer neue Gründe für eine Blockade der Gespräche nach. Die Mehrheit der Weltgemeinschaft folgt ihm. Sie vergisst, dass sich Abbas auch nicht bewegte, als Netanjahu eine Pause des Siedlungsbaus befahl. Kurzum, Abbas braucht keinen Frieden.

 

Daniel Dagan erklärt, warum die Gelder des Westens an die Palästineser den Terror mitfinanzieren:

Der Status eines Shahid ist nicht bloß eine leere Bezeichnung. Für die Terroristen und ihre Helfer gehen mit dieser Betitelung viele Vergünstigungen und Vorteile einher. Die Autonomie-Behörde in Ramallah sowie die Hamas-Regierung in Gaza sorgen dafür, dass die Familien der sogenannten Märtyrer zuverlässig und großzügig versorgt werden. Beide Behörden haben auf ihrer Gehaltsliste hunderte wenn nicht tausende Terroristen, auf deren Konten jeden Monat satte Summen überwiesen werden. Es handelt sich in diesen Fällen um rechtskräftig verurteilte Mörder, die ihre grausamen Taten zugegeben haben und dazu auch öffentlich stehen.

Für den Anschlag in Jerusalem kann es keinerlei Rechtfertigung geben. Dieser brutale Mord ist ohne Wenn und Aber zu verurteilen. Doch die Verurteilung allein reicht nicht aus. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Kultur der Verherrlichung von solchen Mordtaten entschieden und entschlossen bekämpft wird. Nach der Wahrnehmung im Westen wird diese schlimme Kultur besonders auffallend im ISIS-Kalifat praktiziert. Doch man kann und darf nicht übersehen, dass sie ebenso in Ramallah und Gaza systematisch angewendet und praktisch mit Geldern aus dem Westen mitfinanziert wird. Damit muss Schluß sein.

 

ARD-Korrespondent Richard C. Schneider versuchte sich auch an einer Erklärung der Gesamtsituation  in seinem Videoblogbeitrag (vom 10.11.2014) „Dies und das und viel Chaos in Nahost“.

 

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Hamas oder Einzeltäter?

Itamar Marcus von Palestinian Media Watch, der es die „Intifada der Einzelgänger“ als von der Hamas initiiert beschreibt:

Itamar Marcus beobachtet seit Jahren mit seiner Organisation „Palestinian Media Watch“ (PMW) die Medien der Palästinenser. Er betrachtet Zeitungen, Radio und Fernsehen in der Palästinensischen Autonomie, aber auch Twitter oder Facebook, als „Fenster in die palästinensische Gesellschaft“. Und er meint, eine schlüssige Antwort für die aktuellen Entwicklungen vorlegen zu können.

Aus Marcus‘ Sicht begann alles mit der Bildung der palästinensischen Einheitsregierung am 2. Juni 2014. Entscheidender Bestandteil dieser innerpalästinensischen Vereinbarung waren Wahlen innerhalb von sechs Monaten. Die letzte Umfrage in der palästinensischen Gesellschaft, veröffentlicht im offiziellen Organ der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) „Al-Chajat al-Dschadida“, ergab, dass bei Präsidentschaftswahlen der Fatah-Kandidat über 35 Prozent erzielt hätte, während die Hamas mit nicht einmal 12 Prozent zurück lag. „Hamas brauchte einen Konflikt“, so Marcus, um bei nationalen Wahlen eine Chance zu haben.

Tatsache ist, dass die Entführungen der drei jüdischen Teenager im Gusch Etzion, die zum Krieg „Zuk Eitan“ geführt hatten, unmittelbar nach einem Aufruf des Hamas -Politbürochefs Chaled Masch‘al erfolgt waren, Israelis zu entführen. Auch rühmten sich israelische Sicherheitskräfte just in dieser Zeit, eine ganze Reihe von Entführungen verhindert zu haben. Umfrageergebnisse im Juli und August zeigen klar, wie die Hamas der Fatah den Rang bei der palästinensischen Bevölkerung ablief, bis sich nach dem Gazakrieg im August 94 Prozent der palästinensischen Bevölkerung zufrieden äußerten im Blick auf die militärischen Erfolge der Hamas gegenüber Israel. 32 Prozent der Palästinenser hätten nach dem Krieg Mahmud Abbas ihre Stimme gegeben, 61 Prozent dem Führer der Hamas im Gazastreifen, Ismail Hanije. Marcus kommt zu dem Schluss: „Israel hat seine militärischen Ziele erreicht – aber die Hamas hat die Propagandaschlacht gewonnen.“

Um wieder mehr Rückhalt in der palästinensischen Bevölkerung zu bekommen, soll Abbas im Laufe des Sommers auf die Linie der Hamas eingeschwenkt sein. „Gemeinsam mit der Hamas bekämpfen wir Israel“, verkündete die offizielle Fatah-Facebookseite, und: „Ein Gott, ein Feind, ein Ziel – vereinigt Hamas , Fatah und den Islamischen Dschihad!“ Massiv verherrlichten Fatah-Organe im Juli Selbstmordattentäterinnen. Alte Blutlegenden wurden bemüht: Der Judengott fordere das Blut „unserer Kinder“ für die „Passah-Matzen“. Bis der palästinensische Präsident dann selbst ab dem 22. Juli massiv zur Gewalt aufrief – mit Berufung auf den Koran.

 

Und Europa? Ein Staat oder ersteinmal Parlament nach dem anderen erkennt Palästina und damit die Einheitsregierung der Fatah mit der Hamas an, ohne dass diese sich zu Anerkennung Israels, bestehender Abkommen oder irgendwelcher anderer Konzessionen verpflichten müsste. Von Gewalt und Terror abschwören. Die Hetze beenden. Audiatur kommentiert:

(…) Während zumindest die USA nach dem Har Nof-Anschlag, bei dem drei israelisch-amerikanische Doppelbürger ermordet wurden, Aufhetzung innerhalb der palästinensischen Gesellschaft zu einem dringlichen Problem erklärten, scheint man sich in Europa damit nicht abmühen zu wollen. Noch am Abend des Anschlags folgte Spanien dem Beispiel Schwedens und erkannte Palästina offiziell als Staat an; weitere Länder wie etwa Frankreich könnten folgen.

Während man sich in der EU also über palästinensische Gewaltaufrufe und -verherrlichung ausschweigt, sucht man zugleich in „inoffiziellen“ Strategiepapieren nach Möglichkeiten, wie man Israel künftig noch besser sanktionieren könnte, etwa in dem man sich nicht mehr mit „Siedlervertretern“ trifft oder Botschafter aus Tel Aviv abberuft. Und nach jedem Anschlag fordern die europäischen Staaten Israel zur Zurückhaltung auf und warnen vor „Überreaktion“.

All dies signalisiert den Palästinensern auf fatale Weise, dass sich Terrorismus durchaus bezahlt macht; zumindest aber gibt es ihnen zu verstehen, dass sie von europäischer Seite mit keinerlei Auswirkungen zu rechnen haben.

Falls die europäischen Staaten tatsächlich an einer friedlichen Lösung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern interessiert sind, liegt es an ihnen, Druck auf die Palästinenser auszuüben, um anti-israelischer Aufhetzung in palästinensischen Medien und Schulen ein Ende zu bereiten. Denn solange die Israelis es mit einem „Friedenspartner“ zu tun haben, der Anschläge nur widerwillig verurteilt, während sein engstes Umfeld zugleich die „Märtyrer“ lobpreist, werden sie ihr Misstrauen gegenüber den Versprechungen von Abbas und PA kaum ablegen. Dies lässt sich ihnen nicht verdenken.

 

Stattdessen droht die Hamas mit weiteren Angriffen auf Gaza: Rebuild Gaza or we attack Israel!

Nicht ohne Grund beeilt sich die Hamas, sich wieder zu bewaffnen und ihre Raketen zu testen.

Das ägyptische TV allerdings rät der Hamas zur weitaus effizienteren Methode der Intifada wie derzeit in Jerusalem, als zu einem weiteren Krieg.

Dazu passt die Nachricht aus Gaza, dass die Einheitsregierung am Ende ist, sei es wegen Putschversuchen und Attentaten der Hamas gegen die PA oder Verhaftungen von Hamas-Leuten in der Westbank durch die PA, wenn man denn hoffen und glauben möchte, Mahmoud Abbas sei das moderatere Übel.

Kaum wird das die Augen über die Hamas AG im Westen öffnen, dass die menschliche Misere der Bevölkerung in Gaza nicht mit blinder Unterstützung zu beenden ist:

Die Bevölkerung in Gaza leidet und ihre Führung häuft weiterhin Geld an. Die Vorstellung, dass politische Hamas-Führer wie Mousa Abu Marzook und Khaled Mashal auch gerissene Geschäftsmänner sein können, die sich ein Finanzimperium aufgebaut haben, mag für einige unbekannt klingen, oder sogar nach Science Fiction oder Propaganda. Doch im Nahen Osten müssen aberwitzige religiöse oder politische Rhetorik und weltlicher Profit nicht notwendigerweise im Widerspruch zueinander stehen. Tatsächlich gehen sie oftmals Hand in Hand.

 (…)

Aus kürzlich freigegebenen Informationen geht hervor, dass Katar im Februar 2013 250 Millionen $ an die „Einwohner des Gazastreifens“ überwiesen hat, von dem der Grossteil jedoch in der Region gar nicht ankam. Nach Mohammad Mursis Sturz in Ägpyten, wies Katar weitere 350 Millionen$ an und später nochmals 100 Millionen $. In diesen Fällen wurden diese Spendengelder von Ministerpräsident Ismail Haniyhe empfangen. Ursprünglich ein Flüchtling aus dem Al Shati Flüchtlingslager nahe Gaza war, beläuft sich Haniyehs heute auf mindestens 4 Millionen $ – Teile der Geldsummen, die er erhielt, wurden für den Kauf von Land und Häusern eingesetzt, die auf die Namen seiner Familienmitglieder eingetragen sind. Auch andere Hamas-Minister und Regierungsbeamte haben Gelder aus der „öffentlichen Staatskasse“ erhalten oder gestohlen und sich schicke Häuser gebaut oder nebenbei Geschäfte in- und ausserhalb Gazas aufgebaut.

Angesichts der Tatsache, dass viele dieser Informationen jedem Einwohner von Gaza sichtbar sind und die genau wissen, wo und wie die Hamas-Führer leben, stellt sich die faire Frage, warum die Öffentlichkeit schweigt und sich gleichgültig gibt. Während der Operation Schutzschild wurden Bilder veröffentlicht, die den Kontrast zwischen dem luxuriösem Leben von Mashal und Abu Marzook und dem Leben der verarmten Bevölkerung von Gaza bezeugen. Dennoch wird ein palästinensischer Führer „zuhause“ nur selten angegriffen: gemäss palästinensischer Tradition leidet der Führer genug unter dem israelischen Besatzer und daher sollte jeder Führer unterstützt werden, standhalten, zurückschlagen und man solle Abstand davon nehmen, ihn zu kritisieren, unabhängig davon was er macht oder auch nicht macht.

Umfragen zeigen, dass mehr als 60 Prozent der Einwohner von Gaza Korruption verurteilen, aber nur wenige wagen, dagegen vorzugehen. Ein weiterer Grund, warum öffentliche Kritik nur selten geübt wird, sind die möglichen verheerenden Konsequenzen: Während der Operation Schutzschild wurden 20 Personen nach einem Schnellverfahren in der Öffentlichkeit wegen „Kollaboration mit dem Feinde“ erschossen. Unnötig zu sagen, dass die konkrete Form der „Kollaboration“ undurchsichtig war. Gazaner, die gegen die Hamas-Führung demonstrierten, wurden geschlagen, erschossen und in einigen Fällen sogar exekutiert. Korruption in den palästinensischen Gebieten wird weiterhin obsiegen.

(von: Moshe Elad, Dozent am Western Galilee College und an der Galil International Management School; er hat sich auf palästinensische Themen und Terrorismus spezialisiert.)

 

Religionskonflikt?

„Bundesaussenminister Frank Walter Steinmeier hatte in Jerusalem eindringlich vor einem „Religionskonflikt“ in Nahost gewarnt. Das war seine wichtigste Botschaft, zumal er weder Israels Siedlungspolitik stoppen noch den Friedensprozess wieder ankurbeln konnte.

Manche Analysten behaupten, dass es bei dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern um Territorium gehe. Hier ein Quadratkilometer, dort ein wenig Land und schon herrscht Frieden in den biblischen Gefilden. Diese Idee liegt auch der Zwei-Staaten-Lösung zugrunde, von den Europäern als alternativloser Vorschlag verkauft. Deshalb wird allein Israel mit Sanktionen gedroht, weil die Siedlungspolitik diese simple Lösung unterlaufe. (…)

Der Versuch der Palästinenser, den Tempelberg jetzt erneut in einen umstrittenen Stein des Anstosses zu verwandeln, wie schon mehrfach in der Geschichte, ist ein unglückseliger Versuch, dem Konflikt einen unnötigen religiösen Anstrich zu verpassen, um ihn „unlösbar“ zu machen“, so Ulrich Sahm auf Audiatur.

 

Auch wenn die Furcht, ein Religionskonflikt könne sich entwickeln, die Weltgemeinschaft nach Terroranschlägen stets beide Seiten zur Deeskalation aufruft und dennoch weiter Milliarden an Hilfsgeldern in den Hamas-regierten Gazastreifen steckt, so sei mit Verlaub darum gebeten, doch endlich die Ohren zu spitzen und andere Schlüsse aus den Geschehnissen zu ziehen, als Israel versuchen zu müssen, wegen angeblich illegalem Siedlungsbau in die Knie zwingen zu wollen, denn Dr. Issam Shawer formulierte am 5. November, dem Tag eines weiteren Terroranschlages,  auf der Website von Hamas in klaren Worten, dass es durchaus ein Religionskrieg „gegen die Nachfahren von Schweinen und Affen“ ist:

„In the coming days and weeks, [further] surprises and quality operations by the Palestinian resistance are expected, as long as the Jews continue to test the patience of the Palestinian people and to defile holy places in an unprecedented manner.

„Palestinian and Arab voices are warning that religious war could break out in the region because of what they term ‚the Israeli violations.‘ But we maintain, and believe, that our battle against the occupier is fundamentally religious, not geographic, historic, or economic. Allah the Exalted mentioned [in the Koran] our [current] conflict with the occupier, when he told His servants that they would enter Al-Aqsa Mosque as they had entered it the first time, and told us [also] that everything that ‚Israel‘ had built in order to establish its fragile entity would be destroyed… Therefore, we must stop arguing that our battle against the enemy is political, waged in the arena of the UN, the Security Council, or negotiations. All this nonsense contradicts the Koran and the Hadith.

„The boiling [anger] that invaded the heart of the Palestinian people is intensifying daily; the Palestinian rage is building, and it surges when we see the sons of apes and pigs defiling Al-Aqsa Mosque, starving the Gaza Strip residents, and attempting to impose a Jewish presence on our mosque and give legal validity to the siege on our people.

 

Ganz so fern von der Hamas liegt auch die Fatah nicht, laut derer es keine unschuldigen Israelis gibt:

und die den Anschlag vom 18. November auf ihrer FB-Seite glorifizierte, wenn auch nur bis zur von Kerry erzwungenen Verurteilung des Anschlages durch Abbas. Und nur durch Abbas, von  keinem weiteren palästinensischen Offiziellen.

 

Mehr Denkwürdiges, dass – ob Intifada oder nicht – die Hetze, die Lügen, die Verleumdungen, die Ritualmordlegenden, die Diffamierungen, die Geschichtsverdrehungen, die Aufwiegelung zur Gewalt durch Terror- und Gewaltglorifizierung – nicht nur der Hamas, sondern in der gesamten Region einschließlich Iran und Türkei – ein verbales aber effektives Kriegsmittel gegen Juden ebenso wie den jüdischen Staat Israel ist, ist nachzulesen unter „O-Töne“.

Dass diese erprobte Methode der ununterbrochenen Aufwiegelung zu Hass und Gewalt gegen Juden keine tödlichen Folgen haben kann, wird wohl niemand bestreiten wollen.

In den deutschsprachigen wöchentlichen Dossiers des Think Tanks ITIC, können die kontinuierlichen Übersichten der Geschehnisse im Westjordanland und im Gazastreifen sowie zahlreiche weitere Informationen zu den terroristischen Aktivitäten, der Hetze, den internationalen Bemühungen der Palästinenser, Israel zu diffamieren und zu isolieren, sowie die Ausbreitung des IS in der Region verfolgt werden. Zur Registrierung für die Bulletins des ITIC

 

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Und die Medien?

Hier die missglücktesten internationalen Schlagzeilen, zusammengestellt auf Mediabackspin wie beispielsweise CNN, die zunächst und lange unkorrigiert von einer Moschee als Tatort und den Terroristen als Opfer sprechen. Andere Muster der Bagatellisierung der Anschläge zu Unfällen durch bspw. Verschweigen der terroristischen Absicht oder der palästinensischen Täterschaft, sind auch beim Guardian oder der BBC zu beobachten. Und gerade BBC, die ganze blutige Bilderserien aus Gaza veröffentlicht, untersagt Naftali Bennet, ein Foto der Opfer ins Bild der Kamera zu halten.

Ungewöhnlich genug, die Haaretz fragt sich heute: Warum ist sind die Medien von Israel besessen?, müsste doch vielmehr gefragt werden, warum sie so besessen sind, Israel zu dämonisieren, no matter what. Denn auch in deutschen Nachrichten wurde die Hauptschlagzeile und auch jegliche empathische Berichterstattung vom Tatort ziemlich schnell ersetzt durch Israels Antwort lautet Härte oder Netanyahu will hart auf Anschlag reagieren.

Ja was denn sonst? Ist das etwa der Nachrichtenwert  des Tages? Dass Israel seine Bürger nicht terrorisieren lassen will? Seltsam, dass wiederum bei jedem Opfer in Gaza eine Sondersendung zu den Ausmaßen des Leides der Familien, der Nachbarn, der Ortschaft, ja gesamten palästinensischen Bevölkerung, in Gaza, im Westjordanland und auf dem Sofa in Berlin-Neukölln, gezeigt wird, ausschließlich. Nur das Leid der Opfer. In Großaufnahme. Verantwortet von der Hamas. Mit grausigsten Bildern, ob gestellt oder nicht. Ganz gleich, welche Vernichtungsszenarien von der Hamas zu hören sind. Es schaffen es nur die palästinensischen Opfer in die Medien, niemals die Hamas. Und in Israel? In der ARD gibt es nur eine abstrakte Tatort- und Opferbeschreibung, nach ausführlicher Schuldzuweisung an Israels Adresse für jedwede Gewalt, Eskalation, Zuspitzung und vorallem schon einmal prophylaktischer Verurteilung der zu erwartenden Reaktion. Dass bestialische Mörder als menschliche Tiere bezeichnet werden (während die Hamas alle Juden als legitim tötbare „Abkömmlinge von Schweinen und Affen“ bezeichnet), hat Nachrichtenwert, die Option der Bewaffnung israelischer Bürger zur Selbstverteidigung ebenfalls, doch es gibt kein Porträt darüber, gegen wen und was sich ein Jude in Israel heutzutage verteidigen muss – nämlich infolge von Aufwiegelung an jeder Ecke lauernden Lynchmords.

Dem Fass den Boden schlägt der Video-Beitrag von heute.de aus, in dem ausschließlich Emapthie für die Familie des Terroristen erzeugt wird und anscheinend lange obsessionsgetrieben und der angeblichen Äquidistanz wegen gesucht wurde, um auch einen Juden zu finden, der wie vom journalistischen Stereotypwahn vorgegeben wie ein solcher aussieht und spricht. In dem Beitrag werden Zusammenhänge suggeriert, die nicht zutreffen, es wird maximales Terrorverständnis aufgebracht und die Lügenpropaganda der Palästinenser offiziellen Aussagen als gleichwertig gegenübergestellt. Das obligatorische Rache-Hass-Vergeltungs-Prinzip auf Terroristen und Opfer gleichermaßen anzuwenden, dabei ins Bild Steinewerfende Jugendliche und vollbewaffnete israelische Sicherheitskräfte zu rücken, entbehrt jeglichen journalistischen ethischen Standards, die nicht nur Studien wie diese kritisieren und grenzt gar an manipulative Bösartigkeit. In den Radionachrichten die erste Meldung: Netanyahu ordnete an, die Häuser der Palästineser abzureißen, die den Anschlag auf eine Synagoge verübten. Nein, es war kein Anschlag auf ein Gebäude. Sondern auf  M e n s c h e n . Kein Wort über die fünf Todesopfer, Familienväter, die insgesamt 27 Waisen hinterlassen. Häuserabriss als Maßnahme? Lieber wäre wahrscheinlich gewesen, diese Reaktion Israels auch schon um 20 Uhr in den Nachrichten gehabt zu haben. Und zwar als Aufmacher, und als ausschließliches Bildmaterial. Jüdische Opfer? Dumm nur, dass es keine Soldaten waren, oder Siedler, hätte noch besser ins Narrativ der durch reine Existenz selbstverschuldeten Ermordung gepasst. «Dass Gotteshäuser zum Schauplatz von tödlichen Angriffen auf unschuldige Gläubige werden, ist eine schreckliche Grenzüberschreitung in einer ohnehin extrem angespannten Lage», ließ Deutschland verlauten. Man hört fast den gedachten Nachsatz heraus – „macht das gefälligst woanders.“ Oder man benennt die Opfer einfach um, dann ist jede Empathiechance des Nachrichtenkonsumenten gleich vertan – die taz macht es vor und nennt einfach jeden Israeli einen Siedler. Oder wie CNN, dort sind alle Israelis Soldaten und man lässt die Moderatorin diese Position, und noch unerträglichere, unverblümt vertreten, wenn auch vom Studiogast Alan Dershowitz widersprochen. Leider sitzt er nicht in jeder Redaktion, in jedem Studio, um die Desinformation und Unsäglichkeit zu korrigieren.

Es sind aber zum Glück wieder die medienkritischen Blogger am Start, die dieser Medienverzerrung durch deutlichen Fingerzeig auf das mutwillige Versagen der Journalisten, Korrespondenten und Sprecher versuchen entgegen zu wirken, wie

 

Lizas Welt in: Unorthodoxer Friedenswille

„In der taz wartet Susanne Knaul, die Nahostkorrespondentin dieser Zeitung, einmal mehr mit einem profunden Kommentar auf, in dem sie dank ihrer herausragenden Menschen- und Fachkenntnisse auch die Frage beantworten kann, was eigentlich die beiden palästinensischen Männer gestern bewog, in einer Jerusalemer Synagoge vier Juden beim Beten vom Dies- ins Jenseits zu befördern: ihr Friedenswille, denn Antisemitismus kann es nicht gewesen sein.“

 

Alan Posener in der WELT:

Journalismus als Parodie: Im ZDF-„Heute Journal“ zeigte eine Reporterin viel Empathie für die Familie der Mörder des Synagogen-Massakers von Jerusalem. Die sieht die Bluttat als „normale Reaktion“.
…Selten wurde das perfide Muster, bei dem der europäische Kulturmensch kopfschüttelnd auf die Barbarei der Anhänger von Torah und Koran herabsieht und es tunlichst vermeidet, sich zu fragen, wer Angreifer und wer Opfer ist, selten wurde dieses Muster, bei dem unbewusste mittelalterliche Vorurteile allabendlich in deutschen Wohnzimmern wiederbelebt werden, selten wurde diese Parodie des Journalismus deutlicher als im ZDF-„Heute Journal“ am 18. November…

 

Heplev mit „Den Hassschüren also die Juden…

ARD-tagesschau um 17 Uhr: Immer wieder versuchen extremistische Juden auf den Tempelberg zu gelangen. Das schürt Hass.

Geht es noch falscher? Haben die Knallchargen von den Medien wirklich nichts von der Hetze gegen Israel und die Juden gehört, die tagtäglich seit 22 Jahren von der PA betrieben wird? Von der Erziehung zum Hass und zum (Juden-) Mord, von den kolportierten Vorbildern (Terroristen!)? Vom Jubel über jeden Anschlag, der jüdisches Blut fordert?

Wer das ignoriert und behauptet, der Hass werde davon geschürt, dass Juden ihre Rechte am Tempelberg wahrnehmen wollen, hat von der Situation entweder nichts verstanden (ist zu blöde um sich zu informieren; zu dumm, um sich die Fakten anzusehen) oder er ist ein boshafter Lügner, der bewusst verschweigt, was wirklich los ist.

 

Ulrich Sahm: Warum wird so viel Falsches berichtet? Audiatur, 25.11.
Eine tendenziöse Berichterstattung über Israel ist nichts Neues. Doch nach dem Überfall auf eine Synagoge in Jerusalem wurden alle bisherigen Rekorde geschlagen.

 

Georg M. Hafner: Herz für Attentäter
Nach dem Anschlag auf eine Jerusalemer Synagoge zeigen Zeitungen und TV-Anstalten mehr Verständnis für die Mörder als für die Opfer

 

Goldener Orwell für N-TV von Tapfer im Nirgendwo, 23.11. für die Nachrichtenlüge nach zahlreichen Attentaten und Toten:
“Erster Toter seit Ende des Krieges – Israelische Soldaten erschießen Palästinenser”

 

Margaret Sullivan, Public Editor der New York Times schreibt diese Woche über die Israel-Berichterstattung der Times und beginnt mit den Worten: Das ist der Beitrag, den ich nicht schreiben wollte. Warum wollte sie ihn nicht schreiben? Weil sie zuzugeben gezwungen war, dass die Art, in welcher die Times über Israel berichtet, tatsächlich problematisch ist. Mehr auf MedienBackspin

 

Nur als kleiner Exkurs in die sozialen Medien:

Es lohnt ein Blick auf die Kommentarbereiche der verschiedenen Online-Kanäle…..

oder die Facebookeinträge und Clacqueure von so manchen „Nahostexperten“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht am Oktober 1, 2015, in Terror gegen Israel. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Vielen Dank an die Redaktion für diese Zusammenstellung. Die Reaktionen eines erheblichen Teils der Presse zeugen von einer schamlosen journalistischen Schützenhilfe für die Mörder und deren Aufhetzer im Hintergrund. Zu den letzten Anschlägen im September/Oktober 2015 habe ich einen Beitrag verfasst und in zwei Online-Medien eingestellt (u.a. in Audiatur-Online.ch), der ein weiteres Beispiel für die übliche antiisraelische Berichterstattung benennt.

    —————————————————–

    Der Kölner Stadtanzeiger
    oder Die Bagatellisierung des Terrors

    Der Kölner Stadtanzeiger (KStA) ist eine Zeitung, die seit Jahren eine systematische, israelfeindliche Berichterstattung fährt. Sie wird vom DuMont Schauberg Verlag herausgegeben, der gleichzeitig an der israelischen Haaretz-Gruppe einen Anteil von 25% hat.

    Zu den letzten Anschläge gegen Israelis titelt sie am Montag, 5.10.2015: „Zwei Israelis bei Messerangriffen getötet“ um gleich in der Unterzeile „Auseinandersetzungen“ zu bedauern, dass „Palästinenser … für zwei Tage nicht in die Altstadt [dürfen]“ außerdem gab es „22 Verletzte“. Und das, weil ein „Palästinenser einen Soldaten [Soldat!], der mit Frau und Kindern unterwegs war, und einen jüdischen Geistlichen …“ erstochen hatte. Dass die Frau des getöteten Soldaten schwer verletzt sowie ihr zweijähriges Kind leicht verletzt wurde lässt man dabei großzügig unter den Tisch fallen. Zählt schließlich zum erweiterten Berufsrisiko des „Soldaten“.

    Zwei Tote also – das ist nicht ganz falsch aber auch nicht richtig. Typisch KStA eben. Erst in der Artikelmitte wird der lästigen Chronistenpflicht Genüge getan und erwähnt, dass am vergangenen Donnerstag, also nur zwei Tage vorher, noch ein israelisches Paar „… nahe der jüdischen Siedlung Itamar erschossen“ wurde. [Aha, Siedler!]

    Na, immerhin blieben die vier Kinder unverletzt, wo doch „seit Juli … die Sorge [wächst], dass sich der Konflikt verschärft, nachdem ein palästinensisches Kleinkind und seine Eltern bei einem Brandanschlag ums Leben gekommen waren.“ Die Entlastung der Mörder wird sozusagen direkt hinterher geliefert.

    Doch die Tränendrüsen der Redaktion sind noch nicht versiegt: „… 22 Palästinenser seien durch Schüsse verletzt worden“. Man kennt das ja von den Israelis, wegen zwei toten Juden [na gut, dann halt vier] veranstalten die immer gleich eine völlig unangemessene Schießerei. Gut, dass der KStA da mitzählt, damit die Opferzahl auf der Gegenseite nicht etwa verschwiegen wird.

    Einen haben wir noch: „Am Sonntag stach ein Palästinenser einen 15-Jährigen nieder. Das Opfer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht, der Angreifer ebenfalls von Polizisten erschossen.“ Und das, obwohl er das Opfer nur verletzt hat. Ja, beim KStA passt man auf, und bringt jede Überreaktion der Juden ordentlich zu Papier.

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