Zu Ehren Israels Geburtstag (inkl. Video-Kollektion VI)

zuletzt aktualisiert:12.05.2016

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Die Proklamation des Staates Israel am 5. Ijar fiel vor 68 Jahren, nach dem hebräischen Kalender im Jahr 5708, auf den 14. Mai. Dieses Jahr liegt er auf Donnerstag dem 12. Mai, beginnend am vorhergehenden Mittwoch Abend. Doch auch der 14. Mai kann als säkulares Datum gefeiert werden.

Diese Kollektion ist eine Aktualisierung der vorangegangenen Beiträge anlässlich Yom Haatzmaut mit vielen neuen Informationen, Videos und Gründen, Israel zu feiern – mit all den wunderbaren Errungenschaften, Highlights und Sensationen dieses kleinen Landes seit seiner Staatsgründung, das in Medien, in Schulbüchern, bei der UN und in der Weltsicht der islamischen Führer so unglaublich schlecht weg kommt und nicht nur von der BDS-Kampagne überzogen sondern weltweit einzigartig diskreditiert wird.

Mazal tov zum 68., Israel!


Am Vorabend des Unabhängigkeitstages hat das Zentralamt für Statistik wie in jedem Jahr die wichtigsten Einwohnerdaten veröffentlicht.
Demnach hat Israel heute 8,522 Millionen Einwohner, bei der Staatsgründung vor 68 Jahren waren es noch 806.000 gewesen. Die Einwohnerzahl hat sich also mehr als verzehnfacht.
74,8% der Einwohner (etwa 6,377 Millionen) sind jüdisch, 20,8% Araber (etwa 1,771 Millionen). Mit 374.000 gehören etwa 4,4% der Einwohner keiner der beiden Gruppen an und sind etwa nicht-arabische Christen oder Angehörige anderer oder gar keiner Glaubensgemeinschaften.
Seit dem vergangenen Unabhängigkeitstag ist die Einwohnerzahl von Israel um etwa 182.000 und damit 2,2% gewachsen. In dieser Zeit wurden in Israel etwa 195.000 Kinder geboren, etwa 47.000 Menschen sind gestorben. 36.000 Menschen sind nach Israel eingewandert.
Etwa 75% der jüdischen Einwohner sind in Israel geboren, mehr als die Hälfte sogar schon in mindestens zweiter Generation. 1948 waren es lediglich 35%.
1948 gab es mit Tel Aviv-Yafo in ganz Israel lediglich eine Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Heute sind es schon 14; acht von ihnen haben sogar mehr als 200.000 Einwohner, nämlich Jerusalem, Tel Aviv-Yafo, Haifa, Rishon Lezion, Petach Tikva, Ashdod, Netanya und Beer Sheva. (Quelle: IB)

Video-Grußwort von Präsident Reuven Rivlin  // Video-Grußwort von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu // Grußwort des Botschafters Yakov Hadas-Handelsman

Die obligatorischen Gründe von Benji Lovitt, weshalb er Israel liebt – dieses Jahr, wie soll es anders sein, 68 Gründe

68 Reasons To Respect, If Not Love, Israel On Its 68th Birthday by

68 Zahlen und Tatsachen über Israel von Audiatur Online

68 breathtaking pictures from Israel

Rechtzeitig zum 68. Unabhängigkeitstag lud die Knesset Montag historische Dokumente auf ihre Internetseite hoch. 2016-independence-flag
Das Nationale Gesetzgebungsarchiv enthält jetzt Deklarationen des provisorischen Staatsrats, der zwischen der Gründung des Staates Israel und der Wahl zur ersten Knesset regierte, das Aussehen der israelischen Flagge und des Staatssymbols festlegte. In den Dokumenten finden sich Zeichnungen von Flagge und Staatssymbol und die Bekanntgabe der Flagge schließt eine detaillierte Beschreibung ihres Aussehens sowie die Größe und Maße der Streifen und des Sterns ein. Nach Angaben der Knesset ist dies das erste Mal, dass diese Dokumente gescannt und auf einer öffentlichen Internetseite eingestellt werden. Bisher konnten die Deklarationen nur in Bibliotheken betrachtet werden, die Kopien der offiziellen Regierungszeitung hatten, in der sie am 11. Februar 1949 veröffentlicht wurden. Das Gesetz zu Flagge und Symbol wurde am 25. Mai 1949 verabschiedet; es war eines der ersten, über die in der Knesset abgestimmt wurde und gründete auf den Deklarationen des provisorischen Staatsrats. Die neue Dokumente werden auf der Knesset-Internetseite zum Gesetz über Flagge und Symbol; so können am Gesetz Interessierte sehen, wie es sich von der ursprünglichen Version zum heutigen Gesetz entwickelte. (Quelle: Heplev)

»Auf keinen Fall ohne dich«: Fünf Liebeserklärungen an das Land Israel der JAZ

 

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Und wer in Deutschland mitfeiern will:
in sämtlichen Städten Deutschlands wird der jährliche ILI-Tag begangen.
Wo und wie und wann und von wem findet sich en detail hier:
www.i-like-israel.de

 

 

Facebookalbum von Stand with us: Yom Haatzmaut celebrations around the world

Einen Tag vor dem Unabhängigkeitstag begeht Israel übrigens den „YomHaZikaron“, den „Gedenktag für die Gefallenen in den Kriegen Israels und durch Terror“.
Insgesamt sind es 22,447 Soldaten, die seit Errichtung der ersten Yishuvim Opfer von Krieg und Terrorismus geworden sind und die im Kampf um den Aufbau und Schutz des Staates Israel zu Tode kamen.

Bei einem Staatsakt auf dem Herzl-Berg, der den Übergang von Yom Hazikaron zum YomHaatzmaut markiert, wird die Flagge auf Vollmast gehisst und Fackeln werden entzündet. Wie Israel den unmittelbaren Übergang des nationalen Tages der Trauer direkt in den nationalen Tag der Freude wahrnimmt, beschreibt Ari Abramovitz in der ToI: That moment when mourning becomes celebration.

 

Weitere Geburtstagsvideos zum 68. Yom Haatzmaut

 

 

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Was es zu „Israel at 67“ alles Neues gab:

 

Die jährliche Israel-Statistik

67 Gründe, warum ich Israel liebe – das obligatorische Barbara-Sofer-Special

67 weitere Gründe, weshalb ich Israel liebe – das obligatorische Special von Benji Lovitt

67 unglaubliche Fotos aus Israel

67 knifflige Fragen zu Israel

Offizielles vom MFA

So feiern Israelis und Deutsche, wenn Israel seinen Unabhängigkeitstag (www.de50il.org)

Grußwort des israelischen Präsidenten Reuven Rivlin

 Aufnahmen aus dem Cockpit der IAF Formation anlässlich des Unabhängikeitstages

 

Video: The UN established Israel 67 years ago

 

 

 

Das Motto des YomHazikaron am Vorabend war 2015 „Durchbrüche“ und würdigte Pioniere der Neuzeit, die einen Beitrag für Israel leisteten.

14 Menschen durften in der Eröffnungszeremonie des israelischen Unabhängigkeitstages eine Fackel entzünden. Sie wurden ausgewählt aufgrund ihrer Durchbrüche, die sie in ihren unterschiedlichen Berufen und Interessensgebieten erreichen konnten. The fourteen Israelis to light torches are:

Dr. Danny Gold – Erfinder und Entwickler des „Iron Dome“-Raketenabwehrsystems Ehud Shabtai – einer der Gründer und Entwickler der WAZE Navigationsanwendung, die täglich von Millionen von Fahrern in 120 Ländern genutzt wird Or Assouline – Schüler und Geschäftsführer einer Entwicklungsfirma junger Unternehmer, die an einem speziellen biomedizinischen Ingenieursprogramm teilnehmen Malka Piotrkowsky – sie unterrichtet Frauen in Talmud, einem Feld das traditionell Männern vorbehalten ist Rami Levy – Besitzer einer Supermarktkette und eines Mobilfunknetzes, der Israels große Supermarktketten zu Preissenkungen gezwungen hat Prof. Marta Weinstock-Rosin – sie hat Medikamente zur Behandlung von Alzheimer und Parkinson erfunden Gavriel Iddan – ein Ingenieur, der Minikameras entwickelte, die von Patienten geschluckt werden können Avihu Medina – Sänger und Komponist, der einen wichtigen Beitrag zur israelischen Kultur und dem hebräischen Liedgut geleistet hat Sima Shine – Israels höchstrangige weibliche Sicherheitsoffizierin Alice Miller – Pilotin der israelischen Luftwaffe, durch deren Klage vor dem Obersten Gerichtshof erstmals Frauen in die Pilotenlehrgänge der Luftwaffe zugelassen wurden Lucy Aharish – muslimische Journalistin, die sich für den sozialen Pluralismus und für Koexistenz einsetzt Gal Lusky – Gründer und Geschäftsführer der israelischen Lufthilfe (Israeli Flying Aid), die zur humanitären Hilfe in Katastrophengebieten auf der ganzen Welt im Einsatz sind Rafi Mehudar – Entwickler der Tropfbewässerung, einem landwirtschaftlichen Durchbruch in Israel und im Ausland Unteroffizier Dan Korkovsky – Mitglied einer Geheimdiensteinheit, zu denen auch mit Autismus diagnostizierte Soldaten gehören, die spezielle Recherchefähigkeiten besitzen

 

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Archiv anlässlich des 66. Yom Haatzmaut

Im Jahr 2014 lautete das Motto „Zeit der Frauen – Errungenschaften und Herausforderungen“. Aus diesem Grund wurden alle Fackeln während der Zeremonie auf dem Herzlberg in Jerusalem ausschließlich von Frauen angezündet, die sich in verschiedenen Bereichen besonders um den Staat Israel verdient gemacht haben. Alle Frauen in Israel genießen, verbürgt in Israels Unabhängigkeitserklärung, umfassende Freiheiten, Rechte und gesetzlichen Schutz, darunter das Wahlrecht, Redefreiheit und das Berufswahlrecht, und zwar ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft oder Religion.

Zum Thema:

* „66 Frauen, die Sie kennen sollten“
* Sondernewsletter „Frauen in Israel“
* Die Großmütter, die Israel aufbauten
* Rechte der Frauen in Israel

 

Videos:

 

 

Sonstiges, Aktuelles, Interessantes:

* 66 reasons why we love Israel

* Ynet-Umfrage: Israel today – the state of the nation

* 66 years later, Israel’s exports up 16,000%:  By the numbers, the country’s exports are doing superbly, with rapid growth since 1948, the Israel Export Institute reports

* 66 Israeli Heroes Share a Message for 66 Years of Israel

* Benji Lovitt:  66 things I love about Israel

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Archiv anlässlich des 65. Yom Haatzmaut:

 

* Mazal tov, Israel!
Ein Staat feiert Geburtstag. Vor 65 Jahren erklärte David Ben Gurion die Unabhängigkeit Israels. Das Land hat sich seither rasant entwickelt. Ein Glückwunsch vom Vorsitzenden der deutsch-israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe (in: Vorwärts, 14.5.2013)

* Ist Israel Freund oder kolonialer Zionistenstaat?
„Am Dienstag wird der jüdische Staat 65 Jahre alt. Er ist so jung wie kaum ein anderes Land. Seine Gesellschaft hat nichts mit unseren Vorurteilen zu tun. Zum Glück. Ein Geburtstagsgruß an Israel“ von Marko Martin in der WELT (14.5.2013)

* Kinderkrankheiten im Rentenalter
„Heute vor 65 Jahren wurde in Tel Aviv der Staat Israel ausgerufen. Ein Kommentar“ von Gil Yaron (14.5.2013)

* Zum 65. Geburtstag: 6 Fragen an den Staat Israel
„Israel feiert den Jahrestag seiner Staatsgründung. Ein junger Staat – und beinahe täglich in den Nachrichten. 65 Jahre Israel – Grund genug für ein paar ganz einfache Fragen an den Staat Israel“ von Marcus Engert auf Radio detektor.fm (14.05.2013)

* Mehr Verständnis und Fairness gegenüber Israel!
„Dieter Graumann, Chef des Zentralrats der Juden, gratuliert Israel zum 65. Geburtstag und wünscht, dass dessen Sicherheit nicht nur deutsche Staatsräson ist, sondern auch Herzenssache.“ (in: Die Welt, 13.4.2013)

* 65 Jahre Israel – Masada wird nie wieder fallen
„Die Felsenfestung in der Judäischen Wüste ist ein Symbol für den neuen Staat auf altem Boden.“ Von Ralph Giordano (JAZ, 11.4.2013)

* Zum Unabhängigkeitstag
„… Im Jahr 2013 sehen wir ein Land, winzig, bedroht, mit verwundbaren Grenzen, oft genug allein gelassen, unverstanden, angefeindet, verwirrend heterogen, voller Volksgruppen, die sich zusammenraufen müssen, ein Land, in dem man – kein Öl, nirgends – für den Wohlstand hart arbeiten muss; aber auch: ein Land mit reicher Kultur, mit hinreißenden Landschaften von den Bergen Galiläs bis zur Negev-Wüste, ein Land voller Leben, in dem Herkunft und Zukunft noch etwas bedeuten, ein Land, bewohnt von außergewöhnlichen Menschen, die betörend charmant, manchmal furchtbar anstrengend, witzig, sarkastisch, selbstironisch, peinlich laut – oder leise und unendlich traurig sein können. Die für ihre Heimat, wenn es sein muss, auch kämpfen. Und denen selbst in Zeiten des Krieges oder des Terrors der moralische Kompass nicht abhanden kommt. Ein Land, das auf eigenen Beinen steht. Ein altes Land, dem es an gesunden, schönen, selbstbewussten jungen Menschen nicht mangelt. Ein großartiges Land. Erez Nehederet. Happy Birthday, Israel.“ (von Clausio Casula auf  SpOE, 16.4.2013)

* Israel wird 65
“ (…) Das Israel von heute ist ein Israel, wo das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser nicht nur anerkannt ist, sondern auch weitgehend unterstützt wird. Das Israel von Heute ist für Frieden mit seinen Nachbarn und zeigt eine Bereitschaft, schwierige Schritte unternehmen, um diesen zu erreichen. Allein dieser eine Aspekt – wie Israel seine Nachbarn sieht – zeigt die Flexibilität und Fähigkeit dieses jungen Staates nicht nur zur Selbstreflexion, sondern auch Ergebnisse zu erreichen. Das sind Eigenschaften, auf die Israel stolz sein, wenn es heute den 65. Jahrestag seiner Staatsgründung feiert.“ (von Shana Goldberg auf Audiatur-online,  16.4.2013)

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Die I-Like-Israel-Tage

ILI-Tage

„Jahr für Jahr ist es aufs Neue beeindruckend und tief bewegend, wie in ganz Deutschland das Zeichen von Solidarität und Verbundenheit mit dem jüdischen Staat anlässlich seines Geburtstages gesetzt wird“, so Dr. Dieter Graumann, der Präsident des Zentralrat der Juden in Deutschland in seinem Grußwort zum Israeltag 2013. Ab Yom Ha`azmaut, dem Unabhängigkeitstag, wird von Aachen bis Wolfsburg, an mindestens 56 Orten in Deutschland, und 73 weltweit, zwischen Accra (Ghana) und Tiburon (Kanada), Israeltag 2013 gefeiert. Feste an einem zentralen Platz mitten im Ort, Ausstellungen, Konzerte und Vorträge in Gemeinderäumen, Infostände in Fußgängerzonen: Alle bilden ein großes buntes Netz zum 65. Geburtstag des Staates Israel. Eingeladen hat die Organisation ILI – I like Israel e.V.. Die an dem überregionalen Netzwerk Beteiligten eint eine offene Verbundenheit mit dem Staat Israel. „Der ILI-Tag“, so Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel, in seinem Grußwort, „bietet in ganz Deutschland die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu feiern und die Freude über den israelischen Unabhängigkeitstag als positives Signal an alle deutschen Israelfreunde – an die vorhandenen ebenso wie an die zukünftigen – sowie an die Menschen in Israel selbst zu senden.“
Eine Übersicht über die teilnehmenden Orte, Presseberichte, Videos und Fotos gibt es unter www.i-like-israel.de sowie im Kommentarbereich dieses Facebook-Posts.

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Video-Clips anlässlich des 65. YomHaatzmaut


65 Things We Love About Israel in 65 Seconds

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Happy Birthday Israel – Shining bright for 65 years

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ISRAEL 65th birthday – Wave your flag!

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Israel: 65 Years of Achievement

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Grußwort von Präsident Shimon Peres zum 65. Unabhängigkeitstag

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Grußwort von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zum 65. Unabhängigkeitstag

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Grußwort von Botschafter Hadas-Handelsman (extended Director’s cut version)

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Die „65“ -Listen

Ob die „65 Top Maßnahmen Israels zur Rettung unseres Planeten,“  „65 Anzeichen, woran man erkennt schon zu lang in Israel zu leben“, ein „Zeitstrahl mit 65 Innovationen, die Israel der Welt schenkte“ oder „65 Gründe Israel zu lieben“, viel Spaß mit den Inspirationen, eine ganz eigene 65-Liste über Israel zu verfassen.

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65 years of innovation, from Rummikub to the ‘God Particle’
A timeline chronicling vital, fascinating breakthroughs produced by Israelis in the lifespan of the modern state … hier

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65 eindeutige Anzeichen, dass Du schon zu lange in Israel lebst …  hier

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65 things I love about Israel – by Keren Hajioff hier

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65 facts you didn’t know about Israel by Jennifer Lipman hier

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65 Facts for Israel’s 65thhier

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Die Top 65 der israelischen Maßnahmen zur Rettung unseres Planeten

Diese Aufstellung gibt es als PDF: Die Top 65 der israelischen Massnahmen zur Rettung unseres Planeten

Als der 22jährige Emmanuel Buso zehn Tage nach dem Erdbeben, das Haiti verwüstete, halbtot aus den Trümmern eines dreistöckigen Gebäudes gezogen wurde, waren die ersten Gesichter, die er sah, diejenigen israelischer Rettungskräfte, die um den Globus geflogen waren, um Leben zu retten.
Für Haji Edum aus Sansibar gab es zwei lebensrettende Momente: als er im Alter von 15 und dann im Alter von 23 für Operationen am offenen Herzen nach Israel geflogen wurde. Er ist nur einer von Tausenden von jungen Menschen, die lebensrettende Herzoperationen von Ärzten in Israel erhalten. Diese Operationen werden von den Ärzten ehrenamtlich durchgeführt.
Amerikanische Kriegsveteranen mit posttraumatischer Belastungsstörung, Bauern in Senegal, Indien und China, junge Frauen in Südsudan, an den Rollstuhl gefesselte Menschen in Afrika, Herzpatienten im Gazastreifen und im Irak – sie alle haben lebensverändernde Hilfe und Fachkenntnis von israelischen Experten erhalten.
Heute kennt nahezu jeder die Geschichte von Israel als einer Startup-Nation. Die Nachrichten von technologischen Fähigkeiten und unglaublichen Innovationen in Israel haben sich weit verbreitet. Doch viele Menschen wissen nicht, dass Israel weit mehr als nur Technologie exportiert. Es teilt seine Erfahrung und Kenntnisse in einer ganzen Reihe von humanitären und ökologischen Bereichen, um Menschen überall auf der Welt zu helfen, ihr Leben besser, ausgefüllter und gesünder zu gestalten.
Seit Israel im Jahr 1948 gegründet wurde, hat es sich selbst zum Ziel gesetzt, ein Licht für die Völker zu sein. Trotz eigener Knappheit im jungen Staat gründete die israelische Regierung MASHAV – die Behörde für internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung innerhalb des israelischen Außenministeriums – als Mittel, Israels kreative Lösungen mit Entwicklungsländern zu teilen.
Seinem Ziel bleibt Israel treu. Und jedes Jahr arbeiten Israelis viele Stunden daran, für die drängenden Probleme unserer Zeit Lösungen zu finden und Abhilfe zu schaffen – und all das ohne großes Aufsehen und ohne nennenswerte Medienpräsenz.
Von Bahn brechenden Erfindungen im Umweltbereich, die z. B. Treibhausgas-Emissionen reduzieren, über Technologien, die die Nahrungsmittelerzeugung steigern und wichtige Kulturpflanzen retten, bis hin zu humanitären Hilfsmissionen infolge von Naturkatastrophen, stellen Israelis bedeutende Unterstützung bereit.
Zur Feier von Israels 65. Geburtstag wirft Israel21c einen Blick auf einige der kreativen und vielseitigen Maßnahmen, mit denen Israel hilft, unseren Planeten zu bereichern und zu verbessern. Die Liste folgt keiner bestimmten Ordnung und ist keineswegs vollständig. Es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende mehr wertvolle Projekte, die täglich durchgeführt werden.

1. Eine israelische Firma entwickelt eine Toilette, die kein Wasser benötigt und selbständig Energie erzeugt, um innerhalb von 30 Sekunden Feststoffabfall (inklusive Toilettenpapier) in sterilen, geruchlosen Dünger umzuwandeln. Flüssiger Abfall wird aufbereitet und als Toilettenspülung verwendet. Entwickler Paulee CleanTec erhielt Unterstützung von der Bill & Melinda Gates Stiftung, die berichtet, dass etwa 80% menschlicher Exkremente unbehandelt in Flüsse fließt und 1,1 Milliarde Menschen keine Toilette benutzen.

2. Vor 50 Jahren war der Victoriasee-Karpfen ein bedeutender Bestandteil auf dem Speiseplan der Dorfbewohner in Uganda. Doch als der Nilbarsch im See ausgesetzt wurde, dezimierte dieser die Karpfen-Population beträchtlich. Die Dorfbewohner hatten weder die Ausrüstung noch die Erfahrung, um den riesigen Barsch zu fangen, und die Kinder begannen, unter Eiweißmangel zu leiden. Prof. Berta Sivan von der Hebräischen Universität in Jerusalem eilte den afrikanischen Familien mit einem mehrjährigen Projekt zu Hilfe. Durch Anwendung israelischer Expertise züchteten die Dorfbewohner nicht nur erfolgreich Karpfenlaich auf ugandischen Fischfarmen, sondern sie lernten auch, Teiche anzulegen, in denen sie die Karpfen großziehen konnten. Nun sind die Kinder vor Ort ausreichend mit Eiweiß versorgt.

3. Etwa 50% jeder Getreide- und Hülsenfruchternte in den Entwicklungsländern geht verloren aufgrund von Schädlingen und Schimmel. Doch ein israelischer Wissenschaftler hat eine überraschend einfache und günstige Methode für afrikanische und asiatische Bauern entwickelt, damit diese ihr Getreide marktfrisch aufbewahren können. Prof. Shlomo Navarro, international als Berater für Lebensmitteltechnologie tätig, erfand große Behälter, die nun von der amerikanischen Firma GrainPro vermarktet werden. Diese Behälter sind luft- und wasserdicht und werden in allen Entwicklungsländern, einschließlich Afrika und Fernost und sogar in Ländern, die keine diplomatischen Beziehungen zu Israel haben, eingesetzt.

4. Im Januar 2010 erhielt Israel internationales Lob für die Schnelligkeit und Expertise, mit der es auf das verheerende Erdbeben auf Haiti reagierte. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7.0 auf der Richterskala, tötete 300.000 Menschen, verletzte Hunderttausende und verwüstete das von Armut geplagte Land. Ein Team von 240 israelischen Ärzten, Krankenschwestern und Rettungskräften kam nur wenige Tage nach dem Erdbeben auf Haiti an und brachte Medizin, Kommunikations- und Medizintechnik mit. Volontäre der israelischen Verteidigungsarmee (IDF) errichteten in der Hauptstadt Port-Au-Prince ein fortschrittliches und sehr gut ausgestattetes Feldlazarett. Israelische Rettungskräfte holten Überlebende aus den Trümmern und retteten viele Haitianer, einschließlich eines Mannes, der 10 Tage unter den Trümmern gefangen war. Zur israelischen Delegation gehörten Volontäre von IsraAID, IDF, ZAKA, Magen David Adom (MDA), Tevel B’Tzedek, NISPED (Negev Institute for strategies of peace and development) und Alyn Krankenhaus Jerusalem. Sie war die größte israelische zivile Hilfsmission, die es bislang gab. Darüber hinaus war sie eine der größten und am besten ausgebildeten Rettungsmannschaften auf der Insel. Auch nach der Katastrophe fährt Israel fort, Hilfe und Unterstützung nach Haiti zu schicken. Hierzu gehören Bildungsprojekte, Traumatherapien, Mikrofinanzierungen, Entwicklungsarbeit, Wiederaufbau von Gemeinden und Schulen, Hilfspakete, Stärkung der Frauen und medizinische Unterstützung.

5. Die Erfindung der Tropfbewässerung des Israelis Simcha Blass und die weitere Entwicklung durch die Firma Netafim hat die Landwirtschaft überall auf der Welt komplett verändert. Die Tropfbewässerung ermöglicht es Bauern, ihre Gewinne mit weniger Wasser zu steigern. Die ständig modernisierte israelische Tropfbewässerungstechnik wird durch MASHAV, der Behörde für internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung innerhalb des israelischen Außenministeriums, regelmäßig an andere Länder weitergegeben.

6. Tal-Ya, eine Firma für Wassertechnologien, hat Mehrweg-Plastikschalen entwickelt, um Tau aus der Luft zu sammeln. Damit hat sie die Menge an Wasser, die Getreide und Bäume benötigen, um 50% verringert. Die viereckigen, gezackten Schalen, die aus wieder verwertbarem Plastik hergestellt und mit UV-Filtern und Kalkstein bestückt werden, umschließen jede Pflanze und jeden Baum. Durch die nächtliche Temperaturänderung sammelt sich Tau auf der Schale und fließt von dort direkt zu den Wurzeln der Pflanze. Bei Regen sammelt die Schale, die inzwischen zum Verkauf steht, 27 Mal mehr Milliliter an Wasser und leitet dieses direkt zu den Wurzeln.

7. Jedes Jahr sterben in Entwicklungsländern etwa 1,6 Millionen Kinder unter 5 Jahren infolge der Einnahme von unbehandeltem Trinkwasser. Eine israelische Firma hat ein Wasserreinigungssystem entwickelt, das sauberes Trinkwasser aus nahezu jeder Quelle liefern kann, sogar aus kontaminiertem Wasser, Meerwasser und Urin. Das Produkt Sulis der Firma WaterSheer ist eine kleine, ca. 10g-schwere Vorrichtung, die ein Reinigungssystem beinhaltet und an einer Wasserflasche angebracht werden kann. Das Produkt wurde bereits in Taiwan, Myanmar und Haiti eingesetzt und ist Teil des Notfallplans im Fall einer Katastrophe bei den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien. Die Firma hat auch Systeme entwickelt, die große Mengen an Wasser reinigen können.

8. Israel baut im Südsudan ein Modelldorf, um Bauern vor Ort Methoden und Technologien der israelischen Landwirtschaft zu zeigen und dadurch der jungen afrikanischen Nation in ihrem Wachstum zu helfen.

9. China, Italien und die USA betreiben Anlagen der israelischen Firma Seambiotic, die Algen benutzt, um Kohlendioxid aus Kraftwerken in Treibstoff und in Nahrungsmittelbestandteile mit gesundheitlichem bzw. medizinischem Nutzen (so genannte Nutraceuticals) umzuwandeln. Die Algen, die in den Teichen der Firma gezüchtet werden, ernähren sich von den Abgasen der Kraftwerke und von Sonnenlicht und liefern 30 Mal mehr Rohmaterial für Biotreibstoff als Getreide. Die Algen sind auch eine gute Quelle für wertvolle Nutraceuticals, die besonders in China und Ostasien gefragt sind. Seambiotic arbeitet auch mit der amerikanischen NASA (National Aviation and Space Administration) zusammen, um eine kommerziell realisierbare Biotreibstoffvariante aus Algen herzustellen, die einen höheren Gefrierpunkt hat als Biotreibstoffe aus Getreide oder Zuckerrohr.

10. Das Leben von Tausenden von bedrohten Tieren in West- und Zentralafrika wird durch den unermüdlichen Einsatz des israelischen Aktivisten Ofir Drori gerettet. In Kamerun gründete er die Organisation LAGA (Last Great Ape Organization). Hierbei handelt es sich um eine Nichtregierungsorganisation, die sich um die Durchsetzung von Gesetzen für Wildtiere bemüht. Sie propagiert eine kompromisslose Haltung gegenüber Schwarzhandel mit Wildtieren in Kamerun und sorgte bereits für Hunderte von Verhaftungen und Verurteilungen. Das Modell wurde bereits von weiteren Organisationen in West- und Zentralafrika kopiert. Deren Aktivitäten reichen von Naturschutz bis hin zum Schutz von Menschenrechten.

11. Israel ist das einzige Land, das Kindern, die durch radioaktive Strahlung infolge der Tschernobyl-Katastrophe erkranken, dauerhaft die Tür öffnet. Mehr als 2.750 betroffene Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren wurden bereits zur Behandlung nach Israel gebracht und fanden dort teilweise auch ein neues Zuhause.

12. Israelische Forscher und Landwirte haben die besten agrar- und reinigungstechnologischen Innovationen kombiniert und eine künstliche Wüstenoase geschaffen, die helfen könnte, Millionen von Wüstenbewohnern zu verpflegen. Die Oase wurde von Forschern der Ben Gurion Universität und des Forschungs- und Entwicklungszentrums Arava entwickelt und nutzt Israels Expertise beim Anbau von salz-resistentem Getreide in der Wüste Negev, wo es nur wenig Wasser und intensive Sonneneinstrahlung gibt. Die Oase verwendet eine kostengünstige Entsalzungstechnologie, die von Solarstrom angetrieben wird und Brackwasser in Süßwasser umwandelt.

13. Eine israelische Firma entwickelte ein neues Verhütungsmittel mit dem Potential eine sichere, langfristige, nichtinvasive Lösung für Frauen in Entwicklungsländern zu bieten. Die Firma Hervana erhielt von der Bill & Melinda Gates Stiftung eine 1-Million-Dollar-Unterstützung für ihr erschwingliches und sozial akzeptiertes Zäpfchen LJ-102, das nur ein- bzw. zweimal im Monat eingeführt werden muss. Laut Weltgesundheitsorganisation gibt es mindestens 220 Millionen Frauen weltweit, die keinen Zugang zu effektiver Verhütung haben. In den Entwicklungsländern gibt es deshalb jährlich 50 Millionen Abtreibungen.

14. Infolge des Hurrikans „Sandy“ baten das Weiße Haus und die nationale Koordinationsbehörde für Katastrophenhilfe (FEMA) die israelische Firma Waze, die Updates ihrer Realzeit-Verkehrsnavigation zu nutzen, um den Bürgern von New Jersey dringend benötigten Treibstoff zu bringen.

15. Eine israelische Firma hat eine alternative Saatgutbehandlung, die die Landwirtschaft revolutionieren kann, entwickelt. Sie verhindert alle Krankheiten wie Pilzbefall, Bakterien und sogar Austrocknung, ohne dabei Nebeneffekte wie die der Gentechnik zu haben. Das Produkt TraitUP von Morflora gewann internationale Preise und kommt dieses Jahr auf den Markt.

16. Die israelische Non-Profit-NGO Eye from Zion gibt Hunderten von Menschen ihr Augenlicht zurück. Die Organisation entsendet Augenärzte, um kostenlose Augenoperationen in Vietnam, China, Myanmar, den Malediven und sogar islamische Länder wie Aserbaidjan. Auch bildet sie in Israel Augenärzte aus anderen Ländern in dieser OP aus.

17. Überfischung und Verschmutzung sind die Hauptursachen für die Bedrohung der Fische in den Meeren, was sogar zum Aussterben einiger Arten führt. Die israelische Organisation Grow Fish Anywhere (GFA) hat eine Methode entwickelt, um Salzwasserfische überall, sogar in der Wüste zu züchten.

18. Eine internationale Wohlfahrtsorganisation baut eine 6Mio.US$-Fabrik in Afrika, um die in Israel von Nimrod Elmish von der Firma I.G. Cardboard Technologies erfundenen und entwickelten Rollstühle aus Pappkarton zu produzieren. Sie sind komplett aus kostengünstigem und verwertetem Material gemacht und sollen umsonst an Behinderte in Entwicklungsländern verteilt werden. Bisher kauft die Organisation jährlich für 6Mio. US$ teure Metall-Rollstühle in China und sendet sie nach Afrika.

19. Bei dem vielen Sonnenschein ist es kein Wunder, dass israelische Firmen führend bei der Entwicklung neuerer und effizienterer Gewinnungsarten von Solarenergie, die dazu beiträgt, sich von der Abhängigkeit von Öl zu befreien.
Israel wurde zu einer Start-up-Nation mit Hunderten von Firmen, die in diesem Bereich arbeiten, einige davon gemeinsam mit Beduinen oder auf künstlerische Art.

20. Der israelische Erziehungswissenschaftler Shai Reshef hat die “Universität der Menschen” (University of the People) gegründet, die erste beitragsfreie Online-Uni, die ein anerkanntes Bachelor-Studium anbietet. Mehr als 3000 Professoren von großen Universitäten unterrichten freiwillig die online-Studenten aus aller Welt, darunter aus Pakistan, Haiti, Ruanda, Mali, Peru, Nepal, Saudi-Arabien, Süd-Sudan, China. Reshef: „Wenn Du glaubst, dass wenn Du eine Person unterrichtest, Du sein Laben ändern kannst, dann kannst Du, wenn Du viele unterrichtest, die Welt verändern.“

21. Das Gesundheitsministerium in Kenia hat das Modell von Terem übernommen – eine Kette von unabhängigen Notfall-Zentren in Jerusalem, die medizinische Hilfe mit ferngesteuerten Untersuchungs- und Diagnosetechnologien anbieten, ohne dass Krankenhausaufenthalte notwendig werden. Kenia hat 50 solcher Zentren aufgebaut, die die Gesundheitsversorgung des afrikanischen Staates revolutionieren wird. Es leben 35 Millionen Menschen in Kenia, doch gibt es nur vereinzelt Krankenhäuser.

22. Norwegen entsendet Lehrer nach Israel, um zu lernen, wie man die lappländische Sprache der Sami wiederbeleben kann. Einst wurden 10 Dialekte des Sami in Norwegen gesprochen, nur vier sind noch bekannt unter den ca. 100.000 Sami-Sprechern des Landes.
israel ist bekannt dafür, Experte in der Wiederbelebung einer alten Sprache zu sein. Israelische Sprachwissenschaftler haben auch schon Schottland und Wales bei der Wiederbelebung der dortigen Minderheitensprache unterstützt.

23. Ein professioneller Tänzer, der 2010 beim Erdbeben in Haiti sein rechtes Bein verlor, kann dank der Hilfe von Yisrael Pilosof und seinem Sohn Yehuda wieder tanzen. Sie sind spezialisiert auf Präzisionsprothesen. Nach dem Erdbeben flog Yehuda Pilosof nach Haiti, um dort in einem israelischen Reha-Zentrum auszuhelfen. Er fertigte Prothesen für 15 Menschen an, einschließlich des Tänzers, der zur Behandlung nach Israel geflogen wurde. Seither haben die Pisosofs im Rahmen von humanitären Missionen Prothesenfertigungsseminare in Peru geleitet und fertigten welche für Soldaten in Sri Lanka an.

24. IsraAID ist eine israelische Hilfsorganisation, die aus 17 verschiedenen Rettungs- und Freiwilligenorganisationen Experten zusammenführt, um in Notfällen schnell, effizient und umfangreich helfen zu können. Gegründet im Jahr 2001 bietet sie Katastrophenhilfe an, Such- und Rettungstrupps, Wiederaufbau von Gemeinden und Schulen, Hilfspakete, medizinische Hilfe, Kleinfinanzierung und Posttraumatherapie. 2004 hat IsraAID Hilfsteams nach Sri Lanka entsendet und 2007 nach Peru und leistet Hilfe im Flüchtlingslager in Somalia. http://israel21c.org/social-action-2/israeli-helps-tsunami-stricken-fishing-village-get-back-to-work/
25. Traumatisierte US-Veteranen werden dank einer neuen Therapie von der israelisch-amerikanischen Psychologin Edna Foa geheilt. In den USA gibt es eine geschätzte Zahl von einer halben Million Veteranen des Vietnam-Krieges, ca. 300.000 von Afghanistan und Irak, die an posttraumatischen Störungen leiden (PTSD). Foa wurde dafür vom TIME Magazin dafür als eine der einflussreichsten Menschen 2010 geehrt.

26. MASHAV, das Zentrum für Internationale Zusammenarbeit hat eine Reihe von Projekten, die Trainingsseminare zur Entwicklungshilfe darstellen, wo immer sie gebraucht werden, ob in China, Afrika, Europa, dem Nahen Osten, Südamerika, Zentralamerika, Indien. Es bietet Know-How zu Technologien an von Gewächshäusern, Bewässerung, Fischzucht und Milchlandwirtschaft. MASHAV hat bisher über 200.000 Menschen von über 140 Ländern ausgebildet und Dutzende von Modellprojekten aufgebaut. Auch entsendet MASHAV medizinische Fortbildungsteams in die Welt.
27. Der israelische Gesundheitsexperte Dr. Zvi Bentwich, Direktor des zentrums für Tropenkrankheiten und AIDS and er Ben Gurion Universität im Negev hat jahrelang an Behandlungsmethoden zur Bekämpfung von parasitären und Tuberkulose-Epidemien geforscht. 2011 gewann er den Lifetime Achivement Award der israelischen Regierung für seine Bahn brechenden Beiträge zur Heilung Afrikas.

28. Die drei Jahre alte britische Wohlfahrtsorganisation Tag International Development unterhält mehr als 20 Gesundheits-, Landwirtschafts und Katastrophenhilfe-Projekte in Entwicklungsländern. All ihr Know-How stammt aus Israel. Freiwillige Experten haben gemeinsam Projekte ins Leben gerufen, darunter frauenprojekte für Beduininnen in Israel und Jordanien, Trinkwasserbrunnen in Pakistan, Pflegeprogramme für Ältere in Indonesien und v.a.m.

29. Als Japan im März 2011 von einem Erdbeben und Tsunami heimgesucht wurde, wobei 16.000 Menschen getötet wurden, hat die IDF Ärzte und andere Freiwillige nach Japan entsandt, um eine Feldkrankenhaus aufzubauen, dass die Bereiche Kinderheilkunde, Chirurgie, Geburtshilfe und Gynäkologie und Intensivpflege abdeckte, sowie ein Labor und Medikamentenlager beherbergte.
Seither entsendet Israel auch Traumatherapeuten und Trainer für Young Leadership Programme für japanische Studenten.

30. Die israelische Firma Pythagoras Solar hat ein neues Solarprodukt entwickelt, und zwar ein Solar-Fenster, das Energie produzieren kann. Es ist lichtdurchlässig und spart so den Energieverbauch und kann gleichzeitig Strom erzeugen. Es gewann den GE Ecomagination Wettbewerb, da es in jedes konventionelle Gebäude eingebaut werden kann und somit eine grüne Revolution bedeutet.

31. Angesichts der gefährlich ansteigenden Verschmutzung des Mittelmeeres hat Israels EcoOcean research and educational organization ein Trainingsprogramm für Jugendliche zu Land und zur See entwickelt und stellt internationalen und örtlichen Forschern spezielle Marine-Boote zur Untersuchung der Küstenregionen des Mittelmeeres, des Roten Meeres und des Schwarzen Meeres zur Verfügung. Jean-Michel Cousteaus Ocean Futures Society plant die Kooperation mit EcoOcean, um die Meere zu schützen und die von Menschen gemachten und durch Globale Erwärmung verursachten Schäden zu bekämpfen.

32. Die israelische Organisation Save a Child’s Heart hat mehr als 3000 Kinder aus aller Welt, einschließlich 1500 Kinder aus Gaza und der Westbank, nach Israel geholt und lebensrettende Herzoperationen am Wolfson Medical Center in Holon durchgeführt. Alle dortigen 70 bis 80 Ärzte und Krankenschwestern arbeiten mit dieser Nion-Profit-Organisation zusammen und geben ihre Zeit als Freiwilligenbeitrag.
Neben ihrer Arbeit in Israel fliegen die Ärzte auch zu Missionen im Ausland, um Herzoperationen durchzuführen und örtliche Ärzte mit den neuesten medizinischen Methoden und technologien vertraut zu machen. Auch bildet Save a Child’s Heart Mediziner in Israel aus.

33. US-Veteranen, die an PTSD leiden, nachdem sie im Kampf verwundet wurden, erhalten im Rahmen des amerikanischen Programms „Heroes to Heroes“ eine besondere emotionale und spirituelle Therapie, indem sie nach Israel gebracht werden, um dort auf israelische Kriegsveteranen zu treffen. Schon nach wenigen Tagen berichten die Teilnehmer, wie viel Besserung sie empfinden.

34. Die israelische Organisation ZAKA (Disaster Victim Identification) stellt Experten und Such- und Rettungsteams zur Verfügung, wo immer von Menschen verursachte oder Naturkatastrophen stattfinden. 2004 und 2005 waren ZAKA-Mitglieder in Thailand, Sri Lanka, Indien und Indonesien im Einsatz, nachdem dort das Seebeben den Tsunami auslöste.
2008 flogen ZAKA-Freiwillige nach Mumbai in Indien, um nach den Terroranschlägen zu helfen. Auch halfen Freiwillige der Organisation 2010 bei den Rettungsaktionen in Haiti nach dem Erdbeben, wo sie 8 Menschen retten konnten und flogen auch im März 2011 nach Japan.

35. Studenten in verschiedenen Ländern dieser Erde können bessere Testergebnisse in Mathematik und Algebra erzielen, dank der Hilfe von der israelischen Professorin Michal Yerushalmy. Sie entwickelte das VisualMath and Math4Mobile, ein Handy, mit dem sich komplexe und schwierige mathematische Probleme darstellen lassen und Fehler strategisch identifiziert und korrigiert werden können. Schüler und Studenten, die dieses Handy anwenden, schneiden weitaus besser als zuvor in Tests ab.

36. Eine neuartige Zahncreme, die in Israel entwickelt wurde, rettet das Leben von Kängurus in Gefangenschaft, die oft einer tödlichen Krankheit des Kiefers zum Opfer fallen. Tierärzte des Biblischen Zoos von Jerusalem und dem Gan Garoo Park im Norden Israels, die den Tod von 40% ihrer Kängurus wegen dieser Krankheit zu beklagen hatten, konnten gemeinsam mit Wissenschaftlern von der Hebrew University eine Zahncreme entwickeln, die diese Krankheit verhindert. Nach Anfragen aus aller Welt nach dieser Creme wurde die Rezeptur von den Tierärzten im Internet veröffentlicht.

37. Ein israelisches Wissenschaftlerteam hat einen Weg gefunden, männliche Riesengarnelen zu paaren und so den Profit von Züchtern zu erhöhen. Diese revolutionäre Gentechnik, die das Geschlecht von Krustentieren verändern kann, wurde an der Ben Gurion Universität entwickelt und kommt in Vietnam zum Einsatz.

38. Das seit 27 Jahren existierende Jerusalem AIDS-Projekt (JAIP) hilft weltweit dabei, Millionen von Menschen über AIDS und HIV aufzuklären und vor allem über die Möglichkeiten, um sich selbst vor dem tödlichen Virus zu schützen. Das Programm kommt in über 30 Ländern zum Einsatz, darunter Lateinamerika, Asien, Afrika und Osteuropa. JAIP wurde 2006 von der UN für seine Arbeit gelobt.

39. Israelische Ärzte fliegen nach Afrika, um medizinisches Personal im Rahmen der Operation Abraham in der Beschneidung von Männern auszubilden, um die epidemische Ausbreitung von AIDS aufzuhalten. Derzeit leben 22 Millionen Menschen in Afrika mit HIV oder AIDS, das zwei Drittel der weltweit insgesamt daran Erkrankten.
Studien belegen, dass die Ausbreitung verringert werden kann, wenn die Männer beschnitten wären. An der Ausbildung der lokalen Ärzte sind israelische Institutionen wie Hadassah und JAIP beteiligt.

40. Die israelischen Hilfsorganisationen Israel Flying Aid, IsraAID und Israeli Humanitarian Aid-Latet haben israelisches Know-how zusammengeführt, um Lebensmittel, Treibstoff, Generatoren und andere wichtige Hilfsmittel zusammenzustellen und mit Freiwilligen, Hilfstrupps, Ärzten und Technikern nach New York zu fliegen, nachdem 2012 der Hurricane Sandy die Ostküste der USA verwüstete. Diese Aktion wurde von jungen israelischen Firmen, die Partnerfirmen in den USA haben, finanziert.

41. Ein einfaches Darstellungssystem wurde in Israel entwickelt, das Malaria diagnostizieren und beobachten kann. Die von Moskitos übertragene Krankheit ist die zweithäufigste Todesursache in Afrika, die täglich ca. 1.900 Kinder unter 5 Jahren tötet. Das System verwendet eine reguläre Mobiltelefon-Kamera, mit einer Speziallinse für 15$, die Malaria anzeigt, wenn auf der Haut oder im Auge Hemozoin entdeckt wird, ein durch Malaria entstandenes Pigment. Das Darstellungsprogramm für Malaria kann auch den Grad der Erkrankung anzeigen und Bilder automatisch an Labore in der ganzen Welt senden, um sie von Experten untersuchen zu lassen.

42. Israel ist weltweit führend bei der Clown-Therapie, und zwar auf dem Niveau einer standarisierten, wissenschaftlich gestützten Gesundheitsdisziplin. Das international berühmte „Dream Clown Project“ hat fast 100 ausgebildete Therapeuten in 22 Krankenhäusern in Israel stationiert. Die Dream Doctors arbeiten mit der Universität Haifa zusammen, um das einzigartige paramedizinische Studienfach der Clown-Therapie zu etablieren.

43. Wasser-Aufbereitungstechnologien, die in Israel entwickelt wurden, um die begrenzten Wasserressourcen Israels rück zu gewinnen, werden nun in Indien angewandt, um den heiligen Fluss Noyyal zu retten.
Der 160km lange Noyyal hat einst Wasser für 20.000 Morgen fruchtbaren Landes geliefert, aber giftige Abwässer aus Textilfabriken haben den Fluss verunreinigt und so die Landwirtschaftsflächen und die Fauna vernichtet und das Grundwasser für mehr als 95 Dörfer in der Region verseucht.
Die Inder verwenden nun die Nano-Filterung, die in Israel entwickelt wurde, um aufgelöste Giftstoffe zu filtern. Der Leiter dieser Bemühungen ist Prof. Yoram Oren, Professor der Ben Gurion Universität.

44. Anfang April hat Israel ein Feldlazarett an der Grenze zu Syrien aufgebaut, um die im syrischen Bürgerkrieg verletzten Menschen nahe der Grenze zu behandeln. Und das, obwohl Syrien ein befeindeter Staat ist. Bereits Dutzende Syrer wurden von Armee-Ärzten behandelt, zuvor wurden die Verletzten in israelischen Krankenhäusern versorgt, die auch syrische Flüchtlinge aufnahmen. Laut UN sind 1,2 Millionen Syrer vertrieben worden und Hunderttausende sind in Nachbarländer geflüchtet.

45. Das Rambam Gesundheitszentrum in Haifa betreibt einen Trauma-Ausbildungs-Kurs für Teilnehmer aus Afrika, Südamerika und Fernost in Kooperation mit dem Außenministerium. Das Zentrum bietet auch Fellowships für afrikanische Ärzte an, die sich auf Plastische Chirurgie, Pediatrie und AIDS spezialisieren. Das Programm wird vom Außenministerium MASHAV, internationalen NGOs und den Gastländern finanziert.

46. Israelische Ingenieure und medizinische Experten haben eine Notaufnahme auf dem neuesten Stand in Kisumu (Kenia) errichtet, um 6 Millionen Menschen zu versorgen. Diese Einrichtung am Ost-Kisumu Krankenhaus wurde innerhalb eines Monats aufgebaut und ist die erste voll ausgestattete Notaufnahme des Krankenhauses. Er wird sowohl zur medizinischen Notaufnahme als auch zur Ausbildung benutzt.
Das Projekt wurde von MASHAV geleitet, das seit 1950 in Kenia arbeitet. Damals im Bereich der Augenheilkunde, heute aber auch in den Breichen Ernährungssicherheit, Gesundheitserziehung und Stärkung der Frauen.

47. Die israelische Energie-Firma Galten Global hat eine Methode zur Biotreibstoffgewinnung aus den Jatropha-Samen entwickelt. Die Anpflanzung hat bereits in Ghana begonnen. Derzeit können aus Ressourcen wie Mais oder Sojabohnen nur 1 Tonne Biotreibstoff aus 2,5 Morgen Landwirtschaftsfläche gewonnen werden, wobei es aus der Jatropha-Pflanze 3 Tonnen sind.

48. Das Hadassah Krankenhaus arbeitet in Kooperation mit dem Außenministerium und israelischen Organisationen an einer Reihe weltweiter humanitärer Projekte, einschließlich eines freiwilligen HIV/AIDS Behandlungs- und Ausbildungsprojektes in Äthiopien und Kasachstan, eines Augenoperationsprojektes in Afrika oder eines Gesundheitserziehungsprojektes in Katmandu.
Hadassah-Personal nimmt auch an internationalen Rettungsaktionen seit 1960 teil. Unter diesen Einsätzen, wo sie ihre Expertise teilen konnten, waren die Naturkatastrophen in Armenien, Türkei, Griechenland, Haiti, Sri Lanka, Nairobi und Tansania. Kürzlich hat Panama ein Hadassah-Team als Berater angestellt, um ein Trauma-Behandlungszentrum auf dem neuesten Stand der Wissenschaft aufzubauen.

49. Im November 2012 hat die IDF und MADA ein Rettungs- und Ärzte-Team in die Hauptstadt von Ghana entsandt, als dort ein Einkaufszentrum einstürzte.

50. Wasser ist in Israel so wertvoll, dass Wissenschaftler eine Methode entwickelt haben, jeden einzelnen Tropfen nutzbar zu machen (=Tröpfchenbewässerung). Israel ist weltweit führend im Wiederverbrauch von Abwasser, mit einer Quote von 70% Aufbearbeitung und Wiederverwendung in der Landwirtschaft. Diese Technologie ist vor allem in Regionen exportiert worden, wo eine Reduzierung des Wasserverbrauchs vonnöten ist.
Große Unternehmen wie die Tahal Group bieten Low-tech- und High-tech-Software an, um Abwasseraufbereitung effizienter und besser zu machen. Die Firma Aqwise hat eine Methode entwickelt, um mit Bakterien die Wiederaufbereitung zu verbessern, eine Lösung, die nun am Taj Mahal in Indien Anwendung findet. Eine andere israelische Firma, Applied Clean Tech, hat die weltweit beachtete Methode entwickelt, mit Feststoffen versetzte Abwässer zu reinigen.

51. BrightSource mag wie eine durch und durch amerikanische Firma wirken, doch diese unter den weltgrößten Solaranlagen-Firma, die ihre 370-Megawatt Ivanpah Fabrik in der Mojave Wüste in Kalifornien diesen Sommer in Betrieb nimmt, basiert auf der Expertise der israelischen Firma Luz, die bereits 1980 gegründet wurde. BrightSource liegt in Oakland, doch eines ihrer Forschungs- und Entwicklungszentren ist in Israel.

52. Die israelische Freiwilligen-Organisation Yad Sarah, die medizinisches Equipment und medizinische Hilfsmittel an bedürftige Menschen in ganz Israel verleiht, dient als Modell für ebensolche Organisationen in der Türkei, Jordanien, der PA, Angola, Kamerun, China, El Salvador und Ungarn. Diese NGO, die in der UNESCO anerkanntes Beratungsmitglied ist, hat über 100 Zweigstellen in Israel, bietet kostenlose Reha-Zentren, Essen auf Rädern, Hausreparaturen und Rechtsbeistand für Ältere u.v.a.m. an.

53. Die beiden letzten Arten an Meeresschildkröten des Mittelmeeres sind vom Aussterben bedroht, aber eine israelische Organisation hofft, dies abwenden zu können. Teils als Krankenstation, teils Schutzfarm behandelt das Israeli Sea Turtle Rescue Center in Michmoret die Schildkröten wenn sie verletzt sind, befruchtet Eier und klärt über die Gefährdung der Tiere auf.
Vor einem Jahrhundert haben 2-3000 Grüne und Karett-Schildkröten an Israels Küsten ihre Eier abgelegt. Nun werden die Zahlen auf 180 Karettschildkröten und weniger als 30 Grüne Schildkröten geschätzt. Dank des Rescue Centers steigt ihre Anzahl wieder.

54. David Levy, Professor der Hebrew University hat eine neue Kartoffelsorte entwickelt, die in trockenem, heißen Klima und mit Salzwasser gedeiht. Kartoffeln sind eines der Hauptnahrungsmittel in der Welt, aber wachsen nur schlecht in Wüstenregionen wie dem Nahen Osten.

55. Israelische Neonatologiker (Kinderheilkundler) haben zwei neue neonatale Kinderstationen in Kusami, Ghanas zweitgrößter Stadt, errichtet. Die Stadt hat eine Bevölkerung von 1,5 Millionen Menschen, aber nur ein Krankenhaus. Von den 28.000 Babies, die jedes Jahr in der Stadt geboren werden, sterben um die 4.800. Israelische Experten bilden nun örtliche Ärzte und Krankenschwestern aus, um Leben von Neugeborenen retten zu können.

56. Im Oktober 2011 hat Israel, trotz der diplomatischen Krise im Schatten des Flotilla-Vorfalls Hilfslieferungen in die Türkei nach einem Erdbeben der Stärke 7.2 auf der Richterskala entsendet. Israel war das erste Land der Welt, das Ankara Hilfe nach diese katastrophe anbot. Israel entsandte Notfallbehausungen für die durch das Beben obdachlos gewordenen Menschen.
Auch schon zuvor half Israel der Türkei mit Rettungsteams. 1999 konten sie 12 Menschen aus Ruinen infolge eines Erdbebens retten, hat ein Feldkrankenhaus aufgebaut und über 1000 Opfer behandelt.

57. Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (UN ECOSOC) hat Israels Non-Profit-Organisation für Behinderte, Beit Issie Shapiro, im Jahr 2012 den Status als Sonderberater eingeräumt, um seine Erfahrungen, Forschungsergebnisse und Methoden mit der Weltgemeinschaft zu teilen und ECOSOC dabei zu unterstützen, die Empfehlungen für den Umgang mit Menschen mit Behinderungen für die UN und die Mitgliedstaaten zu formulieren.

58. Asiatische Staaten haben sich an Israel gewandt, um Hilfe bei der Erweiterung ihrer Milchproduktion zu erhalten. Israel hat daraufhin einen Modell-Milchbauernhof in der Nähe von Bejing aufgebaut, um israelische Milchproduktionstechnologien zu zeigen. Dieser Hof dient als Trainingszentrum für Tausende Milchbauern in China und Nachbarländern.
China und Vietnam haben umfangreiche Verträge mit dem Kibbutz-Unternehmen SAE Afikim abgeschlossen, das mit AfiMilk und AfiFarm computerisierte Systeme für moderne Milchproduktion und Herdenmanagement weltweit Anerkennung für ihre Technologie und Effizienz erhalten. Afikim entsendet Mitarbeiter, um vor Ort die Bauern auszubilden, und in Kooperation mit der israelischen Regierung werden asiatische Mitarbeiter in Israel ausgebildet.

59. Das israelische Start-up GlobeLight & Water System hilft, Straßen in Afrika und Südamerika mit solarbetriebnener Straßenbeleuchtung sicherer zu machen. Die diebstahlgesicherten mit eingebautem Mikroprozessor, der die Birnentemperatur und Batterieaufladung reguliert, beleuchtet die Straßen umweltfreundlich und ohne von elektrischer Infrastruktur abhängig zu sein, braucht nur alle drei Jahre eine Wartung und funktioniert in jedem Klima.

60. Die UN hat sich an eine israelische Firma gewendet, um Wasser in Syrien zu reinigen, das aufgrund der derzeitigen gewaltvollen Geschehnisse kontaminiert wurde. Medentech produziert AquaTabs, die meistverwendete Sprudeltablette, die besser als Abkochen des Wassers geeignet ist. Die israelische Regierung hat ihre Zustimmung gegeben, obwohl es dem Gesetz widerspricht, Handel mit einem verfeindeten Staat zu treiben.

61. IsraAid hat ein Trainingsprogramm für Sozialarbeiter im Süd-Sudan gestartet, einem Land, das als am Wenigsten entwickelte Land der Erde gilt.
Drei israelische Experten für sexuelle Gewalt flogen nach Juba, um 30 süd-sudanesische Sozialarbeiter darin zu trainieren, sexuelle Gewalt wie Vergewaltigung und Zwangsheirat als solche identifizieren und bekämpfen zu können. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eines der größten sozialen Probleme in der Region.

62. Mit chronischem Wassermangel konfrontiert, ist Israel Pionier im Bereich der Membrantechnologie und Solar-Entsalzungsanlagen, um Salzwasser und Abwasser für den menschlichen Verehr aufzubereiten. Die IDE Technologie kann nun überall auf der Welt angetroffen werden, von den USA bis in die Karibik. IDE hat in China die größte und umweltfreundlichste Entsalzungsanlage gebaut, um den wachsenden Bedarf des Landes decken zu können.

63. Flughäfen auf der ganzen Welt sind um Einiges sicherer geworden, dank der israelischen FOD-Technologie von XSight Systems, die Fremdkörper auf Start- und Landebahnen identifiziert, bspw. kleine Tiere, Vögel oder abgefallene Fragmente von anderen Flugzeugen.
Im Jahr 2000 sind 113 Menschen ums leben gekommen, als eine Concorde mit Bruchstücken auf der Startbahn zusammenstieß, die kurz zuvor von einer startenden Maschine verloren wurden.
Das System funktioniert bei allen Wetter- und Sichtverhältnissen und wird bereits in Boston, Paris, Bangkok und Tel Aviv verwendet, weitere folgen.

64. Erdbeeren, süße Paprika, Gurken und Auberginen sind nur einige der Früchte, die heutzutage um Einiges gesünder sind, dank winzig kleiner in Israel gezüchteter Insekten und Milben. Der aus einem Kibbutz stammende „Bio-Bee“ züchtet Insekten zur biologischen Schädlingsbekämpfung, die Landwirten ermöglicht, den Einsatz von chemischen Pestiziden um 75% zu reduzieren. Die Firma exportiert acht verschiedene Arten dieser biologischen Nützlingen, zusätzlich bestäubende Hummeln an 32 Länder, von den USA über Chile bis Japan. Die Tochterfirma „Bio-Fly“ vertreibt sterile mediterrane Fruchtfliegen, um den Befall durch Fruchtfliegen an Obstbäumen zu bekämpfen, dabei kooperiert sie mit Landwirtschaftsexperten aus Jordanien und der PA.

65. Ein israelischer Wissenschaftler hat einen Impfstoff gegen CME, eine meist tödliche bakterielle Infektion bei Hunden, entwickelt. Diese Krankheit ist weltweit verbreitet und befällt nicht nur Hunde, sondern auch Wölfe, Füchse, Schakale und andere Wildhunde. Ein Hund braucht eine meist wochenlange Antibiotikum-Therapie, doch dieser Impfstoff ist das erste wissenschaftlich erwiesen wirksame Mittel gegen diese Krankheit.

Übersetzung des Originalbeitrages Von Nicky Blackburn, Israel21c, 11.04.2013 durch IsraelKompetenzKollektion.
Viele weitere Beiträge, die Israel nach dem jüdischen Leitsatz „Tikkun Olam“ zur Verbesserung der Welt leistet finden sich unter https://israelkompetenzkollektion.wordpress.com/2012/05/17/tikkun-olam/

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„65+1 Gründe, weshalb ich Israel liebe“
Nachdem letztes Jahr Benji Lovitt in der ToI 64 things I love about Israel“ zusammenstellte (also check out the 63, 62, 61 and 60), stellte er dieses Jahr eine völlig neue Liste der 65 things I love about Israel auf, und schon zieht Barbara Sofer (- deren Liste im Folgenden übersetzt wurde -) in der JPost nach:

1. Junge Aborigines kommen nach Israel, um zu lernen, wie ein antikes Volk sein Erbe bewahren und dabei die moderne Welt umarmen und dabei seine Selbstbestimmung aufrechterhalten kann.

2. Wir Israelis reden mit unseren Händen – also hat das israelische Start-up “Pointgrab” eine Technologie entwickelt, mit der Computer unsere Handgesten verstehen können.

3. Wir reden gerne. Punkt. Sechs Leiter des Shin Beth (Inlandsgeheimdienst) verraten in einem Film die Geheimnisse aus der Zeit ihrer Karrieren. Selbst der Filmregisseur zeigte sich erstaunt darüber, dass sie dies taten.

4. Intensität. Von Bloomberg werden wir auf Platz 1 im Bereich Forschungs- und Entwicklungs-Intensität gelistet.

5. Während wir forschen, trinkt jeder von uns 4,5 kg Kaffee von uns. Die neue App „Cups Tel Aviv“ will nun vereinfachen, dass man zu einem festen Preis sowie Kaffee trinken kann wie man will, eine „Kaffee-Flatrate-App“.

6. Mobileye Inside: Die Luxusmarken von BMW und Volvo werden mit israelischer Anti-Unfall-Technologie ausgerüstet.

7. Wir überraschen Experten – alle berühmten ausländischen Nahostexperten haben sich bei ihren Wahlprognosen zu unseren 19. Knessetwahlen geirrt.

8. Sobald wire in paar Wochen relativen Friedens haben, schwenkt die Aufmerksamkeit unserer Köpfe und Herzen von Sicherheits- zu Sozialthemen.

9. Wir sind die ersten, die bei ausländischen Katastrophen eintreffen, um zu helfen, doch wir brauchen 50 Tage, um eine neue Regierung zu bilden und niemand scheint in Eile zu sein.

10. Die erste Entscheidung, die unsere neue Regierung traf, war Holocaust-Überlebenden zu helfen.

11. Unsere Regierungskoalition ist aus Parteien gebildet, von denen zwei das Wort “Heim” in sich tragen, eine “Zukunft” und eine “Bewegung”.

12. Die viel beachtete und ausgezeichnete US TV-Serie basiert auf der israelischen Serie Homeland.

13. Ein Oscar-prämierter Regisseur dreht seinen ersten TV-Pilot zu „Tyrann“ in Israel.

14. Der syrische Präsident wird auch “Tyrann” genannt. Wir nehmen aus seinem Land Patienten auf und behandeln sie unseren Krankenhäusern, auch wenn sie offiziell der Feind sind.

15. Der Kibbutz Dan exportiert Kaviar in einen Markt, der ehemals von Iran dominiert wurde.

16. Hörte kürzlich: „Triff mich an der Ecke Palmach und der Hebräischen Brigade“.

17. Versuch nicht, das in Israel entwickelte Hochsicherheitsschloss WatchLock zu überlisten. Es sendet die Nachricht „Ich werde gerade geknackt“ an seinen Besitzer wo immer in der Welt.

18. Wenn eine israelische behinderte Ruderin in Italien die Goldmedaille gewinnt und keine “Hatikva” vorbereitet ist, greift sie sich das Mikrophon und singt – in wundervoller Weise – selbst.

19. Die preisträchtige Kuh Kharta produzierte 18.208 Liter Milch, nachdem sie eine post-traumatische Stresstherapie erhielt. Sie lebt in einem Kibbutz nahe der Grenze zu Gaza.

20. Die illegalen Arbeiter kommen zumeist aus Ländern, die ihnen verbieten, nach Israel zu reisen. Sie glauben der Propaganda nicht. Wir auch nicht!

21. Trotz des Verbots gelingt es Iranern, Ritas Musik zu hören, der israelischen Sängerin, die auf Persisch singt.

22. Israel exportiert Zucker nach Holland, um Schokolade zu süßen und nach Marokko um Tee zu süßen.

23. Wir schlagen sie nicht auf dem Fußballplatz, aber wir senden Brasilien die Technologie, um Fußballstadien architektonisch zu simulieren, damit sie dort gebaut werden können.

24. Der Israeli Boris Gelfand ist unter den weltbesten Schachspielern. Er wurde in Minsk, Weissrussland geboren.

25. Vier Sechstklässler von der Ma’aleh HaTorah Schule in Ma’aleh Adumim haben den ersten Platz bei der jährlichen internationalen MindLab Olympiade, einem Denkwettbewerb für Kinder, gewonnen. Sie sind ebenfalls gut im Torahstudium.

26. Israel hat sieben Mal den ersten Platz bei der Mindlab Olympiade gewonnen.

27. Der Direktor der Bank of Israel, Stanley Fischer, hat seine Gehaltserhöhung rückgängig gemacht.

28. Eine Aufschrift auf einem Umzugs-LKW: Hamovil Ha’artzi, der Nationale (Wasser-) Transporter.

29. Das sagt das internationale Beratungskomitee MSNBC: Israel ist ein Paradies für Gefängnisinsassen.

30. Trotz der Bedrohung aus dem Iran: 2012 war das seit jeher beste Jahr für den Tourismus.

31. Selbst unsere bissigste Satire-Show heisst „Ein wunderbares Land“.

32. Ja, wir kümmern uns. Israelische Wissenschaftler haben den Yarkon Karpfen vor dem Aussterben gerettet.

33. Herbstgrüße auf unseren Bussen lauten “Shana tova” – “Frohes neues Jahr”.

34. Unser Präsident trägt einen Organspendeausweis.

35. Höhenflug: Eine religiöse Frau schloss den Elite-Pilotenkurs ab und wurde Navigator, trotz der Behauptung „eine religiöse Frau kann das nicht“.

36. Der Junior-Tennis-Weltmeister ist ein Zwölfjähriger aus Ramle, der in einem Tennisclub für Kinder der Peripherie spielen lernte.

37. Die “Miss Israel” kam mit zwölf Jahren aus Äthiopien nach Israel. Sie ist ein Waise, die von ihren Großeltern erzogen wurde.

38. Diese Schönheitskönigin diente in der IDF als Offizierin.

39. Der Gewinner der ersten “Voice of Israel”-Staffel immigrierte ein Tage vor dem Beginn des Wettbewerbs aus Kanada nach Israel. Die Gewinnerin der zweiten Staffel ist eine arabische Israelin aus Acre.

40. Beliebte Herbst-Angebote im Jerusalem-Kalender? Zehn verschiedene Vorträge über Reue.

41. Sonderangebot in meinem Supermarkt: Besonderes Waschpulver für Tzizit (Gebetsschalfransen). Sonderangebot in Touristenläden: himmelblaue Tzizit mit authentischer Schneckenfärbung.

42. Sonderangebot in edlem Juweliergeschäft: Davidstern aus antikem Gestein von der Ausgrabungsstelle der Stadt Davids.

43. Sonderangebot in Jerusalem: Badeanzüge für die bescheidene Frau. Der Designer hat jüdische und arabische Kundinnen und jüngst einen Auftrag von Katar erhalten.

44. Archäologen haben den 2700 Jahre alten Tempel einer jüdischen Gemeinde in Motza, im Westen von Jerusalem, gefunden.

45. Ein Eigentumsverwalter hat kürzlich ein komplettes Wohnprojekt für eine ganze Gemeinde inseriert. In Motza.

46. In einem Land, dessen Bewohner nicht alle in Demokratie aufgewachsen sind, ist der Wahltag ein Feiertag.

47. Ein arabischer Freund und ich tauschen die “Dora the Explorer”-DVDs in Arabisch und Hebräisch, um die Sprachkenntnisse in unseren Familien zu verbessern.

48. Die Leuchtanzeigen an den Bahnhofstationen sind in Hebräisch, Arabisch und Englisch geschrieben.

49. Ein Patient aus Moskau, der im Hadassah Krankenhaus in Jerusalem ankommt: „Die Versorgung ist gut und jeder spricht russisch”.

50. Das Land der Möglichkeiten: Der Leiter der Notaufnahme im Hadassah-Krankenhaus ist das älteste von 11 Kindern und wuchs in einem Dorf in Galiläa auf. Sein Vater war nur bis zum 4. Schuljahr in der Schule, seine Mutter ist Analphabetin. Er und drei seiner Geschwister sind Ärzte.

51. Die Gewinner der Casting-Koch-Show MasterChef sind ein deutscher Immigrant, der vom Katholizismus zum Judentum konvertierte, eine Hijab-tragende israelisch-arabische Krankenschwester und eine sehr religiöse Jüdin aus einer Familie mit 14 Kindern. Es war die erfolgreichste Show des Jahres.

52. Die Roboter-Schlange des Technion-Institutes für Technologie in Israel kriecht unter Ruinen, um verschüttete Personen zu finden.

53. Als Heuschrecken vor Pessach über Israel herfielen, war dies nicht nur ein landwirtschaftliches Problem wie in anderen Ländern. Hier verbindet sie jeder mit den 10 Plagen aus der Bibel.

54. Israels Beitrag bei den Oscars war der Film “Fill the Void”, der von einer orthodoxen Frau gemacht wurde und sich um Menschen dreht, die kein Fernsehen haben oder in Kinofilme gehen.

55. Der Promi-Koch Shaul Ben-Aderet lernte zu kochen, als seine irakische Großmutter ihn babysittete. Sie hatte keinen Fernseher, weshalb sie ihn mit Kochen beschäftigte.

56. Man mag keinen Borat in Kasachstan finden, aber ein Café der israelischen Café-Kette Aroma. Und in Thailand gibt es 10 Castro-Läden.

57. Die amerikanische Einwanderin und Kryptographin Prof. Shafi Goldwasser gewann den Turing Prize, der “Nobelpreis für Computerwissenschaften“ und ist Miterfinderin der „Zero-knowledge-proof“-Theorie.

58. Wer hätte gedacht, dass Hitze und unerbittliche Sonne ein Vorteil sein könnten? Der Kibbutz Ketura benutzt sie für Mikroalgen-Antioxidantien und Solarfelder.

59. Die „Tel Aviv Greeters“ bieten Stadt-Touren für jedermann in Tel Aviv an – für hippe Youngster ebenso wie für kultivierte Senioren. Umsonst.

60. US Präsident Obama begegnete bei seinem kürzlichen Besuch in Israel Matze-tragenden Robotern. Ob sie auch Chametz suchten?

61. Als die Präsidentenlimousine kaputt ging, kam das Abschleppunternehmen Moti Towing Service zur Rettung.

62. Selbst eine Raketen-überdrüssige, skeptische Bevölkerung wie unsere kann einen Präsidentenbesuch genießen.

63. Wir ehren noch immer “Gerechte unter den Völkern”. Yad Vashem hat vor Kurzem einen Wehrmachtsoldaten geehrt, der in Polen Juden rettete.

64. Ich habe es über E-mail erfahren – die Iris-Pflanzen in Galiläa blühen.

65. Fünfzigtausend Israelis leben angeblich in Indien, aber der verlorene Stamm der Bnei Menashe Juden aus Nordostindien kommt heim. Sie können ihre jüdischen Wurzeln 2700 Jahre zurückverfolgen.

65.+1 Wenn ich einem Kindergartenkind den Holocaust erklären würde, könnte ich mit dem Satz enden “…und nun haben wir in Land für uns”.

Barbara Sofer ist eine Jerusalemer Schriftstellerin, die sich den wunderlichen Geschichten aus dem modernen Israel widmet. Sie ist PR-Chefin von Hadassah, der amerikanischen WIZO. Zum Original-Text

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Archiv: 64 Jahre Israel (inkl. Videokollektion)

 

 

Veröffentlicht am April 19, 2015, in Israel. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Gute Infos. Der Verfasser hat Ahnung. Die Webseite ist ziemlich neu. Meisterhafter Blog. Alles ist brauchbar

  2. Die Hass-Kampagne der schweizerischen Dhimmi-Fröntler, der „Jüdischen Stimme für einen Frieden……..“, JVJP.CH, als Gruss an Israel zu den emotionsbeladenen Israelischen Feiertagen

    Heute gedenkt Israel seiner Gefallenen der, zumeist durch arabische Staaten provozierten Kriege, und der Ermordeten, die Opfer des zumeist palästinensischen Terrors wurden.

    Ab heute Abend feiert Israel den 65. Unabhängigkeitstag. Das stolze Ergebnis des Kampfes um Selbstbestimmung und Freiheit.

    In der Unabhängigkeitserklärung heisst es: „Wir reichen allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und zu guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf.“

    Die arabischen Nachbarn wiesen die angebotene Hand damals wie heute ab.

    Unberechenbarer als deren feindselige Haltung ist die, aus jüdischem Selbsthass geborene Schmutzkampagne von Juden, in der Schweiz vertreten von http://WWW.JVJP.CH, der „jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden“.
    Gerade rechtzeitig zu den Feiertagen wurde der neue Newsletter Nummer 72 veröffentlicht. Wie üblich, konsequent Kritik nur an Israel, dafür viel Lob für die palästinensischen Organisationen, ins besonders auch für anti-israelische und terroristische Organisationen und für die Gegner von Israel und vom Judentum.
    Im neuesten Newsletter 72 wird ganz speziell auf einige israelische Quislinge verwiesen, kranke jüdische Selbsthasser. Es wird auf Rassismus verwiesen, den es in Israel erwiesenermassen nicht gibt, auf Diskriminierung, die gerade in Israel kaum existiert, und auf neue Gesetze. Diese wurde notwendig, weil Israels Bürger es nicht mögen, sich von Terroristen umbringen zu lassen.

    Aber, man muss immer in der Lage sein zu steigern. Die unsäglich verabscheuungswürdige Aktion der Verfasser, Frau Shelly Berlowitz, Frau Sibylle Elam, Herr Dr. med. Samuel Wiener-Barraud, rechtfertigt erneut Tötung und Verletzungen durch Steine werfende Kinder und Jugendliche. Ein pervertierter Humanismus.

    Ausgleichend wird der inhaftierte Terrorist Issawi in Schutz genommen, der wollte doch nur Israelis ermorden. Dafür erhielt er 26 Jahre. Da er glaubt, er dürfe Israelis ermorden, ist er nun im Hungerstreik.

    Und wieder wird ein arabischer Teenager instrumentalisiert. Wieder ist es ein Mohammed, der fein aufbereitet für die anwesenden Medienvertreter seine Story nacherzählt. Wieder sollen mit Komparsen nachgestellte Szenen die Gewalt und die Brutalität der Siedler und der IDF belegen. Die Medienvertreter geifern nach mehr, das sind Bilder, die gefallen!

    Zur Erbauung anti-israelischer und pro-palästinensischer Gäste wird zu einer Podiums-Diskussion geladen, bei der die links-antisemitische Journalistin im Dienst des Tagesanzeigers, Claudia Kühner, ihr giftigen und verdrehten Ansichten vortragen darf. Flankiert und wohlwollend unterstützt wird sie durch die Dhimmi-Fröntler Shelly Berlowitz und zwei weitere Mitläufer.

    Der von Dhimmi-Fröntlern auf ihre Fahne geschriebene „gerechte Frieden“ ist blind auf einem Auge: er klammert aus, das Gerechtigkeit nur dann erreicht werden kann, wenn alle Betroffenen ihre Ansprüche vorbringen und diskutieren können. Und wenn das Ergebnis von beiden Seiten gleichermassen mitgetragen wird. Israel und das Judentum werden von ihnen nicht nur in den Winkel gestellt, sie werden ignoriert und aus dem Sichtfeld verbannt.

    Daher:

    Gründer, Mitglieder und Unterstützer der antiisraelischen Gruppe „Jüdische Stimme für Frieden mit Israel und Palästina“ müssen geächtet werden, sozial, kulturell und finanziell. Sie unterstützen die Dämonisierung, Delegitimierung und Diffamierung von Israel und von Juden.

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