Archiv für den Monat November 2014

Die BDS-Kampagne und warum sie Israels und der Palästinenser Feind ist

zuletzt aktualisiert: 22.05.2017

Die BDS-Kampagne bezeichnet einen Dach-Begriff für eine weltweite Kampagne gegen Israel durch Boykott auf allen Ebenen – akademisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, kulturell – und mittels Forderung nach Deinvestition und Sanktionen.
Diese Delegitimierungskampagne beinhaltet beispielsweise die Verbreitung des Apartheidvorwurfs. Israel wird als internationaler Verbrecher dargestellt, der Zionismus wird als rassistische Ideologie bezeichnet und die historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und seiner alten Heimat, insbesondere Jerusalem, wird bestritten. Die Delegitimierung unterstützt die Ein-Staaten-Lösung und das vollständige „Rückkehrrecht“ der palästinensischen Flüchtlinge; beides würde das Ende von Israels Identität als jüdischer Staat bedeuten. Die Delegitimierung richtet ihr Augenmerk auf Aktivitäten von NGOs, Graswurzelbewegungen, Universitäten und der breiteren Öffentlichkeit. Die Kampagne missbraucht internationale Institutionen, um Israel zu attackieren, und versucht neue gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die gegen Israel eingesetzt werden können.

Die BDS-Kampagne ist eine politische, wirtschaftliche, kulturelle und ideologische Hetz-Kampagne gegen Israel. Sie zeichnet sich durch eine unverhältnismäßige und obsessive Konzentration auf Israel aus. Die Aktionen der Kampagne sind gegen die Meinungsfreiheit und den offenen Diskurs ausgerichtet. Die Kampagne versucht, den akademischen Austausch, kulturelle Veranstaltungen und die Wirtschaftsbeziehungen zu zerstören.

 

Einen verständlichen ad hoc-Überblick aller Facetten von BDS sowie die aktuellen Anti-BDS-Rsolutionen finden sich

als Broschüren:

 

aus akademischem Bereich:

aus der Politik:

 

aus zivilgesellschaftlichem Bereich:

 

 

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