#EyalGiladNaftali . ברוך דיין אמת

zuletzt aktualisiert: 21.08.2014

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Am Donnerstag den 12. Juni wurden drei israelische Jugendliche – Eyal Yifrach (19) aus Elad, Gilad Sha‘er (16) aus Talmon und Naftali Frenkel (16) aus Nof Ayalon – entführt, als sie sich auf ihrem Heimweg von der Schule in Kfar Etzion in Judäa zurück zu ihren Familien befanden. Sie konnten per Handy bei der Polizei einen wenige Sekunden dauernden Notruf abgeben, der jedoch nur verzögert die Sicherheitskräfte alarmierte.
Die IDF begann daraufhin einen Großeinsatz, die Operation Brotherskeepers, um sie zu suchen. Am Abend des 30. Juni wurden ihre drei Leichen aufgefunden. Am 1. Juli fanden bereits die Trauerfeiern und Beerdigungen in Israel statt.
Nach 2 Monaten bestätigte ein Hamas-Funktionär, dass die Hamas hinter der Entführung und Ermordung steckte:
„Hassam Qawasameh, a Palestinian man arrested on July 11 in connection with the abduction, admitted that the orders and financing of the kidnapping came from Gaza.“
Diese Kollektion ist den drei ermordeten israelischen Teenagern gewidmet.

Seither spitzte sich die Situation infolge des Mordes an einem palästinensischen Jungen,  Muhammed Abu Khdeir, zu – Netanyahu verurteilte diesen Mord und jede Form des Hass- und Gewaltausbruchs. Es kam dennoch auf israelischer wie palästinensischer Seite zu Zusammenstößen, wobei sich Tausende der Israelis für Frieden, Abkehr von Wut und von Vergeltungsgelüsten einsetzt. Auf palästinensischer Seite gibt es diese Bewegung nicht. Stattdessen wird der Tod von Muhammed nicht nur in der palästinensischen Bevölkerung, sondern auch von israelischen Arabern für Straßenschlachten als Anlass genommen.

 

Nachdem am 6. Juli ermittelt wurde, dass 6 jüdische Extremisten Muhammed Abu Khdeir ermordeten, ist Israel und die jüdische Welt ebenfalls in größter Aufruhr. Der Schock über die Grausamkeit der Tat, das Entsetzten über diesen Verrat an jüdischen Werten, Verurteilungen sowie Forderungen nach angemessener Bestrafung der Täter und evetuellen Hintermänner werden aus allen Ecken laut. Die israelische Regierung reagiert sofort, die Täter werden als Terroristen eingestuft. Dennoch werden durch den Mord nicht die schiere Gewalt, Hetze und Zerstörung von palästinensischer und arabischer Seite gerechtfertigt.

 

Es ist nicht die erste, und nicht die letzte gewaltvolle israelisch-palästinensische Krise, die manch einer bereits die Dritte Intifada nennt.
Aber sie hat auf besonders traurige und schmerzhafte Weise für die Familien der entführten und ermordeten israelischen Jungs Eyal, Gilad und Naftali begonnen. Sie vertieft sich mit weiteren Toten und der Ermordung von Muhammed, zugleich steigert die Hamas den Raketenbeschuss aus Gaza mit über 45 Raketen bspw. am 3.7., ein Wunder, dass es bisher nur Verletzte und Gebäudeschäden gibt.

Israel reagiert neben der Operation „Brotherskeepers“ der IDF im Westjordanland zur Suche der Mörder und Verfolgung der Hamas mit gezielten Luftschlägen gegen Raketenstellungen im Gazastreifen und Truppenbewegungen an den Gazastreifen.

Da die Hamas mit immer heftigerem Raketenbeschus auf Israel begann, folgte am 7.7. die Operation Schutzlinie.

Hier eine Momentaunahme dieser Krise mit einem Schlagzeilen-Screenshot und Gemütslagenschnappschuss vom 3. Juli in Israel zum „erneuten Sturz ins Kaninchenloch“.

Auch in dieser Kollektion: die hiesige seither ungeheuerlichen Medienberichterstattungen, die nicht überraschend, aber nichtsdestotrotz skandalös antiisraelisch sind. Dort findet sich verzerrende Einseitigkeit, Faktenignoranz und öffentliche Meinungsbildmanipulation durch mutwillig diskreditierende  Informationsselektion, antisemitische Stereotypreproduktion 2.0, trügerische Komplexitätsreduktion, niederträchtiger Doppelstandard und maximal unredliche Dämonisierung Israels at its best… von Pressekodex weit und breit nichts zu erkennen.

Zudem finden sich hier zusätzliche Informationen und Hintergründe bspw. zur obligatorischen Einseitigkeit der UN, der Hamas samt ihrer Entführungstrategie und Zitate und einigem mehr.

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In den sozialen Netzwerken gab es als Reaktion auf die Entführungsnachricht eine große Welle der Solidarität und Bemühungen für die Freilassung der entführten Jungen. Auf der internationalen Facebook-Page Bring Back Our Boys https://www.facebook.com/BringBackOurBoysNow posteten Menschen Solidaritätsaufrufe, Fotos, Videos und Wissenswertes unter den Hashtags #BringBackOurBoys und #EyalGiladNaftali.

Die Welle der Solidarität kippte in eine Welle der großen Trauer, des Beileides für die Familie sowie wie des Entsetzens über die Tat. Erste Erkenntnisse, was in der Mordnacht geschah, rekonstruierte die Times of Israel.

Offizielle Reaktionen aus Israel

Als Reaktion auf die Todesnachricht finden sich weltweit Menschen zusammen, auch in Deutschland wurden nach der Mitteilung über den Leichenfund von Eyal, Gilad und Naftali Trauerveranstaltungen geplant, die hier zusammengefasst werden: http://bit.ly/GedenkveranstaltungenDeutschland
Dieses Video ist ein Zusammenschnitt der Gedenkveranstaltungen in Deutschland.

Gemeinsam mit jüdischen Organisationen weltweit schloss sich der Zentralrat der Juden einer Internet-Initiative des World Jewish Congress zum Gedenken an.

Reaktionen aus Deutschland:
* Bundeskanzlerin Angela Merkel ist geschockt
* Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier gibt Israel Verhaltenstips
* Zentralratspräsident Dr. Dieter Graumann findet klare Worte
* DIG-Präsident Reinhold Robbe weiss, wie sich Israel verhalten soll
* Der Kondolière Gysi bietet dem antisemitischen Pöbel wieder einmal eine Plattform

 

Hinzu gesellen sich die schlichtweg menschenverachtenden O-Töne deutscher Medien.

* heute-journal: „Die Siedler haben Wut im Bauch und wollen Rache“
* ZEIT online: „Die Leichen der drei im Westjordanland verschollenen Siedlerkinder sind gefunden worden. Während der Suche hatte Israel zahlreiche Hamas-Stellungen angegriffen.“
* Spiegel Online bemüht gebetsmühlenartig das Bild des Rache-Juden
* Von Stern bis Spiegel online versteift man sich darauf, dass die Jugendlichen lediglich „vermisst“ wurden und nun auch lediglich „tot aufgefunden“ wurden, die Dimension dieses als solcher unerwähnten Mordes – als Resultat der Hetze und Terrorverherrlichung der PA und der Hamas – unterschlagend.
* Alle Medien titelten am Morgen des 1. Juli, Israel flöge Angriffe auf Gaza als Reaktion auf den Mord, statt als Reaktion auf die Raketensalven aus dem Gazastreifen. Zudem sprechen sie von der obligatorischen „Gewaltspirale“ – daher an dieser Stelle der ToI-Artikel There is no cycle of violence
* Unter der Überschrift “Die Siedler sind die Gefahr!“, die sehr an Warnungen der Nazis vor der ‘jüdischen Gefahr’ erinnert, hetzt der WDR gegen Juden, die in Judaea und Samaria leben.

 

Wie Ulrich Sahm in seiner Analyse nach dem Fund der ermordeten Entführten korrekt beschreibt:
…Das israelische Kabinett hat wegen interner Meinungsverschiedenheiten noch keine „Strafmaßnahmen“ festgelegt. Schlagzeilen wie „Israel startet Vergeltungsangriffe für tote Teenager“ sind verfrüht.
Die Bombenangriffe im Gazastreifen haben mit dem dreifachen Mord nichts zu tun. Seit der „Operation Wolkensäule“ im November 2012 ist es stehende Politik, auf jeden Raketenbeschuss aus Gaza mit einem Bombenangriff auf Raketenstellungen oder Waffenlager zu antworten. Israel nennen das „Abschreckung“. Seit zwei Wochen verstärkte sich der Raketenbeschuss. …

 

Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin, bringt es in ihrem lesenswerten Artikel Judenfeindschaft ist Mainstream auf den Punkt: „… Kaum ist die Nachricht von der Ermordung bekannt geworden, haben führende europäische Politiker Israel gemahnt, sich zurückzuhalten. Anstatt Israel zu belehren, wie man mit Terrorismus umgeht, würde es sich lohnen, wenn europäische Politiker sich mehr Gedanken über die brisante Sicherheitslage für Juden in Europa selbst machen würden. …

Es ist hinzuzufügen, dass sich die Journalisten ebenso die Frage stellen sollten, inwiefern sie mit dem von ihnen vorsätzlich geschaffenen tendenziösen, dämonisierenden und diskreditierenden Israelbild dazu beitragen, dass althergebrachte antisemitische Regungen gepaart mit Hass, Wut, Missverständnis, Empathielosigkeit und Schadenfreude zu Gewalt und Anschlägen führen. Die von den Medien geschaffene, allgemeine aufgepeitschte Stimmungslage gegen Israel ist dieser Tage in den Talkbacks aller online-Kommentarspalten und sozialen Foren unübersehbar.

 

Henryk M. Broder fasst in dem Artikel  In Israel sind offenbar immer die Opfer schuld die aktuelle deutsche mediale und öffentliche Haltung zur Ermordung der israelischen Teenager hervorragend zusammen:
… Egal, ob es sich um Raketenangriffe oder Entführungen handelt, sie sind immer die logische, fast zwingende Konsequenz der israelischen Politik – also selbst verschuldet. Sogar dann, wenn drei israelische Jugendliche spurlos verschwinden, fragen die Reporter und Kommentatoren nicht „Wer war’s?“, sondern „Was hatten die drei dort zu suchen?“
So eine Haltung zeugt nicht nur von einer herzlosen Ignoranz, sondern auch von einer Mentalität, die tief in der Geschichte verwurzelt ist und in den Köpfen und Herzen weiterspukt.
Wobei sich der moderne Antisemitismus vom klassischen vor allem dadurch unterscheidet, dass er die Judenfrage – mitsamt ihrer potenziellen Lösung – aus Europa in den Nahen Osten verlegt hat. Ansonsten recycelt er sein Repertoire: Die Juden sind nicht nur am Judenhass schuld, den es ohne sie nicht gäbe, sie instrumentalisieren ihn auch schamlos für ihre Zwecke. Alles wie gehabt. …

 

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Ursprünglich war diese Kollektion am 12. Juni zur Zusammenstellung u.a. der weltweiten Solidaritätsinitiativen und auch in Deutschland anlässlich der Entführung stattfindenden Solidaritätsveranstaltungen erstellt worden, v.a. dem bundesweiten Flashmob mit zeitgleichen Events in ganz Deutschland am Freitag den 20.6. und am Freitag den 27.6.. Die Facebook-Event-page für die für den 4.7. war auch schon eingerichtet: https://www.facebook.com/events/299856836850897/


Impressionen aller Flashmobs
vom 20.6. sind in diesem Video zusammengestellt, die vom 27.6. in diesem Video. Auf dieser FB-Page sind Fotos der Aktionen eingestellt: https://www.facebook.com/groups/779895388708845/

 

Die Koordination der Flashmobs – und nun der Gedenkveranstaltungen – in Deutschland kommt von dieser Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/BundesweiterFlashmop/

 

Darüberhinaus informiert diese Website über die aktuelle Situation, Hintergründe und die Aktionen in Deutschland: http://bringbackourboys.info/

 

Es wurden auch mindestens drei Online-Petitionen eingerichtet, eine davon wendete sich an die palästinensische Vertretung in Berlin und forderte Unterstützung zur Freilassung der Teenager:
* http://www.gopetition.com/petitions/bring-back-our-boys.html
* http://www.theisraelproject.org/bringbackourboys/
* http://www.change.org/de/Petitionen/palästinensische-botschaft-in-berlin

 

Stattdessen wurden diese nun durch Online-Kondolenzbücher abgelöst:
* https://www.facebook.com/IsraelMFA/app_160430850678443
* http://www.nicht-mit-uns.com/Trauer-BringBackOurBoys.htm
* https://docs.google.com/forms/d/13g3WiWJxiCINfIIwx0P5Gu_ldqtDrDXMLKRs7XJBkBA/viewform

 

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Mit der Entführung und den darauffolgenden Entwicklungen kamen die Ohnmachtsgefühle ob der während Israels Krisenzeiten immer wiederkehrenden Verhaltensmuster der verzerrenden Medien, der einseitigen internationalen Gemeinschaft, der antiisraelischen Hetze der Palästinenser, der Unverantwortlichkeit des Geldflusses u.v.a.m., wie im Folgenden beschrieben:

Im Minutentakt könnte man sich über die deutsche einseitige, verzerrende und doppelstandartige Medienberichterstattung fern jeder Empathie, Fairness, Ausgewogenheit und Faktentreue aufregen, was zum Glück auch andere wunderbare Blogger tun:

* http://aro1.com/die-unfaehigkeit-juden-als-opfer-zu-sehen/
* http://meshuggestan.wordpress.com/2014/06/16/dann-lasst-es-einfach-ganz-sein/
* http://www.ruhrbarone.de/n-tv-mitgefuehl-schuld-am-nahost-konflikt/80895
* http://honestlyconcerned.info/2014/06/16/was-ist-da-los-die-medienmeute-ist-los/
* http://derzeilentitan.wordpress.com/2014/06/15/selektive-berichterstattung/

Aus den tiefsten Abgründen der „Berichterstattung“ seien darüber hinaus exemplarisch Die kaltherzige Frau K. und Der Gipfel des Zynismus auf SPON und Tagesschau erwähnt, noch mehr sei vor den erschreckenden Kommentaren unserer „israelkritischen Mitbürger“ in den Talkback-Foren gewarnt.

Wie immer nach der Reaktion Israels auf Angriffe auf seiner Bürger – das Motto „Hau den Bibi“ ist allseits verbreitet.

Erwähnenswert auch der Deutschlandfunk und Dirk Müllers unsägliches Interview mit dem Botschafter des Staates Israel, der bewundernswerte Contenance behielt.

Jedenfalls dieser Blogger und auch dieser Blogger teilen mein Entsetzen.

Aber: Dirk Müller verging sich wieder am israelischen Botschafter, diesmal anzweifelnd, Hamas hätte jemals etwas geäussert oder goutiert, das einer Hetze oder Aufruf zu Terror oder Entführungen nahe käme.
Hier ein Ausschnitt des zweiten Interviews Müller/Hadas-Handelsman:

Müller: Wir haben hier noch offiziell zumindest keine Stellungnahmen der Hamas, was Sie jetzt sagen, vorliegen. Woher wissen Sie das, dass die Hamas sich permanent positiv zu diesen Entwicklungen äußert?
Hadas-Handelsman: Lesen Sie oder hören Sie oder schauen Sie die zahlreichen Äußerungen von Khaled Mashal und Ismail Haniyeh und Mahmud al-Sahar. Die sind alle die Führer von Hamas. Die sagen es Tag und Nacht!
Müller: Sind das offizielle Äußerungen?
Hadas-Handelsman: Entschuldigung?
Müller: Sind das offizielle Äußerungen?
Hadas-Handelsman: Ja! Selbstverständlich! Wenn der Führer einer Organisation an seiner Stelle sich so äußert, dann ist dies die Bedeutung, dass es der offizielle Befehl einer Organisation ist.
Müller: Sie haben da direkte Zitate, direkte Quellen? Wir hatten Schwierigkeiten, welche zu finden.
Hadas-Handelsman: Ja! Ja, wir haben die Zitate. Aber wissen Sie, Herr Müller, glauben Sie mir nicht? Dann finden Sie es in Google und dann können Sie sich selber anschauen oder lesen und sehen, dass sie das sagen.“

Wie wäre es mit etwas Recherchehilfe für den Herrn? Infos zur Hamas und ihre Zitate am Ende der Kollektion. hoererservice@deutschlandradio.de

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Schreiend nahezu ist das Schweigen der offiziellen deutschen Politik und Kirche, ebenso von Menschenrechtlern, Humanisten, Pazifisten und und und, angesichts der Horrortat gegen unschuldige Jugendliche. Und wenn sich jemand äußert, dann in unqualifiziertester Weise schlechthin, so bspw. Die LINKE und Herr Gysi. Daher an dieser Stelle die unter Kollegen formulierte saftige da kompetente Replik auf Herrn Gysi von RA Jonathan Heuberger, Experte für Internationales Recht insbesondere in Bezug auf Israel und die Palästinenser.
Auch passt zu der vorherrschenden Appeasement-, Schweige- und Wegschautaktik zum Leid auf israelischer Seite der Artikel von Henryk M. Broder „Pazifismus ist ein Lifestyle für den andere bezahlen„.
Israels Botschafter in der UN, Ron Prosor, fragte bei einer Pressekonferenz vor dem UN-Sicherheitsrat mit gutem Recht: Internationale Gemeinschaft – WO SEID IHR???
Die Reaktion der UN: bezweifeln, ob es überhaupt eine Entführung gab.

Dass die UN ein Problem mit Israel hat, ist allerdings nicht neu, nachzulesen in allen UN-bezogenen Kollektionen dieses Blogs.

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Und wie immer, wenn ein Terrorschachzug gegen israelische Bürger zu unsäglichem Leid auf israelischer Seite führt, ist die menschenverachtende Freude der Palästinenser groß – zum Ausdruck gebracht durch Feiern, Kuchen, Cartoons, wie hier zu sehen:
http://www.timesofisrael.com/pa-fatah-cartoons-gloat-and-jeer-over-kidnappings/
http://www.idfblog.com/2014/06/15/palestinians-praise-kidnapping-3-israeli-teenagers/
http://rungholt.wordpress.com/2014/06/14/die-farben-der-freude/


Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
: „Und während auf palästinensischen Straßen gejubelt und Freudenschüsse abgefeuert werden, weint und betet man in ganz Israel um Gilad, Naftali und Eyal.“
Darüberhinaus stürmen in den Sozialien Medien propalästinensische Fanatiker insb. ebenfalls unter dem Hashtag #bringbackourboys die Plattformen mit Hass- und Lügen-Propaganda, sämtlichen Foto-Fakes (siehe zum Vergleich die Pallywood-Kollektionen in diesem Blog) und nun auch mit der neuen Verachtungsgeste der drei gespreizten Finger, vor der auch kleine Kinder nicht zurückschrecken, um ihre Freude über die drei gekidnappten israelischen Teenager zu bekunden.

Hier nur einige wenige Fakten zur Inhumanität der Palästinenser, verkehrt in Anti-Israel-Propaganda.

 

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Israelische Reaktionen auf den Mord an Muhammed Abu Khdeir:

 

Konkrete Schritte
Kurz nach dem Mord wies Ministerpräsident Benjamin Netanyahu die Strafverfolgungsbehörden an, den Mord so schnell wie möglich zu untersuchen.
Israels Generalstaatsanwalt, Yehuda Weinstein, ordnete eine Untersuchung an, nachdem hasserfüllte Kommentare online veröffentlicht wurden – vor allem in den sozialen Medien.
Die israelische Polizei hat ihre Elite-Einheit im Kampf gegen Cyberkriminalität, „Lahav 433“, mit der strafrechtlichen Untersuchung von Online-Aufrufen zum Hass beauftragt.
Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bestrafen Soldaten, die hasserfüllte Kommentare veröffentlicht haben oder zur Rache aufrufen. Sieben Soldaten sind zu Haft in Militärgefängnissen verurteilt worden.
 
Verurteilungen
Präsident Shimon Peres sagte: „Es ist Zeit für alle von uns, sich zurückzuhalten und Verständnis zu zeigen, und wir als Menschen, wir alle, sollten unserer Moral treu bleiben und unserer Hoffnung, gemeinsam in Frieden zu leben.“
Der Präsident fuhr fort: „Als Präsident des Staates Israel habe ich eine ernste Bitte an jeden Bürger, an alle Bürger. Zwei Dinge sind jetzt wichtig: das Gesetz zu respektieren und Anstachelung zu vermeiden.“
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu nannte den Mord „verachtenswert“.
Er rief alle Seiten auf, „das Gesetz nicht in die eigenen Hände zu nehmen“ und ergänzte: „Israel ist ein Rechtsstaat, in dem sich jeder an die Gesetze halten muss.“
Justizministerin Tzipi Livni sagte bezogen auf die Hassaufrufe: „Das ist nicht, wofür der Zionismus steht. Das ist nicht, wofür der Staat Israel steht. Wir dürfen den Extremismus nicht siegen lassen.“
Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, nannte den Mord eine „abscheuliche“ Tat, die er aufs Schärfste verurteilte.
Politiker des ganzen politischen Spektrums verurteilten die Tat. Zum Beispiel:
Der Minister für Bau- und Wohnungswesen, Uri Ariel (Jüdisches Heim), nannte den Mord an dem Jugendlichen eine „schockierende und schreckliche Tat“ und rief dazu auf, die Mörder zur Rechenschaft zu ziehen.
Oppositionsführer Issac Herzog (Arbeitspartei) verurteilte den Mord auf Schärfste und sagte „Gewalt jeglicher Art und jeglicher Seite ist nicht akzeptabel.“
Der aschkenasische Oberrabbiner, David Lau, sagte, Rache sei falsch in Hinblick auf Moral, Werte und das jüdische Gesetz. „Wir müssen uns darauf verlassen, dass die Sicherheitsdienste ihre Arbeit ordentlich machen und in keiner Weise eigene und gefährliche Racheakte in Erwägung ziehen, die Menschenleben in der ganzen Region gefährden könnten.“
Der ehemalige sephardische Oberrabbiner, Shlomo Amar, veröffentlichte eine Bitte an alle jungen Juden, Vertrauen in Gott und die politische Führung Israels zu haben und keine Selbstjustiz zu üben. „Das Schlimmste wäre, wenn jeder das Gesetz in seine eigenen Hände nehmen und Rache üben würde.“
Weniger als 24 Stunden nachdem sie ihren Sohn Naftali beerdigt hatte, veröffentlichte die Familie Frenkel eine Stellungnahme: „Wir wissen nicht genau, was in der Nacht in Ostjerusalem passiert ist. Die Polizei untersucht den Fall. Aber falls sich herausstellen sollte, dass ein arabischer Jugendlicher aus nationalistischen Motiven getötet wurde, dann wäre dies erschreckend und entsetzlich. Es gibt keinen Unterschied zwischen Blut und Blut. Mord ist Mord, Alter und Nationalität spielen keine Rolle. Es gibt keine Rechtfertigung, Vergebung oder Sühne für solch einen Mord.“

(Quelle: Botschat des Staates Israel)

 

Ein israelischer Blogger formulierte diese Verurteilung des Mordes an dem palästinensischen Jungen, dem sich zahlreiche israelische, jüdische, proisraelische und sich für mehr Verständnis des Nahen Ostens einsetzenden Blogger unterzeichnen:

An open condemnation of the murder of Mohammed Abu Khdeir
Sunday, July 06, 2014
We unequivocally condemn the horrific murder of Mohammed Abu Khdeir. It was unjustifiable under any circumstances. The killing was reprehensible and we hope that the criminals who did this sickening act are found and prosecuted to the fullest extent of the law. Israel is a country run by the rule of law. There are reports that Jews have been arrested for this crime. If a trial finds that Jews are indeed guilty of this unconscionable killing, our condemnation is redoubled. The idea that Jews could do such an act fills us with shame and horror. The people who murdered Mohammed do not represent us in any way. It is not enough to dissociate ourselves from the dreadful act; we must also ensure that crimes like this are never repeated. Just as the appalling murders of Naftali Fraenkel, Eyal Yifrach and Gilad Shaar do not in any way justify the hideous murder of Mohammed Abu Khdeir, neither does Khdeir’s murder justify the violence, terrorism, destruction and incitement we have seen over the past few days against Israelis and Jews. We hope and pray that everyone, Arab and Jew, lives in peace and security in the region.

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Es liegt in unseren Händen, das Blutvergießen zu beenden

Kommentar von Präsident Shimon Peres und dem designierten Präsidenten Reuven Rivlin, veröffentlicht in der Tageszeitung Yediot Aharonot, 07.07.2014

„Verflucht, der da sagt: Rache!“ schrieb der Dichter Hayim Nahman Bialik. Verflucht ist die vernichtende, zerstörerische Rache, die schmerzt um des Schmerzes willen und unschuldige Menschen trifft. Der nationale Kampf rechtfertigt keine Terrorakte. Terrorakte rechtfertigen keine Rache. Rache rechtfertigt keine Zerstörung, Plünderung und Verwüstung. Selbst im Angesicht von Zorn und Frust, von Gewalt und Schmerz, gibt es andere Antworten auf die Ereignisse, muss es andere Antworten geben.

Die Schreie unserer Kinder Naftali, Gilad, Eyal, Muhammad und Shelly, die nun verstummt sind, sollten keinen von uns stumm lassen. Sie schrien auf, und wir werden an ihrer statt schreien.

Im Staat Israel wird nicht zwischen Blut und Blut unterschieden. Der demokratische Staat Israel erachtet das moralische Recht auf Leben und das Recht jedes und jeder Einzelnen, anders zu sein, für heilig. Der Mord an einem Jungen oder Mädchen, ob jüdisch oder arabisch, ist inakzeptabel.

Die Spuren der Mörder werden nicht verwischt, es wird nicht zurückgehalten oder unter den Teppich gekehrt werden. Die Verbrecher, die morden und menschliches Leben auslöschen, werden gefasst und mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden.

Wir haben die Wahl: wir können uns dem destruktiven Weltbild, das die Rassisten und Extremisten vor uns errichten, fügen, oder wir können es vollständig bekämpfen; wir können uns dem wilden und brutalen Terror von Muslimen und Juden beugen – oder ihm in jeder Hinsicht ein Ende bereiten.

Wir dürfen streiten. Wir müssen sogar streiten. Jede und jeder von uns drückt den Schmerz, die Meinung und sein und ihr Weltbild auf andere Weise aus. Aber Aufwiegelung ist der falsche Weg. Kollektive Anschuldigung ist keine Lösung.

Es ist unsere Pflicht, die Bahnen der Aufwiegelung zu durchbrechen. Wir müssen erkennen, dass uns nichts bleibt, als zusammen zu leben. Das Blutvergießen wird erst enden, wenn wir alle verstehen, dass wir nicht dazu verurteilt, sondern dazu bestimmt sind, gemeinsam zu leben. Jedes Zögern und jeder Kompromiss in dieser Frage wird unsere Lage verschlechtern und könnte nicht nur für unser Zusammenleben, sondern für unsere Leben selbst desaströse Folgen haben.

Die Geschichte unseres Volkes hat uns gelehrt, dass Worte töten können. Wir wenden uns nun an jede Bürgerin und jeden Bürger und unserem Land und sagen: Haltet das Gesetz in Ehren und achtet auf Eure Worte. In diesen Tagen dürfen wir uns nicht zur Aufwiegelung verführen lassen, die uns auf den Weg des Hasses und der Feindseligkeit führt. Dies ist nicht unser Weg.

Wir sehnen uns danach, friedlich untereinander zu leben und unseren Nachbarn ein friedliches Leben zu ermöglichen. Wir müssen als Nation aufrecht und beherrscht vereint bleiben.

Diese Tage im Monat Ramadan und kurz vor der dreiwöchigen Zeit des bein ha-metzarim (Tage der Trauer über die Zerstörung des Jerusalemer Tempels, A.d.Ü.) sollten Tage der Toleranz und der Erbauung, nicht der Zerstörung sein. Wir rufen alle dazu auf, ob jüdisch oder arabisch, inne zu halten.

Es ist Zeit, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Es ist Zeit, zu bedenken, was uns vereint, und nicht was uns trennt. Es ist Zeit, an unsere Fähigkeit zum gemeinsamen Leben in diesem Land zu glauben.

Wir haben keine andere Möglichkeit und wir haben kein anderes Land. Es ist Zeit, das nächste Blutvergießen zu verhindern.

Es liegt in unseren Händen.“

(Übersetzung: Botschaft des Staates Israel)

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Weitere Quellen und Food for Thought:

* ITIC Report: Three Teenage Youths Abducted from the Gush (The situation as of June 15)

* Hintergründe zur Entführungsstrategie der Hamas

* Das Handbuch für Entführer, herausgegeben von der Hamas

* Hamas statements leading up to the kidnapping of three Israeli teenagers:
A few days before the June 12, 2014 kidnapping of three Israeli teenagers in the West Bank, senior Hamas leaders and members issued statements containing calls to harm Israelis in order to bring about the release of Palestinian prisoners. References to the Gilad Shalit deal, in which convicted terrorists were released in exchange for the kidnapped soldier, and to saving the prisoners on hunger strikes are understood by the Palestinian audience to constitute appeals for additional kidnappings. The statements also make it clear that the organization is still committed to armed resistance (the Palestinian code-word for terrorism) and the liberation of all the so-called „conquered lands“ – not just the West Bank and Gaza but all of Israel.

Additionally, statements were made that Hamas rejects the Palestinian Authority claims that the terrorist organization will abide by previous agreements made by the PA.

1. Hamas support for terrorism and calls for kidnapping/attacking Israelis
Ismail Haniyeh, Hamas‘ former Prime Minister in Gaza and Deputy Chairman of Hamas’s political bureau:
„Hamas will absolutely not renounce the weapon of resistance and will remain committed to resistance, whether it is in power or not… Our link to resistance is sacred and goes beyond any governmental….The Palestinian resistance that freed the Palestinian prisoners from Israeli jails in 2011 [in the Gilad Shalit deal] can free prisoners over and over again… We have flown the flag of unity and appeasement [with Fatah] on [the basis of] the principles of resistance and dignity.“
(al-Youm al-Sa’aba, 6 June 2014)

Hassam Badran, Hamas spokesman:
„Hamas is calling on the people of resistance in the West Bank, led by the Izz ad-Din al-Qassam Brigades [Hamas‘ terrorist faction], to fulfil their duty in order to preserve the life of the hunger-striking prisoners by harming the forces of the Israeli occupation and its settlers…. The occupation [Israel] must pay a steep price in the blood of its soldiers and settlers in order to be persuaded to resolve the issue of the hunger-striking prisoners.“ (al-Quds al-Arabi, 10 June 2014)

2. Hamas calls liberating „Palestinian“ lands through terrorism
Ismail Haniyeh, Hamas‘ former Prime Minister in Gaza and Deputy Chairman of Hamas‘ Political Bureau:
„The Palestinian people will continue the resistance until the land is freed – Jerusalem, al-Aksa and the holy places – from the Israeli occupation. Jerusalem is ours and the land is ours…. All actions of the Judaization of the land are null and void; they do not affect our legitimate rights [to the land] in any way whatsoever.“
(al-Youm al-Sa’aba, 6 June 2014)

3. Call for replacing Israel with „Palestine“
Ismail Haniyeh, Hamas‘ former Prime Minister in Gaza and Deputy Chairman of Hamas‘ Political Bureau:
„Our strategy, whether we’re in the government or not, is the liberation of the land and the formation of human character on the basis of belief and jihad… The movement will continue to educate and take action for the liberation of all of Palestine, the return of the refugees, the release of the prisoners, and the establishment of a state on all of the land of Palestine with Jerusalem as its capital…. The summer camps [of Hamas in the Gaza Strip] stress the cultivation of a generation capable of liberating the homeland and Jerusalem and returning the refugees to their homes.
(Ma’an, Amama, 7 June 2014)

4. Hamas rejects Palestinian Authority claims that it is committed to previous agreements
Bassam Na’eem, Deputy Head of Hamas‘ Political Department (in Gaza):
„Hamas is not bound by the announcement made by Prime Minister Hamdallah regarding the government’s commitment to the political program of President Abu Mazen [Mahmoud Abbas] and international agreements with Israel… What concerns us is what we agreed to, and that is a joint government without a political program… The political declarations and maneuvers [by the government] are not binding on Hamas… What [Hamdallah] announced amounts to political hypocrisy and is not binding on us.“
(al-Ayam, 5 June 2014)

Sallah al-Bardwil, Hamas spokesman:
„The declarations made by Prime Minister Hamdallah [according to which the government is committed to all international agreements signed by the PLO] are completely in contravention to the appeasement agreement and represent gross interference with political matters.“
(Ma’an, 2 June 2014)

* Statistiken, Karten, Fakten zum Raketenterror aus Gaza

* MFA-Informationen

* Informationen zur Hamas unter BASICS

* Und es gibt ein Video von Mohammed Zoabi, arabischer Israeli aus Nazareth und Verwandter der MK Zoabi, mit einer sehr nachdrücklichen Nachricht an die Entführer. Allerdings führte dieses bereits zu traurigen Konsequenzen für ihn, mit Gewalt- und Todesdrohungen.
Gleiche Drohungen erfährt auch ein weiterer junger arabischer Israeli, der für Frieden und die Freilassung der drei Jungs auf Facebook plädierte.

* Ulrich Sahm erklärt, was – neben der Befreiung der drei Jugendlichen – ein weiteres Ziel der IDF ist „Netanyahu will Infrastruktur der Hamas zerschlagen“.

*  Ganz Israel trauert um die drei ermordeten Jungen, die Armee fahndet unterdessen mit Hochdruck nach zwei Tätern. Die WELT im Interview mit einem Armeesprecher über die Suche und die hohe Zahl der Entführungen: „Wir haben gehofft, dass die Kinder noch leben“

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Musikvideos für Eyal, Gilad und Naftali

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Veröffentlicht am Juni 17, 2014, in Hamas, Israel, Israels Recht auf Selbstverteidigung, Medienverzerrung, Palästinenser, Terror gegen Israel. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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