Archiv für den Monat Mai 2012

Realitäten hinter den Headlines der „Humanitären Krise in Gaza“

zuletzt aktualisiert: 3.12.2014

 

Der Gaza-Streifen ist ein Küsten-Streifen am Mittelmeer, der sich 25 Meilen zwischen dem ägyptischen Sinai und dem südlichen Teil der israelischen Küsten-Ebene erstreckt. Seit September 2005 war der Gazastreifen nach dem vollständigen Abzug Israels unter teilweiser Souveränität der Palästinensischen Behörde, im Jahr 2006 wurde er von der Terrororganisation Hamas übernommen. Die Islamische Widerstandsbewegung Hamas ist eine extremistische, fundamentalistisch-islamische Organisation auf der Liste der EU-verzeichneten Terrororganisationen.

Man kann das „Unternehmen Hamas“ mit eigenem Immobilienboom aber auch anders beschreiben: Die Hamas-AG

Zwischen Israel und der Hamas besteht ein bewaffneter Konflikt. Seither sind tausende Raketen und Granaten auf israelisches Gebiet geschossen worden, mit ca. 5 Million israelischer Einwohner, die dadurch bedroht werden. Der Iron Dome ist zwar höchst erfolgreich in der Abwehr, aber kein Garant dafür, dass Israels Bürger nicht doch von den Raketen getroffen werden – so bleibt der tägliche Terror durch die permanente Bedrohung, die in den Medien höchst verzerrt dargestellt wird, wie dieses Video zur Berichterstattung der Raketenwelle im Juni 2012 von Reuters zeigt.
Ein Garant gegen die Raketen kann nur Frieden sein, der mit der Hamas nicht möglich ist, wie insb. unten aufgeführte weitergehende Recherchelinks aufzeigen.

Es geht in diesem Beitrag nicht um DIE Realitäten im Gaza-Streifen, sondern nur um jene, welche insbesondere im Zusammenhang mit der Vokabel-Dramatik der „vollständigen Abriegelung“, dem angeblichen „Freiluftgefängnis“ und der vermeintlichen „Humanitären Krise“ allzuoft von den Medien unterschlagen werden und dazu führen, dass von der Öffentlichkeit die ausgesprochen negativen gängigen Anschuldigungen, Ressentiments und Behauptungen gegen Israels Gaza-Politik, die sich in Meinungsumfragen niederschlagen und bei 13% Absprechen von Israels Existenzberechtigung münden, vorgebracht werden, ohne dass grundlegende Kenntnisse über die angeblich vollständige Blockade, die Militäroperationen, die humanitären Hilfslieferungen und die Repressionen und Gewalt des Hamas-Regimes nicht nur gegen Israel sondern auch gegen die eigene Bevölkerung bestehen.
Auch hagelt es im Sommer 2014 Offene Briefe, die genau diesem Ansatz einseitigster, polulistischster und faktisch falscher Art folgen.

Zu jenen Punkten nun einige Informationen.

Wer lieber Videos schaut statt zu lesen:  There Is No Israeli Siege On Gaza

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Jerusalem [jɛruʃa’lajim] القدس ירושלים

 

 

zuletzt aktualisiert: 17.05.2015

Der 28. Ijar ist nach jüdischem Kalender Jerusalem-Tag. Diese Kollektion mit zahlreichen Informationsquellen und Videos erschien 2012 anlässlich des 45. Jahrestages der Wiedervereinigung nach dem 6-Tage-Krieg, die nach gregorianischem Kalender am 5. Juni 1967 stattfand.

Zugleich jedoch berücksichtigt diese Kollektion aktuelle Konflikte und grundsätzliche Informationen über den Status von Jerusalem.

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‚Tikkun Olam‘ bzw. wie Israel die Welt repariert

zuletzt aktualisiert: 13.04.2014

Die Umfrage des Stern am 23. Mai 2012 besagt, dass 59 Prozent der Deutschen Israel inzwischen als “aggressiv” beurteilen, nur noch 36 Prozent Israel sympathisch finden, nur 21% denken, Israel achte die Menschenrechte und unverändert 13 Prozent dem Staat gar das Existenzrecht absprechen. Auch internationale Umfragen wie die jüngste von der BBC feststellt, dass Israel nicht zu den beliebtesten Ländern der Welt gehört.
Unbestritten wäre das Bild ein anderes und vor allem realistischeres, wenn sich die Öffentlichkeit und die Medien weniger auf verzerrende Konfliktberichterstattung und den Fokus darauf, was an Israel alles auszusetzen ist, auch den positiven Aspekten widmen würden, die das jüdische Volk und der jüdische Staat zur Verbesserung der Welt beitragen, was sich unter der jüdischen Maxime „Tikkun Olam“ zusammenfassen lässt.

Ein Beispiel: Israelische Ärzte behandeln in geheimen Lazaretten im Golan schwer verletzte syrische Bürgerkriegsopfer, die in ihrer Heimat dem Tode geweiht wären. Ein humanitärer Einsatz, der nicht selten Feinde zu Freunden werden lässt.

Aber was ist „Tikkun Olam“ und wie kann eine jüdische Maxime zum Charakteristikum eines Staates werden?

http://www.tba-ny.org/tikkun/

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Israel und die UNRWA

zuletzt aktualisiert: 3.2.2017

 

Diese Kollektion widmet sich der in gewissen Maßen wichtigen, aber dennoch fragwürdigen Arbeit der eigens eingerichteten UN-Hilfsorganisation für die palästinensischen Flüchtlinge, der UNRWA, und den Hintergründen, weshalb zahlreiche Experten zu dem Schluss kommen:

“Die UNRWA ist ein Teil des Problems, nicht die Lösung”.

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Israel und die Vereinten Nationen – Video-Kollektion VI

Zu dem komplizierten Verhältnis der UNO und Israel gibt es zwar zahlreiche lesbare Informationen in der zu erweiternden entsprechenden Blogkategorie, doch soll zum Thema die passende Video-Kollektion nicht fehlen. Lies den Rest dieses Beitrags

Neuwahlen in Israel

AN DIESER STELLE WIRD AUF DEN NEUEN BEITRAG „Die Wahlen zur 19. Knesset in Israel 2013“ VERWIESEN

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert: 23.12.2012

Das Datum für die vorgezogenen Neuwahlen wurde für den 22. Januar 2013 festgesetzt.
Eine erste Stellungnahme von MP Netanyahu: „(…) Angesichts der derzeitigen großen Umbrüche um uns herum, sicherheitspolitisch und wirtschaftlich, ist es meine Pflicht als Ministerpräsident, die nationalen Interessen über alles andere zu stellen, weswegen ich den Entschluss gefasst habe, dass möglichst schnelle Neuwahlen das Beste für den Staat Israel sind. (…)“

Seit 6.12.12 stehen die Wahllisten fest, wobei am 14.12.12 Lieberman zurückgetreten ist.

Allerersten Umfragen zufolge würde MP Netanyahu/ Likud vorne liegen.
Aktuelle Informationen, Umfragen, Analysen, Prognosen und Spekulationen finden sich bis zu den Wahlen in den englischsprachigen israelischen online-Medien, beispielsweise in den Wahlspecials von Haaretz und ynetnews, doch werden im Folgenden und zukünftig verschiedene interessante Kommentare aus der Debatte um die Koalition und den damit verbundenen Analysen und Spekulationen anlässlich der zuvor für September 2012 angekündigten, aber doch abgesagten und auf Januar 2013 angesetzten Wahlen vorgestellt:

Unity Government – Opportunities and dangers von Isi Leiber 8.5.12

Über den Tellerrand von Amos Regev, Israel ha-Yom, 09.05.12

Rabin loben, Mofaz kritisieren von Ari Shavit, Haaretz, 10.05.12

Israel’s New Kind of Coalition: What Netanyahu Can Do With Three-Quarters of the Knesset von Yossi Klein Halevi, ForeignAffairs, 11.5.12

Israel’s New Coalition Interview mit Isi Leibler mit ShalomTV 14.5.12

Um das Wahlysystem, die Parteien und die Akteure in der israelischen Politik aus verschiedenen Perspektiven kennen- oder verstehen zu lernen, sind in dieser Kollektion zudem grundsätzliche Hintergründe zusammengestellt.

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