Pressekodex vs. Medienberichterstattung über den Nahostkonflikt. Und Videos.

zuletzt aktualisiert: 02.05.2015

Vorneweg zur Erinnerung aus dem Pressekodex des Deutschen Presserates ( – welcher sich nicht wesentlich von der IFJ Declaration of Principles on the Conduct of Journalists unterscheidet – ) ein paar Kernpunkte, die im Kontext der Berichterstattung über den Nahost-Konflikt gern unbeachtet bleiben.

Die dem gegenüber stehende Unsorgfältigkeit wird anschließend in verschiedenen Texten erkennbar durch den Blick israelischer Journalisten auf internationale Medien, sowie der alarmierten Beobachtung von deutschen Bloggern und Journalisten. Dem kritischen Medienkonsument könnte diese Diskrepanz durchaus ebenfalls auffallen und Grund zur Sorge, wenn nicht sogar Grund zur Beschwerde beim Presserat bieten, wenn denn die Sensibilisierung geschärft würde.

 

Ziffer 2 – Sorgfalt: Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt.

Ziffer 3  –  Richtigstellung:  Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtig zu stellen.

Ziffer 9  –  Schutz der Ehre: Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.

Ziffer 13  –  Unschuldsvermutung: Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.

 

Der Schweizer Presserat widmet sich sogar dem Umgang mit Leserbriefen.

 

Soviel zum Kodex journalischer Sorgfaltspflicht. Im Folgenden Beispiele massiver Unsorgfältigkeit, Manipulation, Verzerrung:

 

* Matti Friedmann von AFP erklärt die Verzerrung und Manipulation der Fakten nach Jahren der Erfahrung die Israel-Story:

” … Journalisten zeichnen gern ein Bild der Nachrichten als einer Art Algorithmus, eines mechanischen, gar wissenschaftlichen Prozesses, bei dem Ereignisse eruiert, verarbeitet und dargestellt werden. Tatsächlich sind Nachrichten eine menschliche und unvollkommene Sache, das Ergebnis von Interaktionen zwischen Quellen, Reportern und Redakteuren, die allesamt ihre persönlichen Prägungen mitbringen und die, wie wir alle, von den Vorurteilen ihrer Freunde und Kollegen mit beeinflusst werden. Die Bewegung für einen Boykott Israels hat in den Medien beträchtliche Unterstützung, auch bei einigen meiner früheren Vorgesetzten. Reporter, NGO-Vertreter und politische Aktivisten bewegen sich im selben sozialen Milieu. Dort ist »Israelkritik« die bestimmende, »korrekte« Meinung, die auch die Berichterstattung bestimmt. …”

 

* David Horovitz von der Times of Israel im März 2012  verdeutlicht in seinem Artikel Hinter den Schlagzeilen:

“So oder so ähnlich ist es schon häufiger geschehen: Israel tötet einen Top-Terroristen, da Informationen über die Planung eines großangelegten Anschlags vorliegen und obwohl es weiß, dass die Verhinderung des Anschlags wieder massiven Raketenbeschuss auf die Dörfer und Städte in Israels Süden zur Folge haben wird.

Und die Raketen fallen, die Luftwaffe wird wieder und wieder ausgeschickt, um die Terrorzellen zu stoppen, die mehr und mehr Raketensalven abfeuern. Und die Zahl der Opfer im Gazastreifen steigt.
Auf der israelischen Seite steigt sie glücklicherweise nicht, obwohl die Terrororganisationen aus dem Gazastreifen es genau darauf anlegen, wenn sie hunderte Raketen auf Israel abfeuern. Doch Israel hat Alarmsysteme und Schutzbunker. Israel schließt die Schulen, damit die Kinder zu Hause bleiben können. Und Israel verfügt über die weltbesten Raketenabwehrsysteme.   
Die Opferzahlen erzählen also nur einen Teil der Geschichte. Doch die Zahlen – und die Begräbnisszenen aus dem Gazastreifen – werden weltweit ausgestrahlt und dienen als das Barometer der Verhältnismäßigkeit, oder eher Unverhältnismäßigkeit. Und Israel findet sich selbst auf der Anklagebank wieder, beschuldigt des unverhältnismäßigen Einsatzes von Gewalt, obwohl es nur das Leben seiner Bevölkerung  schützen will.
Wie schon so oft in der Vergangenheit muss man einen Funken intellektueller Ehrlichkeit und einen Blick hinter die Zahlen und Schlagzeilen wagen, um wirklich zu verstehen, was hinter der aktuellen Eskalation in Israel und dem Gazastreifen  steckt. (…)”

 

* Auch Tamar Sternthal von Ynet fragt im Februar 2012: Wo bleiben die journalistischen Standards?

“In den vergangenen Tagen kursierten im Netz zwei dramatische Fotos, die scheinbar das brutale Vorgehen der israelischen Armee dokumentierten. Das eine, das vor allem über Facebook verbreitet wurde, gab vor, einen israelischen Soldaten zu zeigen, der mit dem Fuß ein palästinensisches Mädchen festhält und ihm dabei eine Kalaschnikow an den Kopf hält. Es wurde als Szene eines anti-israelischen Straßentheaters in Bahrain entlarvt.
Das zweite Foto, ein Bild des AFP-Fotografen Hazem Bader, wurde nicht nur über das Internet verbreitet. Obwohl seine Authentizität nicht geklärt ist, erschien es in verschiedenen Mainstream-Medien, die erklären, sich an ethische Pressestandards zu halten. (…)”

 

* Sorgenkind Süddeutsche Zeitung: Aus dem Blog suedwatch, welcher sich vornehmlich der Süddeutschen Zeitung widmet, drei exemplarische Beiträge für die Nachlässigkeit, Unsensibilität, Ignoranz, Naivität Absicht oder Böswilligkeit:
Die SZ und der Pressekodex
, (G)Krasse DeSZinformation sowie die SZ-Tradition, antisemitische Leserbriefe zu drucken

sueddeutsche_moloch

 

Zur rechtsstehenden Karikatur vom 2. Juli 2013: Die Tageszeitung Süddeutsche (SZ) verwendete das Bild in einer Rezension zweier Bücher, die sich kritisch mit der Politik der israelischen Regierung auseinandersetzen. Die Karikatur in der Süddeutschen Zeitung zeigt eine Dame, die einem gehörnten Monster, welches an einem Tisch mit gezücktem Besteck sitzt, bewirtet. In der Bildbeschriftung heißt es, dass Deutschland seit Jahrzehnten Israel „teils umsonst“ mit Waffen beliefere. Somit wird impliziert, dass Israel Deutschland aus niederen Interessen ausnutze.
Der Presserat bestätigte in einer Mitteilung vom 11.September, dass die Karikatur ein Verstoß gegen Ziffer 12 „Diskriminierung“ des Pressekodexes darstellt. Der vom AJC initiierten Beschwerde schlossen sich die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die Initiative 27. Januar an. Der Presserat verzichtete jedoch „aufgrund der selbstkritischen Auseinandersetzung und Entschuldigung der Redaktion“ auf eine Maßnahme. (AJC)

 

* Mathias Küntzel vom 5.3.: Welches Problem hat der Spiegel mit Israel?

 

* ARO1 vom 11. März: Manipulation bei der Tagesschau

 

* Beispiel des Hamburger Abendblattes und der Tagesschau: am 31.3. wurde die Taktik verfolgt, nicht auf den globalen Kontext der Delegitimierung Israels durch die Aktion des GMJ einzugehen, sondern sich auf die vermeintlich illegale Siedlungspolitik zu konzentrieren. Die Dramaturgie der Berichte: friedliche Gedenk-Demonstrationen gegen Siedlungsbau im Rahmen des “Land-Tages” – vereinzelte Steinwürfe seitens Palästinenser – massiver Beschuss der Demonstranten durch die IDF führt zu Verletzten und Toten – verständliche Position der Palästinenser – fragwürdige Position Israels einschließlich der zu diesen Vorfällen exakt getakteten Anklage gegen Israel bezüglich angeblicher neuer Siedlungspläne. Bis heute fehlt die Nachreichung des Kontextes, sodass der Leser bis dato nicht einschätzen kann, dass es sich nicht um eine Friedensdemonstration, sondern um einen Angriff auf Israels Grenzen im Rahmen der internationalen und sehr komplexen Delegetimierungskampagne handelt.

 

* Ein ARD-Korrespondent twittert verzerrende Aussagen über Vorfälle: Soll und haben nach Torsten Teichmann

 

* WELT vom 22.7. von Ulrich Clauß “Großteil der Medien berichtet voreingenommen”

 

* Linguistik-Professorin Monika Schwarz-Friesel:  „Medien aktivieren antiisraelische Einstellungen“

 

* Am folgenden Beispiel, welches kein Einzelfall ist, zeigt sich, wie bei insbesondere die öffentlich-rechtlichen GEZ-finanzierten Nachrichtensendungen in nicht nur Nahostkriegszeiten, sondern auch zuletzt bei den Attentaten in Paris, die Täter-Opfer-Darstellung weichgespült wird, bis sie mit der Wahrheit kaum mehr was zu tun hat:

Die Berichterstattung der Tagesschau lässt häufig zu wünschen übrig. Eigentlich immer. Ob es zum Gaza-Krieg war oder zu anderen Gelegenheiten, es hörte sich an manchen Tage so an, als säße die Hamas bereits in der Chefredaktion. Das Team der Tagesschau schafft es immer, die Nachricht so zu drehen, bis sie politisch ins Konzept passt. Frei nach dem Motto, es kann kann nicht sein, was nicht sein darf. Man sagt, das erste, was im Krieg stirbt, sei Wahrheit ist. Bei der Tagesschau ist die Wahrheit schon viel früher tot.

So fällt in der aktuellen Berichterstattung aus Frankreich auf, wie präzise vermieden wird, Moslems als Täter und Juden als Opfer zu erwähnen, weil der Jude nur ein Täter und ein Moslem nur ein Opfer sein kann. So wie man es aus der Nahost-Berichterstattung kennt. Sollte es mal anders sein, wird sich schon ein Weg finden. Mir blieb gestern bei der Tagesschau um 20 Uhr die Spucke weg.

O-Ton Tagesschau: “Bei der Geiselnahme im Südosten von Paris starben gestern vier Geiseln – wohl alle durch die Schüsse des später getöteten Geiselnehmers.”

So wurde verschwiegen, dass es sich um einen koscheren Supermarkt handelte. Es wurde verschwiegen, dass es sich um ermordete Juden handelte. Es wurde verschwiegen, dass der Täter in einem Radiointerview Juden als ausdrückliches Ziel erwähnte, sein muslimischer Hintergrund findet gar keine Erwähnung. Es wurde verschwiegen, dass die Geiseln ermordet wurden, für die Tagesschau starben sie einfach. Selbst die Tat des Mörders wird relativiert. (T.Heck, achgut.com)

 

* Ein anderes Beispiel – zur Berichterstattung des ZDF-„heute journal“ über den Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem – wird von Pfarrer Gronauer im November 2014 kommentiert:

Da höre ich am Dienstag von einer Bluttat in Jerusalem. Zwei Palästinenser haben eine Synagoge gestürmt und wahllos vier betende Juden getötet. Die Täter wurden von der Polizei erschossen. Abends will ich im ZDF-„heute journal“ Genaueres erfahren. Doch der Beitrag von Nicole Diekmann lässt mich schaudern.
Ich erwarte Äußerungen des Bedauerns. Stattdessen wird mir der Vater eines Täters präsentiert. Anstatt über die Bluttat seines Sohnes entsetzt zu sein, sagt er gefasst in die Kamera: „Jeder, der sieht, was wir Palästinenser erleiden, kann verstehen, dass Menschen so reagieren.“ Als Motiv des Anschlags nennt Frau Diekmann die Verzweiflung der Palästinenser. Sie hätten damit auf den Tod eines Busfahrers reagiert. Dieser hatte zwar Suizid begangen, aber die Korrespondentin hält einen jüdischen Lynchmord für möglich.
Der ZDF-Beitrag spricht von einer verständlichen Reaktion der verzweifelten Palästinenser. Als die Israelis auf das Attentat reagierten und die Zerstörung der Täter-Häuser ankündigten, gilt das weder als verständliche Reaktion noch als Ausdruck der Verzweiflung, sondern als „Vergeltungsmaßnahme“. Ein Wort, das wir mit etwas Bösem assoziieren. Und das noch mehr, als der einzige Israeli, der interviewt wird, ein ultraorthodoxer Extremist ist, der die Araber tot sehen möchte.
Wer hat da wen umgebracht?
So stehen in dem Fernsehbeitrag die Israelis für mörderischen Hass und Vergeltung, die Palästinenser dagegen für Trauer, Gefühle, Verzweiflung. Wer bitte hat da wen umgebracht? Haben Juden in einer Moschee Muslime ermordet? Es war doch umgekehrt!
Schon lange habe ich keinen derart einseitigen israelkritischen Bericht mehr im Fernsehen gesehen. Durch die Inszenierung der Korrespondentin sind aus den Tätern Opfer geworden, aus den Opfern Täter. Eine solche Verdrehung fördert nicht den Frieden, sondern nur einseitige Ressentiments.

 

* Michael Ortmann, “Terrorexperte” auf n-tv hat bei der Berichterstattung von der Großdemo aus Paris am 11.1.15 bspw. auch festgestellt, dass “ein Jan in Deutschland eher eingestellt würde als ein Ahmed” und da so einiges noch zu tun sei, um das zu ändern. Höhepunkt seiner Analyse aber ist auf die Frage, ob Deutschland nun vermehrt auch von Terror bedroht sei, dass “Deutschland sich keinen Gefallen tue, weiter hinter Israel zu stehen und insbesondere angesichts des Siedlungsbaus seine Haltung zu Israel nicht zu überdenken.” Wenn das mal keine “israelkritische” Obsession ist, die diesen Mann antreibt, den vermeintlich illegalen Siedlungsbau als Kern allen Übels, insbesondere des islamistischen Terrors in Europa auszumachen. Der IS hat derweil angekündigt, dass die Anschläge dieser Woche in Frankreich nur das „Eröffnungsfeuer“ seien.

 

* Und dann gibt es noch die Unart, unrecherchierte Falschmeldungen zu verbreiten, mit der Korrektur nicht wenig lang zu warten, sie übersehbar klein zu halten oder der Quelle der Falschmeldung noch mehr Raum zu geben. Ein Beitrag zum Nachdenken anläßlich zweier aktuell veröffentlichter Artikels aus Deutschen Mainstream Medien: Entschuldigung, wir uns haben geirrt?

 

* International sieht es nicht anders aus: Die BBC: Umfassende Antipathie gegen Israel bzw. siehe direkt BBC watch, aber auch  CiFWatch (Guardian), CAMERA (USA) und Honest Reporting

 

* Allein pünklich vor Pessach zwei jüngste Beispiele zur Neuauflage der Ritualmordlegende durch Verbreitung von Fotos toter palästinensischer Kinder, für die Israel verantwortlich gemacht wurde: Blood Lible 2.0  und Das Baby, das zweimal starb.

 

* Bereits 2007 verfasst Dr. Joel Fishman (Jewish Political Studies Review 19) einen Aufsatz mit dem Titel
Die Große Lüge und der Medienkrieg gegen Israel: Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Realität
Die Kapitel entwickeln sich von der Definition des Problems aus historischer Perspektive über die Umkehr der Realität als Propagandamethode: Historische Wurzeln u.a. hin zur Anwendung der Umkehrung-der-Realität-Methode gegen Israel und die Juden ab den 1960-er Jahren bis heute.

 

* Der Beitrag von Ulrich Sahm Oktober 2011 zum Thema Medienberichterstattung mit dem Titel Tsunami im Orient liefert den tiefen Einblick eines deutschen Journalisten in Nahost.

 

* Dass an Israel ein anderes Mass angelegt wird als an andere und dass damit Doppelstandards herrschen, hat sich international breit durchgesetzt. Diese Doppelstandards finden sich bei den Vereinten Nationen selbst und vielen ihrer Partner. Dazu gehören (auch westliche) Regierungen, grosse Medien – die BBC ist die bestuntersuchte Anstalt zu diesem Thema –, akademische Einrichtungen, NGOs, liberale Kirchen und viele mehr. Manfrad Gerstenfeld teilt die Doppelstandards in sechs Kategorien ein, von denen sich einige überschneiden: Einseitige Stellungnahmen oder tendenziöse Medienberichterstattung, die bewusste Selbstzensur oder Auslassung essentieller Informationen für eine ausgewogenen Betrachtung, Unverhältnismässigkeit, Einmischung in interne israelische Angelegenheiten, Diskriminierende Handlungen, und am wenigsten bekannt sind Doppelstandards, die man als humanitären Rassismus bezeichnen kann. (Weiter…)

 

* Laufend mehr auch auf German Media Watch und Honestly Concerned

 

Weitere umfangreiche Kollektionen zum Thema auf diesem Blog:

* Die Krux mit den Medien und ihrer Israel-Berichterstattung

* Die Pallywood-Falle und Beispiele für die nachhaltige Dämonisierung Israels durch journalistische Verantwortungslosigkeit

* Mehr zum Thema Nahost-Medienverzerrung hier und in den einzelnen Blogbeiträgen wie Protective Edge oder Momentaufnahme Antisemitismus, wo zahlreiche Medienausfälle belegt und vor allem durch die medienkritische Bloggerszene dokumentiert und erleuchtend kommentiert ist.

 

 

* Als Ergänzung ein sehenswertes Video von Simon Plosker zur Medien-Manipulation und Dämonisierung Israels. Er spricht ausführlich darüber, wie gefälschte und fehlerhafte Medienberichte zur Dämonisierung Israels und zunehmendem Antisemitismus beitragen. (von HonestReporting Media BackSpin, 4. April 2012, 55 min.)

und das Video Is the media biased against Israel? von Honest Reporting:

Veröffentlicht am April 5, 2012, in Antisemitismus, Delegitimierung Israels, Israelkritik, Medienverzerrung, Videos zum Nahostkonflikt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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