Der Apartheid-Vorwurf gegen Israel (incl. Video-Kollektion III)

zuletzt aktualisiert: 29.09.2013

Vor den Videos und einigen erläuternden Texten sowie zahlreichen widerlegenden Beispielen zum Vorwurf der Apartheid gegenüber Israel die Definition des Begriffs:

Aus Wikipedia: Als Apartheid (…) wird eine Periode der institutionalisierten so genannten Rassentrennung in Südafrika bezeichnet. Sie begann bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, hatte ihre Hochphase von den 1940er bis zu den 1980er Jahren und endete 1994 nach einer Phase der Verständigung mit einem Regierungswechsel. Heute wird der Begriff manchmal auch als Synonym für rassistische Segregation im Allgemeinen verwendet (…)

Was das mit Israel zu tun hat? Gar nichts:

 

Michael Curtis in seinem Artikel Die Grosse Lüge: Apartheid in Israel:
„(…) Personen, Gruppen und Organisationen, die das Wort „Apartheid“ im Mund führen, appellieren an die Gefühle jener, die dieses Konzept verständlicherweise als unzumutbar empfinden; aber indem sie es tun, polarisieren sie politische Positionen und sorgen dafür, dass eine komplexe Situation allzu einfach und damit ungerecht dargestellt wird. Immerhin hat in dieser komplexen Situation eine Seite – Israel – oft vernünftige Kompromisse für den Frieden angeboten, während die andere, die Palästinenser, mit dem Rückhalt vieler der 21 arabischen und muslimischen Staaten, sich geweigert hat, wirklich in ernsthafte Verhandlungen einzutreten. Man muss zu dem Schluss kommen, dass Israels Feinde oder auch nur seine unflexiblen voreingenommenen Kritiker den Staat böswillig mit dem Begriff der Apartheid dämonisieren, in der Absicht, die internationale Gemeinschaft dahin zu  bringen, dass sie Israels Legitimität als Staat bestreitet und so ihre Bemühungen unterstützt, den Staat zu zerstören. Genauso muss man leider zu dem Schluss kommen, dass viele Menschen, auch Muslime, sich in ihrer Wahrnehmung Israels durch einen Antisemitismus leiten lassen, der noch verstärkt wird durch rhetorische und körperliche Angriffe auf jüdische Menschen und Einrichtungen. (…)

und

„(…) Im Staat Israel haben israelische Araber, die 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen, die gleichen politischen und sozialen Rechte wie jüdische Menschen; sie besitzen die volle Staatsbürgerschaft; sind Mitglieder des israelischen Parlaments, der Knesset; haben einen Sitz im Obersten Gericht; sind in den obersten diplomatischen Positionen vertreten. Es  gibt eine freie arabische Presse, und Arabisch ist neben Hebräisch offizielle Amtssprache. Es herrscht Bewegungsfreiheit und Chancengleichheit bei der Zulassung zum Studium und der Beschäftigung; es gibt keinerlei Beschränkungen für Eheschliessungen oder andere persönliche Beziehungen. Wenn Juden und Araber in unterschiedlichen Regionen im Land leben, dann nicht aufgrund einer staatlich verhängten und mit rechtlichen Mitteln durchgesetzten Trennung, sondern aus freier Wahl. Es gibt keine gesonderten Strassen, wie in Saudi Arabien, und es gibt keine gesonderten Schulen, Wohngegenden, Trinkbrunnen, Busse oder irgendeine offiziell verordnete Beschränkung. Es existiert keine Diskriminierung aufgrund von Rasse, Religion oder Geschlecht; alle Bevölkerungsgruppen haben den gleichen Rechtsschutz vor dem Gesetz. Im Gegensatz zu muslimischen Ländern gibt es in Israel keine Staatsreligion; 15 Religionen sind offiziell anerkannt. Israel, anders als das alte Süd-Afrika, ist eine ethnisch gemischte Gesellschaft.

Was das Westjordanland angeht, so werden Teile sowohl von der Palästinensischen Autonomiebehörde als auch von Israel kontrolliert, da es kein Friedensabkommen zwischen den Parteien gibt, das die Grenzen der gegenwärtig umstrittenen Gebiete festlegen würde. Massnahmen wie Strassensperren, Checkpoints und ein Zaun wurden nicht zum Zweck der Trennung oder Absonderung vorgenommen, sondern aus Gründen der Sicherheit und Selbstverteidigung. Es stimmt natürlich, dass diese Sicherheitsmassnahmen Unannehmlichkeiten und Drangsal verursachen; aber sie wurden ergriffen, um Terroranschläge zu verhindern, und nicht, um die Diskriminierung durch ein Knebelregime durchzusetzen. Als Tribut an die demokratische Verfassung Israels hat der Oberste Gerichtshof in einer Vielzahl von Fällen entschieden, dass der Staat den Verlauf des Zaunes abzuändern hat, oftmals nur in geringem Umfang, wenn es schien, dass Palästinenser durch den Zaun zu stark beeinträchtigt würden.

Die Welt kennt den Streit zwischen Israel und den Palästinensern sehr gut, besonders die komplexen Themen der Siedlungen, Flüchtlinge und Jerusalem; aber Israel der „Apartheid“ zu bezichtigen ist nicht nur falsch; auch für die Hoffnung auf eine friedliche Vereinbarung ist es wenig hilfreich, im Gegenteil: es ist kontraproduktiv (…).“

Besonders interessant sind zu den Vorwürfen die Erläuterungen zum Verhältnis von Staat und Religion in Israel aus Sicht eines arabischen und christlichen Bürgers Israels – Salim Jubran, Richter am Obersten Gerichtshofs Israels

Weitere Artikel zum Thema:

Israel und die Apartheid-Lüge (Richard J. Goldstone)

Die Apartheid-Lüge (Giulio Meotti)

Israelische „Apartheid“? – Ein verleumderischer Vorwurf (Robbie Sabel)

Ist Israel ein Apartheidstaat? (MFA)

Der Rassismus der „Israelkritik“ (TiN)

The Apartheid Myth (collection by Jock Falkson)

Deconstructing „Israeli Apartheid“ by CAMERA

Ein Flyer zur Apartheid (DIG)

MUSLIME, CHRISTEN UND DRUSEN IN ISRAEL (Sonder-NL der isr. Botschaft 04/12)

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Und hier Beispiele, wie es sie zu Hauf gibt, die den Vorwurf der Apartheid widerlegen:

* Israel is no apartheid state, insists Muslim author
Dr. Qanta Ahmed, a British-born Pakistani Muslim who today lives in New York, is a specialist in sleeping disorders, and an outspoken critic of radical Islam and the lies its perpetrates against Israel and the West.

* Gil Yaron auf  SPON beschreibt folgenden Umstand: Homosexualität ist in Palästina verpönt – wer sich outet, riskiert sein Leben. Von der Familie verstoßen, bleibt Hunderten Schwulen nur die Flucht über die Grenze nach Israel.
In Bezug auf diesen Artikel: „‚Absolute Freiheit. Das Paradies.‘ So bezeichnet ein Palästinenser Tel Aviv. Wie er zu diesem Schluß kommt? Er hat das Pech, schwul zu sein“, so Lila in ihrem Blog aus Nord-Israel.

* Dradio: Vom Beduinenzelt nach San Francisco: Ismail Khaldi war Schafhirte in Galiläa und ist heute israelischer Diplomat.

* Proud to be (Arab) Israeli

* Die israelische Araberin Elinor Joseph in der IDF: “I know I am part of the Jewish state’s army and therefore when we speak about that, I listen and learn. I got used to it and I respect it“.

* Ein arabischer Soldat aus Ost-Jerusalem: I wanted to defend the country

* Arabisch-jüdisches Hockey-Team bricht Barrieren

* Arabischer Israeli repräsentiert Israel bei den EU-Schwimm-Meisterschaften

* Beduinische Frauen arbeiten in einem Call-Center in einer Moschee:  Die größte Telekommunikations-Gruppe, Bezeq Israel Telecom, ist ein Joint Venture mit dem Ministerium für Industrie, Handel und Arbeit, mit dem das Call-Center im Inneren einer Moschee als Versuch gestartet wurde, die Arbeitslosigkeit unter arabisch-beduinischen Frauen zu bekämpfen.

* Ein muslimischer Brite bestätigt: Israel ist kein Apartheid-Staat: Muslim, Zionist and proud (Kazim Hafeez)

* Ischmael Khaldi ist Israels neuer höchster Diplomat in London. Der Aufstieg des muslimischen Beduinen ist das Ergebnis eines integrativen Hochschulsystems und einer offenen Politik – und: Ein Druze wird israelischer Botschafter in Neuseeland.

* Mehr über die israelischen Araber, die Beduinen und die  Drusen in Israel sowie im Sonder-NL der isr. Botschaft zu den Minderheiten Israels.

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Videokollektion zum Thema:

Dennis Prager Univerity: Is Israel an Apartheid State?

Michell Bard:

Maoz Israel:

Simon Deng, ein sudanesischer Flüchtling auf der The Perils of Global Intolerance Conference

Simon Deng über Israel und Apartheid in PajamasMedia:

Dr. Mordechai Kedar: Why are Israeli Arabs happy in Israel

Eine arabische Israelin zur „Israel Apartheid Week“

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Auf einen Blick:

http://israeltruthweek.wordpress.com/resources/israel-truth-posters/arab-songwriter-for-israel-apartheid-2780x349/#main

http://israeltruthweek.wordpress.com/resources/israel-truth-posters/jews-arabs-in-dead-sea-apartheid-270x349/#main

http://israeltruthweek.wordpress.com/resources/israel-truth-posters/ethiopian-airlift-apartheid-270x349/#main

http://israeltruthweek.wordpress.com/resources/israel-truth-posters/frmr-deputy-speaker-knesset-apartheid-270x349/#main

http://israeltruthweek.wordpress.com/resources/israel-truth-posters/arab-judge-apartheid-270x349-2/#main

http://israeltruthweek.wordpress.com/resources/israel-truth-posters/druze-israeli-ambassador-apartheid-270x349/#main

http://israeltruthweek.wordpress.com/resources/israel-truth-posters/arab-soccer-star-on-israel-team-apartheid-270x349/#main

http://israeltruthweek.wordpress.com/resources/israel-truth-posters/arab-miss-israel-apartheid-270x349/#main

Veröffentlicht am Februar 25, 2012, in Antisemitismus, Apartheidlüge, Delegitimierung Israels, Demokratie, Israel, Israelkritik, Palästinenser, Völkerrecht, Videos zum Nahostkonflikt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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