Zum israelisch-palästinensischen Wasserkonflikt

zuletzt aktualisiert: 22.11.2016

Der Konflikt im Nahen Osten um Süßwasser aus Quellen, Aquiferen und Flüssen sowie gewonnen durch Technologien wie Entsalzung und Wiederaufbereitung ist eines der Hauptprobleme zwischen Israel und den Palästinensern (neben dem Status Jerusalems, den Flüchtlingen, den Grenzen und den Siedlungen ), welches allerdings durch Einhaltung der bisherigen Abkommen, Verhandlungen und Kooperation zum großen Teil gelöst werden könnte.

Gleichzeitig ist dieses Thema auch eines der am meisten mit falschen Anschuldigungen gegenüber Israel belastete.

Aktuellste Beispiele:

„Israel vergiftet die Brunnen der Palästinenser“ darf Mahmoud Abbas, gefolgt von standing ovations, vor der UNO behaupten, unterdessen unbeachtet die Mitteilung am Folgetag, in der zugibt, dies sei nicht wahr.
„Israel verweigert den Palästinensern Wasser“ – eine Behauptung, die als Kampagne von den Palästinenern seit einiger Zeit ihre Früchte trägt ( – siehe die vor einiger Zeit entbrannte Debatte nach dem falschen Zahlenvergleich zum israelisch-palästinensischen Wasserverbrauch beim Israelbesuch des EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz, oder bei zahlreichen anderen Variationen der Wasser-Lüge – ), hat es jüngst erst ins BR Hörprogramm am 28.7., dann am Abend des 14.8.2016 in die ARD-Hauptnachrichten Deutschlands geschafft, basierend auf Misskontextualität und Einseitigkeit, wie Ulrich Sahm erläutert.
Mehr dazu weiter unten in dieser Kollektion.

Angesichts der aktuellen einseitigen und tendenziösen Beiträge zum Thema in den Medien, lohnt ein eingehender Blick auf Zahlen, Fakten, Hintergründe und vor allem auch der Verantwortlichkeiten, nicht zuletzt auch der Palästinenser, wie in diesem jpost-Artikel, in dem der Sprecher der Israel Water Authorithy ausführlich zu Wort kommt.

Kenntnis der folgenden Studie des BESA Centers und der weiterhin aufgeführten Informationen könnte durchaus davor schützen, in die Propagandafalle der Palästinenser zu tappen.
Stattdessen könnte die gesamte Region unvorstellbaren Nutzen davon tragen, würden die Feinde Israels ihren Hass eintauschen gegen all die Vorzüge für ihre Bevölkerung, ihre Wirtschaft und den Frieden, würden sie mit Israel kooperieren, wie es zahlreiche Entwicklungsländer mit israelischen Stellen wie MASHAV bereits tun.

Diese Kollektion stellt Studien und Hintergründe sowie Artikel zusammen, die deutlich machen, dass viele der Anschuldigungen gegen Israel haltlos sind.

THE BEGIN-SADAT CENTER FOR STRATEGIC STUDIES
BAR-ILAN UNIVERSITY
Mideast Security and Policy Studies No. 94

Der israelisch-palästinensische Wasserkonflikt: Eine israelische Perspektive

von Professor Haim Gvirtzman

Der Autor ist Professor für Hydrologie am Institut für Geowissenschaften, Hebrew University of Jerusalem, und ein Mitglied der Water Authority Council.

Gegen den Staat Israel werden massive Vorwürfe wegen des Streits über Wasser mit den Palästinensern erhoben.
Die Palästinenser beanspruchen politisch und rechtlich das Grundwasser-Reservoir des Bergaquifers, einschließlich der drei inneren – des westlichen, östlichen und nördlichen – Becken. Sie behaupten auch, rechtmäßigen Zugang zu den Küstenaquifer-Gewässern des Gazastreifens und zum Jordan zu haben. (…)

Darüber hinaus beklagen die Palästinenser, dass sie durch die israelische Besatzung Wassermangel in ihren Städten und Dörfern zu leiden haben und berufen sich auf das internationale Recht zur Unterstützung ihrer Forderungen.

Diese Studie hat zum Ziel, die palästinensischen Vorwürfe gegen Israel durch die Heranziehung detaillierter Informationen und Daten über die Wasserversorgung von Israelis und Palästinensern zu untersuchen. Diese Daten, die zuvor wegen politischer Empfindlichkeiten klassifiziert waren, wurden kürzlich von der israelischen Wasserbehörde zum ersten Mal nach der Unterzeichnung des israelisch-palästinensischen Interimsabkommen (Oslo II) vor über 15 Jahren zur Veröffentlichung freigegeben.

In dieser Studie werden die neuen Karten, Tabellen und Grafiken präsentiert. Die Daten zeigen, dass die meisten Argumente der Palästinenser keine Grundlage haben. Darüber hinaus, im Gegensatz zu den meisten dieser Argumente, hat Israel alle seine Verpflichtungen gemäß den unterzeichneten Wasser-Vereinbarungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) erfüllt.

In der Tat könnte das Problem der Wasserknappheit als Quelle von Kontroversen und Spannungen zu einer von Verständigung und Zusammenarbeit verwandelt werden, wenn beide Seiten bereit wären, die Planung zukünftiger Wasserversorgungsanlagen gemeinsam zu gestalten. Israelisch-palästinensische Zusammenarbeit auf akademischer Forschung basierend ist ein guter Ausgangspunkt. Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und fortschrittlichen Technologien können die Wasserknappheit lösen.

Diese Studie liefert mit konkreten Plänen einen Beitrag zur effizienten Bewältigung der Wasserknappheit auf beiden Seiten.

 

Die vollständige Studie ins Deutsche übersetzt:
BeSaCenter_ Studie Wasser im isr.pal.Konflikt_Januar 2012.ed

Zur Originalversion der Studie in englischer Sprache:
http://besacenter.org/wp-content/uploads/2012/01/MSPS94.pdf

 

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Fakten zur Wasserversorgung im Westjordanland

18. November 2016

 

  • Gestern und heute: Wasserversorgung im Westjordanland

Die Wasserversorgung im Westjordanland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert, weil die noch aus der britischen Mandatszeit stammende Infrastruktur auf israelische Initiative hin modernisiert wurde. So war die Versorgung mit Wasser in den heutigen palästinensischen Gebieten des Westjordanlandes damals deutlich schlechter.

Im Jahr 1967, kurz nach dem 6-Tage-Krieg und der Kontrolle über das Westjordanland als Folge der andauernden Bedrohung Israels durch seine arabischen Nachbarstaaten, hatten im Westjordanland nur zehn Prozent der Haushalte Zugang zu fließendem Wasser. Es standen der  – damals noch deutlich kleineren – palästinensischen Bevölkerung deutlich weniger Wasser zur Verfügung als heute. Palästinenser verbrauchten im Schnitt pro Kopf 93 m³/c/y (Kubikmeter/pro Person/pro Tag), die Israelis mit 508 m³/c/y deutlich mehr.[1] 

Seitdem diese Zahlen ermittelt wurden, hat sich technologisch viel verändert[2]: Die israelische Landwirtschaft arbeitet immer wassereffizienter, so beispielsweise mit der in Israel entwickelten und nach Afrika exportierten Tröpfchenbewässerung[3] oder der Verwendung von Grauwasser[4].

Zudem ist Israel inzwischen weltweit führend in der Aufbereitung und Gewinnung von Trinkwasser – die Ressource ist also nicht mehr so knapp wie früher.

Drei Hauptquellen für natürliches Frischwasser gibt es in Israel: Der See Genezareth stellt ca. 20 Prozent des Wasserkonsums bereit, die Grundwasserschichten an der Küste sowie in den Bergen jeweils weitere 20 Prozent. Im Westjordanland ist die einzige Hauptquelle das Grundwasser unter den Bergen[5].

Der heutige Wasserverbrauch der palästinensischen wie auch israelischen Bevölkerung des Westjordanlands kann auf unterschiedliche Arten ermittelt werden: entweder anhand des gesamten Wasserverbrauchs pro Einwohner oder anhand der Wassernutzung pro Einwohner unter Ausschluss des Verbrauchs für landwirtschaftliche Aktivitäten. In diesem Text finden Sie beide Angaben.

Die aktuellsten Zahlen zum Verbrauch von Grundwasser pro Einwohner (einschließlich der Verbrauchsmenge durch die Landwirtschaft) stammen aus dem Jahr 2015. Laut der israelischen Wasserbehörde[6] verbrauchten Palästinenser im Westjordanland 124 m³/c/. Die israelischen Bürger verbrauchten 143 m³/c/y.

Rechnet man die m³/c/y in Liter um, bedeutet das: Die von der Weltgesundheitsorganisation eingeforderten 50 – 100 Liter pro Person/pro Tag sind somit in dreifacher Menge zugänglich.

Unter Anwendung der alternativen Zählweise wird nur der Wasserverbrauch der Haushalte unter Ausschluss der landwirtschaftlichen Tätigkeiten gemessen. Diese Zahlen stammen aus dem Jahr 2006. Bei den Palästinensern betrug der Wasserverbrauch damals 58 m³/c/y pro Kopf und bei den Israelis 84 m³/c/y pro Einwohner.[7] Der Unterschied im Wasserverbauch zwischen Israelis und Palestinsern kann als Ausdruck für unterschiedlichen Lebensstandard interpretiert werden, zumal es solche Unterschiede auch innerhalb Israels gibt: So lag im Jahr 2006 der Wasserverbauch in der Metropole Tel Aviv mit 115 m3/c/y deutlich höher als in Jerusalem, dort waren es 65 m3/c/y.

Laut Schätzungen liegt der de facto Wasserverbrauch der Palästinenser jedoch deutlich höher, wenn die zahlreichen unbefugten Brunnen und Leitungen hinzugezählt werden.[8]

 

  • Rechtliche Grundlagen der Wasserversorgung

Hier geht es um die rechtlichen Rahmenbedingungen der Wasserversorgung. Dieser Abschnitt zeigt, dass Israel seine Verpflichtungen erfüllt und sogar darüber hinaus weitere Unterstützung leistet.

Die Kooperation bei der Wasserversorgung zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und Israel wurde im Zuge des Oslo-Friedensprozesses bilateral im Rahmen des Interimsabkommens festlegt. Artikel 40 des Abkommens[9] sieht unter anderem vor, dass ein nachhaltiger Umgang mit den gegebenen Wasserressourcen erfolgt. Dies schließt eine den gegebenen hydrologischen und klimatischen Umständen angepasste Nutzung des Grundwassers ein, die Wiederverwertung von Abwasser durch Klärung, die Erschließung von neuen Wasserquellen durch Entsalzung und Bohrung an Grundwasserquellen und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Außerdem sieht das Abkommen vor, dass der steigende Wasserverbrauch der Palästinenser mit Lieferungen aus Israel gedeckt wird.

Zuständig für die Umsetzung ist das Joint Water Comittee (JWC), das aus einer gleichberechtigten Anzahl von Experten aus der Palästinensischen Autonomiebehörde sowie aus Israel zusammengesetzt ist.[10]

Israel liefert zudem laut aktuellen Angaben der Wasserbehörde deutlich mehr Wasser an die Palästinenser, als es im Abkommen festgelegt ist, nämlich pro Jahr 64 Millionen Kubikmeter anstelle der vereinbarten 31 Millionen Kubikmeter.

 

  • Versäumnisse der Palästinensischen Autonomiebehörde

Versäumnisse und Fehlverhalten auf der palästinensischen Seite tragen maßgeblich dazu bei, dass die Vereinbarungen von Oslo teilweise lokal nicht umgesetzt werden können. Seit dem Jahr 2010 tagt das Joint Water Comitee nicht mehr[11], die palästinensischen Vertreter verweigern seitdem jegliche Stellungnahme.

Obwohl in den Oslo-Verträgen ein nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser vorgeschrieben ist, hat die Palästinensische Autonomiebehörde bis heute weder Entsalzungs- noch Kläranlagen gebaut. Dies führt einerseits zu Umweltverschmutzung, da das Abwasser der palästinensischen Ortschaften in Flüsse fließt und Umwelt wie Grundwasser verschmutzt. Nach Berechnungen von Prof. Dr. Haim Gvirtzman, Professor für Hydrologie am Institut für Geowissenschaften der Hebrew University, könnten Kläranlagen die den Palästinensern zur Verfügung stehende Wassermenge um 30% erhöhen.[12]

Ein weiteres Problem ist beschädigte Infrastruktur. Laut übereinstimmenden Schätzungen geht aufgrund von Lecks im Rohrleitungssystem bis zu einem Drittel der von Israel gelieferten Wassermenge verloren.

Diebstahl von Wasser ist zudem häufig und führt auch immer wieder zu innerpalästinensischen Konflikten. So etwa in der Region um Hebron: Laut der für die Umsetzung der israelischen Regierungspolitik in der Westbank zuständigen Behörde „Coordination of Government Activities in the Territories“ (COGAT)[13] werden dort lokal täglich 60.000 m³ Wasser gebohrt, davon gehen nach COGAT-Angaben rund 20.000 m³ durch Diebstahl verloren. Hinzu kommen zahlreiche illegale Brunnen, die sich problematisch auf den Grundwasserspiegel auswirken und nachhaltige Wasserversorgung gefährden.[14]

Andererseits werden andere Stellen, die für Ausschöpfungen vorgesehen sind, nicht genutzt. Insgesamt sind 40 Stellen im Westjordanland laut Interimsabkommen von Oslo für die Ausschöpfung freigestellt, die jedoch mehrheitlich nicht genutzt werden.[15] Trotz angebotener finanzieller Unterstützung von Seiten der internationalen Gemeinschaft verweigert die Palästinensische Autonomiebehörde hier bisher den Fortschritt.

Im November 2016 wandte sich der COGAT-Direktor Maj.-Gen. Yoav Mordechai in einem Schreiben[16] an den UN-Koordinator für Humanitäre Hilfe im Westjordanland, den palästinensischen Leiter der UNRWA den Leiter des Roten Kreuzes, den Leiter von USAID und zahlreiche Botschafter in Israel, in welchem er vor einer bedrohlichen Wasserkrise für die Palästinenser warnt. Er bittet die internationale Gemeinschaft um Hilfe bei den Bemühungen, die Palästinenser zu einem gemeinsamen Wassermanagement zur Lösung der Probleme zu bringen.

 

  • Projekte und Pläne 

Auch wenn die Joint Water Conference (JWC) seit 2010 nicht tagt, wartet und erweitert Israel die Infrastruktur im Westjordanland. Durch den neu gebohrten Brunnen „Ariel 1“[17] gelangen täglich zusätzliche 4500 Kubikmeter Wasser ins Westjordanland. Die für die Umsetzung der israelischen Regierungspolitik zuständige Behörde COGAT hat weiteren Projekten zugestimmt. Unter anderen werden folgende Projekte zur Verbesserung der Wasserversorgung der Hebron- und Yatta-Region beitragen:

Eine regionale Leitung von Deir Sha´ar soll gebaut werden um den Grundwassergruben um Hebron mehr Wasser zuzufügen. Eine Leitung von Deir Sha´ar zum Knotenpunkt im Tokoah Village soll die Bedürfnisse von Hordion und Tekoa bedienen. Und die Yatir-Maon Wasserleitung soll den Bedarf in der Yatta-Region decken.

Es handelt sich hierbei um Ausbauprojekte der Firma Mekorot[18], eines der größten und ältesten nationalen Trinkwasserwasserversorgungsunternehmen in Israel. Speziell die Tekoa-Leitung soll das Wasservolumen erhöhen, welches in palästinensische Ortschaften, inb. in das Gebiet südlich von Betlehem und Hebron geleitet wird.

 

  • Wasser für Frieden

Die Wasserversorgung wird in öffentlichen Debatten oft als eines der zentralen Konfliktthemen dargestellt. Doch eine Zusammenarbeit in der gesamten Region und Israels Know-How bieten beiden Seiten große Chancen für Verständigung, Wohlstand und nicht zuletzt für Frieden. Mehr dazu in diesem umfangreichen Artikel von Seth M. Siegel[19] in der New York Times.

Israel wie auch die Palästinenser befinden sich in einer Region, die grundsätzlich durch Wasserknappheit geprägt ist. Dies kann durch nachhaltigen Umgang und dem Einsatz von moderner Technologie überwunden werden. Israel hat in diesem Zusammenhang viele Erfahrungen gesammelt und Innovationen entwickelt[20].

Als herausragende Plattform für den Austausch in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation im Wassersektor gilt daher auch die WATEC[21] in Israel. Die Internationale Wasser- und Umwelttechnologiemesse WATEC versammelt Hunderte von Fachleuten aus den ‚grünen’ Industriezweigen im In- und Ausland.

Gemeinsame Projekte fördern grenzübergreifende Kooperationen, beispielsweise das SMART-Projekt[22]. Hier arbeiten Partner aus Deutschland, Israel, Jordanien und Palästina zusammen. Ziel des SMART-Projektes ist es, ein Konzept für ein integriertes Wasserressourcen-Management (IWRM) im Einzugsgebiet des Unteren Jordan Tals zu entwickeln um die dort zur Verfügung stehende Menge an Wasser signifikant zu erhöhen.

Laut Schätzungen könnten im Westjordanland mindestens 10 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich eingespart werden, wenn die Wasserleitungen instand gesetzt würden. Durch nachhaltige Bewässerungstechniken könnten weitere 15 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich eingespart werden und zusätzliche 30 Millionen Kubikmeter könnten durch Abwasserklärung erhalten bleiben.[23]

 

Stand: November 2016
Herausgegeben von: Botschaft des Staates Israel
www.israel.de

[1]   Gvirtzman, Haim: Der israelisch-palästinensische Wasserkonflikt: Eine israelische Perspektive. Mideast Security and Policy Studies No. 94, Ramat Gan 2012. http://besacenter.org/wp-content/uploads/2012/01/MSPS94.pdf

[2] https://www.youtube.com/watch?v=twtTe6J3lT4

[3] http://embassies.gov.il/MFA/InnovativeIsrael/Agriculture/Pages/Netafim-sugar-cane-irrigation-project-in-Ethiopia-17-Mar-2016.aspx

[4] https://www.health.gov.il/English/Topics/EnviroHealth/Reclaimed_Water/Pages/gray_water.aspx

[5] http://www.knesset.gov.il/mmm/data/pdf/me02767.pdf

[6] http://www.water.gov.il/Hebrew/Pages/Water-Authority-Info.aspx

[7] ebd.

[8] ebd.

[9] http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Peace/iaannex3.html#app-40

[10] Israeli-Palestinian Interim agreement on the West bank and the Gaza-Strip: Annex III, 1995. Jewish virtual library: http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Peace/iaannex3.html#app-40 (Stand 16.09.2016).

[11] http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Israel-blames-Palestinians-for-West-Bank-water-shortage-457814

[12] Gvirtzman, Haim Ramat Gan 2012.

[13] http://www.cogat.idf.il/894-en/Matpash.aspx

[14] http://www.cogat.idf.il/Sip_Storage/FILES/7/3667.pdf

[15] Gvirtzman, Haim: The Truth behind the Palestinian Water Labels. BESA Center Perspectives Paper No. 238 2014. http://besacenter.org/perspectives-papers/truth-behind-palestinian-water-libels/ (Stand 16.09.2016).

[16] http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4876000,00.html

[17] http://www.jpost.com/Business-and-Innovation/Environment/Water-scarce-West-Bank-to-receive-short-term-boost-in-supply-464092

[18] http://www.mekorot.co.il/Eng/newsite/Pages/default.aspx

[19] http://www.nytimes.com/2014/02/17/opinion/israeli-water-mideast-peace.html?_r=2

[20] https://www.welt.de/wissenschaft/article145475040/Wie-Israel-zum-Land-des-Wasserwunders-wurde.html

[21] http://watec-israel.com/

[22] http://www.bmbf.wasserressourcen-management.de/de/109.php

[23] Gvirtzman, Haim Ramat Gan 2012.

 

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Offizielle Informationen zum Thema Wasser im Nahostkonflikt:

„Aus aktuellem Anlass: Zur Wasserfrage im Nahostkonflikt“ (Israelische Botschaft, 13.02.2014)

MAIN FACTS: The Water Issue Between Israel and the Palestinians (Presentation by the Israel Water Authority 02/2012)
bzw. direkt:  http://www.water.gov.il/Hebrew/about-reshut-hamaim/The-Authority/FilesWatermanagement/Presentation-The_Water_Issue_Between_Israel_and_the_Palestinians.pdf

The Natural Water Resources between the Mediterranean Sea and the Jordan River (Presentation by the Israel Water Authority 2012)
bzw. direkt: http://www.water.gov.il/Hebrew/about-reshut-hamaim/The-Authority/FilesWatermanagement/water-report-MEDITERRANEAN-SEA-AND-THE-JORDAN.pdf

und zahlreiche weitere Informationen von The Israeli Water Authority

Israeli-Palestinian Cooperation on Water Issues – Presented to the Internal Affairs and Environment Committee by the Knesset Research Center

The Israeli-Palestinian Interim Agreement ( -> Annex I, Artikel 40: Wasser und Abwasser)

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Zur Causa „Wasserproblem der ARD“ im August 2016

In skandalöser Weise hat die Wasserlüge es mit einer Reportage von Markus Rosch erst ins BR Hörprogramm am 28.7., dann am Abend des 14.8.2016 in die ARD-Hauptnachrichten Deutschlands geschafft, basierend auf Misskontextualität und Einseitigkeit, wie Ulrich Sahm erläutert.

Zwar antwortete am 15.8. das BR/ARD-Studio in Tel Aviv in einer Stellungnahme auf die Vorwürfe, doch ein israelischer Blog und ein deutscher Blog widerlegen die genannten Rechtfertigungsgründe und 2 MdBs beklagen die Tendenziösität. Insbesondere MdB Engelmeier nimmt ausführlich und anklagend Stellung.
Am 16.8. reagierte Ulrich Sahm dann mit weiteren Belegen, dass der ARD-Beitrag vorne und hinten voller Ungereimtheiten und Einseitigkeiten ist.
Die BILD-Zeitung trat daraufhin in die Diskussion ein, indem sie tat, was die ARD unterliess – sie recherchierte die israelische Position und Fakten, nachzulesen unter: Was die ARD uns verschwiegen hat.

Immer mehr Medien greifen auf, dass die ARD zurecht der Unprofessionalität, Einseitigkeit und somit Tendenziösität kritisiert wird, sogar der Presserat wurde eingeschaltet.

Die ARD kündigte an, einen überarbeiteten Bericht anzufertigen – bleibt die Sorge, dass sie sich bemühen werden, ihren Bericht mit weiteren einseitigen Darstellungen, statt mit Faktenrecherchen zu verteidigen, da sie sich als Opfer einer Kritik-Lobby betrachten. Dass die ARD-Zuschauer allerdings ein Recht haben, für ihre GEZ-Gebühren guten und nicht antiisraelisch motivierten Journalismus zu erhalten, dass die Mehrheitsmeinung über Israel so längst entsprechend verzerrend und kaum widerruflich manipuliert wurde, kurz: dass die jahrhunderte alte und immer wieder neuaufgelegte, antisemitische Wasserlüge und „Israel ist an allem Schuld“-Schlussfolgerung nun in den Köpfen der Öffentlichkeit zementiert ist, lässt sich kaum rückgängig machen, sofern dies überhaupt im Interesse der ARD liegen sollte, gleich wie die erneute „Recherche“, Schuldzuweisung und Zahlenjongliererei der ARD ausfallen wird.

Hinzu kommt, wie Sahm schreibt, dass Wasser selbst in der Wüste nur eine Geldfrage ist:
„Heutzutage kann man beliebig viel Trinkwasser aus Meerwasser gewinnen oder Brauchwasser klären, um es in der Landwirtschaft für Bewässerung zu nutzen.
Die Palästinenser sagen, dass der meiste Regen im Heiligen Land in den Bergen des Westjordanlandes falle. Deshalb gehöre ihnen das Wasser. Doch der Regen versickert, fließt unterirdisch weiter und entspringt als Quellwasser am Fuße dieser Berge in Israel. Das ist Diebstahl! – schreien die Palästinenser. Geografie kann gemein sein.

Das statistische Lieblingsspielzeug in diesem Streit ist der „Pro-Kopf-Verbrauch“.

Damit kann das vergnüglichste Zahlenratespiel beginnen. Man stützt sich auf die offiziellen Wasserbehörden in Israel und Ramallah oder auf „Autoritäten“ wie den EU-Parlamentsvorsitzenden Martin Schulz. Der behauptete vor der Knesset, dass Palästinenser nur 17 Liter Wasser zur Verfügung hätten. Dabei zitierte er einen palästinensischen Jugendlichen. Man darf vermuten, dass der auf Englisch statt 17 wohl eher 70 gesagt hat. Seventeen und Seventy klingen identisch. Das nennt man „stille Post“.

70 Liter laut palästinensischer Behörde sind kein Widerspruch zu den 100 Litern laut israelischen Quellen. Denn wenn die Israelis rund 100 Liter pro Kopf liefern, ziehen die Palästinenser 30% Verluste wegen maroder Rohre und Wasserdiebstahl ab. Beim Endkonsumenten kommen tatsächlich nur 70 Liter an.

Zur Berechnung des Wasserverbrauchs benötigt man zwei Zahlen: die Bevölkerungsgröße und die Wassermenge.

Bei der Bevölkerungszahl klaffen die Angaben weit auseinander. Das Palestinian Central Bureau of Statistics (PCBS) verzeichnet mehr als 2,4 Millionen Palästinenser in der Westbank, während die American-Israel Demographic Research Group (AIDRG) nur auf 1,4 Millionen kommt.

Das PCBS zählt 250.000 Palästinenser in Ostjerusalem und 150.000 Palästinenser mit, die durch Heirat und Familien- Zusammenführung nach Israel ausgewandert sind. Laut AIDRG sind diese 400.000 an die israelische Wasserversorgung angeschlossen. Darüber hinaus hat das PCBS 400.000 im Ausland lebende Palästinenser mitgezählt. Die AIDRG berücksichtigt diese Gruppe nicht, da sie kein Wasser in den palästinensischen Gebieten verbraucht. Die restliche Differenz von 200.000 Personen ergibt sich aus dem theoretischen Bevölkerungszuwachs und den tatsächlich vom Gesundheitsministerium registrierten Geburten. Die Palästinenser berichten auch von Zehntausenden Einwanderern seit 1990. Die Grenzen werden jedoch von den Israelis kontrolliert und da wurden im gleichen Zeitraum mehr Ausreisende als Einreisende registriert.

Gemäß palästinensischen wie israelischen Angaben gibt es zudem in der Gegend von Jericho und im Norden des Westjordanlandes etwa 250 „illegale“ Brunnen. Allein deswegen ist es unmöglich, die tatsächlich zur Verfügung stehende Gesamtmenge des Wassers zu messen. Wenn nun auch noch die Angaben über die Bevölkerungszahl zwischen 1,4 Millionen und 2,4 Millionen schwanken, ist jede Behauptung über pro-Kopf Verbrauch unsinnig.

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Hintergründe, Artikel und Blogposts zum Thema Wasser  im Nahostkonflikt und den damit verbundenen Verzerrungen (chronologisch)

Empörung über Beitrag zur Wasserknappheit in Palästinenser-Städten: Was die ARD uns verschwiegen hat“ (BILD, 16.8.16)

Stellungnahme MdB Michaela Engelmeier zum ARD-Bericht und seiner Einseitigkeit (17.8.16)

„Israel dreht einfach die Leitungen zu“: Die ARD erfindet eine Wasserknappheit (mena, 16.8.16)

Wassernot in der ARD-Tagesschau-Redaktion (U. Sahm, 15.8.16)

Israel, die Palästinenser und das Wasser  (Alex Feuerherdt, 18.4.15)

The Myth of the Thirsty Palestinian (The Tower, April 2014)

Overview of Israeli-Palestinian Water Issues (JVL, 2014)

The truth behind the Palestinian water libels (BESA 2014)

Martin Schulz in der Knesset: Ging die Israel-Schelte zu weit? Der Wasser-Fakten-Check von N-TV (13.2.14)

Gil Yaron: Wasser – weder still noch tief (13.2.14)

Der Wasserkrieg in Nahost (Ulrich Sahm auf Audiatur online, 26.6.12)

Water: Facts about Israeli and Palestinian use (TIP 2012)

Auch INN beobachtet das Thema mit zahlreichen Beiträgen:

Israel verdoppelt Wasserlieferungen für Gaza (inn)

Öffentliche Wasserschlacht (inn)

Wasserstreit im Nahen Osten (inn)

Israel verdoppelt Wasserlieferung an Jordanien (inn)

Wasser ist Leben (inn)

„60.000 Siedler leiden unter Wassermangel“ (inn)

 

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Diese sieben Fakten müssten in jeder Debatte über die Wasserversorgung der Palästinenser berücksichtigt werden.

Aus dem BILD-Artikel Empörung über Beitrag zur Wasserknappheit in Palästinenser-Städten: Was die ARD uns verschwiegen hat 

► 1. 1995 wurde das Interimsabkommen zwischen Israel und den Palästinensern geschlossen, auf dem die gemeinsame Wasserpolitik beruht. Demnach stehen den Palästinensern 196 Millionen Kubikmeter Frischwasser pro Jahr aus dem geteilten Grundwasser-Reservoir, dem Bergaquifer, zu, hinzukommen 64 Millionen Kubikmeter aus Israel. Laut Abkommen wurden 40 Stellen in den Bergen um Hebron festgelegt, an denen in das Grundwasser gebohrt werden darf.

Doch laut der Studie von Gvirtzmann haben die Palästinenser in den vergangenen 20 Jahren erst ein Drittel dieser Stellen angezapft, obwohl ihnen sogar internationale Fördergelder dafür zustehen. Stattdessen haben sie in dem Teil des Reservoirs gebohrt, der das Grundwasser für Israel liefert. Würden sie stattdessen in dem ihnen zugeteilten östlichen Teil die 40 abgemachten Stellen anbohren, könnte ihnen das weitere 50 Millionen Kubikmeter Wasser bringen.

► 2. Die palästinensischen Behörden reparieren die löchrigen Wasserleitungen nicht. Bis zu 33 Prozent der Wasserversorgung würden so verloren gehen. (Verlust in Israel: 10 Prozent). Würden sie nur die Hauptleitungen reparieren, könnte ihnen das schon 10 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr mehr einbringen.

► 3. Trotz Verpflichtung im Osloer Abkommen (und zugesicherten Hilfsgeldern) bauen die Palästinenser keine Kläranlagen. Abwasser fließt direkt in kleine Flüsse, verschmutzt die Umwelt und das Grundwasser. Erst in den vergangenen Jahren konnte Israel die Palästinenser zu ersten Schritten bewegen. Würden sie allein ihr städtisches Abwasser klären, brächte ihnen das weitere 30 Millionen Kubikmeter pro Jahr ein, die sie für den Ausbau ihrer Landwirtschaft nutzen könnten.

► 4. Die Palästinenser weigern sich jedoch bisher, ihre Felder mit geklärtem Wasser zu beackern. Das Angebot Israels, recyceltes Wasser für die Landwirtschaft zu liefern, lehnten die Palästinensische Behörden aus politischen Gründen ab. Stattdessen wird Frischwasser verwendet, wodurch weniger Wasser für die Haushalte zur Verfügung steht.

► 5. Durch zeitgemäße landwirtschaftliche Bewässerungsmethoden könnten palästinensische Bauern um die Hälfte weniger Wasser verbrauchen. Viele Bauern würden ihre Felder fluten, statt Tröpfchentechnik zu verwenden. Mit Tröpfchentechnik würden sie 10 Millionen Kubikmeter sparen. Nichtsdestotrotz ist die palästinensische Landwirtschaft sowohl qualitativ als auch quantitativ so hochwertig wie nie zuvor, so die Wasserbehörde.

► 6. Die historische Einordnung der Wasserversorgung ist in dieser Region wichtig zum Verständnis der Dimensionen: Die Westbank ist seit Jahrhunderten besetzt, erst von den Osmanen, dann von den Briten und seit dem Sechs-Tage-Krieg von Israel.

Aber erst unter der israelischen Besatzung – die laut den Befragten im ARD-Beitrag an allem Schuld sei – wurden fast alle Haushalte an die Wasserversorgung angeschlossen: Allein in den ersten fünf Jahren der Besatzung erhöhte sich die Wasserversorgung um 50 Prozent, schreibt Gvirtzmann. Laut der Wasserbehörde waren 1967 nur zehn Prozent der palästinensischen Haushalte an die Wasserversorgung angeschlossen. Bis 2010 waren es 96 Prozent. Ein extrem hoher Wert in der Region.

► 7. Der Staat Israel ist aus der Knappheit heraus zu einer Supermacht in puncto Technologien für Wasseraufbereitung, Wasserversorgung geworden. „In der Konsequenz genießen die Palästinenser vergleichsweise einen Garten Eden. Nur in Israel, der Westbank und in den Golfstaaten gibt es ausreichend, sicheres und trinkbares Leitungswasser in 96 Prozent der Haushalte. Die Bewohner in fast allen Ländern der Region leiden unter schlimmem Wassermangel“, schreibt Gvirtzmann.

Der Nil beispielsweise liefere 30 Mal mehr Wasser als Israels jährlicher Bedarf, doch die Bevölkerung Ägyptens ist nur 10 Mal größer. Trotzdem gibt es keinen Überschuss, sondern immer wieder Leid durch Hunger und Durst, weil Wasser in großen Mengen verschwendet werde. Das gleiche gelte für Syrien, Irak oder Jordanien. Auch die Verschmutzung von Flüssen, fehlerhaftes Abwassermanagement führe zu Wassernot in der Region.

Israel hingegen hat die Jahre der Dürre durch Technologie überwunden und ist jetzt sogar Wasserexporteur.

Da die gesamte Region unter Wasserknappheit leidet, müssen beide Seiten ihren Anteil leisten und durch Entsalzung und Abwasser-Recycling mehr Wasser hinzufügen, sagt auch Uri Schor von der Wasserbehörde. Mit den technologischen Möglichkeiten sei das schließlich kein Problem mehr.

 

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Food for thought: Anstatt Israel als ein Problem, würden Israels Feinde klug sein, es als eine Lösung zu betrachten

 

  • „Israel hat Wasser von einem Kampf mit der Natur zu einem wirtschaftlichen Aspekt umgewandelt: alles, was man will, kann man erreichen, wenn man dafür plant und bezahlt. Da die Wasserprobleme wachsen, bleibt zu hoffen, dass Ideologie den Weg zu Pragmatismus frei gibt und eine Tür zu einem arabischen und islamischen Zugehen auf Israel öffnet. Eine Partnerschaft, beginnend mit Ingenieuren und Landwirten, könnte dazu beitragen, dass Verständigung, wenn nicht sogar Versöhnung, auch unter den Führern möglich wird. Anstatt Israel als ein Problem, würden Israels Feinde klug sein, es als eine Lösung zu betrachten“, so Seth M. Siegel in der New York Times vom 16.02.2014
  • Watering a thirsty planet (20 Feb 2011): Israel’s advanced approaches to water scarcity position it perfectly to tap into markets targeting the world’s most rapidly depleting resource. As part of Israel’s efforts to address its own water needs, Israeli companies have become world leaders in irrigation technology, water management and treatment, and desalination.
  • Der World Food Prize ging 2012 an Dr. Daniel Hillel für seine Methode der Tröpfchenbewässerung. Seine Technologie macht den Anbau von Nutzpflanzen auch in den trockensten Klimagebieten der Welt möglich, wovon auch Israels Nachbarn profitieren könnten, wenn sie denn nur wollten… siehe auch TIP: Israel Water Technology Solutions

Veröffentlicht am Januar 30, 2012, in Friedensverhandlungen, Palästinenser, Völkerrecht, Wasser im Nahostkonflikt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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