Zum israelisch-palästinensischen Wasserkonflikt

zuletzt aktualisiert: 22.11.2016

Der Konflikt im Nahen Osten um Süßwasser aus Quellen, Aquiferen und Flüssen sowie gewonnen durch Technologien wie Entsalzung und Wiederaufbereitung ist eines der Hauptprobleme zwischen Israel und den Palästinensern (neben dem Status Jerusalems, den Flüchtlingen, den Grenzen und den Siedlungen ), welches allerdings durch Einhaltung der bisherigen Abkommen, Verhandlungen und Kooperation zum großen Teil gelöst werden könnte.

Gleichzeitig ist dieses Thema auch eines der am meisten mit falschen Anschuldigungen gegenüber Israel belastete.

Aktuellste Beispiele:

„Israel vergiftet die Brunnen der Palästinenser“ darf Mahmoud Abbas, gefolgt von standing ovations, vor der UNO behaupten, unterdessen unbeachtet die Mitteilung am Folgetag, in der zugibt, dies sei nicht wahr.
„Israel verweigert den Palästinensern Wasser“ – eine Behauptung, die als Kampagne von den Palästinenern seit einiger Zeit ihre Früchte trägt ( – siehe die vor einiger Zeit entbrannte Debatte nach dem falschen Zahlenvergleich zum israelisch-palästinensischen Wasserverbrauch beim Israelbesuch des EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz, oder bei zahlreichen anderen Variationen der Wasser-Lüge – ), hat es jüngst erst ins BR Hörprogramm am 28.7., dann am Abend des 14.8.2016 in die ARD-Hauptnachrichten Deutschlands geschafft, basierend auf Misskontextualität und Einseitigkeit, wie Ulrich Sahm erläutert.
Mehr dazu weiter unten in dieser Kollektion.

Angesichts der aktuellen einseitigen und tendenziösen Beiträge zum Thema in den Medien, lohnt ein eingehender Blick auf Zahlen, Fakten, Hintergründe und vor allem auch der Verantwortlichkeiten, nicht zuletzt auch der Palästinenser, wie in diesem jpost-Artikel, in dem der Sprecher der Israel Water Authorithy ausführlich zu Wort kommt.

Kenntnis der folgenden Studie des BESA Centers und der weiterhin aufgeführten Informationen könnte durchaus davor schützen, in die Propagandafalle der Palästinenser zu tappen.
Stattdessen könnte die gesamte Region unvorstellbaren Nutzen davon tragen, würden die Feinde Israels ihren Hass eintauschen gegen all die Vorzüge für ihre Bevölkerung, ihre Wirtschaft und den Frieden, würden sie mit Israel kooperieren, wie es zahlreiche Entwicklungsländer mit israelischen Stellen wie MASHAV bereits tun.

Diese Kollektion stellt Studien und Hintergründe sowie Artikel zusammen, die deutlich machen, dass viele der Anschuldigungen gegen Israel haltlos sind.

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Wenn es in Israel brennt…. trendet der Hass unter #Israelisburning. Man kann aber auch helfen.

Israel war tagelang im Ausnahmezustand. Vor allem im Norden und Zentrum Israels wüteten große Brände, die langsam unter Kontrolle gebracht werden konnten. Es waren mehr als 75.000 Israelis – jüdische wie auch arabische Israelis – im ganzen Land bedroht und zur Flucht vor den Flammen gezwungen. Allein 60.000 Menschen wurden aus Haifa evakuiert.

Vielfach wird Brandstiftung als Ursache vermutet. Dutzende Palästinenser wurden unter dringendem Tatverdacht festgenommen, Feuer im trockenen Großraum Haifa gelegt zu haben. Der israelische Minister für Sicherheit, Gilad Erdan, warnte, man müsse sich auf eine neue Art von Terror gefasst machen. Tatsächlich kennt die Kreativität jener, die Israelis nach dem Leben trachten, keine Grenzen. Nachdem Selbstmordattentate durch den Grenzzaun wesentlich erschwert worden waren, sah sich Israel erst mit „vehicle terrorism“, also motorisierten Fahrzeugen, die entweder in Gebäude oder Menschenmassen gelenkt wurden, konfrontiert. Später wechselte die Taktik auf Messerattacken, die Israelis an der Bushaltestelle oder der Supermarktkasse heimsuchten. Nun könnte der Terror einen neuen Höhepunkt der Perfidie erreicht haben. Manche sprechen von einer Feuer-Intifada.

Zahlreiche Länder unterstützten bspw. Italien, Frankreich, Kroatien, Bulgarien, Rumanien, Griechenland, die Türkei, Zypern, USA, Russland, Ägypten, Jordanien und auch Brandbekämpfungseinheiten der Palästinensischen Autonomiebehörde die israelischen Einheiten bei der Bekämpfung der Flammen.

Und Deutschland??

In sozialen Medien werden unter Hashtags wie #Israelisburning oder #Israelonfire die Brände begrüßt, gefeiert und als Gottes Strafe gepriesen.

Und während nachweislich arabische Brandstifter bei der Tat gesichtet, teils auf der Flucht vom Tatort gestellt und verhaftet werden und die israelische Regierung berechtigterweise von einem Terrorismus der Brandstiftung spricht, beschränken sich vereinzelte Medien in Deutschland darauf, von Waldbränden zu berichten, während andere das Thema völlig ignorieren und unbeeindruckt darin fortfahren, Israels Politik zu kritisieren und der Spiegel sich bemüht, die „Rechten in Israel“ als Nutznießer der Situation zu erkennen.

Zur kontinuierlichen Information seien die israelischen Medien empfohlen:   Ynetnews   +++   Times of Israel  +++    Haaretz   +++   sowie die israelische Feuerwehr

 

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Pinkwhat?? Zur Farbenlehre der Antizionisten

Kollektion zu den Hintergründen, zur Absurdität und zum Antisemitismus im Vorwurf des „Pinkwashing“ gegenüber Israel.

 

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Gutes Geld für schlechte Zwecke – Wie internationale Gelder dabei helfen, Israel zu bekämpfen

zuletzt aktualisiert: 05.08.2016

 

In Kürze: Teile weltweiter Steuer- und Hilfsgelder in Richtung Palästinenser werden gegen Israel verwendet, auch aus Deutschland.

Es handelt sich um Zahlungen an Israel delegitimierende und dämonisierende Stiftungen und NGOs, oder direkt an die PA, die nicht nur die Finanzierung des palästinensischen Bildungssystems und seiner Schulbücher verantwortet, sondern insbesondere Prämien an Terroristen und Märtyrerpensionen an ihre Familien, es handelt sich um „Hilfsgelder“ für Terrororganisationen, oder um das Budget der flüchtlingsproblemaufrechterhaltungsorientierten UNRWA, die nicht unwesentlich an der Terrorerziehung im Gazastreifen beteiligt ist, oder auch um Geld für ein islamistisches Regime, möglich gemacht durch den Iran-Deal, der die Kassen der Mullahs füllt, die wiederum in die Aufrüstung von Hizbollah und Hamas investieren – oder weiterhin direkt in ihre Atombombenentwicklung.

Am 4. August 2016 erst hat Israel aufgedeckt, dass die Hamas  Gelder der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen missbrauchte

Wie Untersuchungen des israelischen Inlandgeheimdienstes Schin Bet ergaben, hat Mohammed El-Halabi, Leiter der Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen, 60 Prozent des jährlichen Budgets (ungefähr 7,2 Millionen US$/ Jahr) von World Vision im Gazastreifen zweckentfremdet und an die Terrororganisation Hamas weitergeleitet. Die Gelder der Hilfsorganisation wurden u.a. zum Tunnelbau und zum Waffenerwerb verwendet.  Zum Teil wurden bei der Abrechnung von Projektgeldern fiktive Geldempfänger angegeben, zum Teil wurden die Projektkosten künstlich aufgebläht, um Gelder an die Hamas zu transferieren.  Diese Angaben machte Mohammed El-Halabi bei seiner Vernehmung nach seiner Festnahme.

 

Dass auch deutsche Steuergelder an Märtyrerfamilien geht, schließt der rbb-Bericht: Wie die palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt nicht aus:

Ohne internationale Hilfe wäre die Palästinensische Autonomiebehörde nicht überlebensfähig. Deutschland ist einer der größten Geldgeber. Doch während es vor Ort an Mitteln für Bildung und Infrastruktur zu fehlt, unterstützen die palästinensischen Behörden großzügig Terroristen und deren Familien. Aus einem „Märtyrerfonds“ fließen jedes Jahr Millionenbeträge an die Angehörigen von getöteten Terroristen, auch an solche von Selbstmordattentätern. Und inhaftierten Terroristen steht sogar ein monatliches „Gehalt“ zu.

 

Diese Kollektion stellt einige der verschiedenen Wege von gut gemeintem Geld für denkbar schlechte Zwecke vor.

Es wird dabei deutlich, dass in allen Bereichen Kontrollmechanismen für die Verwendung der Gelder – nämlich zur Bekämpfung Israels – fehlen, von Interesse sind oder versagen und zudem keine Konsequenzen gezogen werden.

 

 

 

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Momentaufnahme: Antisemitismus in Deutschland III

Wissenschaftler, Politiker und zivilgesellschaftliche Praktiker sind sich einig:

„In nahezu allen Gesellschaftsschichten und politischen Spektren hat der europäische Antisemitismus während der letzten Jahre Fuß fassen können. Während klassische Formen der Judenfeindschaft eher in den Hintergrund treten, gewinnen neue Spielarten in beunruhigender Weise an Boden, was von intellektuellen Verunglimpfungen über Angriffe auf religiöse Riten bis zum Israel-Bashing in den Mainstream-Medien reicht.

Und während antisemitische Straftaten als solche häufig verkannt und unterschätzt werden, läuft selbst die Forschung den neuerlichen Trends häufig noch hinterher. Täterprofile sind nebulös geblieben, gesellschaftliche Wirkungen unterschätzt und präventive Programme nur unzureichend gefördert.

Doch wird der neue Antisemitismus nicht ernsthaft und systematisch bekämpft, könnten die europäischen post-Holocaust Gesellschaften bald als gescheitert betrachtet werden, wie der französische Premierminister Manuel Valls das für Frankreich deutlich gemacht hat. Die  Frage nach Tätern und Opfern, unbewältigten Gefahren und wirksamen Gegenstrategien steht so mehr denn je als nationale wie auch gesamteuropäische Herausforderung“, so der Einladungstext einer Antisemitsmuskonferenz unter europäischen Antisemitismusexperten.

 

Der wachsende Antisemitismus in Deutschland war ebenfalls Thema des Fachgespräches „Antisemitismus im fundamentalistischen Islam“ im Bundestag, zu dem die CDU/CSU-Fraktion im Juli 2016 eingeladen hatte. Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass viele der Flüchtlinge und Asylbewerber, die in den letzten Monaten nach Deutschland gekommen sind, Ländern entstammen, in denen der Hass gegen Juden in Kultur, Gesellschaft, Politik und Religion verankert ist. „Antisemiten aller Couleur sind sich im Schulterschluss einig, dass Israel kein Existenzrecht hat“, erklärte Connemann und sagte weiter: „Israel hat nicht nur ein Existenzrecht. Es hat auch einen Anspruch auf Freunde in Deutschland, die für dieses Existenzrecht einstehen.“

Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund des 20. Al-Quds-Marsches in Berlin statt, bei dem zwar unter Auflagen, aber nicht minder hasserfüllt und hetzerisch Islamisten und ihre Anhänger sowie extremistische Palästina-Freunde für die Zerstörung Israels demonstrierten. Alles zum Al-Quds-Tag findet sich in dieser Blogkollektion.

 

Und bei der 3. Interparlamentarischen Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus am 14. März 2016 in Berlin bestätigte Bundeskanzlerin Angela Merkel, was von Günter Grass bis zum Al-Quds-Marsch gilt: Antisemitismus tarnt sich nicht selten als „Israelkritik“ und muss bekämpft werden:

„ (…) Leider wissen wir jedoch, dass der Hass auf Juden und der Hass auf Israel zu oft eine unheilvolle Allianz bilden. Menschen werden angepöbelt, bedroht und angegriffen, wenn sie sich als Juden zu erkennen geben oder wenn sie für den Staat Israel Partei ergreifen. Wenn wir also Antisemitismus in Deutschland und Europa verurteilen, dann gilt das für jede Form von Judenfeindlichkeit. Das umfasst auch alle antisemitischen Äußerungen und Übergriffe, die als vermeintliche Kritik an der Politik des Staates Israel daherkommen, tatsächlich aber einzig und allein Ausdruck des Hasses auf jüdische Menschen sind. Es muss unmissverständlich klar sein: Wer vollkommen legitime Kritik am politischen Handeln – sei es dem unseres Landes oder dem des Staates Israel – zum Beispiel auf Demonstrationen nur als Deckmantel nutzt, um seinen Hass auf Juden auszuleben, der missbraucht unsere so wertvollen Grundrechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

Das heißt für uns: Wo und in welcher Form auch immer sich Antisemitismus zeigt, müssen die gesellschaftliche Selbstkontrolle und unser Rechtsstaat greifen. Das gilt, wenn Sportler Anfeindungen ausgesetzt sind, weil sie einem jüdischen Verein angehören oder Juden sind. Das gilt, wenn sich Hassparolen per Internet verbreiten. Das gilt bei Anschlägen auf Synagogen und andere jüdische Einrichtungen. Das gilt, wenn legitime Kritik an der Politik des Staates Israel zum Deckmantel für den Hass auf jüdische Menschen wird (….).“

 

In der ersten Momentaufnahme: Antisemitismus in Deutschland I vom 31. Januar 2012 ist auf diesem Blog eine erste Übersicht zum Antisemitismus und Antiisraelismus, ehemals Randphänomen, dann verbreitetes Phänomen des Mainstream und der Elite der heutigen Gesellschaft vorgestellt worden.

Zweieinhalb Jahre später, in der Momentaufnahme: Antisemitismus in Deutschland II vom 1. August 2014, wurden nicht etwa ein sensiblerer Umgang, eine größere Wachsamkeit, pädagogische Konzepte oder Identifizierungs- und Abwehrstrategien innerhalb der Öffentlichkeit, der Redaktionsstuben, Parlamente oder in Schulen etabliert, sondern es schien gar das Gegenteil der Fall.

 

Nun, wieder zwei Jahre, einige Konferenzen und Studien später, lohnt es sich, eine erneute Momentaufnahme zu den Entwicklungen rund um das Thema Antisemitismus in Deutschland, mit Hervorhebung des Israel-bezogenen Antisemitismus und entsprechenden Beispielen zur Anschauung und neuen Bekämpfungsstrategieforderungen, in dieser Kollektion zusammenzustellen.

 

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Zum 20. Berliner Al-Quds-Tag: Wie oft denn noch?!

zuletzt aktualisiert: 04.07.2016

Diese Kollektion schließt sich anlässlich des Al-Quds-Marsches, der seit 20 Jahren durch Berlin zieht, der Forderung für

DAS VERBOT DES ANTISEMITISCHEN QUDS-MARSCHES,
EIN VERBOT DER TERRORORGANISATION HISBOLLAH,
EIN ENDE DER BESCHWICHTIGUNGSPOLITIK GEGENÜBER DEM TERRORISTISCHEN REGIME DES IRAN
SOLIDARITÄT MIT DER SYRISCHEN UND IRANISCHEN DEMOKRATISCHEN OPPOSITION UND IM EXIL
SOLIDARITÄT MIT ISRAEL

an und stellt aktuelle und hilfreiche Informationen, Veranstaltungstips, Flyer- und Posterquellen sowie Positionen und Hintergrundmaterial zur Hisbollah zusammen.

 

Social media:

zum Verfolgen des Themas auf Twitter mit Fotos und Filmen von allen 3 Veranstaltungen:  #KeinQudsTag   und   #noalquds

 

Erste Medien- und Blogberichte, Fotos und Videos:

Hunderte protestieren gegen Al-Quds-Marsch in Berlin (rbb)

Liveblog zum Marsch der Israel-Gegner in Berlin (Tagesspiegel)

Was wir beim Al-Quds-Tag gesehen haben (spreemili.eu)

Antisemitische Hasspropaganda auf dem Al-Quds-Marsch (Audiatur)

Hass auf Israel mitten in Berlin (Berliner Zeitung)

Facebookalbum des Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)

Fotos von beiden Demonstrationen (Haolam)

 

 

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Der 4. Deutsche Israelkongress #DILK16

 

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Informationen zum 4. Deutschen Israelkongress, der am 19. Juni in Frankfurt am Main stattfand,

finden Sie auf

der Internetseite des Kongresses  http://israelkongress.de,

der offiziellen Facebook-Seite https://www.facebook.com/Israelkongress

und dem offiziellen Twitter-Account https://twitter.com/Israelkongress

dem social media hashtag
#DILK16
auf Twitter und Facebook

und natürlich dem Videokanal des DILK

sowie in diesem Blogbeitrag, darunter ständig aktualisiert alle verfügbaren Links zu Fotos und Videos.

 

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Israel-dämonisierende Ausstellung die Dritte: ‚Haft ohne Anklage‘

Nachdem die beiden Ausstellungen „Nakba“ und „Beaking the Silence“ (siehe eigener Blogbeitrag) als rein einseitige, Israel-dämonisierende Ausstellungen entlarvt wurden, die jede ausgewogene Information und auch Auseinandersetzung mit den Hintergründen ihrer Themen vermissen lassen und unmöglich machen, ist mit „Haft ohne Anklage“ nun die Dritte ihrer Art unterwegs.

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Lernen von Israels Antiterrorkampf

zuletzt aktualisiert: 30.07.2016

 

Belgien, Frankreich und nun München und Ansbach: Die islamistischen Anschläge haben Europa erneut aufgeschreckt und wieder erscheinen vermehrt Kommentare, die darauf hinweisen, dass Israels Kampf gegen den Terror einer ist, der auch hier an Relevanz gewinnt.

 

Im Folgenden einige Stimmen, die empfehlen, die „israelischen Verhältnisse“ in Europa zu konfrontieren – mit „israelischen Verhältnissen“:

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Die EU-Produktkennzeichnung aka Israelboykott und weitere Facetten des speziell europäischen Doppelstandards

zuletzt aktualisiert: 2.12.2015

Die EU-Kommission hat eine Kennzeichnungspflicht für sogenannte „Siedlerprodukte“ beschlossen. Damit sind Obst, Gemüse, Geflügel, Eier, Olivenöl, Honig und Kosmetika aus jüdischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten und Ostjerusalem sowie des Golan künftig für Verbraucher in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten erkennbar. Für andere Produkte wie abgepacktes und industriell verwertete Waren bleibt die Kennzeichnung freiwillig. Die Kennzeichnung muss mit „Produkt jüdischer Siedlung“ erfolgen, nur „Produkt aus dem Golan“ oder „Produkt aus der Westbank“ ist nicht ausreichend, es sei denn, es ist ein „Produkt Palästinas“, womit eine Vorabanerkennung eines zwischen Israel und den Palästinensern zu verhandelnden palästinenischen Staatesgebietes vorweggenommen wird. Die Implementierung und Kontrolle der Umsetzung obliegt nun den jeweiligen europäischen Mitgliedstaaten. England (seit 2009), Dänemark (seit 2013) und Belgien (seit 2014) kennzeichnen übrigens bereits in vorauseilendem Gehorsam. Bis dato lehnt Deutschland die Implementierung ab. Anders allerdings scheint das das Berliner KaDeWe handhaben zu wollen ( – dazu mehr unten im Text).
Hier die vollständigen verabschiedeten Richtlinien, auch hat die EU ein handliches Factsheet herausgegeben.
Allein 16 europäische Staaten haben im April in einem Brief an die EU diesen seit drei Jahren bestehenden und heute zum Abschluss gekommenen Prozess eingefordert. Am Bedeutungsvollsten ist hierbei die neue politische Dimension, die die palästinensische Lawfare mit Unterstützung von politisierten NGOs erreicht hat. Israel wird gegenüber diesen 16 Ländern Maßnahmen ergreifen.

Diese Kollektion stellt Informationen und Reaktionen zum aktuellen Thema zusammen, weiter unten werden weitere Hintergründe zur europäischen Doppelmoral und den ausschließlich für Israel geltenden Standards innerhalb der EU erläutert, während die immense Anzahl an Territorialkonflikten auf der Welt keinerlei Verbraucherschutzbemühungen der EU provoziert.
Zudem enthält die Kollektion eine Übersicht zur bewussten Kaufentscheidung. Dafka.

Zunächst jedoch ist wichtig zu verstehen, dass die erste falsche Grundannahme ist, die Siedlungen seien illegal: Der Mythos illegaler Siedlungen
Aber auch der Motor hinter der Isolierungskampagne Israels ist zum Verständnis dieser Entwicklung wichtig: Die BDS-Kampagne und warum sie Israels und der Palästinenser Feind ist
Ein wichtiger Spieler in dem Lawfare-Prozess gegen Israel sind auch von Europa finanzierte NGOs mit antiisraelischer Agenda

 

 

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Nach dem Krieg ist … die 3. Intifada?

zuletzt aktualisiert: 25.10.2015

Bereits 2014 begann sich eine „3. Intifada“ abzuzeichnen, mit Terroranschlägen, Morden, Auto-Attacken und Krawallen gegen israelische und jüdische Menschen und Ziele in Israel, Jerusalem und der Westbank, angeheizt durch die PA und ihre Hetze.
Weiter unten findet sich der Rückblick 2014, samt Hintergründen zu Jerusalem bzw. dem Tempelberg als „Stein des Anstoßes“ und der Rolle der Hamas.

Aktuell jedoch spitzt sich die Gewalt in bisher nicht dagewesenem Ausmaß in Form von Einzelattentaten gegen Juden und Israelis zu, zurückzuführen auf die Aufstachelung der Palästinenserführung zur einer Terrorwelle. Ist dies die 3. Intifada?

Diese Kollektion bietet einen Überblick über alles, was es bedarf, die aktuelle Situation einzuordnen.

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