Israel-dämonisierende Ausstellung die Dritte: ‘Haft ohne Anklage’

Nachdem die beiden Ausstellungen “Nakba” und “Beaking the Silence” (siehe eigener Blogbeitrag) als rein einseitige, Israel-dämonisierende Ausstellungen entlarvt wurden, die jede ausgewogene Information und auch Auseinandersetzung mit den Hintergründen ihrer Themen vermissen lassen und unmöglich machen, ist mit “Haft ohne Anklage” nun die Dritte ihrer Art unterwegs.

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Lernen von Israels Antiterrorkampf

 

Nach den Anschlägen auf “Charlie Hebdo” und einen jüdischen Supermarkt im Januar dieses Jahres hatte Frankreichs Innenminister Manuel Valls eine vielbeachtete Rede vor der Nationalversammlung gehalten, die unter anderem diesen wichtigen Satz enthielt: “Die Geschichte hat uns gezeigt, dass das Erwachen des Antisemitismus das Symptom einer Krise der Demokratie ist.”

Die Krise in Europa hat nun ein paar Leute mehr als jene, die es bisher in ihrem Alltag auf nicht ungefährliche Weise betraf, aufgeweckt. Doch die bisherigen Anschläge gegen Juden und jüdische Ziele wurden stets einem nicht-antisemitischen Kontext zugeordnet, sondern als legitime “Israelkritik”. Dass diese hass- und gewaltvolle “Israelkritik” in ihrem Wesen eben doch zumeist antisemitische Ideologie aufzeigt, wird noch immer nicht als Indiz für die Krise anerkannt.

Und dass Antisemitismus und Antiisraelismus zu Terror gegen nicht nur Juden und jüdische Ziele, sondern seit Anbeginn des Staates Israel auch gegen den jüdischen Staat zufolge hat, wird jüngst erst vereinzelt geschlussfolgert. Doch das geschieht nicht den eigenen Doppelstandard gegenüber Israel reflektierend, um Israel weniger für seinen Antiterrorkampf, der als Repressionspolitik gegen Palästinenser missverstanden wird, anzuklagen und zu verurteilen, sondern um in Betracht zu ziehen, ob sich Europa von den seit jeher so stark verurteilten Methoden Israels vielleicht nicht doch etwas abgucken kann.

Diese Kollektion beobachtet diese Debatte.

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Die EU-Produktkennzeichnung aka Israelboykott und weitere Facetten des speziell europäischen Doppelstandards

zuletzt aktualisiert: 2.12.2015

Die EU-Kommission hat eine Kennzeichnungspflicht für sogenannte “Siedlerprodukte” beschlossen. Damit sind Obst, Gemüse, Geflügel, Eier, Olivenöl, Honig und Kosmetika aus jüdischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten und Ostjerusalem sowie des Golan künftig für Verbraucher in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten erkennbar. Für andere Produkte wie abgepacktes und industriell verwertete Waren bleibt die Kennzeichnung freiwillig. Die Kennzeichnung muss mit “Produkt jüdischer Siedlung” erfolgen, nur “Produkt aus dem Golan” oder “Produkt aus der Westbank” ist nicht ausreichend, es sei denn, es ist ein “Produkt Palästinas”, womit eine Vorabanerkennung eines zwischen Israel und den Palästinensern zu verhandelnden palästinenischen Staatesgebietes vorweggenommen wird. Die Implementierung und Kontrolle der Umsetzung obliegt nun den jeweiligen europäischen Mitgliedstaaten. England (seit 2009), Dänemark (seit 2013) und Belgien (seit 2014) kennzeichnen übrigens bereits in vorauseilendem Gehorsam. Bis dato lehnt Deutschland die Implementierung ab. Anders allerdings scheint das das Berliner KaDeWe handhaben zu wollen ( – dazu mehr unten im Text).
Hier die vollständigen verabschiedeten Richtlinien, auch hat die EU ein handliches Factsheet herausgegeben.
Allein 16 europäische Staaten haben im April in einem Brief an die EU diesen seit drei Jahren bestehenden und heute zum Abschluss gekommenen Prozess eingefordert. Am Bedeutungsvollsten ist hierbei die neue politische Dimension, die die palästinensische Lawfare mit Unterstützung von politisierten NGOs erreicht hat. Israel wird gegenüber diesen 16 Ländern Maßnahmen ergreifen.

Diese Kollektion stellt Informationen und Reaktionen zum aktuellen Thema zusammen, weiter unten werden weitere Hintergründe zur europäischen Doppelmoral und den ausschließlich für Israel geltenden Standards innerhalb der EU erläutert, während die immense Anzahl an Territorialkonflikten auf der Welt keinerlei Verbraucherschutzbemühungen der EU provoziert.
Zudem enthält die Kollektion eine Übersicht zur bewussten Kaufentscheidung. Dafka.

Zunächst jedoch ist wichtig zu verstehen, dass die erste falsche Grundannahme ist, die Siedlungen seien illegal: Der Mythos illegaler Siedlungen
Aber auch der Motor hinter der Isolierungskampagne Israels ist zum Verständnis dieser Entwicklung wichtig: Die BDS-Kampagne und warum sie Israels und der Palästinenser Feind ist
Ein wichtiger Spieler in dem Lawfare-Prozess gegen Israel sind auch von Europa finanzierte NGOs mit antiisraelischer Agenda

 

 

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Nach dem Krieg ist … die 3. Intifada?

zuletzt aktualisiert: 25.10.2015

Bereits 2014 begann sich eine “3. Intifada” abzuzeichnen, mit Terroranschlägen, Morden, Auto-Attacken und Krawallen gegen israelische und jüdische Menschen und Ziele in Israel, Jerusalem und der Westbank, angeheizt durch die PA und ihre Hetze.
Weiter unten findet sich der Rückblick 2014, samt Hintergründen zu Jerusalem bzw. dem Tempelberg als “Stein des Anstoßes” und der Rolle der Hamas.

Aktuell jedoch spitzt sich die Gewalt in bisher nicht dagewesenem Ausmaß in Form von Einzelattentaten gegen Juden und Israelis zu, zurückzuführen auf die Aufstachelung der Palästinenserführung zur einer Terrorwelle. Ist dies die 3. Intifada?

Diese Kollektion bietet einen Überblick über alles, was es bedarf, die aktuelle Situation einzuordnen.

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Streitfall Nakba und BtS: Israel-dämonisierende Ausstellungen?

Im Rahmen manchen überambitionierten Versuchs einer äquidistanten Vermittlung der Positionen „beider Seiten“ im israelisch-palästinensischen Konflikt, oder gar im Glauben, einen kritischen und bereichernden Beitrag zum Verständnis Nahosts zu leisten, wird vor allem auf derzeit zwei Ausstellungen zurückgegriffen, die jedoch alles andere als diskursförderlich sind. De facto sind sie sogar derart problematisch, dass, wer als Veranstalter eine faire Porträtierung der Konfliktparteien und -inhalte anstrebt, sich mit den Ausstellungen selbst jeder Ausgewogenheit und Glaubwürdigkeit beraubt.

Konkret: es touren europaweit die “Nakba-Ausstellung” und die “Breaking the Silence”(BtS) -Ausstellung umher, eingeladen und beherbergt von zivilgesellschaftlichen, kirchlichen oder öffentlichen Akteuren, denen allerdings nicht allen unterstellt werden kann, die Besucher vorsätzlich durch ressentimentbeladene und manipulative Extremperspektiven gegen Israel aufbringen zu wollen. Dennoch ist es gerechtfertigt zu fragen, warum sich trotz der Kritiklage an den Ausstellungen weiterhin Unterstützer finden. Dieses “trotz der Kritiklage” lässt leider befürchten, dass die Wirkung eben kein unbeabsichtigter Effekt ist.

In dieser Kollektion findet sich eine kritische Perspektive auf eben jene Ausstellungen, die man – ganz dem demokratischen Grundwert der Meinungsfreiheit verpflichtet – nicht verbieten sollte, ihrer extrem antiisraelischen Agenda und methodisch und inhaltlich belegbaren Unwahrhaftigkeit halber aber auch nicht unbedingt zeigen MUSS.
Und Alternativen.

 

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Zu Ehren Israels Geburtstag (inkl. Video-Kollektion VI)

zuletzt aktualisiert: 24.04.2015

 

Israel 67 - Spirit of creativity

Die Proklamation des Staates Israel am 5. Ijar fiel vor 67 Jahren, nach dem hebräischen Kalender im Jahr 5708, auf den 14. Mai. Dieses Jahr liegt er auf Donnerstag dem 23. April, beginnend am vorhergehenden Mittwoch Abend. Doch auch der 14. Mai kann als säkulares Datum gefeiert werden.

Diese Kollektion ist eine Aktualisierung des Beitrags zum 66. und 65. Yom Haatzmaut mit vielen neuen Informationen, Videos und Gründen, Israel zu feiern – mit all den wunderbaren Errungenschaften, Highlights und Sensationen dieses kleinen Landes seit seiner Staatsgründung, das in Medien, in Schulbüchern, bei der UN und in der Weltsicht der islamischen Führer so unglaublich schlecht weg kommt und nicht nur von der BDS-Kampagne überzogen sondern weltweit einzigartig diskreditiert wird.

Mazal tov zum 67., Israel!

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Exklusiv: Claudias Iranreise-Selfie-Tagebuch

 Exklusiv: Das Selfie-Reisetagebuch der C.R. nach ihrem Iran-Trip

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50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen – #il50d

zuletzt aktualisiert: 10.11.2015

  

Am 12. Mai 2015 vor 50 Jahren, im Jahr 1965, gingen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen ein. Damals war dies – und ist es bis heute – nicht selbstverständlich. Die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war für die europäischen Juden eine Zäsur, die an Grausamkeit, mörderischem Kalkül und Dimension beispiellos ist.
Alles andere als ein leichter, vielversprechender Ausgangspunkt für die Politiker und Bürger Israels, teils Shoah-Überlebende, der dem Nazi-Deutschland folgenden Bundesrepublik Deutschland die Hand zu reichen und Beziehungen in allen Lebensbereichen aufzubauen. Nachdem erste zaghafte und skeptische und teils interessengeleitete politische, zivilgesellschaftliche, wissenschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Annäherungen zu dem heutigen Stand der Beziehungen führten, kann sich der sehr enge, intensive und zukunftsorientierte Austausch auf all diesen Ebenen sehen lassen. Es wird von einem Wunder gesprochen, doch letztlich waren es Menschen, die Courage hatten.

Diese Kollektion wird stetig aktualisiert und ist eng verbunden mit der Facebook-Gruppe “50 Jahre Israel Deutschland – wer weiß was?”, auf der jeder eingeladen ist, Informationen, Tips und Fragen rund ums Thema zu posten, die zum Thema von Interesse sind und zu einem umfangreichen Überblick und Austausch führen sollen. Relevante Informationen werden dann im Laufe des Jubiläumsjahres stets aktuell in dieser Blogkollektion eingepflegt.

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Israel und der dreierlei Standard

 zuletzt aktualisiert: 31.05.2015

 

Teil des “3-D-Test” von Natan Sharanski ist – neben der Delegitimierung und der Dämonisierung – der Doppelstandard, der an Israel angelegt wird, im Vergleich zu den Bewertungsstandards an bspw. die Palästinenser, der sich in vielfacher Weise äußert. Sei es die UN, allen voran die UNRWA, dem Menschenrechtsrat, Europa, oder seien es die Medien und die Weltöffentlichkeit – die Brille, durch die Israel betrachtet und beurteilt wird, scheint einen obsessiven Verurteilungsdrang auszulösen.

Die EUMC-Antisemitismus-Definition formulierte es wie folgt:

Beispiele von Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Staat Israel und unter Berücksichtigung des Gesamtkontextes können folgende Verhaltensformen einschließen, ohne auf diese beschränkt zu sein:
(…) Die Anwendung doppelter Standards, indem man von Israel ein Verhalten fordert, das von keinem anderen demokratischen Staat erwartet und verlangt wird. (…)

 

Doch, um präzise zu sein, gibt es sogar dreierlei Standards:

– einen für autokratische Diktaturen, in denen Menschenrechte keine Rolle spielen,
– einen für die westliche Welt,
– und es gelten ganz eigene und besonders hohe Anforderungen für Israel.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu beschrieb es in einem Interview jüngst wie folgt:

“Well, there is a triple standard when it comes to Israel. There is a standard for dictatorships, there is a standard for democracies, and there is still a third standard for the democracy called Israel. Why is that the case? Because old traditions die hard, and anti-Semitism is a very old tradition. And just as the Jews were maligned, scrutinized, and vilified, and people attributed to us these horrible actions that had nothing to do with reality, the same is true now. What was true of the Jewish people is now true unfortunately of the Jewish state.”

Auf den Punkt bringt es Caroline Glick als Antwort auf den dänischen Botschafter, der diesen Sonderstandard für Israel rechtfertigt:

 

Dieser Blog ist gespickt mit Kollektionen zum Verhältnis der UN zu Israel, der UNRWA zu Israel, der Medienverzerrung, dem Antiisraelismus, u.v.a.m., doch geht es bei dieser Kollektion um zusammengestellte Beiträge, die explizit das Messen mit unterschiedlichem Maß zeigen, sobald es um Israel geht.

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Die BDS-Kampagne und warum sie Israels und der Palästinenser Feind ist

zuletzt aktualisiert: 08.06.2015

Die BDS-Kampagne bezeichnet einen Dach-Begriff für eine weltweite Kampagne gegen Israel durch Boykott auf allen Ebenen – akademisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, kulturell – und mittels Forderung nach Deinvestition und Sanktionen.
Diese Delegitimierungskampagne beinhaltet beispielsweise die Verbreitung des Apartheidvorwurfs. Israel wird als internationaler Verbrecher dargestellt, der Zionismus wird als rassistische Ideologie bezeichnet und die historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und seiner alten Heimat, insbesondere Jerusalem, wird bestritten. Die Delegitimierung unterstützt die Ein-Staaten-Lösung und das vollständige „Rückkehrrecht” der palästinensischen Flüchtlinge; beides würde das Ende von Israels Identität als jüdischer Staat bedeuten. Die Delegitimierung richtet ihr Augenmerk auf Aktivitäten von NGOs, Graswurzelbewegungen, Universitäten und der breiteren Öffentlichkeit. Die Kampagne missbraucht internationale Institutionen, um Israel zu attackieren, und versucht neue gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die gegen Israel eingesetzt werden können.

Die BDS-Kampagne ist eine politische, wirtschaftliche, kulturelle und ideologische Hetz-Kampagne gegen Israel. Sie zeichnet sich durch eine unverhältnismäßige und obsessive Konzentration auf Israel aus. Die Aktionen der Kampagne sind gegen die Meinungsfreiheit und den offenen Diskurs ausgerichtet. Die Kampagne versucht, den akademischen Austausch, kulturelle Veranstaltungen und die Wirtschaftsbeziehungen zu zerstören.

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