#justoneminute – eine Schweigeminute für die Terroropfer von ‘München 1972′

Diese Kollektion widmet sich der Initiative von den Angehörigen der Terroropfer der israelischen Olympiamannschaft von 1972 in München, die bemüht war, das IOC (International Olympic Committee) zu überzeugen, in diesem Jahr anlässlich des 40. Jahrestages des palästinensischen Terrorattentats auf die israelischen Athleten bei den 20. Olympischen Spielen eine Schweigeminute bei der Eröffnungszeremonie der diesjährigen Olympiade in London abzuhalten. Das IOC lehnte dies mit Berufung auf den ‘unpolitischen Charakter’ der Spiele ab: “Die Atmosphäre bei der Eröffnungsfeier in London muss von Fröhlichkeit und Feierlichkeit geprägt sein, nicht von Trauer”, so Rogge.
Trotz größter Bemühungen weltweit, die Initiative auf unterschiedlichste Weise zu unterstützen und das IOC zu überzeugen, dass es sich nicht um eine politische, sondern um eine Schweigeminute der Pietät und Moral, des Gedenkens sowie des Mitgefühls für die Angehörigen und Opfer ist, die aus politischen Gründen während der Olympischen Spiele ermordet wurden, sind die Olympischen Spiele 2012 in London ohne eine Erwähnung des Massakers an den israelischen Sportlern 1972 und des Gedenkens eröffnet worden. Einzig Bob Costas von der NBC erwähnte bei seiner Reportage zur Eröffnung der Spiele, dass ein Tribut für die Opfer angebracht gewesen wäre.

Für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Jahr 2016 forderte Israels Vize-Außenminister am 13.8.12 in seinem Gastbeitrag “Just one minute in Rio” in der Jerusalem Post das IOC auf, die Schweigeminute in die Eröffnungszeremonie bei den 31. Olympischen Spielen zu integrieren: ” … The IOC can take one little step to rectify this situation. Now, a full four years before the 2016 Olympic Games in Rio de Janeiro, the IOC can state officially and unequivocally that it will hold a minute silence during the opening ceremony for the 11 murdered Israeli athletes. …”

 

Untenstehend werden die Debatte darüber sowie verschiedene Positionen, Veranstaltungen und Kampagnen ausschnittsweise dokumentiert, einschließlich einiger Ungeheuerlichkeiten gegenüber Israel, die sich am Rande der Olympiade 2012 ereignen.

Keine Schweigeminute, aber eine Gedenkzeremonie:
Bei der Gedenkzeremonie für die 11 getöteten israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen von 1972, die am 6. August in London stattfand, welche das IOC und das Nationale Olympische Komitee Israels stattdessen organisiert hatten (siehe dazu auch einen BBC-Report als Video), zeigten sich die Frauen bei dem Festakt empört: Das IOC sei “blind und taub” (SPON)

Es sprach bei dem Festakt als israelische Repräsentantin die Ministerin für Kultur und Sport, Limor Livnat:
“(…) Wir sind heute Abend zusammengekommen, um unsere elf gefallenen Helden zu ehren. Väter, Ehemänner, Brüder, Söhne. Söhne unseres Volkes. Olympische Söhne. Die Erinnerung an unsere in München von palästinensischen Terroristen ermordeten Sportler ist für immer in unserer kollektiven Seele verankert. Für uns ist unsere kollektive Seele etwas, was wir sehr persönlich nehmen.
König Salomon regierte in Israels Hauptstadt Jerusalem zu jener Zeit, als die ersten Olympischen Spiele im antiken Griechenland stattfanden. In seiner Weisheit sagte er: „Unter dem Himmel gibt es für alles eine Zeit.“ Erlauben Sie mir frei zu formulieren: Und es gibt eine Zeit zu sprechen, und es gibt eine Zeit zu schweigen.
Am 17. Juni 2012 berichtete das deutsche Magazin Der Spiegel, dass deutsche Neo-Nazis in das Massaker von München involviert waren. Der Bericht dokumentiert, wie die Terroristen des „Schwarzen Septembers“ logistische Unterstützung von lokalen Neo-Nazis erhielten. Dies ist nicht überraschend. Es gibt eine Linie, die von Auschwitz nach München und von München nach Burgas führt, wo vor drei Wochen israelische Touristen ermordet wurden. Es ist der Mord an Juden, nur weil sie Juden sind. Jüdische Athleten, jüdische Touristen – einfach nur Juden. Allerdings gibt es einen Unterschied. Es ist die gleiche Intention der Mörder, doch der Status der Opfer hat sich geändert.
1942 gab es keinen jüdischen Staat und die europäischen Juden wurden ausgelöscht. Es war eine Zeit, um zu sprechen, aber die Welt schwieg. 1972 gab es einen jüdischen Staat, einen Staat, der die Mörder zur Rechenschaft zog und darauf bestand, dass Recht geschieht. Und 40 Jahre später, 2012, werden auch die Mörder von Burgas der Gerechtigkeit nicht entkommen können, denn angesichts von Terror gibt es keine Zeit zu schweigen.
Schweigen angesichts des Bösen ermöglicht den Sieg des Bösen. Und das Fehlen von Schweigen für die Opfer des Bösen ermöglicht dem Bösen einen moralischen Sieg.
Als die Olympischen Spiele zum ersten Mal im antiken Griechenland abgehalten wurden, waren die griechischen Stadtstaaten größtenteils im Krieg. Um die Spiele zu ermöglichen, wurde die „heilige Waffenruhe“ von allen Kriegsparteien akzeptiert, sodass die Spiele in Frieden stattfinden und die Menschen gefahrlos reisen konnten.
Die Mörder unserer Sportler haben nicht verstanden, was die Griechen schon vor zweieinhalb Jahrtausenden verstanden haben. Die Flamme der Olympischen Fackel soll erleuchten, nicht aufzehren. Die Olympiade will menschliche Errungenschaften voranbringen, Terror will sie zunichtemachen. Der Olympische Geist feiert das menschliche Leben, Terror feiert den Tod.
Jene, die das IOC gebeten haben, eine offizielle und öffentliche Schweigeminute zum Gedenken an die ermordeten Sportler abzuhalten, haben dies verstanden: Präsident Obama und der US Senat, die Parlamente von Deutschland, Australien und Kanada – leider wurden ihre Bitten abgelehnt.
Daher habe ich bei den Reden der Eröffnungszeremonie auf meine eigene Schweigeminute bestanden, aber ich war nicht allein. Millionen, überall auf der Welt, Sportfreunde und Menschenfreunde waren mit mir in stiller Trauer. Mit meiner Stille habe ich für sie gesprochen.
In ohrenbetäubender Stille sind wir zum Gedenken an unsere 11 ermordeten Athleten vereint. Sie haben uns die Fackel gereicht, und mit einem schweren aber zuversichtlichen Herzen tragen wir die Fackel weiter. Und die Zeit dazu ist gekommen, jetzt und für immer.”

Der britische Ministerpräsident David Cameron sprach ebenso wie der deutsche Außenminister Guido Westerwelle bei der Zeremonie zu den Anwesenden.

Cameron: „Heute Abend begehen wir den 40. Jahrestag eines der schwärzesten Tage in der Geschichte der Olympischen Spiele. Ein widerwärtiger Terrorakt, der alles, wofür die gesamte olympische Bewegung steht und alles, woran wir in Großbritannien glauben, verraten hat. Nun da die Welt in London zusammen kommt, um die Spiele und die Werte, die sie repräsentieren, zu feiern, ist es richtig, dass wir innehalten und der 11 israelischen Sportler gedenken, die ihr Leben so tragisch verloren haben, als diese Werte in München vor 40 Jahren attackiert wurden.“

Westerwelle: „Vor 40 Jahren hat tödlicher Terror in meinem Land die Olympischen Spiele erschüttert. Die Bilder von München 1972 sind in das kollektive deutsche Gedächtnis eingebrannt. Die Opfer des abscheulichen Anschlags in München verdienen ein würdevolles Gedenken. Unsere Worte und unser Schweigen ist ihnen gewidmet.
Ich versichere Ihnen, dass Deutschland nicht vergessen wird. Deutschland schaut in Trauer zurück. Wir können die Toten nicht zurück ins Leben bringen, aber es ist unsere Pflicht, ihr Andenken zu ehren.“ (NL der Botschaft des Staates Israel)

Zudem sagte Westerwelle (ftd): “Die Olympischen Spiele in München waren das erste Weltereignis in Deutschland nach dem Horror der Nazizeit, sagte Westerwelle. “Es sollten freudvolle Spiele werden.” Stattdessen seien die Spiele in einem Schock erstarrt. Der Angriff auf das israelische Team sei “ein Angriff auf die olympischen Werte der Fairness, des friedlichen Wetteiferns und des gegenseitigen Respekts” gewesen. “Wir werden nicht still sein, wenn Israel oder sein Volk bedroht werden”
“Deutschland blickt zurück in Trauer”, sagte der Außenminister. “Wir können die Toten nicht ins Leben zurückholen”, betonte er. Aber es ist unsere Pflicht, ihr Andenken in Ehren zu halten. Terrorismus sei aber kein Phänomen der Vergangenheit. Das Attentat auf israelische Touristen in Bulgarien vor wenigen Wochen sei ein Hinweis darauf, dass Terroristen weiter ihren Hass und ihre Intoleranz versuchen zu verbreiten. “Deutschland steht weiter an Israels Seite”, sagte Westerwelle. “Wir werden nicht still sein, wenn Israel oder sein Volk bedroht werden.” Doch er betonte auch: “Unsere Beziehung ist nach vorne gerichtet. Deutschland und Israel sind Partner und Freunde.”

 


Die Initiative #justoneminute:

Die Online-Petition der Witwe Ankie Spitzer:

Tell the International Olympic Committee: 40 Years is Enough!
At the 1972 Munich Olympic Games, eleven members of the Israeli team were murdered. For forty years their families have asked the International Olympic Committee to observe a minute of silence, in their memory. Please help us by signing our petition. (…)
(zum Unterschreiben)


Der Video-Aufruf von Ankie Spitzer:


Israelische Unterstützung der Initiative:

Der Video-Aufruf von Danny Ayalon

Ayalon rügt Rogges Entscheidung

40 שנה לרצח הי”א: “מתי הזמן אם לא עכשיו”: Every campaign, whether here or around the world, we stand behind it and we thank everyone who helps this effort in our 40 years’ (Ilana Romano, widow of weightlifter Yosef)

Brief von Oshrat Romano Kandell, Tochter von Yossef Romano, der während der Olympischen Spiele 1972 in München ermordet wurde. Darin heisst es:
(…) Zu meinem Bedauern fehlt noch eine bedeutungsvolle Zeremonie – die Zeremonie, die in der Verantwortung des Internationalen Olympischen Komitees liegt, das für die Feier zuständig war, als mein Vater noch am Leben war und an den Olympischen Spielen teilnahm.

Wir, die Kinder und unsere Mütter, die Frauen der israelischen Athleten, hatte nur eine begrenzte Zeit mit ihnen und blieben zurück mit einem Gefühl von Schmerz und Verlust.
Sie sollten wissen, dass auch nach 40 Jahren die Wunden nicht verheilt sind. Seit 40 Jahren haben Ankie Spitzer und meine Mutter, Ilana Romano, das IOC um eine Minute des Schweigens in Erinnerung an die Athleten, die bei den Olympischen Spielen ermordet wurden, gebeten.
Nur eine Minute…
(…) Das ehrende Gedenken ist das natürliche Recht der Athleten, die auf dem Altar der Olympischen Spiele ermordet und niedergemetzelt wurden; für uns ist es unser zentrales Ziel.
Wir sind verpflichtet, weiterhin deren Gedenken an dem Ort zu erwähnen und zu fordern, den sie verdienen – auf der Olympischen Bühne, öffentlich.
Dies ist eine moralische Lektion an die ganze Welt. Die Olympischen Spiele waren gedacht als faire sportliche Wettbewerbe zwischen den Nationen, und Terror und Gewalt haben hier keinen Platz.
Eine Minute des Schweigens in ihrem Gedächtnis ist eine anständige, menschliche Art und Weise, Brüderlichkeit und Freundschaft zwischen den Völkern, die nach sportlichen Leistungen streben, zum Ausdruck zu bringen.
Wir, die Familien, Waisen und Enkel werden nie aufgeben, bis unsere Forderung die mitfühlenden Herzen der IOC-Mitglieder berührt. Wir werden durchhalten und nie aufgeben, bis die in München Gefallenen jene Anerkennung erhalten, die ihnen zumindest im Tod zusteht.
Ich danke Ihnen und appelliere an Ihre Unterstützung.
Oshrat Romano Kandell

 

Das Attentat:

ZDF-Beitrag >München 72 – Das Attentat<

ZDF-Film ‘München 1972 – das Attentat’ (Filmrezension im Stern)

Stellungnahme der damaligen israelischen MP Golda Meir

The Israeli Response to the 1972 Munich Olympic Massacre and the Development of Independent Covert Action Teams.

Willkommen bei den Spielen der XX. Olympiade München 1972 - Dokumentations-Website zu den Entwicklungen und Details des Anschlages von 1972, darunter folgende Kapitel:

Der Weg des Terrors nach München (Die Sicherheitslage 1972): Anschläge und Terrorwarnungen: Ein unruhiges Jahr
Ordnungsdienst statt Polizei: Das Sicherheitskonzept der Spiele
“Operation Ikrit und Birim”: Die Planung des Olympia-Attentats
Die olympische Tragödie (Das Attentat)

Die Chronik: Vom Olympischen Dorf nach Fürstenfeldbruck
Fotos: Opfer und Täter des “Schwarzen September”

“Die Spiele müssen weitergehen” – Die Trauerfeier
Fürstenfeldbruck und die Folgen
“Ein Schock, wie es noch keinen gab”: Internationale Kommentare
Das Attentat: Zusammenfassung (Flash-Video)

… mehr bei Wikipedia


Der Jahrestag des Attentats am 5.9.2012:
Der Tag des Attentats vor 40 Jahren wurde in den Medien sowie mit  Gedenkzeremonien in München und Fürstenfeldbruck begangen. Im Folgenden einige Artikel, die aktuell dazu erschienen sind:

Bilderstrecke von der Gedenkzeremonie in Fürstenfeldbruck
Ankie Spitzer im Interview: Vierzig Jahre Entschuldigungen und Ausreden
Hershkovitz: Es macht einsam, ein Überlebender zu sein
Ladany: Ich will den Toten Respekt zollen
5.9.2012: Erinnerung an ein Trauma
Tröger: Als ich nach Hause kam, brach ich zusammen

 

 

Am 29.08.2012 hat das israelische Nationalarchiv Dokumente zu München 1972 veröffentlicht, die bisher unter Verschluss waren

Dazu im Folgenden einige Texte (werden ergänzt):

Spiegel:  Israel gibt nach 40 Jahren Geheimdokumente frei

ynet: Munich Protocols released

Link zum Originalmaterial (Hebräisch)

JungleWorld: Fehlerfrei tödlich


Erinnerungen
:

Mossad-General blickt zurück: München 1972 – n-tv.de

Olympische Spiele München 1972 – Erinnerungen

Olympia-Attentat München 1972: Es war mein Mann, der gestern im TV noch einmal starb

40 Jahre lang hat keiner gefragt – Sechs überlebende israelische Sportler des Anschlags von München

Das Trauma von München (Zeitzeugen berichten auf spiegel.de

Olympics wrestling coach recalls 1972 Munich tragedy

Internationale Unterstützung für die Schweigeminute des Gedenkens:

PM: Grüne Jugend München fordert Gedenken an Massaker von München 1972

Olympics-London politicians call for Munich ’72 remembrance

Australian MPs urge: Moment of silence for “Munich 11″ victims

Antrag der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Am 40. Jahrestag des Olympiaattentates von 1972 der Opfer öffentlich gedenken

German FM calls for minute of silence for Israeli athletes killed on his territory

Westerwelle für Schweigeminute in London

Minute of Silence for Munich 11 at 2012 London Olympics-Plea from CUA Students

The U.S. Senate unanimously passed a resolution urging the International Olympic Committee to observe a moment of silence at the 2012 London Olympics for the Munich 11

Australian lawmakers write letter urging for Olympic moment of silence

Canadian Liberals Call for a Moment of Silence in Memory of the 11 Murdered Athletes and Coaches at the 1972 Munich Games

Jeremy Hunt, Britain’s secretary for sports, will not call for a moment of silence at Olympics
vs. Olympics-London politicians call for Munich ’72 remembrance

London Jews Gird for Olympics Memorial: Community Plans Ceremony To Remember 11 Munich Victims

Lord Coe to hold ‘personal’ memorial to Israeli Olympic victims

Deutsche Olympioniken fordern Schweigeminute in London


Das IOC bzw. “London 2012″

Rogge gegen Schweigeminute für Olympia-Attentat

Rogge weiter gegen Schweigeminute in London

London Games organizers reject calls for moment of silence honoring Munich Olympic victims

Munich silence rejected

London Olympics: Organizers Reject Request To Honor 1972 Munich Massacre Victims

Die offizielle Facebook-Page von >London 2012< …

Der offizielle Twitter-account…

Die offizielle Website …

IOC verweigert Schweigeminute


Die Ungeheuerlichkeiten von Olympia 2012

Die BBC weigert sich Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen

Libanesische Judosportler weigern sich, neben dem israelischen Team zu trainieren

Iranische Sportler dürfen nicht gegen israelische Sportler antreten

Die PA dankt dem IOC für die Ablehnung der Gedenkminute

Die PA behauptet, eine Gedenkmiute wäre rassistisch


Weiteres zum Thema:

Kommentare

Die Gefühlskälte des IOC ist unangemessen (Dr. Dieter Graumann)

Olympia-Juden (paxdiaboli)

Terror has no borders (Sever Plotzker zu dem Olympia-Anschlag 1996 in Atlanta): “The President of the Olympic Committee made no mention in his opening speech in Atlanta of the terror against the Israelis in the Olympics in Munich in 1972. But terror reminded him. A powerful bomb tore the air of the Olympic “Century Park” in the heart of Atlanta, early Saturday morning. A pipe bomb exploded on the site, killed two, wounded dozens. An act of terror, local or imported. Terror has no borders.(…)”

A View From Israel: Just one minute: Forty years of silence can be reversed in one minute. If only the International Olympic Committee would care.

Israel wants Olympic silence for Munich

Olympic Spirit Calls for Memorial

“Debbie Does Munich”

The 1972 Israeli Olympic Athlets Tribute Page

Schweigeminute für Tote von München ’72 diskutiert

Israelis killed in ’72 Munich Games owed moment of silence

The petition that helped the world to remember

Viel Lärm um eine Schweigeminute

Olympia 2012: Wo Ex-Terroristen über Gedenken an Terror-Opfer bestimmen

Graumann klagt an


Veranstaltungen/Termine und wie weltweit der Opfer von “München ’72″ gedacht wurde

Terror in der heilen Welt – 40 Jahre nach dem Olympia-Attentat 1972: Veranstaltung am 21.9.2012 in Fürstenfeldbruck

Facebook-online-Event In Memoriam: One Minute of Silence for the Munich 11

Weiterer Facebook-online-Event Moment of Silence for Murdered Olympic Athlets

Hunderte von Synagogen weltweit begehen Gedenkzeremonie

Schweigeminute in Melburne

Gedenkfeier der Zionistischen Federation, BIC und Israelischen Botschaft in London

Remembering the Munich 11 at 30.000 feet – ein Pilot ruft im Überflug von München zu einer Schweigeminute auf

Italian Olympic Team Commemorates Munich Massacre - die italienische Olympia-Mannschaft gedenkt vor der israelischen Unterkunft in London


Twitter Hashtags

#justoneminute
#Munich1972


Facebook

Britische JUST ONE MINUTE Facebook-page

Polnische Page: Tylko Jedna Minuta

Facebook-Gruppe The IOC should memorialize the Israeli athletes murdered in Munich in 1972

Facebook-Page The Munich Initiative

Facebook-Gruppe Encourage the Israel Olympic Committee

Der Facebook-online-Event In Memoriam: One Minute of Silence for the Munich 11

Weiterer Facebook-online-Event Moment of Silence for Murdered Olympic Athlets

Die offizielle Facebook-Page von >London 2012< …

 

…und ein Gedicht:

11 Israeli Athletes
by Shirley Hiller

They walked out so proudly their country’s flag held high.
hoping to win games,certainly not to die.
On that evening of September 4th they went to sleep
never dreaming evil in their apartments was about to creep.

As nighttime began to turn into the morning,
Arab terrorists attacked without any warning.
The athletes bravely fought back without any chance,
those savages were so silent, no one heard them advance.

They let two bleed to death, while nine hostages were taken,
the games carried on and they were forsaken.
Into a helicopter the young men were viciously thrust,
a set up by Arabs helped by Nazis, each other they could trust.

Hands tied behind, the victims were in a hopeless position,
no competing in games, that had been their ambition.
“Let them go” their loved ones so loudly did plead,
then came the news, they had all been freed.

So many hearts with happiness and joy were filled
until the truth came out, that they had all been killed.
This happened at the Olympic games in Munich 1972
11 Israelis were murdered because each one was a Jew.

Their families have had forty years of sorrow in every heart
since those young men did from them, horrifically depart.
On the 27th July these games will begin once more,
for one minute of silence in their memory we implore.

Such a very short time of respect is required,
seems like this for Jews has now expired.
For Jacques Rogge has refused our request,
he feels that to the world it is of no interest.

More likely he is worried, that Arabs may find it insulting,
think again Monsieur Rogge, was not their barbaric act revolting?
Please grant just one minute for all to remain silent,
surely that will not cause any one to be violent?

Not to remember those who were brutally slain
is upon this earth such a large filthy stain?
So to all decent people, please as the games begin be mute,
showing you are thinking of those who didn’t get to play and their memory salute.

May the treasured 11 with the angels vie,
i will seek you all as i search the sky.
You will be thought of not just once a year,
please forgive me for shedding a silent tear.

Rest in peace where anti-Semitism is not known,
where seeds of laughter and happiness are only sown. Shalom.

Shirley Hiller 27/6/2012
© Shirley Hiller

 


Video: London Olympics Moment of Silence for the athletes killed in the Munich Olympics

Veröffentlicht am Juli 1, 2012, in Israel, Terror gegen Israel. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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