Nach dem Krieg ist vor … der 3. Intifada

Der Terroranschlag auf Beter einer Jerusalemer Synagoge am 18. November mit fünf Todesopfern ist eine Zäsur in der Chronologie des israelisch-palästinensischen Konfliktes im ereignisreichen Jahr 2014, in dem nach Ende des Friedensprozesses, der Entführung der drei jugendlichen Israelis und dem Gazakrieg nun die terroristische Gewalt gegen Israel aufwallt.

In dieser Kollektion finden sich Übersichten, Hintergründe und Einschätzungen zu den jüngsten Geschehnissen, die seit dem 19. November offiziell als “Intifada 2014″ bezeichnet werden.

 

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Die BDS-Kampagne und warum sie Israels und der Palästinenser Feind ist

Die BDS-Kampagne bezeichnet einen Dach-Begriff für eine weltweite Kampagne gegen Israel durch Boykott auf allen Ebenen – akademisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, kulturell – und mittels Forderung nach Deinvestition und Sanktionen.
Diese Delegitimierungskampagne beinhaltet beispielsweise die Verbreitung des Apartheidvorwurfs. Israel wird als internationaler Verbrecher dargestellt, der Zionismus wird als rassistische Ideologie bezeichnet und die historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und seiner alten Heimat, insbesondere Jerusalem, wird bestritten. Die Delegitimierung unterstützt die Ein-Staaten-Lösung und das vollständige „Rückkehrrecht” der palästinensischen Flüchtlinge; beides würde das Ende von Israels Identität als jüdischer Staat bedeuten. Die Delegitimierung richtet ihr Augenmerk auf Aktivitäten von NGOs, Graswurzelbewegungen, Universitäten und der breiteren Öffentlichkeit. Die Kampagne missbraucht internationale Institutionen, um Israel zu attackieren, und versucht neue gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die gegen Israel eingesetzt werden können.

Die BDS-Kampagne ist eine politische, wirtschaftliche, kulturelle und ideologische Hetz-Kampagne gegen Israel. Sie zeichnet sich durch eine unverhältnismäßige und obsessive Konzentration auf Israel aus. Die Aktionen der Kampagne sind gegen die Meinungsfreiheit und den offenen Diskurs ausgerichtet. Die Kampagne versucht, den akademischen Austausch, kulturelle Veranstaltungen und die Wirtschaftsbeziehungen zu zerstören.

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Einer geht noch! #OffenerBrief

zuletzt aktualisiert: 16.10.2014

 

Man kann den Eindruck gewinnen, während die nahöstliche Welt aus dem Lot gerät, es manifestieren sich in Deutschland als weitere der vielen Nebenwirkungen der Ereignisse diesen Sommers das Phänomen der allgegenwärtigen Gretchenfrage, das der grassierenden Offener-Brief-Plage und des Doppelstandards.

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Momentaufnahme: Antisemitismus in Deutschland II

zuletzt aktualisiert: 16.11.2014

 

Eine neue, ehrliche, selbstkritische Antisemitismusdebatte tut dringend not, ohne blinde Flecken in Bezug auf die verschiedenen Facetten des aktuellen Judenhasses und ohne semantische Spitzfindigkeiten.

In der zurückliegenden Momentaufnahme: Antisemitismus in Deutschland I vom 31. Januar 2012 ist der Antisemitismus und Antiisraelismus, ehemals Randphänomen, als verbreitetes Phänomen des Mainstream und der Elite der heutigen Gesellschaft vorgestellt worden.

Zweieinhalb Jahre später, nachdem die Krokodilstränen auf die Ergebnisse der damaligen Studien getrocknet und die mahnenden Sonntags- und Gedenkreden verklungen sind, wurden nicht etwa ein sensiblerer Umgang, eine größere Wachsamkeit, pädagogische Konzepte oder Identifizierungs- und Abwehrstrategien innerhalb der Öffentlichkeit, der Redaktionsstuben, Parlamente oder in Schulen etabliert, sondern es scheint gar das Gegenteil der Fall.

Als seien die damaligen Studien und die damals strohfeuerartig entflammte Debatte eine Art “Anleitung zum politisch korrekten Antisemitismus” gewesen, kaschiert als “Israelkritik für Fortgeschrittene”, brechen seither sämtliche Dämme des Erträglichen, plötzlich noch lauter allerdings übertönt von den Hassdemonstrationen des Sommeralbtraums 2014.

Denn von den Hass-Demonstrationen bis zu der grenzüberschreitenden Israel-Dämonisierung in Politik und Medien versteckt sich derzeit der blanke Antisemitismus, Antizionismus und Antiisraelismus – selbstentlastend jedoch als Kritik an der Operation Schutzlinie.

Losgelöst davon allerdings gibt es einige andere recht aktuelle Beiträge zur wieder in den Dornröschenschlaf versunkenen Antisemitismusdebatte, die durchaus wahrnehmenswert sind und in dieser Kollektion vorgestellt werden.
Verwiesen werden soll an dieser Stelle auch auf die Redebeiträge auf den Pro-Israel-Demonstrationen und Kundgebungen gegen Antisemitismus, die am Ende dieser Kollektion dokumentiert sind.
Alle in naher Zukunft herausgegebenen Studien, Umfragen und Debattenbeiträge werden dann im Laufe ihrer Publikation, sofern lesenswert, ebenfalls in dieser Kollektion eingearbeitet.

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Operation Schutzlinie #Israelunderfire

IDF Protective Edge

 

Diese Kollektion begleitete die israelische Militäroperation gegen den Terror der Hamas kontinuierlich unter den für diesen Blog relevanten Gesichtspunkten mit der Zusammenstellung lesenswerter Resourcen, Artikel, Kommentare, Analysen, Blogs, Hintergründe und vor allem weiterführenden Links und Informationen zum breiteren Verständnis für Israels Situation und dem Vorgehen der IDF vs. dem der Hamas.

Seit Beginn des bis 16. September ungestörten Waffenstillstands, der am Abend mit einer ersten Rakete aus Gaza gebrochen wurde, wird diese Kollektion mit den im Nachgang als weiterhin interessanten und lesenswerten Links ergänzt.

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#EyalGiladNaftali . ברוך דיין אמת

zuletzt aktualisiert: 21.08.2014

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Am Donnerstag den 12. Juni wurden drei israelische Jugendliche – Eyal Yifrach (19) aus Elad, Gilad Sha‘er (16) aus Talmon und Naftali Frenkel (16) aus Nof Ayalon – entführt, als sie sich auf ihrem Heimweg von der Schule in Kfar Etzion in Judäa zurück zu ihren Familien befanden. Sie konnten per Handy bei der Polizei einen wenige Sekunden dauernden Notruf abgeben, der jedoch nur verzögert die Sicherheitskräfte alarmierte.
Die IDF begann daraufhin einen Großeinsatz, die Operation Brotherskeepers, um sie zu suchen. Am Abend des 30. Juni wurden ihre drei Leichen aufgefunden. Am 1. Juli fanden bereits die Trauerfeiern und Beerdigungen in Israel statt.
Nach 2 Monaten bestätigte ein Hamas-Funktionär, dass die Hamas hinter der Entführung und Ermordung steckte:
“Hassam Qawasameh, a Palestinian man arrested on July 11 in connection with the abduction, admitted that the orders and financing of the kidnapping came from Gaza.”
Diese Kollektion ist den drei ermordeten israelischen Teenagern gewidmet.

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Der israelisch-palästinensische Kein-Doch-Vielleicht-Friedensprozess

zuletzt aktualisiert: 30.10.2014

 

Israel und die Palästinenser begannen im August 2013 nach einer dreijährigen Pause mit erneuten Friedensverhandlungen, die nach 9 Monaten – also im Mai 2014 – in einem gemeinsamen Abkommen münden sollten. Neben den Regierungschefs sind der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat und Israels Justizministerin Tzipi Livni die Friedensverhandlungsbeauftragten.

Der immer wieder aufgenommene – unterbrochene – wieder aufgenommene – unterbrochene Dialog verläuft in einer geheimen Atmosphäre unter Vermittlung der Amerikaner, in Person von US-Außenminister John Kerry.

Nachdem am 23. April Abbas verlauten ließ, dass es zu einem Versöhnungabkommen zwischen der Fatah und der Terrororganisation Hamas gekommen sei, setzte Israel am 24.4. die Friedensverhandlungen aus.

Es wird zudem – nach den Geschehnissen im Sommer 2014 – inzwischen von einem Scheitern der Verhandlungen gesprochen.
Diese Kollektion bietet mit Links, Kommentaren und verschiedenen Chronologien einige Einblicke in “was bisher geschah” im Friedensprozess.

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Die Welt ist auf mindestens P5+1 Augen blind #Iran

zuletzt aktualisiert: 17.7.2014

 

Seit Jahren war sich die internationale Gemeinschaft einig, dass es keine Alternative dazu gibt, als dem Iran die Möglichkeit zu nehmen, eine Atombombe bauen zu können. Zehn lange Jahre internationaler Bemühungen mit Sanktionsverschärfungen zur Erreichung einer diplomatischen Lösung, begleitet von einer umstrittenen israelischen Option auf militärisches Eingreifen, haben letztlich die Verhandlungen zum Genfer Abkommen am 23. November 2013 erreicht. Entgegen aller zuvorigen Grundsätze verzichtet allerdings das Genfer Abkommen auf den zuvorigen Konsens des Abbaus der nuklearen Infrastruktur und spielt stattdessen durch Sanktionserleichterungen und einer Interimslösung dem traditionellen, manipulatorischen iranischen Spiel auf Zeit in die Hände. Vereinfachter Fakt: Iran wird die Fähigkeit, die Atombombe zu bauen, nicht genommen.

In dieser Kollektion finden sich zahlreiche empfehlenswerte weiterführende Artikel, Analysen und Quellen zu u.a. den besorgniserregenden Details zum Atomprogramm Irans und den bedenklichen Hintergründen um den naiv-fatalen Schritt der P5+1-Staaten (= der 5 Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat + Deutschland) hin zum Genfer Abkommen und Israels diesbezüglichen verständlichen Ängsten und Warnungen, die der Westen nicht ignorieren sollte. Lies den Rest dieses Beitrags

Zu Ehren Israels Geburtstag (inkl. Video-Kollektion VI)

zuletzt aktualisiert: 06.05.2014

 

ALL-Logos-Israel

Die Proklamation des Staates Israel am 5. Ijar fiel vor 66 Jahren, nach dem hebräischen Kalender im Jahr 5708, auf den 14. Mai. Dieses Jahr liegt er auf Dienstag dem 6. Mai, beginnend am vorhergehenden Montag Abend. Doch auch der 14. Mai kann als säkulares Datum gefeiert werden.

Diese Kollektion ist eine Aktualisierung des Beitrags zum 65. Yom Haatzmaut mit vielen neuen Informationen, Videos und Gründen, Israel zu feiern – mit all den wunderbaren Errungenschaften, Highlights und Sensationen dieses kleinen Landes seit seiner Staatsgründung, das in Medien, in Schulbüchern, bei der UN und in der Weltsicht der islamischen Führer so unglaublich schlecht weg kommt und weltweit einzigartig diskreditiert wird.

Daher an dieser Stelle gleich vorweg die obligatorische jährliche und immer wieder neue Liste von Benji Lovitt:  66 things I love about Israel

Mazal tov, Israel!

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Israel in deutschen Schulen

zuletzt aktualisiert: 16.11.2014

 

Israel ist häufig Thema im Schulunterricht, sei es im Religions-, Geschichts-, Erdkunde-, Politik- oder Sozialkundeunterricht.
Zwar wird laut Beschluss des Bundestages von 2008 deutlich gefordert, “dass Lehrpläne in Schulen um Themen zum jüdischen Leben, zur jüdischen Geschichte und zum heutigen Israel erweitert werden und daneben weitere Kenntnisse für ein Demokratieverständnis vermittelt werden, das Kinder und Jugendliche selbstbewusst und frei von judenfeindlichen Einstellungen handeln lässt,” doch allzu oft wird nicht das heutige Israel in seiner facettenreichen Vielfalt behandelt, sondern es steht konsequent der israelisch-palästinensische Konflikt bzw. “Israel und Palästina”  im alleinigen Fokus.
Um die vor diesem Hintergrund stehenden problematischen Darstellungen Israels in den deutschen Schulbüchern geht es in dieser Kollektion allerdings nicht ausschließlich. Die Rolle der Unterrichtsmaterialien von den Bildungsservern wird ebenso beleuchtet wie pädagogische Manipulation, einschließlich einiger Hinweise zur Handhabung des Dauerthemas Nahostkonflikt in deutschen Schulen.

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