Operation Schutzlinie #Israelunderfire

IDF Protective Edge

 

Diese Kollektion begleitet die aktuelle israelische Militäroperation gegen den Terror der Hamas kontinuierlich unter den für diesen Blog relevanten Gesichtspunkten mit der Zusammenstellung lesenswerter Resourcen, Artikel, Kommentare, Analysen, Blogs, Hintergründe und vor allem weiterführenden Links und Informationen zum breiteren Verständnis für Israels Situation und dem Vorgehen der IDF vs. dem der Hamas.

Lies den Rest dieses Beitrags

#EyalGiladNaftali . ברוך דיין אמת

zuletzt aktualisiert: 06.07.2014

 badge3

Am Donnerstag den 12. Juni wurden drei israelische Jugendliche – Eyal Yifrach (19) aus Elad, Gilad Sha‘er (16) aus Talmon und Naftali Frenkel (16) aus Nof Ayalon – entführt, als sie sich auf ihrem Heimweg von der Schule in Kfar Etzion in Judäa zurück zu ihren Familien befanden. Sie konnten per Handy bei der Polizei einen wenige Sekunden dauernden Notruf abgeben, der jedoch nur verzögert die Sicherheitskräfte alarmierte.
Die IDF begann daraufhin einen Großeinsatz, um sie zu suchen. Am Abend des 30. Juni wurden ihre drei Leichen aufgefunden. Am 1. Juli fanden bereits die Trauerfeiern und Beerdigungen in Israel statt.
Seither spitzt sich die Situation infolge eines Mordes an einem palästinensischen Jungen,  Muhammed Abu Khdeir, zu – Netanyahu verurteilt diesen Mord und jede Form des Hass- und Gewaltausbruchs. Es kommt dennoch auf israelischer wie palästinensischer Seite zu Zusammenstößen, wobei sich Tausende der Israelis für Frieden, Abkehr von Wut und von Vergeltungsgelüsten einsetzt. Auf palästinensischer Seite gibt es diese Bewegung nicht. Stattdessen wird der Tod von Muhammed nicht nur in der palästinensischen Bevölkerung, sondern auch von israelischen Arabern für Straßenschlachten als Anlass genommen.

Nachdem am 6. Juli ermittelt wurde, dass 6 jüdische Extremisten Muhammed Abu Khdeir grausamst ermordeten, ist Israel und die jüdische Welt ebenfalls in größter Aufruhr. Der Schock über die Grausamkeit der Tat, das Entsetzten über diesen Verrat an jüdischen Werten, Verurteilungen sowie Forderungen nach angemessener Bestrafung der Täter und evetuellen Hintermänner werden aus allen Ecken laut. Die israelische Regierung reagiert sofort. Dennoch werden durch den Mord nicht die schiere Gewalt, Hetze und Zerstörung von palästinensischer und arabischer Seite gerechtfertigt.

 

Es ist nicht die erste, und nicht die letzte gewaltvolle israelisch-palästinensische Krise, die manch einer bereits die Dritte Intifada nennt.
Aber sie hat auf besonders traurige und schmerzhafte Weise für die Familien der entführten und ermordeten israelischen Jungs Eyal, Gilad und Naftali begonnen. Sie vertieft sich mit weiteren Toten und der Ermordung von Muhammed, zugleich steigert die Hamas den Raketenbeschuss aus Gaza mit über 45 Raketen bspw. am 3.7., ein Wunder, dass es bisher nur Verletzte und Gebäudeschäden gibt.
Israel reagiert neben der Operation der IDF im Westjordanland zur Suche der Mörder und Verfolgung der Hamas mit gezielten Luftschlägen gegen Raketenstellungen im Gazastreifen und Truppenbewegungen an den Gazastreifen.
Hier eine Momentaunahme dieser Krise mit einem Schlagzeilen-Screenshot und Gemütslagenschnappschuss vom 3. Juli in Israel zum “erneuten Sturz ins Kaninchenloch”. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht klar, welche Ereignisse und Ergebnisse noch folgen, ausser, dass es nur Verlierer auf allen Seiten gibt.

Diese Kollektion ist den drei ermordeten israelischen Teenagern gewidmet.

Allerdings befasst sie sich auch mit den aus der Entführung, der Ermordung und den daraus resultierenden weiteren Geschehnissen und auch den seither ungeheuerliche Medienberichterstattungen, die nicht überraschend, aber nichtsdestotrotz skandalös antiisraelisch sind. Dort findet sich verzerrende Einseitigkeit, Faktenignoranz und öffentliche Meinungsbildmanipulation durch mutwillig diskreditierende  Informationsselektion, antisemitische Stereotypreproduktion 2.0, trügerische Komplexitätsreduktion, niederträchtiger Doppelstandard und maximal unredliche Dämonisierung Israels at its best… von Pressekodex weit und breit nichts zu erkennen.

Zudem finden sich hier zusätzliche Informationen und Hintergründe bspw. zur obligatorischen Einseitigkeit der UN, der Hamas samt ihrer Entführungstrategie und Zitate und einigem mehr.

Lies den Rest dieses Beitrags

Der israelisch-palästinensische Kein-Doch-Vielleicht-Friedensprozess

zuletzt aktualisiert: 08.07.2014

Die Israelis und Palästinenser begannen im August 2013 nach einer dreijährigen Pause mit erneuten Friedensverhandlungen, die nach 9 Monaten – also im Mai 2014 – in einem gemeinsamen Abkommen münden sollten. Neben den Regierungschefs sind der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat und Israels Justizministerin Tzipi Livni die Friedensverhandlungsbeauftragten. Der immer wieder aufgenommene – unterbrochene – wieder aufgenommene – unterbrochene Dialog verläuft in einer geheimen Atmosphäre unter Vermittlung der Amerikaner, in Person von US-Außenminister John Kerry. Jüngst wurde vermehrt von einem Scheitern der Verhandlungen gesprochen. Nachdem dann am 23. April Abbas verlauten ließ, dass es zu einem Versöhnungabkommen zwischen der Fatah und der Terrororganisation Hamas gekommen sei, setzte Israel am 24.4. die Friedensverhandlungen aus.
Diese Kollektion bietet mit Links, Kommentaren und verschiedenen Chronologien einige Einblicke in “was bisher geschah” im Friedensprozess.
Was allerdings “danach geschah” zeigt sich in dem Blogartikel zur Entführung der drei israelischen Jugendlichen vom 12. Juni 2014 als direktes Resultat der Stärkung der Macht der Hamas im Westjordanland.
Die Eskalation nach dem Tod er drei ermordeten Jugendlichen und der Ermordung eines palästinensischen Jungen und die Intensivierung des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen bringen den Friedensprozess vorerst zum vollständigen Abbruch, bis die Machtverhältnisse Hamas-Fatah geklärt und neue Verhandlungspositionen Israel-Palästinenser eingenommen werden können..

Lies den Rest dieses Beitrags

Die Welt ist auf mindestens P5+1 Augen blind #Iran

zuletzt aktualisiert: 17.7.2014

 

Seit Jahren war sich die internationale Gemeinschaft einig, dass es keine Alternative dazu gibt, als dem Iran die Möglichkeit zu nehmen, eine Atombombe bauen zu können. Zehn lange Jahre internationaler Bemühungen mit Sanktionsverschärfungen zur Erreichung einer diplomatischen Lösung, begleitet von einer umstrittenen israelischen Option auf militärisches Eingreifen, haben letztlich die Verhandlungen zum Genfer Abkommen am 23. November 2013 erreicht. Entgegen aller zuvorigen Grundsätze verzichtet allerdings das Genfer Abkommen auf den zuvorigen Konsens des Abbaus der nuklearen Infrastruktur und spielt stattdessen durch Sanktionserleichterungen und einer Interimslösung dem traditionellen, manipulatorischen iranischen Spiel auf Zeit in die Hände. Vereinfachter Fakt: Iran wird die Fähigkeit, die Atombombe zu bauen, nicht genommen.

In dieser Kollektion finden sich zahlreiche empfehlenswerte weiterführende Artikel, Analysen und Quellen zu u.a. den besorgniserregenden Details zum Atomprogramm Irans und den bedenklichen Hintergründen um den naiv-fatalen Schritt der P5+1-Staaten (= der 5 Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat + Deutschland) hin zum Genfer Abkommen und Israels diesbezüglichen verständlichen Ängsten und Warnungen, die der Westen nicht ignorieren sollte. Lies den Rest dieses Beitrags

Zu Ehren Israels Geburtstag (inkl. Video-Kollektion VI)

zuletzt aktualisiert: 06.05.2014

 

ALL-Logos-Israel

Die Proklamation des Staates Israel am 5. Ijar fiel vor 66 Jahren, nach dem hebräischen Kalender im Jahr 5708, auf den 14. Mai. Dieses Jahr liegt er auf Dienstag dem 6. Mai, beginnend am vorhergehenden Montag Abend. Doch auch der 14. Mai kann als säkulares Datum gefeiert werden.

Diese Kollektion ist eine Aktualisierung des Beitrags zum 65. Yom Haatzmaut mit vielen neuen Informationen, Videos und Gründen, Israel zu feiern – mit all den wunderbaren Errungenschaften, Highlights und Sensationen dieses kleinen Landes seit seiner Staatsgründung, das in Medien, in Schulbüchern, bei der UN und in der Weltsicht der islamischen Führer so unglaublich schlecht weg kommt und weltweit einzigartig diskreditiert wird.

Daher an dieser Stelle gleich vorweg die obligatorische jährliche und immer wieder neue Liste von Benji Lovitt:  66 things I love about Israel

Mazal tov, Israel!

Lies den Rest dieses Beitrags

Israel in deutschen Schulen

zuletzt aktualisiert: 26.11.2013

Israel ist häufig Thema im Schulunterricht, sei es im Religions-, Geschichts-, Erdkunde-, Politik- oder Sozialkundeunterricht.
Zwar wird laut Beschluss des Bundestages von 2008 deutlich gefordert, “dass Lehrpläne in Schulen um Themen zum jüdischen Leben, zur jüdischen Geschichte und zum heutigen Israel erweitert werden und daneben weitere Kenntnisse für ein Demokratieverständnis vermittelt werden, das Kinder und Jugendliche selbstbewusst und frei von judenfeindlichen Einstellungen handeln lässt,” doch allzu oft wird nicht das heutige Israel in seiner facettenreichen Vielfalt behandelt, sondern es steht konsequent der israelisch-palästinensische Konflikt bzw. “Israel und Palästina”  im alleinigen Fokus.
Um die vor diesem Hintergrund stehenden problematischen Darstellungen Israels in den deutschen Schulbüchern geht es in dieser Kollektion allerdings nicht ausschließlich. Die Rolle der Unterrichtsmaterialien von den Bildungsservern wird ebenso beleuchtet wie pädagogische Manipulation, einschließlich einiger Hinweise zur Handhabung des Dauerthemas Nahostkonflikt in deutschen Schulen.

Lies den Rest dieses Beitrags

Mediale Fairness in Bezug auf Israel ist doch nicht zu viel verlangt?

zuletzt aktualisiert: 19.01.2013

Die Diskrepanz zwischen den Ist- und den Soll-Debatten

Umfragen zeigen, dass, wenn es jetzt eine Wahl in der Westbank gäbe, die Hamas die Kontrolle des Westjordanlandes übernehmen würde – die gleiche Terrororganisation, die erst vor wenigen Wochen aus dem Gaza-Streifen 1.500 Raketen auf Israel abgefeuert hat und nicht müde wird zur Zerstörung Israels aufzurufen, würde jenen “Staat” regieren, den die Mehrheit der UN-Staaten als NMS erhob. Gleichzeitig rief Ministerpräsident Fayyad eine Wirtschaftsintifada aus, wie Libanon und Jordanien verweigert Präsident Abbas den palästinensischen Flüchtlingen aus Syrien humanitäre Hilfe und es gibt  Meldungen darüber, dass Palästina pleite ist.
Syrien steckt inmitten eines tödlichen Bürgerkriegs mit bisher über 60.000 Todesopfern, darunter übrigens mehrere Hundert Palästinenser. Ägyptens neue Regierung wird von Islamisten gesteuert. Die Hisbollah im Libanon verfügt über mehr als 40.000 Raketen. Der “arabische Frühling” ist zu dem geworden, was Israel prophezeite. Und Iran meldet Erfolg bei der  angestrebten Atomwaffen-Fähigkeit.

Der jüdische Staat ist von allen Seiten, auf denen menschenverachtende Regime ihr Volk drangsalieren, auf die ein oder andere Weise bedroht. Gleichzeitig wird kein andrer Staat so obsessiv mit Kritik begleitet, von den zahlreichen tatsächlichen Unrechtsschauplätzen auf der Welt ganz zu schweigen.  Also wo bleibt das Mindestmaß an Proportionalität hinsichtlich der Themenfokussierung der Medien? Wo kann man von einem Hauch an Empathie mit den Israelis und Verständnis für die Schutzmaßnahmen des jüdischen Staates, mit einer fairen und ausgewogenen Gegenüberstellung der Realitäten in Nahost und eine Diskussion um die Verantwortung Europas und der internationalen Gemeinschaft für Israel, die leidende Bevölkerung der Nachbarländer und vor allem für sich selbst und die Zukunft der westlichen freiheitlichen Werte lesen? Lies den Rest dieses Beitrags

Die Wahlen zur 19. Knesset und 33. Regierung in Israel 2013

zuletzt aktualisiert: 13.04.2013

Am 22.1.2013 fanden vorgezogene Wahlen für die 19. Knesset statt.
Daraufhin wurde am 18. März 2013 nach erfolgreichen Koalitionsverhandlungen die neu gebildete Regierung Israels mit 68 Für-Stimmen, 48 Gegen-Stimmen und 4 Enthaltungen bestätigt und vereidigt.

In dieser Kollektion finden sich neben umfassenden Informationen zum Wahlsystem Israels und Kurzporträts aller angetretenen Parteien auch einige Analysen und Kommentare zur Regierungsbildung und den weiteren Entwicklungen in Israel nach der Wahl.

Lies den Rest dieses Beitrags

Überlegungen zum Wesen eines palästinensischen Staates anlässlich des 29.11.2012

zuletzt aktualisiert: 13.04.2013

Ein weiteres Mal bemühten sich die Palästinenser vor die Vereinten Nationen, und zwar diesmal vor die Vollversammlung, um den bisherigen Beobachterstatus von „Palästina“ zu dem eines Nicht-Mitglieds-Staates  (NMS) ähnlich dem des Vatikans aufwerten zu lassen.
Nachdem die UDI (unilaterale Staatsgründung) vor dem UN Sicherheitsrat am 23.9.2011 scheiterte, unternahm Abbas einen erneuten Versuch am 29. November ’12, dem symbolträchtigen Datum des UN-Teilungsplans von 1947 über einen jüdischen und einen arabischen Staat auf dem Gebiet des britischen Mandatsgebietes, den die Juden annahmen und den die arabischen Staaten ablehnten – nicht weil sie keinen arabischen Staat wollten, sondern partout keinen jüdischen. Seither stehen sich eben diese beiden unveränderlichen wie unvereinbaren Positionen von Israel und den Palästinensern gegenüber: Israel möchte einen jüdischen und einen palästinensischen Staat, die Palästinenser möchten einen palästinensischen und keinen jüdischen Staat.
Noch am 29.11. sagte der Fatah-Offizielle Abbas Zaki: “Goal is end of Israel, but you can’t say that to the world

Die Abstimmung über “Palästina” als NMS in der UN-Vollversammlung verlief mit 138 Stimmen dafür, 9 dagegen, 41 Enthaltungen. Die Anerkennung ist allerdings nur innerhalb der UN-Organisation wirksam. Und kein UN-Mitglied ist verpflichtet, einen Staat “Palästina” anzuerkennen. Das bleibt weiter den einzelnen Regierungen vorbehalten. UN-Mitglied wird Palästina dadurch nicht. Als Beobachterstaat, können die Palästinenser in Ausschüssen mitarbeiten und haben Rederecht. Ein Stimmrecht in der Vollversammlung gibt es aber für die Palästinenser nicht.

Mit der Aufwertung ihres Status haben die Palästinenser allerdings die Möglichkeit, beim Internationalen Strafgerichtshof als Kläger aufzutreten und ihre Strategie des Lawfare (mehr dazu weiter unten im Text) vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag gegen Israel fortzusetzen – einer besonderen Facette der Strategien der Delegitimationskampagne gegen Israel.

Dieser Blogbeitrag widmet sich anlässlich der UN-Abstimmung zum NMS am 29.11.2012 einigen Überlegungen zur Verhandlungsverweigerung der Palästinenser sowie zum Wesen und den Konsequenzen eines zukünftigen palästinensischen Staates, am Ende des Beitrags gefolgt von Links zu lesenswerten Hintergründen, Analysen, Factsheets und Kommentaren.
Für Eilige: 9 Fragen und 9 Antworten zur UN-Abstimmung über Palästina als beobachtender NMS (Haaretz)

Lies den Rest dieses Beitrags

Operation Wolkensäule – Israel unter Beschuss

“Mehr als 1.200 Raketen wurden seit dem 10. November auf israelisches Gebiet abgefeuert, allein 1.000 davon seit dem Beginn der Operation Wolkensäule am 14. November.” (NL der IB: Lage in Israel)
Dies ist der Stand am Abend des 20.11.2012, als in Kairo von der Hamas eine Waffenruhe ab 24Uhr in Aussicht gestellt wurde, während weiterhin Raketen in Wohnhäusern von Ashkelon und Rishon le Zion einschlugen.

Am Mittag des 21.11. fand zudem ein Anschlag auf einen Bus in Tel Aviv mit zahlreichen Verletzten statt, der ausdrücklich von der Hamas gefeiert wurde.

Am Abend des 21.11. wurde allerdings ein Waffenstillstand vereinbart, auf den sich sowohl Hamas als auch Israel geeinigt haben. Vollständiger Text der Vereinbarung über die Waffenruhe

Im Folgenden findet sich eine stetig aktualisierte Kollektion an Fakten, Hintergründen, Analysen und Kommentare, die in verschiedenen Quellen zu finden sind, um zu verstehen, dass die am 14. November begonnene Reaktion Israels auf die unerträgliche Provokation der Hamas so ausfiel wie sie ausfiel.

.

Lies den Rest dieses Beitrags

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 25 Followern an

%d Bloggern gefällt das: